Empfehlung für Voltmeter/Multimeter gesucht

msitc

Händler
14 Dezember 2009
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Ein Kunde hat mich nach einer Empfehlung für ein Voltmeter bzw. ein Multimeter gefragt, um damit vorrangig die Kapazität von Li-Io-Akkus feststellen zu können.

Da es hier zahlreiche Boardies gibt, die sich damit wesentlich besser als ich auskennen, würde ich mich über eure Empfehlungen freuen. Ach ja, das ganze sollte sich in bezahlbaren Regionen bewegen, d.h. High End-Geräte aus dem Labor für 5000 Euro sind da weniger gefragt...;)
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Moin,

für reine Spannungsmessung bei Akkus sollte eine einfaches Multimeter reichen, wie dieses von PEAKTECH 1070 von Reichelt, das ich auch habe.

Will man auch den Stromfluss messen, haben die einfachen Geräte oft zu dünne Kabel, sodass der Wert falsch gemessen wird. Will man also Strom und Spannung messen, so ist das von Serienchiller verlinkte besser. Spielerei nebenbei: Dieses Gerät kann auch Lux-Werte messen, was sicherlich nicht höchste Genauigkeit hat, aber zumindest Lampen vergleichbar macht.
 
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Sternwanderer

Beamshot-SEK
27 August 2010
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Springe
http://www.taschenlampen-forum.de/zubehoer/1799-review-mastech-ms8229-multimeter.html

Da habe ich mal was zu geschrieben. Ich stehe nach wie vor zu meiner Meinung: Die Kiste wird oft von mir genutzt, und durch die Tasche ist alles Zubehör (Temperatursensor, Messstrippen, Anleitung) da, wo es hingehört, und ausserdem alles gut geschützt.

Sowas wie das vorher verlinkte Gerät kenne ich auch. Ich würde die nicht empfehlen, die sind elektrisch nicht vernünftig hergestellt. Da gibt's irgendwo nen Infoblatt vom VDE zu Billigmultimetern... Nicht gut!


Ausserdem ist die Möglichkeit der Luxmessung gerade für Flashies eine interessante Bonusfunktion.

Autorange, beleuchtete Buchsen (die anzeigen, welche Buchsen für den jeweiligen Bereich genutzt werden müssen),beleuchtetes Display und keine 9V-Block Stromversorgung.


Marcus
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
765
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NRW
Hi,

ich habe das Masstech ja auch, aber ich würde es niemandem empfehlen, ein Messgerät für knapp 38 Euro inklusive Versand zu kaufen, wenn diese Person nur mal eben die Spannung eine Akkus messen will.
Ich habe hier mehrere Multimeter und die unterscheiden sich bei der Spannungsmessung bei Akkus höchstens um 1 und das bei der 2ten Nachkommastelle.

Wenn man weiß, dass man auch Strom messen will und/oder Lux, dann ja - aber ansonsten reicht auch ein einfaches.
 
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Sternwanderer

Beamshot-SEK
27 August 2010
2.563
896
113
Springe
Naja, wenn man ein Multimeter erstmal im Haus hat, entstehen ja lauter neue Anwendungsgebiete... Und da finde ich ein "ordentliches" Gerät schon sinnvoll.

Wenn es zum reinen Akkus prüfen sein soll... Ist halt wie mit den Taschenlampen. Es leuchtet auch die 1,50 Euro Ebay Lampe. Nur, ob man da so viel Freude dran hat, ist die andere Frage. Im reinen Niedervoltbetrieb reicht zum Spannung prüfen vermutlich auch ein billiges.

Wobei es ohne Zweifel bei dem von mir vorgestellten Gerät um eine höhere Preisklasse geht. Wer aber schon mit Li-Ionen Akkus und vernünftigen Lampen anfängt, darf meiner Meinung nach zugreifen.


Marcus
 

Duglum

Flashaholic*
9 Januar 2011
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München
Kommt ganz drauf an was man machen möchte.

