Kopflampe für Wandern, Kajak Empfehlung?

10 Januar 2019
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1. Besitze noch keine Stirnlampe aber ein paar gute LED Taschenlampen (Manker, Rofis)
2. Für Wandern, Bootfahren, Arbeiten im Freien
3. Kopflampe, egal welche Form - praktisch halt, ich denke eine reine, echte Kopflampe ist mir lieber.
4. Akku in der Lampe oder an der Lampe. USB-C zum Laden wäre besser.
5. Li-Ion, tauschbarer Standard wäre gut.
6. gut tragbar, wenn das Band bequem ist, ist wohl das Gewicht nicht der Killer (?)
7. zum Wandern unbedingt möglichst 12h vernünftiges Licht! Oder Zweit - Akku zum wechseln!
8. Leuchtbereich eher universell, aber eher zum laufen und arbeiten
9. Leuchtfarbe neutral, nicht weiß; blendfreies Rotlicht muss auch sein.
10. muss nicht extrem hell sein
11. Helligkeit gut regelbar, gerade im Low Bereich wäre super, also mind. zwei dunkle Stufen
12. wird nicht oft genutzt, wenige Male im Jahr
13. große Kälte - ja
14. mindestens 2m Tauchtiefe
15. schlagfest, stoßfest
16. einfache, klare Bedienung, keine Doppelbelegung, solide Haptik, möglichst mit Handschuhen bedienbar, keine Gimmicks
17. Preis: Markenware - keine Preisvorstellung bisher
18. Freue mich über jeden Tipp.

LG

Hallo,

wäre die Nitecore NU43 das Richtige? Bei 300Lumen soll die 29h durchhalten? Wäre ja gut oder? Den Akku kann man aber überhaupt nicht tauschen?
Robust, 2m dicht, leicht - einfach... gefällt mir.

edit: Fehler auf der Seite des Verkäufers...Hersteller gibt 15h bei 300Lumen an! (Schade)
 
10 Januar 2019
31
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Hallo nochmal,

sorry bitte, falls ich oben mit der Tür ins Haus gefallen bin, bzw. die sicher übliche Anrede "vergessen" habe. Ich wollte das posten kurz bevor ich meine Tochter vom Studium abholen sollte, in der Kürze der Zeit einfach vergessen. Tut mir leid.

Ich suche meine erste Stirnlampe nach obigen Kriterien. Sehr lange Laufzeit durch sehr großen Akku hat die Nitecore HC70 UHE. Nur habe ich null Erfahrung, wie sich das Gewicht über lange Stunden bei einer langen Nachtwanderung ausmacht. Ein guter Freund der sich speziell für lange Wanderungen auch mit "Experten" beraten hat, meint das machen "alle" mit Standard Batterien und rät eher von Akkus ab? Die technischen Daten der Nitecore sprechen aber eigentlich was anderes oder? Man (ich) könnte ja auch tagsüber eventuell aufladen?

Wichtig ist mir nochmal: 2m Tauchtiefe, 12h bei mindestens 200-300 Lumen, unkompliziert, mit Rotlicht, solide.

Danke und LG
 

Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Bad Mergentheim
Hallöle Uli,

Ein guter Freund der sich speziell für lange Wanderungen auch mit "Experten" beraten hat, meint das machen "alle" mit Standard Batterien und rät eher von Akkus ab?
Diese Experten haben wohl von Taschenlamen bzw. Akkus nur bedingt Ahnung. Mit einem 18650er Akku hast du ein vielfaches an Energie wie bei einer AA, da muss man viel weniger tauschen. Dazu ist die Energiedichte eines LiIon-Akkus deutlich höher, also um die gleiche Energiemenge dabeizuhaben sind AA deutlich schwerer als LiIon.

Zu deiner Anwendung, was hast du denn vor, dass du 12 h am Stück Licht brauchst? Dafür muss man ja schon fast eine Woche unterwegs sein.
Wenn dir die Energie nicht reicht, ist es meist geschickter und auf jeden Fall leichter einen Arsatzakku mitzunehmen.
Die beiden genannten Nitecore sind sicher nicht schlecht, werden dich aber vermutlich enttäuschen, da du nach 10 h Betrieb bei weitem keine 300 lm mehr hast, die wird mit der Zeit immer dunkler.
Ich will mal noch eine andere in den Raum werfen. Die Sofirn HS21, die hält die Helligkeit konstant, kann auch rot, weit, breit leuchten, kann aber keine 12 h am Stück mit 300 lm leuchten.
Wenn du ohne Wechselakku oder Aufladen 300 lm über 12 h brauchst, muss die Lampe mehr wie einen Akku haben.

