Akkus aus E-Zigarette

14 November 2019
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Hallo zusammen,

ich bin im Moment dabei, mich in das Thema einzuarbeiten, bitte verzeiht also meine eventuell blöde Frage:

Ich verfüge - aus EZigaretten - über diverse 18650er Akkus, welche mit einem (Dauer-)Entnahmestrom von teilweise 20A, teilweise 30A angegeben sind.

Habe ich es richtig verstanden, dass ich mit ALLEN diesen Akkus kleine, leistungsstarke Kopflampen (z.B. AT Wizard pro, Olight H2R) benutzen kann, oder gibt es weitere Dinge, die ich eventuell beim Betrieb dieser Lampen beachten muss?
Dass die Ladung der Lampe (Olight) nicht funktioniert, ist mir bekannt. Mir geht es darum, ob die (ungeschützten) Akkus Schaden nehmen könnten, wenn ich sie in den Taschenlampen betreibe.

Ich gehe nach meiner Recherche bisher davon aus: Nein, kein Schaden. Manche Taschenlampen sind Divas, da funktioniert dann eventuell die hellste Stufe / Turbomodus nicht korrekt, manche Hersteller benutzen proprietäre Systeme, um das Laden zu ermöglichen (Olight), aber FUNKTIONIEREN (= Lampe geht an) tun grundsätzlich alle 18650er Akkus in allen dafür vorgesehenen Lampen, beachten sollte man nur den maximalen Entladestrom (zur Sicherheit: Entnahme TL = max. 50% der Angabe des Akkuherstellers).

Ist das so korrekt oder gibt es weitere Merkmale, die man beachten muss, um nicht auf einmal einen Böller in der Hand zu halten?

Für mich wäre das eventuell ein Kaufkriterium für entweder andere Akkus, die ich dann auch in der EZigarette betreiben kann oder eine bestimmte Kopflampe (wie geschrieben, Favoriten sind im Moment die Wizard pro und die H2R, aber ich bin auch noch am Anfang der Recherche...).

Danke für eure Antworten.

Gruß
Sebastian

EDIT: Danke fürs Verschieben ;-)
 
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Keine Angst, ich bin auch Dampfer und stecke mir solche Böller auch in die Taschenlampe. da du offensichtlich die grundlagen von Akkus verstehst, spricht nichts dagegen diese Akkus in Taschenlampen weiterzuverwenden.
es geht höchstens um die Frage von protected oder unprotected Akkus, aber dazu findest du hier auch einige Beiträge. Ich vermute, du hast die Lage im Griff auch mit solchen unprotected Akkus. ich persönlich benutze solche Akkus für alles, für Dampfer und für alle Taschenlampen.
 

Banane

Flashaholic**
3 August 2016
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Stuttgart
Die Anforderungen an einen Akku sind beim Dampfen i.d.R. deutlich höher, was max. Stromentnahme, Pulsen etc. anbelangt. Daher sollten geeignete Dampfer-Akkus in Taschenlampen keine Probleme bereiten (Ausnahmen gibt es immer, mir fallen gerade keine ein...).
Die einschlägig bekanneten Regeln zum Umgang mit solchen Akkus (speziell zur Entladeschlussspannung, da einige Taschenlampen hier keinen Schutz eingebaut haben) gelten hier wie da gleichermaßen.
 
14 November 2019
31
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Super, danke, das beruhigt mich dann schon einmal.

Bei der Dampfe drücke ich halt nur ein paar Sekunden auf den Knopp, bei der TL wird ja über längere Zeit die Leistung abverlangt. Deswegen meine Bedenken.

Aber dann hab ich mir ja alles korrekt zurecht gelegt. Zusammengefasst (auch für den nächsten mit der gleichen Frage):

- Entladestrom beachten
- Tiefenentladeschutz sollte bei den meisten TL (wie bei den Dampfen) gegeben sein, ein gescheiter Lader empfiehlt sich trotzdem (oder eine Dampfe mit Voltanzeige ;-) )
- Auf die Verpolung achten
- Gib ihm!
 

danny18650

Flashaholic**
4 August 2016
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Besonders hohe Ströme werden bei den meisten Taschenlampen auch nicht so lange benötigt da sie zu heiss werden.
Ich nutze LG HG2 und Samsung 30Q sowohl in der Dampfe als auch in Talas....
 

