Convoy sollte jeder hier bereits recht gut kennen, daher erspare ich mir die Einführung mit dem ganzen Lob. 
Heute möchte ich euch die Convoy S21E mit der XHP50.3 HI 5000K R9050 zeigen, die ich kostenlos von flashlightgo für dieses Review erhalten habe. Vielen Dank!
Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
Ich habe mich für Orange entschieden, da ich die Farbe mag und die Lampe besser auffällt. War nicht so leicht, die Farbe in den Fotos passend wiederzugeben. In echt sieht sie noch viel schöner aus!
Für eine 21700-Lampe ist die S21E mit 116 × 27,4 mm ziemlich kompakt. Sie wiegt 82 g plus ca. 70 g für einen Akku.
Statt eines klassischen Knurlings hat sie eine feine Riffelung mit zusätzlichen Spiralen. Sieht nett aus, fühlt sich gut an und sorgt für einen guten Griff. Die Kopfform hindert die Lampe daran, auf ebener Fläche wegzurollen.
Die Vorderseite ist durch einen Bezel aus Edelstahl geschützt, sodass das Glas bei einem Sturz nicht so leicht bricht. Außerdem werden so farbige Reflexionen verhindert.
Die S21E kann über USB-C geladen werden. Laut diversen Reviews soll das bei 2 A geschehen, ich konnte mit mehreren Kabeln und Netzteilen jedoch nur 1 A erreichen.
Der Ladeanschluss wird durch eine Abdeckung aus Silikon geschützt. Die liegt zwar schon flach an und lässt sich leicht verschließen, ist aber bereits beim Zudrehen der Tailcap aufgeploppt.
Während des Ladens kann die Lampe ganz normal genutzt werden. Eine Status-LED im Taster zeigt den Ladefortschritt an, in rot oder grün und zwar ziemlich hell. Damit kann man ein ganzes Zimmer beleuchten!
Der Zweiwege-Clip ist recht eng und die Lackierung weist einige kleine Bläschen auf. Ist mir aber egal, da ich eh keine Clips nutze.
Ein Loch in der Tailcap dient der Befestigung einer Handschlaufe. Ich mag diese Bauweise, da sie nicht so sehr in die Hand drückt. Tailstand funktioniert natürlich perfekt. Leider gibt es trotz der schönen, großen Fläche keinen Magneten.
Das hintere Ende hat ein robustes Trapezgewinde. Die Feder wird durch einen Retaining Ring gesichert. Ob dahinter noch Platz für einen flachen Magneten ist?
Das vordere Gewinde ist feiner und nicht anodisiert. Die Feder ist eher ein Abstandshalter und nicht sehr federnd.
Die Verarbeitung ist exzellent! Alles schön entgratet, gleichmäßige Anodisierung, keinerlei Macken. Das ist das Schöne bei Convoy: Auch wenn die Lampen günstig sind, wird nicht an der Qualität gespart.
Das UI hat leichte Ähnlichkeit mit Anduril, ist aber deutlich einfacher und nicht so anpassbar.
Erwähnenswert ist vor allem, dass man aus Moon nicht die Helligkeit erhöhen kann. Die Lampe lässt sich entweder in Moon oder der zuletzt genutzten Helligkeit einschalten, was möglicherweise der Turbo war.
Das stufenlose Ramping ist etwas schwer in der Bedienung, da es nicht linear bezüglich der Wahrnehmung ist. Es wird einfach zu schnell hell, dann tut sich aber nur noch wenig. Die Stufen sind brauchbarer, aber das Umschalten dauert mit einer Sekunde zwischen jeder Stufe recht lange. Schneller geht es, wenn man den Taster immer nur kurz hält und nach dem Umschalten loslässt und gleich erneut hält.
Der Tactical Mode gibt momentanen Turbo, solange der Taster gehalten wird. Ein kurzer Druck lässt die Lampe nicht aufblinken, sodass man sie nicht zum Morsen bzw. Blinken nutzen kann. Spätestens nach einem „H“ wäre sowieso Schluss, da 4C den Tactical Mode verlässt.