Schöne Grüße vom Genießer
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ich will mal noch eine andere in den Raum werfen. Die Sofirn HS21, die hält die Helligkeit konstant, kann auch rot, weit, breit leuchten, kann aber keine 12 h am Stück mit 300 lm leuchten.
Die HS21 ist nur nach IP65 geschützt, erfüllt also nicht die Anforderung "Untertauchen". :)

Ich wäre an dieser Stelle eher bei einer Armytek mit einem 21700er Akku - sie werben ja mit 10m Tauchtiefe -, allerdings ist es so wie Du sagst ... für 12 Stunden Dauerbetrieb würde ich mir sicherheitshalber mindestens 3-4 Wechselakkus mitnehmen, einfach, damit man nicht plötzlich im Dunkeln steht. :)
 
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Runnerbaba

Flashaholic*
19 März 2012
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Hessen
Ich wollt ihm auch schon die HS21 empfehlen, weil die mich echt überzeugt (aber nicht perfekt ist).
Aber als ich die IP Zertifizierung gelesen habe, dann hab ich mir die Empfehlung gespart, da keine "Tauchlampe".
 
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Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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Also 12h lang 300lm geht mit einer kompakten Lampe / 1zelliger Akku nicht. Eine effiziente Lampe kann aus einem 21700er Akku mit 5000mAh ca 6 bis 8h 300lm erzeugen. Abweichungen je nach LED und Treibertechnik.
Allerdings ist eine Lampe mit 21700 auch schon recht schwer/groß am Kopf.

Wegen der Robustheit wurde Armytek genannt. Die bauen wirklich tolle Winkelkopflampen, die viele deiner anderen Wünsche erfüllen können.
Die haben ein sehr breit gestreutes Lichtbild, finde ich super zum Arbeiten und sonstige Dinge auf kurze Distanz. Outdoor nicht mein Ding, weil nur sehr wenig Reichweite, aber das wird verschieden beurteilt.

Ich möchte dir damit aber einen anderen Denkanstoß geben. Mit einer etwas spotigeren Lampe könntest Du vielleicht mit weniger Lumen hinkommen. Dann ist der ausgeleuchtet Bereich eben kleiner.
Ich denke im Bereich 100 - 150lm könnte man 12h erreichen. Vllt sogar schon mit einem 18650er Akku. Oder ähnlicher Kapazität (ca. 3500mAh) in anderer Bauform.
Zusätzlich sollte noch überlegt werden, ob auf Warmweiß verzichtet werden kann. Denn die kaltweißen LEDs sind meist noch ein klein wenig effizienter und das Licht wirkt zudem heller.

Bei diesen Anforderungen geht es sehr in Richtung Effizienz. Eben gerade auch vom Lichtbild und der minimal möglichen Lichtmenge. Kein Licht verschwenden, wenn nicht nötig.
 

Ourrewaeller

Flashaholic
9 April 2021
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Odenwald
Moin @uli_II ,

die Wurkkos HD50 hat Schutzart IP67, ist also geschützt gegen kurzzeitiges Untertauchen und kann mit der LH351D 5000K 90CRI+ LED 13 Stunden mit 150 Lumen (Flood) leuchten, sogar mit hoher Farbtreue. Für das Spotlicht hat sie eine XHP50.3HI 5700-6000K LED und Rotlicht kann sie auch.

Sie hat zwar keine zwei Low-Modi aber wenn Du mit beiden LEDs arbeitest, kannst Du 50 (Flood oder Spot low), 100 (Flood + Spot low), 150 (Flood medium) und 400 (Spot medium) Lumen einstellen.

Die Bedienung ist einfach: Oben auf dem Gehäuse sind zwei Schalter. Der rechte regelt die Helligkeit, der linke bestimmt, welche LEDs leuchten.

Allerdings ist sie kein Leichtgewicht und wiegt incl. vollgeladenem ;) Akku 215g. Für den Einsatz in großer Kälte müsstest Du Dir Spezialakkus (z.B. Samsung 30T oder Molicel P42A) kaufen, die dann allerdings nicht die Kapazität des mitgelieferten Akkus haben, oder die Lampe und einen eventuell benötigten Ersatzakku vor dem Einsatz warmhalten.

Viele Grüße aus dem Odenwald
Reinhard
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
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Berlin
Wenns um Wasserdichtigkeit, Robustheit und nw-Licht mit Rotlicht geht, wäre die Armytek Wizard WR warm meine Wahl. Aufgrund des 18650er Akkus wirst du für die Laufzeiten Ersatz brauchen, aber dafür ist sie mit dem guten Kopfband/Halter noch gut tragbar auf dem Kopf.
 
