[Review] Kurzvorstellung der XTAR 1,5 V 4150 mWh AA Akkus

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Umfangreiche einleitende Worte spare ich mir mal. Ich gehe davon aus, dass wir alle die Vorzüge von LSD-NiMH-Akkus („Eneloop“) im Vergleich zu Alkaleaks kennen. Und auch den Fall, dass manche Geräte mit der niedrigeren Spannung von NiMH-Akkus im Vergleich zu vollen Alkalinebatterien nicht zurecht kommen. In diesem Fall stellen Li-Ion-Akkus mit integriertem 1,5 V-Regler eine Alternative dar.

Hier möchte ich euch kurz die „neuen“ XTAR 1,5 V 4150 mWh AA Akkus vorstellen. Die habe ich jetzt schon eine ganze Weile bei mir, leider kam dann aber ein Todesfall (mein Computer) und eine Coronainfektion (bei mir) dazwischen. Letztere ist gut überstanden, der neue Computer ist aber immer noch nicht ganz eingerichtet, sodass ich nicht alle Messungen zusammentragen konnte.

Die Akkus und das Ladegerät wurden mir vom Hersteller kostenfrei für das Review zur Verfügung gestellt und ich bin keine weiteren Verpflichtungen eingegangen.

Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.


20230924_XTAR_AA_P1020603_01.jpg


XTAR 1,5 V AA Akkus (blau)​

Eine richtige Modellbezeichnung gibt es nicht. Die Produktseite des Herstellers bezeichnet sie als „XTAR 1.5V AA 4150mWh Battery“. Für mich sind es erstmal „die blauen 1,5 V AA-Akkus von XTAR“. Klingt doof, ist aber so.


20230924_XTAR_AA_P1020625.jpg


Sie haben die Größe einer normalen AA-Batterie (50,5 mm lang und 14,3 mm im Durchmesser), wiegen 19 g und sind damit fast ein Drittel leichter als NiMH-Akkus.

Ihre Kapazität ist mit 4150 mWh angegeben. Im Vergleich dazu haben LSD-NiMH-Akkus etwa um 2500 mWh. Berücksichtigen muss man allerdings Verluste bei der Spannungswandlung auf 1,5 V, sodass die effektive Kapazität der XTAR-Akkus etwas niedriger ausfallen wird. In meinen Messungen bin ich abhängig vom Entladestrom auf Werte zwischen 2739 und 3261 mWh gekommen.


XTAR_AA_discharging_500mA.png


XTAR_AA_discharging_1000mA.png


XTAR_AA_discharging_2000mA.png


Hier sieht man auch schön eine der besonderen Funktionen der XTAR-Akkus: Sie halten die Spannung nicht komplett bis zum Ende auf 1,5 V und schalten dann plötzlich ab, sondern springen kurz vorher auf 1,1 V. Dadurch sollte die Batteriewarnung in den Geräten anspringen, sodass man die Gelegenheit bekommt, die Akkus in einem passenden Moment zu wechseln.

Laut Spezifikation sind die Akkus für einen Entladestrom von bis zu 2 A geeignet. In meinem Test habe ich den Strom weiter erhöht und erst bei 3,2 A ist die Spannung eingebrochen. Dabei werden die Akkus aber ziemlich warm, weshalb ich nicht empfehlen kann, die Herstellerangabe von 2 A zu überschreiten.


XTAR_AA_load_sweep.png


Auffallend ist das starke Rauschen der Spannung, das schon bei geringer Last auftritt. Dadurch können empfindliche Geräte, z.B. mit Funkempfänger, gestört werden. Der winzige Spannungsregler muss mit einer sehr hohen Schaltfrequenz arbeiten und durch die geringe Größe war vermutlich keine bessere Filterung möglich.

Für das Laden der Akkus ist ein spezielles „Ladegerät“ notwendig. In Anführungszeichen, da die Akkus lediglich mit 5 V versorgt werden müssen. Denn auch der eigentliche Laderegler ist in den Akkus integriert. Er lädt sie mit bis zu 450 mA, was für Akkus dieser Größe angemessen ist.

