Umfangreiche einleitende Worte spare ich mir mal. Ich gehe davon aus, dass wir alle die Vorzüge von LSD-NiMH-Akkus („Eneloop“) im Vergleich zu Alkaleaks kennen. Und auch den Fall, dass manche Geräte mit der niedrigeren Spannung von NiMH-Akkus im Vergleich zu vollen Alkalinebatterien nicht zurecht kommen. In diesem Fall stellen Li-Ion-Akkus mit integriertem 1,5 V-Regler eine Alternative dar.
Hier möchte ich euch kurz die „neuen“ XTAR 1,5 V 4150 mWh AA Akkus vorstellen. Die habe ich jetzt schon eine ganze Weile bei mir, leider kam dann aber ein Todesfall (mein Computer) und eine Coronainfektion (bei mir) dazwischen. Letztere ist gut überstanden, der neue Computer ist aber immer noch nicht ganz eingerichtet, sodass ich nicht alle Messungen zusammentragen konnte.
Die Akkus und das Ladegerät wurden mir vom Hersteller kostenfrei für das Review zur Verfügung gestellt und ich bin keine weiteren Verpflichtungen eingegangen.
Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
Sie haben die Größe einer normalen AA-Batterie (50,5 mm lang und 14,3 mm im Durchmesser), wiegen 19 g und sind damit fast ein Drittel leichter als NiMH-Akkus.
Ihre Kapazität ist mit 4150 mWh angegeben. Im Vergleich dazu haben LSD-NiMH-Akkus etwa um 2500 mWh. Berücksichtigen muss man allerdings Verluste bei der Spannungswandlung auf 1,5 V, sodass die effektive Kapazität der XTAR-Akkus etwas niedriger ausfallen wird. In meinen Messungen bin ich abhängig vom Entladestrom auf Werte zwischen 2739 und 3261 mWh gekommen.
Hier sieht man auch schön eine der besonderen Funktionen der XTAR-Akkus: Sie halten die Spannung nicht komplett bis zum Ende auf 1,5 V und schalten dann plötzlich ab, sondern springen kurz vorher auf 1,1 V. Dadurch sollte die Batteriewarnung in den Geräten anspringen, sodass man die Gelegenheit bekommt, die Akkus in einem passenden Moment zu wechseln.
Laut Spezifikation sind die Akkus für einen Entladestrom von bis zu 2 A geeignet. In meinem Test habe ich den Strom weiter erhöht und erst bei 3,2 A ist die Spannung eingebrochen. Dabei werden die Akkus aber ziemlich warm, weshalb ich nicht empfehlen kann, die Herstellerangabe von 2 A zu überschreiten.
Auffallend ist das starke Rauschen der Spannung, das schon bei geringer Last auftritt. Dadurch können empfindliche Geräte, z.B. mit Funkempfänger, gestört werden. Der winzige Spannungsregler muss mit einer sehr hohen Schaltfrequenz arbeiten und durch die geringe Größe war vermutlich keine bessere Filterung möglich.
Für das Laden der Akkus ist ein spezielles „Ladegerät“ notwendig. In Anführungszeichen, da die Akkus lediglich mit 5 V versorgt werden müssen. Denn auch der eigentliche Laderegler ist in den Akkus integriert. Er lädt sie mit bis zu 450 mA, was für Akkus dieser Größe angemessen ist.
Ein passendes Ladegerät ist beispielsweise das XTAR L4, das ich im nächsten Abschnitt noch kurz vorstellen werde.
Während des Ladevorgangs blinkt oben am Akku eine kleine, grüne LED. Ist der Akku voll, leuchtet sie dauerhaft grün.
Es lassen sich vier Akkus gleichzeitig laden. Die Schächte nehmen Akkus der Größen AA und AAA auf. Über jedem Schacht befindet sich eine rot/grüne Status-LED, welche den jeweiligen Ladezustand signalisiert.
Was die „0 V Aktivierung“ genau bedeutet, konnte ich noch nicht herausfinden. Eine Schutzschaltung wie bei manchen Li-Ion-Akkus gibt es bei NiMH-Akkus nicht. Die speziellen 1,5 V Li-Ion-Akkus benötigen lediglich 5 V.
Auf der Oberseite befindet sich ein USB-C Anschluss zur Stromversorgung (5 V, 2 A) und erlaubt somit einen flexiblen Einsatz.
Ein Loch auf der Rückseite erleichtert das Entfernen der Akkus. Das Gehäuse macht einen sehr robusten Eindruck und ist fest verschlossen. Somit konnte ich leider keinen Blick ins Innere werfen.