Faschma

Flashaholic*
30 Oktober 2019
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Berlin
Ich habe aus Dampferzeiten auch noch etliche 18650er unprotected, sauber beschriftet mit Monat/Jahr (meist VTC5A)
Diese finden bei mir nun auch in meinen Taschenlampen Verwendung, viele Markenlampen haben ja eine Schutzschaltung eingebaut.
Für meine bei Amazon bezogenen Billiglampen ohne Tiefenentladungsschutz benutze ich allerdings protected-Akkus.
 

diam0nd

Flashaholic*
28 Juli 2010
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Velbert
Entscheidend ist , was @Banane schon sagte : die Anforderungen an den Akku sind beim dampfen wesentlich höher als bei einer Tala, es spricht also nichts dagegen, seine Dampfer Akkus auch in Taschenlampen zu betreiben, vorausgesetzt diese haben eine Protection für den ungeschützten Akku.....
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hannover
Aber dann hab ich mir ja alles korrekt zurecht gelegt. Zusammengefasst (auch für den nächsten mit der gleichen Frage):

- Entladestrom beachten
- Tiefenentladeschutz sollte bei den meisten TL (wie bei den Dampfen) gegeben sein, ein gescheiter Lader empfiehlt sich trotzdem (oder eine Dampfe mit Voltanzeige ;-) )
- Auf die Verpolung achten
- Gib ihm!
Hallo Seeeebi,

ein wichtiges Kriterium ist noch nicht angesprochen worden: Es gibt flat und button top Akkus und es gibt auch Lampen, die nur mit einer der beiden Kopfformen funktionieren...;)
Hat eine Lampe eine Feder vorne im Akkurohr, kommt sie mit beiden Akkutypen zurecht. Bei allen anderen Kontakten am Lampenkopf sollte das individuell geklärt werden, mit welchen Akkus sie funktioniert.

Zudem sollten Dampferakkus nicht in mehrzelligen Lampen zusammengewürfelt werden. Da sollte man nur gleiche Akkus gleichen Alters mit gleich vielen Ladezyklen und gleichem Ladezustand benutzen...

Gruß
Carsten
 
  • Danke
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Aber dann hab ich mir ja alles korrekt zurecht gelegt. Zusammengefasst (auch für den nächsten mit der gleichen Frage):
- Entladestrom beachten
nein, auf den entladestrom musst du nicht achten. Du meinst sicherlich die Entladeschlussspannung. Das heißt, ein Akku sollte in der Regel nicht unter 2,8 Volt entladen werden. wenn du eine Taschenlampe hast, die in diesem Bereich z.b. warnblinks abgibt oder sie sogar abschaltet, dann musst du auf gar nichts achten. dieses, inzwischen praktisch zum Standard gewordene, Feature bei Taschenlampen nennt man LVP, low voltage protection.
 
  • Danke
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14 November 2019
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nein, auf den entladestrom musst du nicht achten. Du meinst sicherlich die Entladeschlussspannung. Das heißt, ein Akku sollte in der Regel nicht unter 2,8 Volt entladen werden. wenn du eine Taschenlampe hast, die in diesem Bereich z.b. warnblinks abgibt oder sie sogar abschaltet, dann musst du auf gar nichts achten. dieses, inzwischen praktisch zum Standard gewordene, Feature bei Taschenlampen nennt man LVP, low voltage protection.

Naja, mein Verbraucher (ob Dampfe oder Tala oder sonstwas) braucht ja eine bestimmte Leistung, damit er liefert, was er soll.
Die Leistung ist vorgegeben (WATT), die Spannung auch (durch die Batterie, grob gesagt zwischen 3 und 4 Volt bei den 18650, je nach Ladestand - VOLT). Somit kann ich nur mit dem Strom spielen, um auf meine definierte Leistung zu kommen. Also Entladestrom. Je mehr ich in kurzer Zeit aus dem Akku lutsche, umso wärmer wird es dem Kameraden übrigens. Dieser Entladestrom ist bei meinen Akkus zwischen 20 und 30 A vom jeweiligen Hersteller angegeben. Macht man sie zu schnell leer, hat man im schlimmsten Fall einen Böller.

Hiergegen gibt es auch keinen Schutz, das ist das kritische. Kein (mir bekanntes) Gerät erkennt eine zu schnelle Entladung.

Provokant gesagt kommt es mir aus Sicherheitsaspekten nur darauf an, solange ich es geschafft habe, die Zelle richtig zu verpolen und kein Kurzschluss auftritt.

Wird der Akku zu weit entladen (Entladeschlussspannung zu niedrig), spricht man von Tiefenentladung. Die wird, wie du richtig schreibst, von den meisten Geräten im Vorfeld schon verhindert. Selbst wenn: dabei passiert aber idR noch nicht viel. Kritisch wird es erst, wenn man einen tiefenentladenen (ungeschützten) Akku wieder versucht aufzuladen. Das kann ins Auge gehen. Solange das vom Ladegerät erkannt wird, passiert gar nichts, außer dass der Akku Schrott ist. Wird es nicht erkannt, ist natürlich wieder Käse, aber dazu müssten dann schon zwei Geräte versagen, die eigentlich genau das verhindern sollten.

Hallo Seeeebi,

ein wichtiges Kriterium ist noch nicht angesprochen worden: Es gibt flat und button top Akkus und es gibt auch Lampen, die nur mit einer der beiden Kopfformen funktionieren...;)
Hat eine Lampe eine Feder vorne im Akkurohr, kommt sie mit beiden Akkutypen zurecht. Bei allen anderen Kontakten am Lampenkopf sollte das individuell geklärt werden, mit welchen Akkus sie funktioniert.