Ein passendes Ladegerät ist beispielsweise das XTAR L4, das ich im nächsten Abschnitt noch kurz vorstellen werde.


20230924_XTAR_AA_P1020617.jpg


Während des Ladevorgangs blinkt oben am Akku eine kleine, grüne LED. Ist der Akku voll, leuchtet sie dauerhaft grün.

XTAR L4 Ladegerät​

Zusammen mit den vier Akkus kam das passende Ladegerät „L4“. Es lädt jedoch nicht nur spezielle 1,5 V Li-Ion Akkus mit 5 V, sondern auch reguläre 1,2 V NiMH Akkus.


20230924_XTAR_AA_P1020609.jpg


Es lassen sich vier Akkus gleichzeitig laden. Die Schächte nehmen Akkus der Größen AA und AAA auf. Über jedem Schacht befindet sich eine rot/grüne Status-LED, welche den jeweiligen Ladezustand signalisiert.

FarbeBedeutung
Grün:Bereitschaft / vollständig geladen
Rot:Ladevorgang
Rot, langsam blinkend:Erkennung des Akku-Typs bzw. „0 V Aktivierung“
Rot, schnell blinkend:„0 V Aktivierung fehlgeschlagen“

Was die „0 V Aktivierung“ genau bedeutet, konnte ich noch nicht herausfinden. Eine Schutzschaltung wie bei manchen Li-Ion-Akkus gibt es bei NiMH-Akkus nicht. Die speziellen 1,5 V Li-Ion-Akkus benötigen lediglich 5 V.

Auf der Oberseite befindet sich ein USB-C Anschluss zur Stromversorgung (5 V, 2 A) und erlaubt somit einen flexiblen Einsatz.


20230924_XTAR_AA_P1020605.jpg


Ein Loch auf der Rückseite erleichtert das Entfernen der Akkus. Das Gehäuse macht einen sehr robusten Eindruck und ist fest verschlossen. Somit konnte ich leider keinen Blick ins Innere werfen.

Jetzt sollte eigentlich ein Abschnitt über die technischen Details des Ladevorgangs kommen. Leider hat sich genau in diesem Moment mein Computer dazu entschieden, seine Funktion vollständig einzustellen. Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, den neuen Rechner soweit einzurichten, dass ich die Messungen und Auswertungen durchführen könnte. Da dieses Review aber schon seit längerer Zeit in der Warteschlange sitzt, wollte ich lieber meine bisherigen Erkenntnisse veröffentlichen, als noch länger zu warten. Details zum Ladeverfahren werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Laut der Produktseite des Herstellers soll das Laden eines 2500 mAh NiMH-Akkus rund sechs Stunden dauern. Dies deutet auf einen recht geringen Ladestrom hin, mit dem üblicherweise keine zuverlässige -dV/dt Abschaltung möglich ist.

Fazit​

Auch wenn NiMH-Akkus fast immer die geeignete Wahl sind – in manchen Situationen braucht man eine Alternative. Die blauen XTAR 1,5 V AA Akkus gewährleisten konstante 1,5 V für den überwiegenden Teil der Laufzeit, ein Abfall auf 1,1 V am Ende dient der Akkuwarnung. Damit lassen sich auch Geräte betreiben, die bei niedrigerer Spannung nicht mehr ordentlich arbeiten wollen. Zudem ist die Kapazität höher als bei den meisten NiMH-Akkus.
Nachteilig ist die verrauschte Spannung, die zu Störungen bei empfindlichen Geräten führen kann. Der Preis der Akkus ist zwar recht hoch, letztendlich aber gerechtfertigt, wenn sich die Geräte auf andere Weise nicht mehr betreiben lassen.

