Suche hochwertige Lötstation

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Hallo zusammen,

nachdem meine Aouye Int2900 Station den Geist nicht mehr nur langsam, sondern immer schneller aufgibt (kaputte Tasten, kaputter Griff, kaputte Lötspitzen wo ich kaum noch Ersatz finde, den Griff gibt es scheinbar gar nicht mehr zu kaufen) brauche ich zeitnah eine neue Lötstation.

Habe eigentlich nicht viele Anforderungen:

- Display (klar)
- mind. 90 W
- hochwertiger Griff (der Aouye-Griff war immer richtig billig)
- gute Ersatzteilversorgung (Spitzen, Griff) auch in einigen Jahren!
- möchte nicht erst an der Lötstation rumbasteln damit sie sicher ist
- Versand aus D

Budget 350 €

Danke für eure Ideen :)

VG, Dominik
 

ikaruz500

Flashaholic
6 Oktober 2013
185
95
28
Mainz
Hi,

warum min. 90 Watt? Wenn (echte, keine Schummelangabe) 80 Watt es auch tun wirst Du fündig.
Ersa ist DER Hersteller für Profiwerkzeug in diesem Bereich schlechthin.
 
  • Danke
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
506
93
Was liegt nächer wie ein JBC Clon der C(T) 210 oder 245 Reihe?
Die Ersatzspitzenversorgung ist damit dauerhaft gesichert und wenn die Kopie auch den Stecker 1/1 übernommen hat, steht Dir falls der Clon Griff Dir nicht besagt, auch frei den Original Griff zu verwenden. Bei Deinem Budget wäre der ja auch noch locker drin.

Ich nenn mal ein paar chinesische Marken: Aifen, Aixun, GVM (Sunshine), Sugon, Mechanik.
Sufu Ali: "T210 soldering station" , alternativ halt 245.

Ich hab das kompakte GVM Trio seit einem Jahr im Betrieb und bin im Grunde wunschlos zufrieden.
Stapelbar, Drehregler - Passt. Okay, der Quittungston nervt etwas. Nur von den beiliegenden Spitzen sollte man nichts erwarten. Es lässt sich zwar bestens damit arbeiten nur sind es Eintagsfliegen und daher nicht mal günstig.
 

Advocat

Flashaholic
30 Januar 2022
227
104
43
Baden bei Wien
Ich werfe mal,
"Weller WE 1010 Digitale Lötstation"
im Ring. Habe seit einige Jahren am Arbeitsplatz. Lässt sich bis 450° einstellen, ist 85 Watt, und Spitzen gibts unendlich. Griff habe auch schon getauscht, ist nicht Rar.
 
  • Danke
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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.822
2.275
113
Generell würde ich wie oben genannt Ersa, und ebenso Weller nennen. Das sind die beiden Marken, die für Viellöter und Endlöter perfekt sind. Es ist halt eher dann ein professionelles Werkzeug, für das man auch problemlos Ersatzteile bekommt.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich empfehle die AiXun T3A mit dem Handstück für JBC C245 Spitzen. Diese Lötstation hat echte 200W und man kann originale JBC Lötspitzen nutzen. Die Spitzen sind vergleichsweise teuer, aber besser als chinesische Lötspitzen (inkl. Konstanter Qualität). Rein von der Wärmemenge und -übertragung her bewegt man sich dann schon auf sehr, sehr hohem Niveau. Noch leistungsfähiger sind dann eigentlich nur noch das 250W-System von JBC und die ganz dicken Stationen von Metcal.

Wenn du auch mal schwierige Lötstellen löten willst, ist dieses Station mit dicker Spitze wesentlich stärker als die Altmodischen von Weller und Co.

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, dass die Heizelemente jeweils in den Spitzen integriert sind und nicht im Griffstück. Dadurch wird die Wärmeübertragung an die Lötstellen signifikant verbessert.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Weller wird in den letzten Jahren zunehmend eine schlechtere Qualität nachgesagt. Fertigung in Mexiko.
Früher wurden die Weller Lötstationen in Bietigheim produziert, dementsprechend war die Qualität. Ich habe auch noch eine geregelte Weller Lötstation von 1985.
Wenn es von Weller etwas hochwertiges sein soll, kein Lötkolben mit einer Technologie von vor 35 Jahren (ja, die haben da noch einiges im Programm - und diese Dinger reagieren auf Belastung deutlich langsamer als moderne Systeme), dann wird es auch dort gleich sehr teuer.

Zu Ersa kann ich nichts sagen, mit Ersa habe ich das letzte Mal 1985 gearbeitet. :D

Wenn es ansonsten etwas aus Europa sein soll, JBC. Hergestellt in Spanien. Hier würde in Dein Budget eine "Weidinger Edition" passen. Die analoge "Weidinger Edition" benutze ich seit einigen Jahren selber und bin damit sehr zufrieden. Da wäre in Deinem Budget sogar noch Platz für einige Lötspitzen unterschiedlicher Größe (zu deren Anschaffung ich nur raten kann).
JBC bekommt man erfahrungsgemäß nicht überall, abgesehen von Weidinger oft nur bei Firmen, die nur B2B verkaufen. Daran sieht man aber auch die absolut professionelle Ausrichtung der Linie.