Das Ausblinken der Akkuspannung ist wie bei Anduril mit einer Nachkommastelle. 10C für Lockout ist etwas mühsam. Kurz die Tailcap lockern für einen mechanischen Lockout geht viel einfacher. Schade, dass die Status-LED nicht als Locator genutzt werden kann.
Die „HI“-Varianten der XHP-LEDs ohne Dome haben in der Regel ein gleichmäßigeres Lichtbild mit weniger Farbverlauf und etwas mehr Reichweite. Diese 5000K Version ist angenehm neutral ohne den bei XHP-LEDs oft anzutreffenden Grünstich. Das Glas mit „grüner“ Antireflexbeschichtung hilft hier möglicherweise auch.
Der Orange Peel Reflektor sorgt für einen überraschend kleinen Spot, der mit einer weichen Corona in einen hellen und breiten Spill übergeht. Somit ergibt sich ein sehr universell einsetzbares Lichtbild. Sehr schön!
Die S21E mit der XHP50.3 hat einen „6V/3A“ Boost-Treiber. Folgenden Strom habe ich am Eingang (Akku) gemessen:
Die Laufzeit der S21E kann sich wirklich sehen lassen! Für zwei Minuten steigt die Helligkeit im Turbo sogar leicht an. Danach wird sie langsam auf etwa 80% herunter geregelt und bleibt dort für ungefähr eine Stunde. Die High-Stufe wird sogar fast drei Stunden lang absolut konstant gehalten.
Eine Temperaturregelung sorgt dafür, dass die Temperatur der Lampe rund 52 °C nicht überschreitet. Im folgenden Diagramm sieht man den Unterschied zwischen Kühlung mit einem Ventilator und ungekühlter Lampe. Nachdem der Ventilator nach 18 Minuten eingeschaltet wurde, stieg die Helligkeit wieder auf den Wert der gekühlten Messung an. Weder in der Temperatur noch in der Helligkeit gibt es Schwingungen, sehr schön!
Die Regelung der Helligkeit erfolgt dank des Boost-Reglers völlig ohne PWM. In der Laufzeitmessung hat sich die Lampe übrigens nie abgeschaltet, da sie bei einer Akkuspannung von 3,0 V auf die niedrigste Helligkeit herunterschaltet und dort noch für lange Zeit weiter läuft (wobei der Taster rot blinkt). Erst bei 2,83 V schaltet sie komplett ab.
Das UI hat hier und da ein paar Kanten und Ecken, ist aber dennoch brauchbar. Beispielsweise könnte das Ramping verbessert oder eine Möglichkeit geschaffen werden, die Helligkeit aus Moon zu erhöhen.
Convoy S21E XHP50.3 HI bei flashlightgo
Heute möchte ich euch die Convoy S21E mit der XHP50.3 HI 5000K R9050 zeigen, die ich kostenlos von flashlightgo für dieses Review erhalten habe. Vielen Dank!
Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.
Lieferumfang und Hardware
Die Taschenlampe kommt zusammen mit etwas Luftpolsterfolie in einer schlichten Pappschachtel. Ein Zweiwege-Clip und eine Handschlaufe sind bereits angebracht. Das ist alles. Braucht man mehr? USB-Kabel sollte jeder genug rumliegen haben, Akkus kann man sich je nach Bedarf bestellen und sollte mal der O-Ring kaputt gehen, lässt sich bei Simon (dem Hersteller von Convoy) leicht ein Neuer bestellen. So können die Kosten für die Lampen gering gehalten werden, ohne an der Qualität zu sparen.
Ich habe mich für Orange entschieden, da ich die Farbe mag und die Lampe besser auffällt. War nicht so leicht, die Farbe in den Fotos passend wiederzugeben. In echt sieht sie noch viel schöner aus!
Für eine 21700-Lampe ist die S21E mit 116 × 27,4 mm ziemlich kompakt. Sie wiegt 82 g plus ca. 70 g für einen Akku.
Statt eines klassischen Knurlings hat sie eine feine Riffelung mit zusätzlichen Spiralen. Sieht nett aus, fühlt sich gut an und sorgt für einen guten Griff. Die Kopfform hindert die Lampe daran, auf ebener Fläche wegzurollen.