10 Januar 2019
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Danke Euch. Was ist von den Lucifer Stirnlampen zu halten? Die scheinen ja sehr weit entwickelt? Aber aus persönlichen Gründen passt mir der Name nicht.
Hmm...Schade (vielleicht).
 

hdohdo

Flashaholic
18 Mai 2023
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Danke Euch. Was ist von den Lucifer Stirnlampen zu halten? Die scheinen ja sehr weit entwickelt? Aber aus persönlichen Gründen passt mir der Name nicht.
Hmm...Schade (vielleicht).
Lux = Licht
ferre = machen… äh, tragen

Man muss ha nicht gleich den Teufel an die Wand malen!
 
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Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Bad Mergentheim
Die sehen ganz solide und ok aus, aber besonders hoch Entwickelt würde ich das jetzt nicht nennen, da ist ja nix besonderes an den Lampen, mich würden die doch sehr großen Sprünge in den Helligkeitsstufen stören.
Der Preis scheint ganz interessant zu sein.
 
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singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Ich möchte mal noch die Nitecore ut27 erwähnen, die kann per AAA im Notfall betrieben werden, und hat 11 Stunden Laufzeit bei 100Lumen mit dem hlb1300 akku. die 100 Lumen sollten für eine Nachtwanderung mehr als ausreichend sollten, ansonsten 2 hlb1300 Akkus?
 
10 Januar 2019
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So :) ,

meine aktuelle Auswahl sind die Fenix HM75R, die Nitecore HC70UHE und die Cyansky HS6R.

Die Laufzeiten sind bei allen ausreichend gut, 2m Wasserdicht sind auch alle drei und auch Rotlicht ist jeweils an Board. Die Fenix ist komplett am schwersten mit 321g, dann folgt i.S. Gewicht die Nitecore mit 250g und die Cyansky wäre hier der "Sieger". Klar ist das ein unfairer Vergleich, weil unterschiedliche Akkus und die sehr schöne Fenix kann man ja sogar ohne den zusätzlichen Akku im externen Behälter nutzen - mit weniger Gewicht dann..

Mit diesen Kriterien würde ich die Cyansky wählen. Aber ich weiß praktisch wenig über die Bedienung und wie sich die Lampen eben wirklich in der Praxis tragen. Dbzgl. finde ich vielleicht die Fenix vorn, aber eben nur in der Theorie.

Könnt ihr mir von diesen Drei eine Empfehlung geben? Was ist eigentlich mit Peli? Warum sind die so teuer :) ?

Ich schätze auch mal, wenn ich die Cyansky kaufe. wird die schon mindestens ok sein, die zwei anderen eben auch...oder?

LG
 
10 Januar 2019
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Geworden ist es die Cyansky HS6R. Verarbeitung und Haptik ist sehr gut. Trägt sich auch unkompliziert und gut. Ob das auch bei längeren Wanderung so bleibt, kann ich noch nicht sagen. Die Bedienung mit den beiden Schaltern könnte grundsätzlich noch einfacher sein. Aber das ist meine subjektive und unerfahrene Ansicht. Die Lampe merkt sich natürlich die letzte Einstellung und schaltet immer damit ein, was echt wichtig ist für z.B. den Rotlichtmodus. Das "blinde" Durchschalten der Modi auf dem Kopf funktioniert aber für mich noch nicht. Da braucht es Zeit das zu verinnerlichen. Oder man nimmt sie vom Kopf, was halt easy ist. Kopfband und die "Stirnplatte" finde ich gut, gerade die Edeltstahlhalterung war mit ein Kaufgrund weil so schön solide. Hoffentlich ist das aber bei extremer Kälte keine negative Kältebrücke an der Stirn :).
Werde noch später nach den ersten Wanderungen kurz aus der Praxis berichten.
Danke nochmal für Eure Hilfe. LG
 
10 Januar 2019
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Kurz aus der Praxis: Ich hatte geschrieben, das es meine erste Kopflampe ist. Also bisher null eigene Erfahrung. Wenn ich bisher selber ohne Kopflampe (mit Taschenlampen) unterwegs war, habe ich mir einen "Platz" gesucht wo mich möglichst Niemand zu sehr oder oft blendet. Das sehe ich allgemein als Nachteil von Kopflampen. Da mich das sehr stört, achte ich wohl selber mehr darauf Andere möglichst nicht zu blenden. Ich habe daher grundsätzlich nur das Rotlicht beim Wandern genutzt. Andere haben das als nicht störend empfunden und ich konnte damit ausreichend gut meinen unbefestigten schmalen aber grundsätzlich sicheren Weg sehen. Da ich immer eine gute Taschenlampe dabei habe, schalte ich i.d.P. wohl kaum jemals die Stirnlampe um. Wandere ich allein, ist es gut die anderen Modi zu haben. Ich würde aktuell die Lampe wieder kaufen.
LG
 
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