Momentan tendiere ich zur JBC digital Weidinger edition.
Gratulation. Wenn Dein Limit es hergibt, machst Du damit sicherlich nichts verkehrt.
Sowas kaufe ich nicht in China. Generell bin ich ehrlich gesagt nicht mehr so begeistert von chinesischem Werkzeug
Und nein, ich versuche Dir nicht die JBC auszureden, nur für andere Interessierte mit kleinerem Budget:
Bei aktiven Lötstationen sitzt fast alles störanfällige in den Spitzen, und das Bisschen Regelung beherrschen die Chinesen mittlerweile im Schlaf. Zumindest bei den von mir erwähnten Marken erwarte ich keine höheren Ausfallquote. Die Teile sind ja auch nicht für ein paar ausländische Übersee-Idioten konzipiert, sondern primär für den einheimischen professionellen Markt. Und die arbeiten Akkord, bis zu 10 Stunden, 7 Tage die Woche. Wer da Murx liefert, steht auch in CN ganz schnell im Abseits.
Aouye kenne ich nicht. Wer hatte den den empfohlen? Tante Google konnte mit keinen substanziellen Referenzen aufwarten.
Wobei ich mich ja eines frage: wieso werden Weller und Ersa dann im Professionellen Bereich noch so verbreitet eingesetzt, wenn doch die innenbeheizten Spitzen (die meine Aouye übrigens auch hatte) so viel besser sind?
Weil die deutschen Drückerkolonnen ... ähm, ich meine natürlich der inländische Vertrieb

es vorzüglich versteht Konkurrenz von den Platzhirschen fernzuhalten. Wobei das täuscht, im reinen B2B Bereich sieht das schon ganz anders aus, bloß der Endverbraucher bekommt davon nur selten was mit.
wie langlebig sind die Spitzen?
JBC ist inzwischen international einer der Weltmarktführer. Sie waren Pioniere der aktiven Lötspitzen. Die C12 Serie sagt Dir was? Damals wurden Weller und Ersa noch mit Kohlen beheizt...

Wenn einer die Technik beherrscht, dann sie.
Kann ich mich darauf verlassen, dass ich als privater Kunde in einigen Jahren noch gescheit Ersatzteile für JBC bekomme oder müsste ich da "kreativ" werden?
Ja. Weidinger ist ein zuverlässiger, seriöser Lieferant, und die werden einen Teufel tun, sich das quasi Monopol entgehen zu lassen

Und für Spitzen gibt es, wie Alexander erwähnt hat, auch andere Quellen.
Was mich noch umtreibt:
Das kommt bei mir aber in der Tat häufiger vor, da ich teilweise von sehr kleinen zu größeren Lötstellen während des selben Prozesses wechseln muss.
Geht es noch unpräziser? Warum muß man den um Rat suchenden den immer alles aus der Nase ziehen?
Von "größer" und "kleiner" hat jeder so seine eigenen Vorstellungen
Wie klein? SMD? Pitchgöße? Oder nur mal eine feine Litze unter beengten Bedingungen?
Wie größer? Dachrinne oder nur ein schnödes MCPCB?
Weshalb ich frage: Die C245 ist schon ein ziemlicher Klopper. Eventuell ist das Teil für Dich schon ein Overkill.
In den Ausmaßen entspricht der Kolben den klassischen Abmessungen traditioneller Lötkolben.
Für dicke Dinger, wie auf Alexanders Bildern illustriert, ist das Teil optimal, bei SMD stößt man damit an die Grenzen.
Deshalb: Bevor Du so viel Geld investierst, werde nach Möglichkeit etwas konkreter.