Dann gibt es alternativ noch den japanischen Hersteller Hakko zu nennen. Hier muß man aufpassen, keinen Nachbau für 40€ zu kaufen.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Danke für eure Tipps bisher.
Leider fallen "Aixun" und Co. wegen Kauf in D wohl raus. Sowas kaufe ich nicht in China. Generell bin ich ehrlich gesagt nicht mehr so begeistert von chinesischem Werkzeug (Aouye sollte ja auch sehr gut sein, ich sage eher: naja), klar ist es günstig, aber um welchen Preis. Mein Heißluft-Gebläse aus China gibt auch langsam den Geist auf. Da zahle ich lieber mehr, habe gute Build-Qualität und gute Haptik, und einfach ein Gerät, was ewig hält. (Ich habe in der Ausbildungswerkstatt mit einer Weller-Station aus den 90ern gelötet. War richtig gut, was mich auch überrascht hat.)

Gibt es von Weller oder Ersa innenbeheizte Lötspitzen bzw. welche Griffe oder Stationen bräuchte ich, um das von einem der beiden Hersteller zu bekommen? Ich tendiere ja auch eher zu Ersa bzw. Weller.

Schwierige Lötstellen kommen bei mir eher nicht vor. 80 (oder 90) Watt sollten daher dicke reichen.

JBC bekommt man erfahrungsgemäß nicht überall, abgesehen von Weidinger oft nur bei Firmen, die nur B2B verkaufen. Daran sieht man aber auch die absolut professionelle Ausrichtung der Linie.
Also bin ich wieder darauf angewiesen, dass ein B2C-Shop vielleicht (oder halt auch nicht) das hat, was ich brauche. Genau das will ich vermeiden.

Das mit Weller ist aber natürlich ein Argument. Ich hatte ja schon kurz mit einer Ersa i-CON geliebäugelt, aber das würde das Budget doch "etwas" sprengen :D (Hat die i-CON jemand hier in Benutzung und kann dazu was sagen?)
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Hat die i-CON jemand hier in Benutzung und kann dazu was sagen?
Ja.
Taugt nichts, zumindest nicht wenn man eine JBC mit T245 Kolben zum Vergleich hat.
Der Wärmeübergang zwischen Heizelement und Spitze ist eher schlecht, dementsprechend ist die Performance.
Der Kolben wird am Griff sehr warm und das Spitzen wechseln ist eine Qual.


Gibt es von Weller oder Ersa innenbeheizte Lötspitzen bzw. welche Griffe oder Stationen bräuchte ich, um das von einem der beiden Hersteller zu bekommen?
Gibt es, die sind aber sehr teuer, sowohl Station als auch Kolben als auch die Spitzen.


Nimm sowas hier: https://www.weidinger.eu/de/loettechnik/jbc/jbc-loet-und-entloetstationen/wl48501
Oder die Analoge Variante: https://www.weidinger.eu/de/loettechnik/jbc/jbc-loet-und-entloetstationen/wl46586

Dazu ein paar Spitzen und du hast ein sehr gutes System.
Ich habe da folgende im Einsatz von fein nach grob:
C245-731
C245-944
C245-741
C245-966

Der Wechsel geht in Sekundenschnelle im heißen Zustand so das man keine Hemmungen hat "das richtige" Werkzeug zu verwenden.
Ich kenne niemanden der jemals wieder zurück zu einem System möchte bei dem Heizelement und Spitze getrennt sind.
Das funktioniert einfach wesentlich besser.

Klar kommen immer die Leute "Aber mit der xyz löte ich schon seid 500 Jahren und das geht super", das sind dann die die sowas noch nie probiert haben.

Das einzige was noch besser sein soll sind die induktiv geheizten Metcal Stationen, hier kann man die Temperatur jedoch nur über den Typ der Lötspitze regulieren.
Wobei man die Temperatureinstellung bei der JBC eigentlich nicht mehr anfasst, es gibt schlichtweg keinen Grund dazu.

Und nein ich bekomme keine Provision, es ist einfach das bessere Werkzeug.
 
  • Danke
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Kann ich mich darauf verlassen, dass ich als privater Kunde in einigen Jahren noch gescheit Ersatzteile für JBC bekomme oder müsste ich da "kreativ" werden?
Und - viel wichtiger - wie langlebig sind die Spitzen? Bei der Aouye sind die mir alle paar Jahre kaputt gegangen - die heizten dann einfach nicht mehr.

Sonst spricht ja nichts gegen die Weidinger Edition für 380 €. Lieber ein bisschen überm Budget und Ruhe haben.