Wenn man wirklich nur Spannungen von Akkus bzw. Spannungen unterhalb von 50V messen möchte ist es völlig wurscht, in dem Bereich kann eh nichts passieren da bei dieser Spannung lebensgefährliche Ströme ab ca. 50ma nicht erreicht werden. Da reicht das billigste Hongkong-Multimeter für <3€ incl. Versand.
Die Dinger sind, was die Spannung angeht, mittlerweile übrigens erstaunlich genau, ich habe mal so eins (glaub ~2,70€ incl. Versand aus China) mit einem kalibrierten Fluke Scopemeter 125 (~3500€) anhand eines vollen Li-Ion Akkus verglichen: Abweichungen wenn überhaupt erst ab der 2. Nachkommastelle, und selbst da nur absolut minimal. Zum Ströme messen taugt so was allerdings nichts.

Wenn man auch höhere Spannungen (auch Wechselstrom) und Ströme messen möchte würde ich so ein Ding allerdings nicht mehr verwenden wollen, das kann lebensgefährlich werden. Daher für so etwas eher was solides im Bereich 30-50€ aufwärts verwenden.
Wirkliche Qualitätsgeräte, z.B. von Fluke, gibt es für unter 200€.
 

DO7LR

Ehrenmitglied des TLF-Teams
29 Januar 2010
4.307
692
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Im Grunde reicht ein Multimeter zwischen 20€ und 30€ von Peak Tech oder Uni-T aus dem Reichelt Katalog.

Wenn es was besseres sein soll dann empfehle ich Fluke oder Gossen. Beide Hersteller sind aber im deutlichen 3 stelligen Euro Bereich und nur etwas für Profi´s.
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
2.029
113
nähe der Bierstadt
Moment....

Zum Kapazität messen reicht ein Multimeter nicht aus, damit kann man nur den Prozentualen Ladezustand überschlagsmäßig ermitteln!
 

2BigUS

Flashaholic
30 März 2011
195
29
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Willmersreuth
2bigus.jimdo.com
Für eine vernünftige Strommessung würde ich noch ein paar gute Messleitungen empfehlen. Oder man baut sich selbst welche eine gute hochflexible Leitung so 2,5 - 4 mm² und ein paar vergoldete 4mm Bananenstecker und man hat ein gutes Equipment.

Sowas sollte man bei den üblichen Elektronikversendern bekommen.

Gruß Uwe
Nicht verzagen :forum: fragen
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

ich habe die Frage von msitc so verstanden, dass anhand der Spannung auf die prozentuale (Rest-) Kapazität geschlossen werden soll, was Näherungsweise bei LiOn-Akkus ganz gut geht. (sieh "LiIon Battery Charge Status" klick)

Für richtige Kapazitätsmessung braucht es schon z.B. einen Modellbaulader.
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
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Raum Karlsruhe, BW
Ich würde das Thema Kapazitätsmessung gerne noch mal aufgreifen.

Was ist in dem Zusammenhang ein Modellbaulader und wo kriegt man so was her?
Wenn ich bei conrad oder reichelt den Begriff eingeben, krieg ich als Ergebnis nur :confused:

Gruß Walter
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
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Raum Karlsruhe, BW
Wenn ich das richtig sehe, sind das alles Multilader, die in einem gewissen Spannungsbereich unterschiedliche Lade- und Endladeströme bereitstellen.

Die Ladeschächte, in die man die Akkus einlegen kann, muss man dann selbst basteln, oder?

Da ich nicht so der Buchtkäufer oder Auslandskäufer bin, ist das hier bei Conrad.de ungefähr das gleiche (außer das es deutlich teuerer ist :()?
Voltcraft 11 - 18 V/DC Ladegerät Multilader-Entlader für NiCd, NiMH, LiPo, LiIon, LiFe, Blei Akkus, Ladestrom max.:0.1 ... im Conrad Online Shop

Gruß Walter
 

Duglum

Flashaholic*
9 Januar 2011
456
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63
München
Ja, ist genau das gleiche... das Innenleben und auch die Software von diesen ganzen B6 oder B8 ladern ist zu 99% identisch. Das sind alles Multilader für NiMH, Pb, Li-Ion, LiFe, LiPo etc. - Ladestrom und Spannung etc. kann man innerhalb von gewissen Grenzen frei wählen.

Der von mir verlinkte Turnigy wird übrigens aus Deutschland geliefert und sollte innerhalb von 2-3 Tagen bei dir sein. Hobbyking ist zwar eine in China bzw. Hong Kong ansässige Firma, sie haben aber auch ein Warenlager in Hamburg. :)
Es macht aus meiner Sicht absolut keinen Sinn mehr als das doppelte für ein solches Gerät auszugeben. Einzig wenn man sehr viel Leistung für dicke Modellbauakkus braucht macht z.B. ein iCharger 1010B+ mit seinen 300W Sinn. Der kostet dann aber auch deutlich über 100€ und man braucht erst mal ein Netzteil welches die Leistung bringt. :)

Ja, Ladekabel bzw. Schale muss man dann selbst bauen, bzw. für einzelne Zellen ist es am einfachsten wenn man sich ein Kabel baut mit 4mm Bananenstecker auf der einen Seite und kleinen Neodym-Magneten auf der anderen.
 
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Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
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NRW
Hi,

ich hatte eine Zeit lang auch eine solche Konstruktion mit Magneten. Ich hatte 8mm Neodym-Magnete verwendet und eine Krokoklemme:


full



Mittlerweile habe ich einen einfachen Lader geschlachtet und an den Modellbaulader angeschlossen. Auf der Nagelschelle im Bild links oben siehst du einen Turm aus Magneten:

full
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Sieht cool aus. Danke für die Bilder. :thumbup:

Ich bin nur noch nicht sicher, ob ich da nicht Gefahr laufe, mich oder jemanden aus meiner Familie aus Versehen "wegzumetzeln". :peinlich:

Aber auf jeden Fall weiß ich jetzt, was ich brauche:
- ein Multilader/Entlader
- ein Netzteil (das ist bei den Ladern ja gar nicht dabei)
- ein paar elektrische Kleinteile, um ein oder mehrere Ladeschächte zu basteln

Gruß Walter
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
So, jetzt habe ich einen Multilader/Entlader und so viele Fragen dazu. :confused:

1. Ich kann 3 verschiedene Li-Akkutypen einstellen: LiOn, LiPo, LiFe
Was mich wundert, bei LiOn wird die Nennspannung 3.6V eingestellt
Die 18650 (z.B. Eagletac) sind doch alle LiOn, oder?
Und bei denen ist die Nennspannung 3.7V dachte ich.
2. Wenn ich einen vollen Akku reinlege (Stromzange zeigt 4.21V) dann wird
im Lader nur 4.13V angezeigt und beim Starten des Entladens (mit 1.0A)
fällt die Spannung ruckzuck (innerhalb der ersten Minute) auf unter 4.0V.
Und nach 24min bin ich schon bei 3.7V - kann das alles sein oder mache
ich da noch eine grundlegenden Anfängerfehler?


Ich bin über jede Hilfe dankbar.

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
...
- ein paar eketrische Kleinteile, um ein oder mehrere Ladeschächte zu basteln
Empfehlung für Ladeschacht

Zu 1. Die Nennspannung ist eigentlich nicht wichtig, sondern die Ladeschluss-Spannung. Die muss 4,20V sein für unsere 18650er. LiFe (LiFePO4) ist es sicher nicht. Ich kenne mich mit den Modellbauladern nicht aus, aber in der Anleitung sollte schon drinstehen für welchen Akkutyp welche Ladeschluss-Spannung verwendet wird.

Zu 2. Wie genau messen "Stromzange" und Multilader? 4,21V zu 4,13V sind nur 2% Unterschied.
Wo werden die 3,7V gemessen? Direkt am Akku oder am Lader? Am Lader ist beim Entladen die Spannung geringer als am Akku wg. der Spannungsabfälle in den Leitungen und Kontakten. Die 3,7V nach 24min bei 1,0A (=400mAh entnommen) sind unter last durchaus möglich. Im Leerlauf (Entladestrom gestoppt) wäre 3,7V allerdings recht niedrig.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
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Raum Karlsruhe, BW
Die Ladeschlussspannung ist für LiOn mit 4.1V angegeben und für LiPo eben mit 4.2V (und eine Nennspannung von 3.7V).

Die Genauigkeit der der Stromzange beträgt im Bereich bis 40A: 1.5%+5 Digits.
Beim Lader weiß ich nicht, wird aber wohl schlechter sein.

Und jetzt nach 2-3 Stunden bin ich etwas "beruhigter": nach 120min hat der Entlader bei 3.26V abgeschaltet und 1.999mAh angegeben.
Jetzt habe ich den Entladestrom von 1.0A auf 0.3A zurückgenommen und weiter gemacht: der Entlader startet mit 3.56V (Akku hat sich also "erholt"?) und läuft gerade wieder 15min.

Alles in allem komme ich scheinbar in Richtung 2.400mAh, die drauf stehen.

Mal schauen wie weit ich noch komme: die Entladeschlussspannung vom Gerät liegt bei LiOn bei 2.5V. Ich denke mal, da hat der Akku selbst vorher ein Wort mit zu reden.

Gruß Walter
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Zu 2. Wie genau messen "Stromzange" und Multilader? 4,21V zu 4,13V sind nur 2% Unterschied.

Bei mir gibt es kaum eine Differenz (maximal 0,01V) zwischen Ladegerät (Junsi iCharger1010B+) und DMM (Metrix 3283).
Verbindung Ladeschale/Lader: 4 mm², 20cm lang.
Verbindung DMM/Ladeschale: 2,5 mm², 25 cm lang.

Man kann getrost die Einstellung für LiPo`s (4,2 V) verwenden!

Mal schauen wie weit ich noch komme: die Entladeschlussspannung vom Gerät liegt bei LiOn bei 2.5V. Ich denke mal, da hat der Akku selbst vorher ein Wort mit zu reden.

Das kommt auf deinen Akku an. Ein XTAR 18700 2600mAh zb. wird keinesfalls vor erreichen von 2,4 V abschalten, selbst bei diesem geringen Entladestrom nicht!

Und warum hat der Lader die Entladung bei 3,26 V abgebrochen, wenn die Entladeschlußspannung bei 2,5 V liegt!
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Hmm, so jetzt nach weiteren 53min bei 0.3A Entladestrom kam das Ende bei 3.0V Schlussspannung und ergeb nochmal 264mAh zusätzlich.
Das ergibt insgesamt 2.263mAh - eigentlich nicht schlecht für die Eagletac 2.400mAh nominal.

Interessant das die Messung mit der Stromzange direkt danach sofort wieder 3.50V angezeigt hat. Dass es einen Anstieg gibt, hab ich ja schon beim ersten Stop im Lader selbst gesehen. Dass der so groß ist, hätte ich nicht gedacht.

Aber wir leben ja, um zu lernen. :)

Und ich sehe, hier kann ich noch viel lernen und es macht eine Menge Spaß.

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei mir gibt es kaum eine Differenz (maximal 0,01V) zwischen Ladegerät (Junsi iCharger1010B+) und DMM (Metrix 3283).
Verbindung Ladeschale/Lader: 4 mm², 20cm lang.
Verbindung DMM/Ladeschale: 2,5 mm², 25 cm lang.
Das sieht nach einem ganz ordentlichen Aufbau aus :) - ich weiß aber nicht wie Walters aussieht.
Mit dünnen Strippen oder schlechten Kontakten hat man Spannungabfälle, was die Messung bei höheren Strömen stark verfälscht, weil der Entlader zu früh abschaltet, denn er sieht ja nicht die exakte Zellenspannung, sondern nur was über Kabel etc. noch bei ihm ankommt.
Zwischen 0,3A und 1A Entladestrom hatte ich nie mehr als 100mAh Unterschied, bei guten Akkus noch weniger - außer man hat eben die erwähnten Spannungabfälle.
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
113
Raum Karlsruhe, BW
Guten Morgen,

danke für eure Infos - ich lerne und staune mit den Messgeräten.

Noch ein kleiner Nachtrag von mir:
Mein Angaben zur Stromzange gestern bezog sich auf die Strommessungen bis 40A. Das habe ich ja auch die ganze Zeit immer wieder kontrolliert - also was habe ich am Lader eingestellt und was fließt durch die Leitungen.
Da waren übrigens Werte mit 1.04A und 0.35A zu sehen.

Die Genauigkeit der Stromzange bei VDC liegt bei 0.1%+2 Digits.
Insofern muss ich den Abweichungen schon noch auf die Spur kommen.

Meine selbstgebastelten Zuleitung von Lader/Ladeschale haben einen Querschnitt von 2.5mm2 und am Ende bestehen diese aus einem Bananenstecker (Laderseite) und einer Zange und einem 5x5mm Magneten (Akkuseite).

Die Zuleitungen an der Stromzange sind halt die mitgelieferten.
da habe ich jetzt nicht nachgemessen.

Ich werde weitertesten und Erkenntnisse oder Fragen hier posten.
Vielleicht interessiert es ja noch andere, die sich auch in die Welt des Nachmessens und prüfens begeben wollen.

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
...Meine selbstgebastelten Zuleitung von Lader/Ladeschale haben einen Querschnitt von 2.5mm2 und am Ende bestehen diese aus einem Bananenstecker (Laderseite) und einer Zange und einem 5x5mm Magneten (Akkuseite)...
Miss mal während der Akku mit 1A entladen wird die Spannung zwischen Akkupol und (Ent-)Lader-Anschluss: Multimeter auf VDC stellen, rote Prüfspitze an Pluspol des Laders, schwarze an Pluspol des Akkus (möglichst direkt am Akku). Dasselbe am Minuspol. Addiere beide gemessenen Spannungen.
Wenn da z.B. 50mV herauskommen, sind da insgesamt 50mOhm Widerstand zwischen Lader und Akku. Der Lader wird also 50mV/A zu wenig Spannung beim Entladen und zuviel Spannung beim Laden messen.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
113
Raum Karlsruhe, BW
Ah, gute Idee, danke.

Ich teste gerade einen BRC 3.000mAh Akku und entlade den mit 0.7A.
Auf der einen Seite messe ich 9.4mV auf der anderen 11.7mV, also in Summe ca. 21.1mV.

Ich denke - mal abgesehen davon, dass der Multilade viel ungenauer messen wird, ist der Unterschied:
- mit dem Multimeter (oder Stromzange) mess ich ohne Last
- der Multilader zeigt mir ja erst die Spannung an, wenn ich die Entladung
starte - also unter Last

Ich beaobachte weiter ... :S

Gruß Walter
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
113
Raum Karlsruhe, BW
Aus meinem Ultrafire BRC 3.000 mAh habe ich jetzt sage und schreibe 1.045 mAh rausbekommen. :mad:

Na ja, haben andere ja auch schon gemessen. Trotzdem sehr ernüchternd, wenn man es selbst misst.

Gruß Walter
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
398
0
NRW
Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem günstigen Multimeter. Kann ich mir dieses hier bestellen? Ist zwar nicht grade ein high-end Gerät, sollte aber funktionieren für einfache Voltmessungen oder?
 

Dagor

Ehrenmitglied & Erschaffer der TL-Smileys
14 Mai 2011
15.912
9.536
113
Bremen
Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem günstigen Multimeter. Kann ich mir dieses hier bestellen? Ist zwar nicht grade ein high-end Gerät, sollte aber funktionieren für einfache Voltmessungen oder?

Für einfache Sachen, wie Spannungsmessungen von Akkus sollte das voll und ganz ausreichen. Für Strommessungen an Taschenlampen reicht es aber nicht (nur bis 200mA) und auch in eine Steckdose würde ich das Ding nicht unbedingt reinhalten (auch wenn das gerade noch innerhalb der Spezifikation ist).
 

Dagor

Ehrenmitglied & Erschaffer der TL-Smileys
14 Mai 2011
15.912
9.536
113
Bremen
Das wird technisch auch nicht viel besser sein. (Wie gesagt, für einiges aber wohl absolut ausreichend)

Wenn du etwas richtig hochwertiges willst, musst du schon etwas mehr ausgeben. (30-100€)

Ich denke aber, wenn du selten mehr als Akkus messen willst, sollte so ein günstiges reichen. Das ist wie mit Taschenlampen. Die 5€-Discounter-Lampe reicht für die meisten aus, aber hier im Forum wollen wir mehr.

Es kann sein, dass ich von Youtube-Videos und -Reviews ein wenig paranoid geworden bin und nun zum Übertreiben neige. Warte am besten auf die Antwort eines Experten.

(Ich habe gerade noch einen Parallel-Thread für die Preisklasse 40-100€ gestartet)