die Spannung und ihr Verlauf werden von der jeweiligen Batterie- bzw. Akku-Chemie bestimmt ...
die CR123/A Lithium-Batterien haben eine andere Chemie als Lithium-Batterien aus dem 1,5 Volt Bereich und starten voll so bei ca. 3,2 Volt, fallen unter Last dann quasi sofort unter 3 Volt und bleiben dann erst mal relativ lange auf einem ähnlichen Spannungsniveau (wo das liegt, hängt von der Höhe des Entladestroms ab) und fallen dann am Ende nochmal stark ab ...
eine Akku-Chemie, die das ziemlich genau nachbildet, gibt es quasi nicht ...
es gibt die "üblichen" Lithium-Ionen-Akkus mit einer sog. "Nennspannung" (= Etikett) von 3,6 / 3,7 Volt, die haben voll geladen 4,20 Volt und leer 3 Volt oder weniger, die gibt es auch im Format CR123A, als RCR123 oder 16340, aber da ist natürlich eben die Frage, ob das Gerät damit noch klar kommt ...
der Spannungsverlauf während der Entladung ist relativ linear fallend ...
dann gibt es noch Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4), deren Nennspannung ist mit 3,2 Volt etwas niedriger, die werden (von einem dafür geeigneten Ladegerät) bis um 3,65 Volt geladen, fallen im Gebrauch aber ziemlich gleich in ihren typischen Arbeitsbereich um 3,2 Volt (oder tiefer, je nach Belastungsstrom), der dann relativ lange in etwa beibehalten wird, um dann am Ende steil abzufallen, bis auf max. 2,0 Volt, das ist hier üblichererweise die Grenze, die nicht unterschritten werden soll bzw. darf, bei 3,6 / 3,7V Li-Ions sind es meist 2,5 Volt, die nicht unterschritten werden dürfen ! ... (je nach Akku kann die Grenze auch höher liegen ...)
der Spannungsverlauf ist bei LiFePO4 also vom Prinzip her durchaus ähnlich wie bei CR123A Batterien, liegt nur ein Stück höher ...
Geräte die (nur) für CR123/A Batterien vorgesehen sind, haben womöglich keine "Low Voltage Protection" (LVP, Schutz vor Tiefentladung) an Bord, die aber für Li-Ion und auch für LiFePO4 "Pflicht" ist !
deshalb wären im Falle von Li-Ion oder LiFePO4 welche mit sog. "Schutzschaltung" angesagt ("protected"), die allerdings einen kleinen Tick größer ausfallen können (> Passung ?)
und dann gibt es noch die Li-Ion mit geregelter Ausgangsspannung, meist mit konstanten 1,5 Volt oder auch mal als 9V Block, aber auch so was wie die Keeppower mit 3,0 Volt ...
bei solchen Li-Ion mit geregelter Ausgangsspannung sind zwei Dinge zu erwähnen, einmal entsteht durch die Elektronik ein kleines Störsignal, das z.B. u.U. den Empfang des Zeitsignals einer Funkuhr verhindern kann und dass die Selbstentladung deutlich höher ist als bei "normalen" Li-Ion-Akkus, weil die Spannungsregelelektronik immer einen kleinen Strom zieht, weshalb solche Akkus auch bei Nichtgebrauch in gewissen Abständen nachgeladen werden sollen, um eine schädliche (und u.U. gefährliche) Tiefentladung zu verhindern ...
ob es inzwischen noch Alternativen mit tatsächlich konstanten 3,0 Volt zum Keeppower gibt, da bin ich im Moment überfragt ...
das nur so ein paar Gedanken von mir dazu, ich selbst musste bzw. wollte bisher noch keine CR123A durch Akkus ersetzen, hab das also selber noch nicht ausprobieren müssen und mich auch nicht noch tiefer in die Materie begeben müssen ...