Wobei ich mich ja eines frage: wieso werden Weller und Ersa dann im Professionellen Bereich noch so verbreitet eingesetzt, wenn doch die innenbeheizten Spitzen (die meine Aouye übrigens auch hatte) so viel besser sind?
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ich habe meine bei Welectron gekauft sehe ich gerade.
Man kann ja mal nach den Spitzen suchen, da gibt es schon so einige Shops die Zubehör und Teile verkaufen.
Ich denke nicht das man da Probleme bekommen wird.

Und - viel wichtiger - wie langlebig sind die Spitzen?
Ich habe die Station jetzt gut zwei Jahre und kann keinerlei Ausfälle berichten.

Wobei ich mich ja eines frage: wieso werden Weller und Ersa dann im Professionellen Bereich noch so verbreitet eingesetzt, wenn doch die innenbeheizten Spitzen (die meine Aouye übrigens auch hatte) so viel besser sind?
Werden sie nicht, zumindest nicht bei den Elektronikbuden bei denen ich war.
Meist eben aus dem Grund "das haben wir damals schon so gemacht".
 

ikaruz500

Flashaholic
6 Oktober 2013
185
95
28
Mainz
Kann ich mich darauf verlassen, dass ich als privater Kunde in einigen Jahren noch gescheit Ersatzteile für JBC bekomme oder müsste ich da "kreativ" werden?
Und - viel wichtiger - wie langlebig sind die Spitzen? Bei der Aouye sind die mir alle paar Jahre kaputt gegangen - die heizten dann einfach nicht mehr.

Sonst spricht ja nichts gegen die Weidinger Edition für 380 €. Lieber ein bisschen überm Budget und Ruhe haben.

Wobei ich mich ja eines frage: wieso werden Weller und Ersa dann im Professionellen Bereich noch so verbreitet eingesetzt, wenn doch die innenbeheizten Spitzen (die meine Aouye übrigens auch hatte) so viel besser sind?
Das hat mit Thermodynamik zu tun, Wärme geht von innen nach aussen und von unten nach Richtung Weltall weil das eigentlich kälter ist, wenn der Wasserstoff-Kernfusionsreaktor über uns nicht dawäre, als Heizungsfuzzi weiß man dies....:p
Also sollte das Heizelement am besten innen sein. Die meisten Ersa und Weller sind aber doch innenbeheizt ?
 
Zuletzt bearbeitet:

hampshire

Flashaholic*
29 Dezember 2015
569
443
63
Mein Favorit wäre Ersa Bodenständiges High-Tech Unternehmen, bekannt für guten Support und solides Werkzeug aus Bayern. Teile gibt es einzeln en Masse.
Habe aber schon recht lange nicht mehr irgendetwas gelötet - also besser selbst ansehen - könnte es z.B. beim Conrad Profistore in Hürth geben.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
113
Metrolpolregion Nürnberg
Ersa ist DER Hersteller für Profiwerkzeug in diesem Bereich schlechthin.

Sagt nur jemand der nie mit Hakko oder JBC gelötet hat ;)

Da wir da bei beiden aber schon weit ausßerhalb des angegebenen Budget liegen, wäre meine Empfehlung auch eine Ersa i-con 2v gewesen. Die liegt allerdings mit ~450,- auch schon ein gutes Stück außerhalb des Budget.

Mein Favorit wäre Ersa Bodenständiges High-Tech Unternehmen, bekannt für guten Support und solides Werkzeug aus Bayern.

Ersa selbst kommt aus Wertheim, also aus BaWü ;) Da Ersa aber zu KurtzErsa gehört ist die Aussage immerhin nicht ganz falsch ;)
Produziert wird auch bei ersa schon länger nicht mehr ausschließlich hierzulande. Und auch Ersa ist zwar grundsolide, der Konzern hatte in den vergangenen Jahren aber auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Der Wärmeübergang zwischen Heizelement und Spitze ist eher schlecht, dementsprechend ist die Performance.
Der Kolben wird am Griff sehr warm und das Spitzen wechseln ist eine Qual.

Das kann ich so jetzt nicht bestätigen. Und wer nicht ständig, im Betrieb, die Spitzen wechseln muss, für den ist das eigentlich kein großes Problem. Man kann sich aber natürlich auch anstellen :p
 

ikaruz500

Flashaholic
6 Oktober 2013
185
95
28
Mainz
Sagt nur jemand der nie mit Hakko oder JBC gelötet hat ;)
hehe, das stimmt glatt. Meine Lötstation stammt von Elrad 1986 (selber zusammengelötet) oder so mit einem Ersa Lötkölben. Diesen habe ich vor 2 Jahren neu gekauft und war verblüfft das es die FA noch gibt und ich ohne Probleme einen Ersatzlötkolben mit Heizelement bekommen habe. Genau das fande ich genial...., allerdings brauche ich einen noch kleineren Kolben, warum wohl? Jaja, altes Eisen.... und die ESP32 sind sokackeklein!
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Da wir da bei beiden aber schon weit ausßerhalb des angegebenen Budget liegen, wäre meine Empfehlung auch eine Ersa i-con 2v gewesen. Die liegt allerdings mit ~450,- auch schon ein gutes Stück außerhalb des Budget.
Ich finde die i-CON 2V nicht für unter 600 €.
Bitte Link :)