Das L4-Ladegerät ist ein kompaktes AA/AAA Ladegerät mit vier Schächten. Es lädt nicht nur die speziellen 1,5 V Akkus diverser Hersteller, sondern auch normale NiMH-Akkus. Der USB-C Anschluss erlaubt einen flexiblen Einsatz. Einzustellen gibt es nichts: Akkus einlegen und warten, bis die Status-LED von rot auf grün wechselt. Als reines NiMH-Ladegerät würde ich vermutlich andere, einstellbare Geräte vorziehen, aber als kleines Reiseladegerät ist das L4 durchaus zu gebrauchen.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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danke für die Vorstellung (schon mal bis hierher) ! :thumbup:

Eine richtige Modellbezeichnung gibt es nicht. Die Produktseite des Herstellers bezeichnet sie als „XTAR 1.5V AA 4150mWh Battery“. Für mich sind es erstmal „die blauen 1,5 V AA-Akkus von XTAR“. Klingt doof, ist aber so.
... im Unterschied zu den "blau-weißen" 1,5V Li-Ion (die es allerdings auch als NiMH gibt ...), klingt doch ganz gut ... ;)

Zusammen mit den vier Akkus kam das passende Ladegerät „L4“. Es lädt jedoch nicht nur spezielle 1,5 V Li-Ion Akkus mit 5 V, sondern auch reguläre 1,2 V NiMH Akkus.

Was die „0 V Aktivierung“ genau bedeutet, konnte ich noch nicht herausfinden. Eine Schutzschaltung wie bei manchen Li-Ion-Akkus gibt es bei NiMH-Akkus nicht. Die speziellen 1,5 V Li-Ion-Akkus benötigen lediglich 5 V.

die 0V Aktivierung bezieht sich zum einen demnach auf den Fall, dass die interne Li-Ion Zelle zu tief entladen ist, um eine sofortige Identifizierung eines 1,5V Li-Ion zu ermöglichen ... deshalb ist wohl auch von "0V activation / identification" die Rede ...

ein 1,5V Li-Ion, der nicht zu tief entladen ist, würde "innerhalb einer Sekunde identifiziert" ...

für die 0V Aktivierung / Identifizierung sind demnach (max.) 10 Minuten vorgesehen ("0V activation/identification will complete in ten minutes"), während der Zeit fließt ein kleiner Strom und der Lader versucht zu erkennen, um welche Art von Akku es sich handelt, 1,5V Li-Ion oder (zu tief entladener) NiMH ...

Laut der Produktseite des Herstellers soll das Laden eines 2500 mAh NiMH-Akkus rund sechs Stunden dauern. Dies deutet auf einen recht geringen Ladestrom hin, mit dem üblicherweise keine zuverlässige -dV/dt Abschaltung möglich ist.

ich ging bisher immer von 500 mA aus für NiMH bei dieser Art von Xtar Ladern ... allerdings auch für AAA ... ;)

als Ladeschlussmethode wird beim größeren Schwestermodell L8 wie auch schon bei den Vorgängern auch "0dV" genannt (wie bei meinem IKEA Stenkol auch), das gilt meiner Annahme nach genauso für diesen L4, so ist man zum Glück nicht auf Minus Delta U allein angewiesen ... :thumbup:
 
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Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Kann man die schon wo kaufen? Ich find zwar Xtar 1,5Ver, bin mir aber nicht sicher, welche es genau sind.
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Nun wenn das "CE" auf diesen Akkus das einzige ist, dann ist es nur ein China Export und die Akkus dürfen nicht in der EU verkauft werden (EU Verordnung 765/2008 Anhang ll). Eigentlich halte ich viel von Xtar, aber irgendwie is CE für Chinesen noch immer Rocket Science.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Nun wenn das "CE" auf diesen Akkus das einzige ist, dann ist es nur ein China Export und die Akkus dürfen nicht in der EU verkauft werden (EU Verordnung 765/2008 Anhang ll). Eigentlich halte ich viel von Xtar, aber irgendwie is CE für Chinesen noch immer Rocket Science.
Für so manchen US-Hersteller anscheinend ebenso.
Lassen wir doch die Kirche im Dorf. ;)
 

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
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Tief im Westen
Indem ich zum Vergleich heranziehe, was "Normalos" in ihre Geräte reintun: Alkali-Mangan Primärzellen oder irgendwelche Akkus.

In den XTAR-Akkus sind einfache Li-Ion Zellen verbaut. Diese haben üblicherweise (ganz grob) 500 Zyklen. Eneloops sind mit über 2000 Zyklen angegeben (ebenfalls ganz grob) von daher sollten Eneloops langlebiger sein.
Oben im link zur Herstellerseite sind 1200 Zyklen angegeben (wenn's denn stimmt...).
Ich hatte bei pocketnavigation.de nachgeschaut und da kommen eneloops als drittbeste auf 805 Zyklen (mit wohl unterschiedlichen Messverfahren), nur 2 schaffen mit 1225 und 1350 noch mehr. Aber ich seh grad, da ist nur die dritte Generation eneloop getestet.

Unabhängig davon, was nun günstiger ist, bleiben ja die Vorteile dieser Akkus wie die höhere Spannungslage.

Was mir grade noch einfällt: hast Du getestet ob die Akkus am Ende aus bleiben, oder ob die wieder Spannung abgeben wenn die Zelle sich erholt hat? Letzteres wäre bei Lichterketten oder ähnlichem nicht so gut.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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Bezugsmöglichkeiten ... Zyklen ... Kapazität ... :

den Xtar L4 habe ich hierzulande schon gesehen ... diese neuen Akkus noch nicht ...

bisher sind die Xtar 1,5V Li-Ion ja irgendwann auch hier zu kaufen gewesen, vor allem die "blau-weißen" AA und AAA, auch in verschiedenen Sets mit den bisherigen Ladern BC4 und BC8 ...

auch im Xtar Direct Shop gibt es bei den neuen Ladegeräten L4 und L8 verschiedene Set-Optionen, auch mit 1,2V NiMH ...


bei den Zyklen wäre bei der von Xtar beworbenen Kapazität von "2500 mAh" ja eigentlich der Eneloop Pro der "natürliche Gegner" ... und der schafft ja auch nur 500 "Labor-Zyklen", in der Praxis dann aber deutlich weniger ...

allerdings erreicht der Xtar - jedenfalls hier in diesem Test - die beworbene Kapazität nicht ... :S

eigentlich müsste er 3550 mWh schaffen : 2000 mAh bei 1,5V = 3000 mWh ... + 500 mAh bei 1,1V = 550 mWh ... = gesamt 3550 mWh ...

tatsächlich sind es hier 3260 mWh ... (bei 500 mA Entladestrom = C/5)
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Was mir grade noch einfällt: hast Du getestet ob die Akkus am Ende aus bleiben, oder ob die wieder Spannung abgeben wenn die Zelle sich erholt hat? Letzteres wäre bei Lichterketten oder ähnlichem nicht so gut.
Gerade nochmal probiert: Am Ende bleibt die Spannung bei 0,0 V nachdem man die Last entfernt hat. Werde in einigen Minuten schauen, ob sie immer noch bei 0 V sind.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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Xtar hatte vor einiger Zeit mal ein "Discharge Profile" für verschiedene Entladeströme veröffentlicht, da teilt es sich bei 500 mA Entladestrom so auf, dass ziemlich genau 2000 mAh lang 1,5 Volt anliegen und dann nochmal 500 mAh bei 1,1V ... :

Discharge Profile

von daher hatte ich das dann mal so übernommen ...

auch bei Dir teilt sich die Laufzeit im Prinzip so auf, ca. 80 % bei 1,5 Volt, dann nochmal etwa 20 % bei 1,1 Volt ...

die Kapazität wie bei Xtar ergibt sich allerdings nicht ...

vllt. nach ein paar weiteren Zyklen nochmal messen, bei 500 mA ?
 
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SammysHP

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6 Oktober 2019
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Glaube nicht, dass sich die Kapazität mit der Zeit erhöht. Li-Ion Akkus starten bereits bei höchster Kapazität.

Allerdings darf man die Verluste des Stepdown-Reglers nicht außer Acht lassen. Um die genau zu bestimmen, müsste man jedoch einen Akku zerlegen...
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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dass es bei Li-Ion etwas anders ist als bei NiMH, die üblicherweise erst nach ein paar Zyklen ihre volle Kapazität erreichen, ist mir im Prinzip schon klar ...

ich dachte, trotzdem, um sicher zu gehen ...

denn diese Akkus werden ja mit "4150 mWh" beworben ... (was sich ja allerdings auf die interne Zelle beziehen muss ...)

die im Test sehr guten "blau-weißen" Xtar werden mit "3300 mWh" beworben ... im Test waren es dann 2800 mWh, das sind 85 % der Herstellerangabe ...

also quasi 15 % "Verlust" ...

in diesem Fall hier wären 3260 mWh knappe 80 % der Herstellerangabe von 4150 mWh ... also 20 % Verlust, was ein bißchen viel erscheint ...
 