Jetzt sollte eigentlich ein Abschnitt über die technischen Details des Ladevorgangs kommen. Leider hat sich genau in diesem Moment mein Computer dazu entschieden, seine Funktion vollständig einzustellen. Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, den neuen Rechner soweit einzurichten, dass ich die Messungen und Auswertungen durchführen könnte. Da dieses Review aber schon seit längerer Zeit in der Warteschlange sitzt, wollte ich lieber meine bisherigen Erkenntnisse veröffentlichen, als noch länger zu warten. Details zum Ladeverfahren werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.
Laut der Produktseite des Herstellers soll das Laden eines 2500 mAh NiMH-Akkus rund sechs Stunden dauern. Dies deutet auf einen recht geringen Ladestrom hin, mit dem üblicherweise keine zuverlässige -dV/dt Abschaltung möglich ist.
Nachteilig ist die verrauschte Spannung, die zu Störungen bei empfindlichen Geräten führen kann. Der Preis der Akkus ist zwar recht hoch, letztendlich aber gerechtfertigt, wenn sich die Geräte auf andere Weise nicht mehr betreiben lassen.
Das L4-Ladegerät ist ein kompaktes AA/AAA Ladegerät mit vier Schächten. Es lädt nicht nur die speziellen 1,5 V Akkus diverser Hersteller, sondern auch normale NiMH-Akkus. Der USB-C Anschluss erlaubt einen flexiblen Einsatz. Einzustellen gibt es nichts: Akkus einlegen und warten, bis die Status-LED von rot auf grün wechselt. Als reines NiMH-Ladegerät würde ich vermutlich andere, einstellbare Geräte vorziehen, aber als kleines Reiseladegerät ist das L4 durchaus zu gebrauchen.
Hier möchte ich euch kurz die „neuen“ XTAR 1,5 V 4150 mWh AA Akkus vorstellen. Die habe ich jetzt schon eine ganze Weile bei mir, leider kam dann aber ein Todesfall (mein Computer) und eine Coronainfektion (bei mir) dazwischen. Letztere ist gut überstanden, der neue Computer ist aber immer noch nicht ganz eingerichtet, sodass ich nicht alle Messungen zusammentragen konnte.
Die Akkus und das Ladegerät wurden mir vom Hersteller kostenfrei für das Review zur Verfügung gestellt und ich bin keine weiteren Verpflichtungen eingegangen.
Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
XTAR 1,5 V AA Akkus (blau)
Eine richtige Modellbezeichnung gibt es nicht. Die Produktseite des Herstellers bezeichnet sie als „XTAR 1.5V AA 4150mWh Battery“. Für mich sind es erstmal „die blauen 1,5 V AA-Akkus von XTAR“. Klingt doof, ist aber so.
Sie haben die Größe einer normalen AA-Batterie (50,5 mm lang und 14,3 mm im Durchmesser), wiegen 19 g und sind damit fast ein Drittel leichter als NiMH-Akkus.
Ihre Kapazität ist mit 4150 mWh angegeben. Im Vergleich dazu haben LSD-NiMH-Akkus etwa um 2500 mWh. Berücksichtigen muss man allerdings Verluste bei der Spannungswandlung auf 1,5 V, sodass die effektive Kapazität der XTAR-Akkus etwas niedriger ausfallen wird. In meinen Messungen bin ich abhängig vom Entladestrom auf Werte zwischen 2739 und 3261 mWh gekommen.
Hier sieht man auch schön eine der besonderen Funktionen der XTAR-Akkus: Sie halten die Spannung nicht komplett bis zum Ende auf 1,5 V und schalten dann plötzlich ab, sondern springen kurz vorher auf 1,1 V. Dadurch sollte die Batteriewarnung in den Geräten anspringen, sodass man die Gelegenheit bekommt, die Akkus in einem passenden Moment zu wechseln.
Laut Spezifikation sind die Akkus für einen Entladestrom von bis zu 2 A geeignet. In meinem Test habe ich den Strom weiter erhöht und erst bei 3,2 A ist die Spannung eingebrochen. Dabei werden die Akkus aber ziemlich warm, weshalb ich nicht empfehlen kann, die Herstellerangabe von 2 A zu überschreiten.
Auffallend ist das starke Rauschen der Spannung, das schon bei geringer Last auftritt. Dadurch können empfindliche Geräte, z.B. mit Funkempfänger, gestört werden. Der winzige Spannungsregler muss mit einer sehr hohen Schaltfrequenz arbeiten und durch die geringe Größe war vermutlich keine bessere Filterung möglich.