Die Vorderseite ist durch einen Bezel aus Edelstahl geschützt, sodass das Glas bei einem Sturz nicht so leicht bricht. Außerdem werden so farbige Reflexionen verhindert.
Die S21E kann über USB-C geladen werden. Laut diversen Reviews soll das bei 2 A geschehen, ich konnte mit mehreren Kabeln und Netzteilen jedoch nur 1 A erreichen.
Der Ladeanschluss wird durch eine Abdeckung aus Silikon geschützt. Die liegt zwar schon flach an und lässt sich leicht verschließen, ist aber bereits beim Zudrehen der Tailcap aufgeploppt.
Während des Ladens kann die Lampe ganz normal genutzt werden. Eine Status-LED im Taster zeigt den Ladefortschritt an, in rot oder grün und zwar ziemlich hell. Damit kann man ein ganzes Zimmer beleuchten!
Der Zweiwege-Clip ist recht eng und die Lackierung weist einige kleine Bläschen auf. Ist mir aber egal, da ich eh keine Clips nutze.
Ein Loch in der Tailcap dient der Befestigung einer Handschlaufe. Ich mag diese Bauweise, da sie nicht so sehr in die Hand drückt. Tailstand funktioniert natürlich perfekt. Leider gibt es trotz der schönen, großen Fläche keinen Magneten.
Das hintere Ende hat ein robustes Trapezgewinde. Die Feder wird durch einen Retaining Ring gesichert. Ob dahinter noch Platz für einen flachen Magneten ist?
Das vordere Gewinde ist feiner und nicht anodisiert. Die Feder ist eher ein Abstandshalter und nicht sehr federnd.
Die Verarbeitung ist exzellent! Alles schön entgratet, gleichmäßige Anodisierung, keinerlei Macken. Das ist das Schöne bei Convoy: Auch wenn die Lampen günstig sind, wird nicht an der Qualität gespart.
Bedienung und Funktion
Gesteuert wird die Lampe über einen elektronischen Seitentaster. Er steht etwas hervor, ist somit leicht zu finden, aber auch leicht versehentlich in der Tasche zu betätigen.
Das UI hat leichte Ähnlichkeit mit Anduril, ist aber deutlich einfacher und nicht so anpassbar.
| Zustand | Aktion | Funktion |
|---|---|---|
| Aus | Halten | Einschalten in Moon |
| Aus | 1 Klick | Einschalten in letzter Helligkeit (außer Moon) |
| Aus | 2 Klick | Turbo |
| Aus | 3 Klick | Strobe (10 Hz) |
| Aus | 4 Klick | „Tactical Mode“ (Momentary Turbo) |
| Aus | 5 Klick | Akkuspannung ausblinken |
| Aus | 6 Klick | Zwischen stepped/smooth Ramping umschalten |
| Aus | 10 Klick | Lockout |
| Ein | Halten | Helligkeit ändern Stepped: Low → Med → High → Turbo Smooth: Abwechselnd heller/dunkler Moon: nichts |
| Ein | 1 Klick | Ausschalten |
| Ein | 2 Klick | Turbo |
| Ein | 3 Klick | Strobe (10 Hz) |
| Ein | 5 Klick | Akkuspannung ausblinken |
| Ein | 6 Klick | Zwischen stepped/smooth Ramping umschalten |
Erwähnenswert ist vor allem, dass man aus Moon nicht die Helligkeit erhöhen kann. Die Lampe lässt sich entweder in Moon oder der zuletzt genutzten Helligkeit einschalten, was möglicherweise der Turbo war.
Das stufenlose Ramping ist etwas schwer in der Bedienung, da es nicht linear bezüglich der Wahrnehmung ist. Es wird einfach zu schnell hell, dann tut sich aber nur noch wenig. Die Stufen sind brauchbarer, aber das Umschalten dauert mit einer Sekunde zwischen jeder Stufe recht lange. Schneller geht es, wenn man den Taster immer nur kurz hält und nach dem Umschalten loslässt und gleich erneut hält.
Der Tactical Mode gibt momentanen Turbo, solange der Taster gehalten wird. Ein kurzer Druck lässt die Lampe nicht aufblinken, sodass man sie nicht zum Morsen bzw. Blinken nutzen kann. Spätestens nach einem „H“ wäre sowieso Schluss, da 4C den Tactical Mode verlässt.