Roger66

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26 November 2020
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Rodgau
Danke für die umfangreiche Ausarbeitung. Allerdings würde mich für einen 1:1-Vergleich mit Eneloops ausschließlich die Kapazität in mAh interessieren. Egal, was der Hersteller aufdruckt. mWh ist für mich eine unübliche Einheit bei Akkukapazitäten. Wenn ich es mal grob anhand der Laufzeiten in den Diagrammen überschlage, ist die Kapazität in mAh gar nicht so viel über 2.000 mAh, oder?
 

budgetlampenfan

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30 September 2019
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die 1,5 Volt - Phase beträgt hier in diesem Test lt. Mess-Diagramm bei 500 mA Entladestrom etwa 1870 mAh ... (und wäre damit im Prinzip genauso lang wie beim "blau-weißen" Xtar 1,5V Li-Ion in anderen Tests ...)

der blau-weiße schaltet dann allerdings ab ... während der neue dann hier in diesem Test nochmal etwa 430 mAh bei 1,1 Volt liefert ...

laut Hersteller soll er eigentlich 2000 mAh bei 1,5 Volt liefern können und dann nochmal 500 mAh bei 1,1 Volt ... also gesamt 2500 mAh ...
 
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SammysHP

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Ich habe gerade folgende Info von XTAR bekommen (frei übersetzt):

Der interne Li-Ion Akku habe eine Kapazität von 4150 mWh, es handele sich um eine 3,6 V 1150 mAh Zelle. Der Abwärtswandler auf 1,5 V sei ein Synchronwandler, der bei 1,5 MHz laufe. Die Effizienz betrage etwa 90 – 92 %, sodass die effektive Kapazität etwa 3750 mWh bzw. 2500 mAh sei.

Ich denke, das passt schon halbwegs zu meinen Messungen. Die liegen zwar etwas darunter, aber die Angaben von XTAR sind eher theoretisch und ich habe auch nicht mit weniger als 500 mA getestet.
 
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Hier mal eine Vergleichsübersicht zur Einordnung der Kapazität.


4657mWh @ 200mA (Energizer Ultimate Lithium)

4150mWh nominelle Kapazität
3750mWh effektive Kapazität bei 90-92% Effizienz

3261mWh @ 500mA gemessene Kapazität
3190mWh @ 1000mA gemessene Kapazität
2739mWh @ 2000mA gemessene Kapazität

2257mWh @200mA (eneloop 1900mAh)


Fazit:
Bei 500mA Last bietet die XTAR 1,5V eine um 31% höhere Kapazität als eine eneloop bei 200mA.
Die Effizenz der XTAR zwischen Nominalkapazität und der tatsächlich entnehmbaren Kapazität liegt bei 78,58%.
 
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Ich habe gerade folgende Info von XTAR bekommen (frei übersetzt):

Der interne Li-Ion Akku habe eine Kapazität von 4150 mWh, es handele sich um eine 3,6 V 1150 mAh Zelle. Der Abwärtswandler auf 1,5 V sei ein Synchronwandler, der bei 1,5 MHz laufe. Die Effizienz betrage etwa 90 – 92 %, sodass die effektive Kapazität etwa 3750 mWh bzw. 2500 mAh sei.

da liegt leider ein Rechenfehler von Xtar vor : die "effektive Kapazität" (besser wäre sowieso "Energie") wäre nur dann 3750 mWh, wenn der Akku durchgehend 1,5V liefern würde : 2500 mAh x 1,5V = 3750 mWh ...

das tut er aber bekanntermaßen nicht : das letzte Fünftel liefert er 1,1V ...

als "effektive Energie" würden sich also 3550 mWh ergeben : 2000 mAh x 1,5V = 3000 mWh + 500 mAh x 1,1V = 550 mWh = gesamt 3550 mWh ...

erreicht hat er hier im Test 3260 mWh (@500mA), also knapp 300 mWh weniger ...
 
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Der Preis der Akkus ist zwar recht hoch, letztendlich aber gerechtfertigt, wenn sich die Geräte auf andere Weise nicht mehr betreiben lassen.
Während auf amazon der Stückpreis selbst im 8er-Set umgerechnet bei 7€ liegt, ist über nknon.nl 5€/Zelle möglich (ab 10 Stück sogar nur 4,50€).
nkon.nl/de/xtar-r6-aa-2000mah-protected-1-5v.html

Dieser B2B Shop fürt die XTAR sogar für 3,53€/Stück. Leider nur für Firmenkunden.
shop.baltrade.eu/3702,Rechargeable_battery_Xtar_R6_AA_1_5V_Li_ion_2000mAh_with_protection
 

SammysHP

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Während auf amazon der Stückpreis selbst im 8er-Set umgerechnet bei 7€ liegt, ist über nknon.nl 5€/Zelle möglich (ab 10 Stück sogar nur 4,50€).
nkon.nl/de/xtar-r6-aa-2000mah-protected-1-5v.html

Dieser B2B Shop fürt die XTAR sogar für 3,53€/Stück. Leider nur für Firmenkunden.
shop.baltrade.eu/3702,Rechargeable_battery_Xtar_R6_AA_1_5V_Li_ion_2000mAh_with_protection
Das sind aber alles die ältere Generation mit geringerer Kapazität.
 

angerdan

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30 Dezember 2011
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Achso, es gibt schon zwei Modelle?
Wie lassen diese sich anhand der EAN unterscheiden?
Und wo ist die neue Generation erhältlich?
 

SammysHP

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6 Oktober 2019
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Steht doch alles weiter oben. :D Also das andere Aussehen, höhere Kapazität, Akkuwarnung usw. Auch ein Link zu XTAR-Shop. Der AliExpress-Shop kann im Moment noch nicht nach Deutschland verschicken (Verpackungsregister und so).

EAN ist mir nicht bekannt. Habe die Akkus ohne Verpackung erhalten, nur das Ladegerät hatte eine Verpackung.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Beim überfliegen finde ich nur verstreute Infos, aber keine EAN, Preise oder Direktvergleiche zwischen den neueren dunkelblauen und den älteren weiß-blauen Modellen.
 
14 April 2014
19
5
3
Hallein (Salzburg)
Habe heute bei Akkuteile.de nachgefragt und erfahren, daß die neuen Xtar 1,5 V AA mit 4.150 mWh ca. in 2 Wochen im Shop verfügbar sein werden.

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=> Hat jemand von Euch eine Info, ob und wann von Xtar (oder anderen Herstellern) auch bei den AAA eine neue Version mit mehr Kapazität erhältlich sein wird?

Danke & Ciao Julius
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
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auf amazon.de sind sie jetzt auch im Xtar-Store zu sehen ...

als Sets incl. Ladegerät allerdings erstmal nur mit den bisherigen BC- und LC-Ladern ...

das neue L4 wird ohne Set-Option angeboten, das L8 ist noch nicht zu sehen ...


(LC : nur für Xtar 1,5V Li-Ion mit 1,1V Absenkung (diese und die neuen), nicht für blau-weiße Xtar 1,5V Li-Ion ohne Absenkung, nicht für NiMH ...

BC : für blau-weiße Xtar 1,5V Li-Ion ohne 1,1V Absenkung, für NiMH, nicht für die bisherigen Xtar mit 1,1V Absenkung, aber kompatibel mit den neuen ??
(edit : BC-Lader offenbar ab "Model 2024" kompatibel zu Xtar 1,5V Li-Ions mit 1,1V Absenkung, den bisherigen und den neuen ...)

L4 und L8 : für alles o.g. ... ein kleiner Kompatibilitäts-Dschungel ... "nach bestem Wissen und Gewissen" versucht zu durchdringen ... :augenrollen:)

mal sehen, was akkuteile als Sets anbietet ...

Xtar-Store auf amazon.de
 
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