Für das Laden der Akkus ist ein spezielles „Ladegerät“ notwendig. In Anführungszeichen, da die Akkus lediglich mit 5 V versorgt werden müssen. Denn auch der eigentliche Laderegler ist in den Akkus integriert. Er lädt sie mit bis zu 450 mA, was für Akkus dieser Größe angemessen ist.
Ein passendes Ladegerät ist beispielsweise das XTAR L4, das ich im nächsten Abschnitt noch kurz vorstellen werde.
Während des Ladevorgangs blinkt oben am Akku eine kleine, grüne LED. Ist der Akku voll, leuchtet sie dauerhaft grün.
XTAR L4 Ladegerät
Zusammen mit den vier Akkus kam das passende Ladegerät „L4“. Es lädt jedoch nicht nur spezielle 1,5 V Li-Ion Akkus mit 5 V, sondern auch reguläre 1,2 V NiMH Akkus.
Es lassen sich vier Akkus gleichzeitig laden. Die Schächte nehmen Akkus der Größen AA und AAA auf. Über jedem Schacht befindet sich eine rot/grüne Status-LED, welche den jeweiligen Ladezustand signalisiert.
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Grün: | Bereitschaft / vollständig geladen |
| Rot: | Ladevorgang |
| Rot, langsam blinkend: | Erkennung des Akku-Typs bzw. „0 V Aktivierung“ |
| Rot, schnell blinkend: | „0 V Aktivierung fehlgeschlagen“ |
Was die „0 V Aktivierung“ genau bedeutet, konnte ich noch nicht herausfinden. Eine Schutzschaltung wie bei manchen Li-Ion-Akkus gibt es bei NiMH-Akkus nicht. Die speziellen 1,5 V Li-Ion-Akkus benötigen lediglich 5 V.
Auf der Oberseite befindet sich ein USB-C Anschluss zur Stromversorgung (5 V, 2 A) und erlaubt somit einen flexiblen Einsatz.
Ein Loch auf der Rückseite erleichtert das Entfernen der Akkus. Das Gehäuse macht einen sehr robusten Eindruck und ist fest verschlossen. Somit konnte ich leider keinen Blick ins Innere werfen.
Jetzt sollte eigentlich ein Abschnitt über die technischen Details des Ladevorgangs kommen. Leider hat sich genau in diesem Moment mein Computer dazu entschieden, seine Funktion vollständig einzustellen. Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, den neuen Rechner soweit einzurichten, dass ich die Messungen und Auswertungen durchführen könnte. Da dieses Review aber schon seit längerer Zeit in der Warteschlange sitzt, wollte ich lieber meine bisherigen Erkenntnisse veröffentlichen, als noch länger zu warten. Details zum Ladeverfahren werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.
Laut der Produktseite des Herstellers soll das Laden eines 2500 mAh NiMH-Akkus rund sechs Stunden dauern. Dies deutet auf einen recht geringen Ladestrom hin, mit dem üblicherweise keine zuverlässige -dV/dt Abschaltung möglich ist.
Fazit
Auch wenn NiMH-Akkus fast immer die geeignete Wahl sind – in manchen Situationen braucht man eine Alternative. Die blauen XTAR 1,5 V AA Akkus gewährleisten konstante 1,5 V für den überwiegenden Teil der Laufzeit, ein Abfall auf 1,1 V am Ende dient der Akkuwarnung. Damit lassen sich auch Geräte betreiben, die bei niedrigerer Spannung nicht mehr ordentlich arbeiten wollen. Zudem ist die Kapazität höher als bei den meisten NiMH-Akkus.Nachteilig ist die verrauschte Spannung, die zu Störungen bei empfindlichen Geräten führen kann. Der Preis der Akkus ist zwar recht hoch, letztendlich aber gerechtfertigt, wenn sich die Geräte auf andere Weise nicht mehr betreiben lassen.
Das L4-Ladegerät ist ein kompaktes AA/AAA Ladegerät mit vier Schächten. Es lädt nicht nur die speziellen 1,5 V Akkus diverser Hersteller, sondern auch normale NiMH-Akkus. Der USB-C Anschluss erlaubt einen flexiblen Einsatz. Einzustellen gibt es nichts: Akkus einlegen und warten, bis die Status-LED von rot auf grün wechselt. Als reines NiMH-Ladegerät würde ich vermutlich andere, einstellbare Geräte vorziehen, aber als kleines Reiseladegerät ist das L4 durchaus zu gebrauchen.


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