Und wer nicht ständig, im Betrieb, die Spitzen wechseln muss, für den ist das eigentlich kein großes Problem.
Das kommt bei mir aber in der Tat häufiger vor, da ich teilweise von sehr kleinen zu größeren Lötstellen während des selben Prozesses wechseln muss. Da habe ich den extrem einfachen Wechsel der Aouye-Lötspitzen (rausziehen, reinstecken, fertig - ist das bei der JBC auch so?) und die gleichzeitig extrem kurze Aufheizzeit von unter 10 Sek. sehr geschätzt.

Momentan tendiere ich zur JBC digital Weidinger edition. Die Spitzen sind halt sehr teuer, hoffe aber dass die länger halten als die Aoyue-Dinger.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Und wer nicht ständig, im Betrieb, die Spitzen wechseln muss, für den ist das eigentlich kein großes Problem.
Naja SMD und große Masseflächen mit THT Bauteilen sind halt schon sehr unterschiedliche Anwendungsprofile.
Da muss man wenn man an Leistungselektronik bastelt schon häufig hin und her wechseln.

Mal schnell ein 6*1mm Kupferrohr auf eine Bördelmutter löten oder ein paar Kondensatoren an Kupferblech bzw. Kupferblech an Stahlblech, kein Problem.
Mit der Ersa I-con kann man sowas komplett vergessen, da friert der Kolben fest.
IMG_20230224_193847.jpgphoto_2022-05-15_14-09-08.jpg

Und dann kann man die Spitze in der Station einlegen und einfach herausziehen und die andere einsetzen.
Das geht innerhalb von wenigen Sekunden.

Die Spitzen sind halt sehr teuer,
Unter 7-8€ bekommt man die Ersa Spitzen auch nicht und da ist kein Heizelement drin.
Für den Aufpreis den die Ersa kostet kann man eine ganze Reihe Spitzen kaufen.

Mittlerweile kann man sowas ja auch einfach mal testen und wenn einem das nicht gefällt auch zurückschicken.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
113
Metrolpolregion Nürnberg
Ich finde die i-CON 2V nicht für unter 600 €.
Bitte Link :)

https://www.ersa-shop.de/de/product...2---multitoolstation-mit-sd-slot---120-w.html

extrem kurze Aufheizzeit von unter 10 Sek. sehr geschätzt.

Die i-con ist auch mit 9s angegeben. Gemessen hab ich das aber in der Tat noch nie. SO eilig hab ichs dann doch eher selten ;)

Und dann kann man die Spitze in der Station einlegen und einfach herausziehen und die andere einsetzen.
Das geht innerhalb von wenigen Sekunden.

Naja, mit der Lötspitzenbefestigung am iTool muss man halt die Spitze abschrauben.
In der Fertigung kann ich den Zeitansatz hier natürlich verstehen, aber wer Zuhause/im Hobby auf ein paar Sekunden mehr oder weniger Zeit beim Lötspitzen angewiesen ist, der macht irgendwas falsch ;)

Letztlich muss man sich überlegen was man genau will. Ich persönlich würde z.B. nie wieder eine analoge Station nehmen.
Also würde ich mir erstmal einen Überblick verschaffen, was es gibt, mit allen Vor-/Nachteilen und dann aus technisch/Eigenschaftenmäßig vergleichbaren Stationen aussuchen. Und bei der ganzen Sache auch die "Betriebskosten" nicht außer Acht lassen.

Ich hab mir bspw. die i-con2 zugelegt vor Jahren weil ich der Meinung war, mit der Möglichkeit 2 Lötkolben zu nutzen bin ich gut aufgestellt.
Realistisch hab ich den 2. selten benutzt. Es hätte also auch eine i-con 1 gereicht.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Naja, mit der Lötspitzenbefestigung am iTool muss man halt die Spitze abschrauben.
In der Fertigung kann ich den Zeitansatz hier natürlich verstehen, aber wer Zuhause/im Hobby auf ein paar Sekunden mehr oder weniger Zeit beim Lötspitzen angewiesen ist, der macht irgendwas falsch
Naja an einem heißen Teil mit den Fingern rumdrehen oder einfach nur weiter den Griff in der Hand halten macht finde ich schon einen gravierenden Unterschied. Ich beschäftige mich ja lieber mit dem eigentlichen Projekt als eine halbe Minute mit 300°C heißen Teilen rumzuspielen.
ezgif-3-c79432b017.gif

Aber da legt sicherlich jeder Wert auf andere Sachen.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich stimme @Alexander in seinen Ausführungen voll zu. Wenn man sehr oft und/oder sehr anspruchsvoll lötet (z.b. dicke Kabel in Taschenlampen, Modellbaustecker, dicke Transistoren , alles auf großen Kupferflächen in Platinen, Messing/Kupfer-Pills in Taschenlampen, dicke Federn etc.), dann lohnt sich so eine Lötstation mit den Eigenschaften der JBC. In diesem Sinne ist es ja dann auch toll, dass man praktisch die gleiche Funktionalität und Leistung für den halben Preis kriegen kann (AiXun).