Das Ausblinken der Akkuspannung ist wie bei Anduril mit einer Nachkommastelle. 10C für Lockout ist etwas mühsam. Kurz die Tailcap lockern für einen mechanischen Lockout geht viel einfacher. Schade, dass die Status-LED nicht als Locator genutzt werden kann.
Lichtbild
Üblicherweise kann man bei Convoy zwischen diversen LEDs wählen. Warmes oder kaltes Licht? Lieber etwas heller oder doch bessere Farbwiedergabe? Ein flutiges Lichtbild oder doch eher mehr Reichweite? Ich habe mich bei dieser Lampe für die Cree XHP50.3 HI in der 5000 K R9050 Variante entschieden.
Die „HI“-Varianten der XHP-LEDs ohne Dome haben in der Regel ein gleichmäßigeres Lichtbild mit weniger Farbverlauf und etwas mehr Reichweite. Diese 5000K Version ist angenehm neutral ohne den bei XHP-LEDs oft anzutreffenden Grünstich. Das Glas mit „grüner“ Antireflexbeschichtung hilft hier möglicherweise auch.
Der Orange Peel Reflektor sorgt für einen überraschend kleinen Spot, der mit einer weichen Corona in einen hellen und breiten Spill übergeht. Somit ergibt sich ein sehr universell einsetzbares Lichtbild. Sehr schön!
Treiber und Laufzeit
Meistens macht Convoy keine konkreten Angaben zur Helligkeit, Intensität oder Laufzeit der einzelnen Stufen. Man erfährt nur, dass die Lampe maximal 1600 lm schafft.Die S21E mit der XHP50.3 hat einen „6V/3A“ Boost-Treiber. Folgenden Strom habe ich am Eingang (Akku) gemessen:
| Stufe | Strom |
|---|---|
| Turbo | 4,40 A |
| High | 1,36 A |
| Medium | 0,42 A |
| Low | 0,05 A |
| Moon | 0,02 A |
| Aus | 42 µA |
Die Laufzeit der S21E kann sich wirklich sehen lassen! Für zwei Minuten steigt die Helligkeit im Turbo sogar leicht an. Danach wird sie langsam auf etwa 80% herunter geregelt und bleibt dort für ungefähr eine Stunde. Die High-Stufe wird sogar fast drei Stunden lang absolut konstant gehalten.
Eine Temperaturregelung sorgt dafür, dass die Temperatur der Lampe rund 52 °C nicht überschreitet. Im folgenden Diagramm sieht man den Unterschied zwischen Kühlung mit einem Ventilator und ungekühlter Lampe. Nachdem der Ventilator nach 18 Minuten eingeschaltet wurde, stieg die Helligkeit wieder auf den Wert der gekühlten Messung an. Weder in der Temperatur noch in der Helligkeit gibt es Schwingungen, sehr schön!
Die Regelung der Helligkeit erfolgt dank des Boost-Reglers völlig ohne PWM. In der Laufzeitmessung hat sich die Lampe übrigens nie abgeschaltet, da sie bei einer Akkuspannung von 3,0 V auf die niedrigste Helligkeit herunterschaltet und dort noch für lange Zeit weiter läuft (wobei der Taster rot blinkt). Erst bei 2,83 V schaltet sie komplett ab.
Fazit
Die Convoy S21E mit der XHP50.3 HI R9050 ist eine Taschenlampe, die mich fast vollständig überzeugt. Erst recht bei dem günstigen Preis kann man absolut bedenkenlos zugreifen. Eine angemessene Leistung für die kompakte Größe, tolles Licht mit guter Farbwiedergabe und das universelle Lichtbild findet man selbst bei teureren Lampen nur schwer.Das UI hat hier und da ein paar Kanten und Ecken, ist aber dennoch brauchbar. Beispielsweise könnte das Ramping verbessert oder eine Möglichkeit geschaffen werden, die Helligkeit aus Moon zu erhöhen.
Convoy S21E XHP50.3 HI bei flashlightgo
Zuletzt bearbeitet:

