Hallo Leute!
Ich weiß, dies ist ein Lampenforum und mein Thema hat nichts mit keiner Lampe zu tun, ich setze es aber trotzdem mal hier rein, da hier ja einige user mit richtig viel Ahnung in Sachen Akkus unterwegs sind.
Es geht darum, die Laufzeit meines Akku-Freischneiders (ordentlich!) zu verlängern. Der Apparat vom Hersteller, dessen Name so ähnlich wie Mikado klingt, nutzt zwei 18V-LiIon-Akkus, welche ihn in Reihe geschaltet mit 36 Volt versorgen. Ich habe 4 5Ah-Akkus, die größten vom Herstellern erhältlichen haben 6Ah, also grad mal 20% mehr. Nicht das, was ich suche und brauche.
Der Freischneider läuft mit einer Ladung, also zwei Akkus, je nach eingesetztem Schneidwerkzeug und gewählter "Schürftiefe" (ich schneide das Kraut gerne unterhalb der Erdoberfläche ab, dann braucht es länger um nachzuwachsen), zwischen ca. 55 Minuten maximal und 15 Minuten minimal (dabei pfüge ich allerdings schon den Untergrund mit um). Auf dem Grundstück, auf welchem ich das Gerät einsetze, habe ich keine Netzsteckdose zum Nachladen; ich kann zwar meinen 9kVA-Generator anwerfen, der lacht aber bei den knapp 450Watt, die das originale Doppelschachtschnelladegerät verbraucht und säuft dabei unökonomisch viel Sprit. Darüberhinaus dauert die Nachladung mindestens 45 Minuten, wenn die Akkus zuvor durch Entladung in kurzer Zeit noch heiß geworden sind, nimmt es sich zusätzlich Zeit, um diese erst mal abzukühlen.
Gerne würde ich mindestens 3 Stunden ohne Nachladebedarf mit dem Freischneider arbeiten, bräuchte dafür im "Pflugmodus" aber 24 Akkus - das wäre aber sowohl ressourcentechnischer als auch finanzieller Overkill. Was mir vorschwebt ist ein dicker Akkupack auf dem Rücken (der genannte Hersteller bietet zwar einen an, aber auch der hat nur um die 430Wh. Und dürfte unerhört teuer sein. Also denke ich ans "selber machen".
Kurz gerechnet: 1 Akku hat bei 18V 5Ah, also 90Wh, 24 Akkus somit 2160Wh. Nun kommt Ihr, bzw. die Akkuspezialisten hier, ins Spiel: Hat jemand von Euch schon mal ein Akkupack dieser Art gebaut oder kann mich etwas orientieren, an welcher Stelle im weltweiten Netz ich mich umschauen muss? Es ist mir klar, daß das Thema nicht ohne Risiken ist, schließlich will keiner Handlanger sein, wenn ein anderer sich durch einen 2,1kWh-Akku auf dem Rücken selbst abfackelt. Ich erwarte deshalb auch keine konkrete Bauanleitungen, sondern eher Meinungen der Art "Kannste vergessen, da hast Du dann 46kg Zellen im Rucksack" oder "Gewicht wäre kein Problem, aber bei der Leistungsdichte musst die Akkus mit so viel Abstand packen, daß Du statt einem Rucksack einen Anhänger brauchst". Gerne auch Hinweise, ob und wie man solch ein Pack dann wieder (sicher!) laden kann.
Aus praktischen Gründen wäre es wohl sinnvoll, den Akkupack als zwei getrennte 18V-Packs aufzubauen, denn das ist es, was der Freischneider in seinen Akkuschächten möchte. Und praktisch ein KO-Argument wäre, wenn es keine fertigen (namhaften oder noName) Ladecontroller gäbe, denn selbst bauen möchte ich dies definitiv nicht. Ich habe zwar elektronischen background, möchte aber das Rad nicht neu erfinden. Ordentlich was zusammenlöten und Mechanik sind kein Problem.
Ach ja, für den Fall des Falles: Ich weiß, es gibt tolle Benzinmotorsensen, hatte ich zuvor auch eine, ist aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr einsetzbar. Ich muss sehr weit weg von Abgasen sein. Am besten gar keine Abgase in der Nähe haben.
Nun werde ich diesen Beitrag nicht weiter verlängern sondern lasse das Geschriebene einfach mal so stehen und schaue, ob mir jemand was zum Thema schreiben kann.
Einstweilen grüßt aus dem Süden
Thomas
Ich weiß, dies ist ein Lampenforum und mein Thema hat nichts mit keiner Lampe zu tun, ich setze es aber trotzdem mal hier rein, da hier ja einige user mit richtig viel Ahnung in Sachen Akkus unterwegs sind.
Es geht darum, die Laufzeit meines Akku-Freischneiders (ordentlich!) zu verlängern. Der Apparat vom Hersteller, dessen Name so ähnlich wie Mikado klingt, nutzt zwei 18V-LiIon-Akkus, welche ihn in Reihe geschaltet mit 36 Volt versorgen. Ich habe 4 5Ah-Akkus, die größten vom Herstellern erhältlichen haben 6Ah, also grad mal 20% mehr. Nicht das, was ich suche und brauche.
Der Freischneider läuft mit einer Ladung, also zwei Akkus, je nach eingesetztem Schneidwerkzeug und gewählter "Schürftiefe" (ich schneide das Kraut gerne unterhalb der Erdoberfläche ab, dann braucht es länger um nachzuwachsen), zwischen ca. 55 Minuten maximal und 15 Minuten minimal (dabei pfüge ich allerdings schon den Untergrund mit um). Auf dem Grundstück, auf welchem ich das Gerät einsetze, habe ich keine Netzsteckdose zum Nachladen; ich kann zwar meinen 9kVA-Generator anwerfen, der lacht aber bei den knapp 450Watt, die das originale Doppelschachtschnelladegerät verbraucht und säuft dabei unökonomisch viel Sprit. Darüberhinaus dauert die Nachladung mindestens 45 Minuten, wenn die Akkus zuvor durch Entladung in kurzer Zeit noch heiß geworden sind, nimmt es sich zusätzlich Zeit, um diese erst mal abzukühlen.
Gerne würde ich mindestens 3 Stunden ohne Nachladebedarf mit dem Freischneider arbeiten, bräuchte dafür im "Pflugmodus" aber 24 Akkus - das wäre aber sowohl ressourcentechnischer als auch finanzieller Overkill. Was mir vorschwebt ist ein dicker Akkupack auf dem Rücken (der genannte Hersteller bietet zwar einen an, aber auch der hat nur um die 430Wh. Und dürfte unerhört teuer sein. Also denke ich ans "selber machen".
Kurz gerechnet: 1 Akku hat bei 18V 5Ah, also 90Wh, 24 Akkus somit 2160Wh. Nun kommt Ihr, bzw. die Akkuspezialisten hier, ins Spiel: Hat jemand von Euch schon mal ein Akkupack dieser Art gebaut oder kann mich etwas orientieren, an welcher Stelle im weltweiten Netz ich mich umschauen muss? Es ist mir klar, daß das Thema nicht ohne Risiken ist, schließlich will keiner Handlanger sein, wenn ein anderer sich durch einen 2,1kWh-Akku auf dem Rücken selbst abfackelt. Ich erwarte deshalb auch keine konkrete Bauanleitungen, sondern eher Meinungen der Art "Kannste vergessen, da hast Du dann 46kg Zellen im Rucksack" oder "Gewicht wäre kein Problem, aber bei der Leistungsdichte musst die Akkus mit so viel Abstand packen, daß Du statt einem Rucksack einen Anhänger brauchst". Gerne auch Hinweise, ob und wie man solch ein Pack dann wieder (sicher!) laden kann.
Aus praktischen Gründen wäre es wohl sinnvoll, den Akkupack als zwei getrennte 18V-Packs aufzubauen, denn das ist es, was der Freischneider in seinen Akkuschächten möchte. Und praktisch ein KO-Argument wäre, wenn es keine fertigen (namhaften oder noName) Ladecontroller gäbe, denn selbst bauen möchte ich dies definitiv nicht. Ich habe zwar elektronischen background, möchte aber das Rad nicht neu erfinden. Ordentlich was zusammenlöten und Mechanik sind kein Problem.
Ach ja, für den Fall des Falles: Ich weiß, es gibt tolle Benzinmotorsensen, hatte ich zuvor auch eine, ist aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr einsetzbar. Ich muss sehr weit weg von Abgasen sein. Am besten gar keine Abgase in der Nähe haben.
Nun werde ich diesen Beitrag nicht weiter verlängern sondern lasse das Geschriebene einfach mal so stehen und schaue, ob mir jemand was zum Thema schreiben kann.
Einstweilen grüßt aus dem Süden
Thomas
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