Wenn man richtig viel lötet und insbesondere dann wenn man auch sehr kleine Bauteile verlötet, sollte man auch über die Ergonomie nachdenken (Abstand Spitze zu Griff, Form des Griffs, Flexibilität des Verbindungskabels, Vorhandensein von besonders kleinen (Meißel-)Lötspitzen etc.).

Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass zwischen einem alten, typischen Weller mit grob 50W, Mini TS100 und AiXun mit JBC Spitzen jeweils eine Welt liegt.

Der Mini TS100 könnte ein guter Kompromiss sein. Dieser ist allerdings nicht so ergonomisch. Ich habe hier mal was darüber geschrieben bevor ich den AiXun hatte.

Wenn es wirklich preiswert sein soll, würde ich mir die Preise der jeweiligen Lötspitzen genau anschauen und dann ein Gebrauchtgerät kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
506
93
Momentan tendiere ich zur JBC digital Weidinger edition.
Gratulation. Wenn Dein Limit es hergibt, machst Du damit sicherlich nichts verkehrt.


Sowas kaufe ich nicht in China. Generell bin ich ehrlich gesagt nicht mehr so begeistert von chinesischem Werkzeug
Und nein, ich versuche Dir nicht die JBC auszureden, nur für andere Interessierte mit kleinerem Budget:
Bei aktiven Lötstationen sitzt fast alles störanfällige in den Spitzen, und das Bisschen Regelung beherrschen die Chinesen mittlerweile im Schlaf. Zumindest bei den von mir erwähnten Marken erwarte ich keine höheren Ausfallquote. Die Teile sind ja auch nicht für ein paar ausländische Übersee-Idioten konzipiert, sondern primär für den einheimischen professionellen Markt. Und die arbeiten Akkord, bis zu 10 Stunden, 7 Tage die Woche. Wer da Murx liefert, steht auch in CN ganz schnell im Abseits.

Aouye kenne ich nicht. Wer hatte den den empfohlen? Tante Google konnte mit keinen substanziellen Referenzen aufwarten.


Wobei ich mich ja eines frage: wieso werden Weller und Ersa dann im Professionellen Bereich noch so verbreitet eingesetzt, wenn doch die innenbeheizten Spitzen (die meine Aouye übrigens auch hatte) so viel besser sind?
Weil die deutschen Drückerkolonnen ... ähm, ich meine natürlich der inländische Vertrieb :pfeifen: es vorzüglich versteht Konkurrenz von den Platzhirschen fernzuhalten. Wobei das täuscht, im reinen B2B Bereich sieht das schon ganz anders aus, bloß der Endverbraucher bekommt davon nur selten was mit.


wie langlebig sind die Spitzen?
JBC ist inzwischen international einer der Weltmarktführer. Sie waren Pioniere der aktiven Lötspitzen. Die C12 Serie sagt Dir was? Damals wurden Weller und Ersa noch mit Kohlen beheizt... :rolleyes:
Wenn einer die Technik beherrscht, dann sie.


Kann ich mich darauf verlassen, dass ich als privater Kunde in einigen Jahren noch gescheit Ersatzteile für JBC bekomme oder müsste ich da "kreativ" werden?
Ja. Weidinger ist ein zuverlässiger, seriöser Lieferant, und die werden einen Teufel tun, sich das quasi Monopol entgehen zu lassen :)
Und für Spitzen gibt es, wie Alexander erwähnt hat, auch andere Quellen.



Was mich noch umtreibt:

Das kommt bei mir aber in der Tat häufiger vor, da ich teilweise von sehr kleinen zu größeren Lötstellen während des selben Prozesses wechseln muss.
Geht es noch unpräziser? Warum muß man den um Rat suchenden den immer alles aus der Nase ziehen? ;)

Von "größer" und "kleiner" hat jeder so seine eigenen Vorstellungen
Wie klein? SMD? Pitchgöße? Oder nur mal eine feine Litze unter beengten Bedingungen?
Wie größer? Dachrinne oder nur ein schnödes MCPCB?

Weshalb ich frage: Die C245 ist schon ein ziemlicher Klopper. Eventuell ist das Teil für Dich schon ein Overkill.
In den Ausmaßen entspricht der Kolben den klassischen Abmessungen traditioneller Lötkolben.
Für dicke Dinger, wie auf Alexanders Bildern illustriert, ist das Teil optimal, bei SMD stößt man damit an die Grenzen.

Deshalb: Bevor Du so viel Geld investierst, werde nach Möglichkeit etwas konkreter. :)
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Geht es noch unpräziser? Warum muß man den um Rat suchenden den immer alles aus der Nase ziehen? ;)
Von Verlöten großer Kupferpills bis hin zu SMD ist alles dabei.
Und ich denke, dass die JBC dafür - zumindest was die Wärmeübertragung angeht - ideal ist.

In den Ausmaßen entspricht der Kolben den klassischen Abmessungen traditioneller Lötkolben.
Ok, und sieht das bei den chinesischen Kopien anders aus? Ich dachte, die haben denselben Griff. Oder gibt es da eine Kopie eines westlichen SMD-Griffs?

Ich glaube btw kaum dass die Chinesen mit "Aixun" und Co. (und wie die Brands alle da heißen, dürfte eh OEM white label sein) professionell 10 Stunden 7 Tage die Woche arbeiten. Gibt es so eine Lötstation überhaupt in D zu kaufen? Was ich bisher so gesehen habe, da habe ich erst einmal entdeckt, dass die in Fernost es mit Sicherheit nicht so genau nehmen (fehlender PE bei Metallgehäuse, wtf).

Edit: weit überm Budget, aber ist die JBC CD-S Präzisionslötstation mit 40 W Leistung wieder zu schwach für Anwendungen im Bereich SMD und Verlöten von 1mm Kupferblechen und dgl.? Es scheint, als ließe sich der T210 Griff NICHT an der 75 W JBC betreiben, deswegen frage ich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
Der Mini TS100 könnte ein guter Kompromiss sein. Dieser ist allerdings nicht so ergonomisch. Ich habe hier mal was darüber geschrieben bevor ich den AiXun hatte.
wenn es sowas sein soll, dann guck mal bei Pine64 nach dem Pinecil. Ähnlich wie TS100, aber mit deutlich kürzeren Spitzen und USB-C sowie DC Versorgung.

dazu noch spottbillig. Aber ich glaube das Teil passt hier nicht wirklich in die Diskussion, weil komplett anderer Anforderungskatalog.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
dazu noch spottbillig. Aber ich glaube das Teil passt hier nicht wirklich in die Diskussion, weil komplett anderer Anforderungskatalog.
Ganz ehrlich: der Pinecil könnte für ultra-feine Arbeiten interessant sein, zumal der Preis für einen "Zweilötkolben" sowieso interessant ist. Einziges Problem was ich sehe ist ein extrem flexibles Kabel zu finden, denn normale USB-Kabel dürften viel zu steif sein. (Wahrscheinlich müsste ich mir das selbst konfektionieren.)
Passen beim Pinecil alle Spitzen für TS100(-Clone)?
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
ja, die Spitzen sind kompatibel.

wenn du bei Pine64 bestellst, bekommst du für zusätzlich 25€ ein Set mit 4 kurzen(!) Spitzen, würde ich dann direkt mit bestellen

Würde auch nur da bestellen, gibt unheimlich viele Fakes von diesem Kolben und die sind auch noch teurer.
Offiziell kann der bis 88W, inoffiziell gehen auch 142W. Also ist tatsächlich nicht nur für ultrafeine Aufgaben geeignet.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich glaube btw kaum dass die Chinesen mit "Aixun" und Co. (und wie die Brands alle da heißen, dürfte eh OEM white label sein) professionell 10 Stunden 7 Tage die Woche arbeiten. Gibt es so eine Lötstation überhaupt in D zu kaufen? Was ich bisher so gesehen habe, da habe ich erst einmal entdeckt, dass die in Fernost es mit Sicherheit nicht so genau nehmen (fehlender PE bei Metallbau, wtf).
Dass die professionell eingesetzt werden, glaube ich auch nicht. Wie kommst du darauf, dass das Gehäuse nicht geerdet ist? Die Erdung wird in diesem Video (min 6:12) gezeigt. Oder meintest du das nur generell? Ich verstehe aber natürlich, dass du den original JBC Geräten trotzdem mehr vertraust.

Bei eBay (z.B. bei Händler "stephebers") kriegt man die JBC Spitzen übrigens sehr günstig (20-30 Euro).
 
Zuletzt bearbeitet:

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Wie kommst du darauf, dass das Gehäuse nicht geerdet ist?
Ich habe definitiv schon Videos von chinesischen günstigen Lötstationen gesehen, die ganz klar fehlenden PE bei Kaltgerätebuchse zeigen. Solche Geräte dürfen auch gar nicht in der EU in Verkehr gebracht werden, aber das spielt ja eh keine Rolle :D
Wirklich vertrauen tue ich chinesischem Werkzeug nicht, allein schon weil man teilweise dran rumbasteln muss damit es vernünftig läuft oder sich gut benutzen lässt. Aber für gelegentliche Lötarbeiten erfüllen diese Geräte (evtl. nach kleinen Umbauten) auch ihren Zweck, das ist richtig.

Bei eBay (z.B. bei Händler "stephebers") kriegt man die JBC Spitzen übrigens sehr günstig (20-30 Euro).
Danke für den Tipp. Wenn die Lötspitzen länger halten als bei meiner alten Station dann sind ein paar Euro mehr oder weniger auch nicht schlimm...
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich habe definitiv schon Videos von chinesischen günstigen Lötstationen gesehen, die ganz klar fehlenden PE bei Kaltgerätebuchse zeigen. Solche Geräte dürfen auch gar nicht in der EU in Verkehr gebracht werden, aber das spielt ja eh keine Rolle :D
Wirklich vertrauen tue ich chinesischem Werkzeug nicht, allein schon weil man teilweise dran rumbasteln muss damit es vernünftig läuft oder sich gut benutzen lässt. Aber für gelegentliche Lötarbeiten erfüllen diese Geräte (evtl. nach kleinen Umbauten) auch ihren Zweck, das ist richtig.
Ok, ja, es gibt bestimmt einige Geräte bei denen das zutrifft. Die AiXun T3A ist für eine chinesische Station allerdings auch sehr sehr teuer.

Danke für den Tipp. Wenn die Lötspitzen länger halten als bei meiner alten Station dann sind ein paar Euro mehr oder weniger auch nicht schlimm...

Lötspitzen altern unter anderem bei hohen Temperaturen. Es zählt sie Zeit, die sie bei diesen verbringen.

JBC Spitzen halten länger, da das schnelle Aufheizen der Stationen von Lötspitzen mit integriertem Heizelement eine Reduzierung der Leistung im Standbetrieb ermöglicht, wenn man den Lötkolben eingeschaltet in die Station steckt. Die Spitze wird dann z.b. auf 100 oder sogar 50 Grad abgekühlt. Wenn man den Lötkolben wieder in die Hand nimmt, heizt sich die Spitze sofort wieder auf die eingestellte Temperatur auf. Das geht so schnell, dass man das in der Praxis überhaupt nicht merkt.

In würde an deiner Stelle darauf achten, dass die Station dieses Feature hat. Ich weiß nicht, ob alle JBC Stationen dies bieten. Die Teureren auf jeden Fall. Die AiXun kann das auch (entweder mittels seperat erhältlichem Lötkolbenständer mit entsprechem Verbindungskabel oder mit eigenem Ständer, an den man selber ein Verbindungskabel mit Bananenstecker am anderen Ende dran macht => die Station hat hierfür eine Buchse an der Rückseite). Der Mini TS100 (und sicherlich auch der Pinecell) können dies auch. Sie erkennen den ruhenden Betrieb über einen Beschleunigungssensor.
 
Zuletzt bearbeitet:

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Die AiXun T3A ist für eine chinesische Station allerdings auch sehr sehr teuer.
Gibt es für diese Station einen Händler in D?

Lötspitzen altern unter anderem bei hohen Temperaturen. Es zählt sie Zeit, die sie bei diesen verbringen.
Meine Lötspitzen sind NICHT durch kaputte Beschichtung o.ä. kaputt gegangen.
Die haben einfach nicht mehr geheizt. Vermutlich ist irgendeine ader in der Spitze gebrochen oder so, keine Ahnung. Die letzte verbleibende Lötspitze funktioniert im Handgriff ja einwandfrei.
Gelötet haben die Spitzen prima, daran lag es nicht.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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nördlich v. München
www.salmanassar.de
Das kommt bei mir aber in der Tat häufiger vor, da ich teilweise von sehr kleinen zu größeren Lötstellen während des selben Prozesses wechseln muss. Da habe ich den extrem einfachen Wechsel der Aouye-Lötspitzen (rausziehen, reinstecken, fertig - ist das bei der JBC auch so?) und die gleichzeitig extrem kurze Aufheizzeit von unter 10 Sek. sehr geschätzt.

JBC gibt übrigens eine Aufheizzeit von 2s an.

https://www.jbctools.com/top10.html
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Ok, und sieht das bei den chinesischen Kopien anders aus? Ich dachte, die haben denselben Griff.
Warum gleich so negativ ?(
Lies Dir doch bitte meine Zeilen nochmals in _Ruhe_ durch. Ich dachte, ich hätte oben klar gemacht, daß ich keinerlei Veranlassung habe, Dir unbedingt eine aufzuschwatzen.

Mir ging es lediglich darum, Dich auf die Ausmaße des Kolbens, bzw. die Verfügbarkeit von Spitzen für diesen hinzuweisen. Hier geht es nicht um den Hersteller, hier geht es um das Format.
Ich zumindest freue mich für meinen Teil enorm, wenn ich eine Kaufberatung einstelle und maßgeschneiderte Vorschläge erhalte und nicht nur ein "Na nimm halt X" von der Stange. Gerade bei so einem Batzen Geld.
Für Aufgaben wie die von Alexander illustrierten ist die 245er ideal. Für SMD? Eher eine Notlösung und auch nur solange der Pitch nicht allzu fein ist.
Je genauer man die Einsatzbereiche kennt - und möglichst auch deren grobe prozentuale Anteile - desto besser kann man Dich beraten.
Ob ich, oder irgendjemand anders, Dir dann noch eine halbwegs ideale Lösung präsentieren kann, das steht dann noch auf einem anderen Blatt.

Ich tendiere ja auch eher zu Ersa bzw. Weller.
Ich glaube hier liegt der Hund begraben. An jedem anderen Vorschlag gab es umgehend gleich wenig substanzielle Einwände (Unzuverlässige Spitzen, zu starres Kabel, etc.)
Du hättest besser klipp und klar in Deinen Eingangspost schreiben sollen, daß für Dich nur die zwei Hersteller in Betracht kommen.
Ich glaube mittlerweile auch, daß Du mit nichts anderem glücklich wirst, da sind durchweg viel zu viele Vorbehalte.
Das ist auch okay so, beim Werkzeugkauf spielen subjektive Faktoren immer eine nicht unwesentliche Rolle.
Blätter durch deren Kataloge, such Dir was aus, soo schlecht sind die alle nicht und werde damit glücklich. Letzteres ist das wesentliche und das lässt sich nicht an Leistungswerten in Datenblättern ablesen.
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Für Aufgaben wie die von Alexander illustrierten ist die 245er ideal. Für SMD?
Dafür wären die T470 sogar noch besser :rofl:
Der Vorteil von den kleineren liegt halt darin das der Abstand zwischen Spitze und Griff wesentlich kleiner wird.
Einzelne Pins löte ich nur selten, meist immer Flussmittel drauf und dann drüberziehen, ggf. nochmal mit Entlötlitze drauf wenn Brücken vorhanden sind.
Dafür tut es dann auch die 1,6mm Meißelspitze.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Gibt es für diese Station einen Händler in D?
Nein, grundsätzlich kriegt man sie nur über Aliexpress aus China oder ggfs. aus UK über Ebay. Ich habe meine letztes Jahr gebraucht bei Ebay in DE erstanden.

Hier war die JBC Station von @Alexander übrigens mal im Einsatz. Die Leichtigkeit, mit der er dort die relativ dicken Kabel verlötete, beeindruckte mich und zeigte mir, dass meine TS100, mit deren begrenzter Leistung ich manchmal kämpfte, bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange ist. Als ich dann von der günstigeren Aixun erfuhr, mit der man die original JBC Spitzen einsetzen kann, habe ich mir sofort eine angeschafft.

Eine günstigere Station von JBC könnte aber in deinem Fall die bessere Wahl sein (Garantie, höhere Qualität & Sicherheit etc.). Ich löte nur gelegentlich (dann aber häufig solche "dickeren" Sachen).
 
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Ich habe eigentlich aus der Not heraus den Pinecil plus die vier feinen Lötspitzen angeschafft.

Und was soll ich sagen... läuft. Genug Leistung hat er, und heizt schnell auf. Die Einstellmöglichkeiten sind gut. Irgendwann hole ich mir sicher eine "klassische" Lötstation, aber jetzt reicht mir der Pinecil erstmal. Habe ein 24 V 5A Netzteil und hochflexible Leitung für Anschluss an Rundstecker besorgt und so macht das Löten Spaß. :D
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ich habe eigentlich aus der Not heraus den Pinecil plus die vier feinen Lötspitzen angeschafft.

Und was soll ich sagen... läuft. Genug Leistung hat er, und heizt schnell auf. Die Einstellmöglichkeiten sind gut. Irgendwann hole ich mir sicher eine "klassische" Lötstation, aber jetzt reicht mir der Pinecil erstmal. Habe ein 24 V 5A Netzteil und hochflexible Leitung für Anschluss an Rundstecker besorgt und so macht das Löten Spaß. :D
Ich habe in der Zwischenzeit einmal mit meinem Alten Herren über das Thema diskutiert und mir Rat dazu geholt, da Du ja spezielle Anforderungen an die Lötstation hast (90W, von innen heraus beheizt)...

Laut seiner Aussage würde er eher zu Weller als zu Ersa raten (obwohl sich wohl beide nicht viel tun), da solltest Du bezüglich Preis/Leistung hesser mit fahren. :)
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Laut seiner Aussage würde er eher zu Weller als zu Ersa raten (obwohl sich wohl beide nicht viel tun), da solltest Du bezüglich Preis/Leistung hesser mit fahren
Danke für deine Nachfrage. Ich habe erst einmal keinen Kauf einer "klassischen" Lötstation geplant (hab das Geld nun in ein neues modernes Netzteil investiert :cool:), aber das Thema wird sicher demnächst irgendwann wieder kommen.

Das Löten auf LED-Boards und kleinen Anschlüssen aus 0,5 mm Kupferblech war mit dem Pinecil jetzt absolut kein Problem.
 
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Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
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Die Dinger werden oft wegen ihrer geringen Größe unterschätzt und belächelt. Natürlich sollen und wollen sie grundsätzlich keine potente Lötstation ersetzen, aber damit geht schon einiges.