Zudem sollten Dampferakkus nicht in mehrzelligen Lampen zusammengewürfelt werden. Da sollte man nur gleiche Akkus gleichen Alters mit gleich vielen Ladezyklen und gleichem Ladezustand benutzen...

Gruß
Carsten

Danke Carsten.

Danke für die Hinweise.

Ich habe nun die AT Wizard pro USB bestellt. Nach meiner Recherche funktioniert die mit beiden Akkutypen (wobei ich nur die flats besitze). Ausgeliefert wird sie wohl mit einem LG INR18650MH1, das wäre, wenn es stimmt, ebenfalls ein ungeschützter flat, der sogar nur mit 10A Entladung angegeben ist.

Da für mich im Moment erstmal klar war, dass nur eine Tala mit einer Zelle in Betracht kommt (genau wie bei meinen Akkuträgern, btw.), ist mir das mit dem Alter herzlich egal. Die Aussage ist aber natürlich vollkommen korrekt: Niemals nicht unterschiedlich Akkus mischen, ohne, dass irgendwo ein gescheites BMS darüber wacht...
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Also Entladestrom. Je mehr ich in kurzer Zeit aus dem Akku lutsche, umso wärmer wird es dem Kameraden übrigens. Dieser Entladestrom ist bei meinen Akkus zwischen 20 und 30 A vom jeweiligen Hersteller angegeben. Macht man sie zu schnell leer, hat man im schlimmsten Fall einen Böller.

Hiergegen gibt es auch keinen Schutz, das ist das kritische. Kein (mir bekanntes) Gerät erkennt eine zu schnelle Entladung.

Sehr viele Taschenlampen machen das. Schließlich werden LEDs über den Strom geregelt.
 
14 November 2019
31
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Sehr viele Taschenlampen machen das. Schließlich werden LEDs über den Strom geregelt.

Das macht mich neugierig:
Kannst du mir eine Lampe nennen (oder sogar das System erklären), die den Verbrauch an den maximalen Entladestrom anpasst und nicht einfach nur zieht, was sie braucht (in der Hoffnung, dass der Akku das schon mitmachen wird)?

Es müsste sich ja quasi um eine Art dynamische, interne Sicherung handeln...

Oder war es ein Missverständnis?
Klar ist, dass W = V * A. Da W und V vorgegeben sind, ist klar, dass die Taschenlampe (und alle anderen mir geläufigen Verbraucher auch) nur A regeln kann. Nur macht sie das halt ohne Rücksicht auf Verluste und nicht etwa mit einer Erkennung, was denn an A überhaupt gefahrlos möglich ist...
 
14 November 2019
31
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Da wird es wohl keine geben. Grundsätzlich hatte ich aber auch nicht angezweifelt, ob die 20A reichen. Die Frage war, ob man zusätzlich zu den "Standardthemen" noch etwas beachten sollte, was mittlerweile mit einem NEIN ebenfalls beantwortet ist. Meine Ursprungsfrage ist geklärt, eine Diskussion entstanden, neue Fragen aufgetaucht...

Edit, weil nicht ganz richtig:
@casi290665 hat noch zwei ebenfalls wichtige Aspekte eingebracht, nämlich die Form der Akkus (flat oder button) und den Einwand, dass man die Akkus nicht mischen sollte(wenn mehr als ein Akku in der Tala verbaut ist).
 
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Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Kreis LB
Das macht mich neugierig:
Kannst du mir eine Lampe nennen (oder sogar das System erklären), die den Verbrauch an den maximalen Entladestrom anpasst und nicht einfach nur zieht, was sie braucht (in der Hoffnung, dass der Akku das schon mitmachen wird)?

Die Allermeisten Taschenlampen haben eine Strombegrenzung für die LED,
das Problem ist bei LED dass sie, sobald ihre Vorwärtsspannung einmal überschritten ist, in der tat soviel Strom ziehen würden, wie der Akku her gibt, und das wäre in vielen Fällen mehr als die LED verträgt. Also muss in einer Taschenlampe eigentlich eine benrenzung des Maximalstroms her. Das ist wie gesagt auch in den Allermeisten Lampen der Fall.

Bei sehr vielen günstigen Lampen wie Convoy S2 und etlichen anderen wird die maximale Bestromung der LED einfach darüber geregelt wieviele Stromregler alla AMC7135 verbaut sind. Ein solcher Regler liefert Konstant 350mA, wenn ich zum Beispiel 8 solcher teile verbaue, kann die LED nie mehr als 2,8A bekommen:

https://www.gatzetec.de/Zubehoer/CREE-LEDs-Treiber/LED-Treiber-8-X-AMC-7135-2800mAh.html?language=de

Lampen wie FW3A welche absolute Dragster sind und per FET Schaltung (Direct Drive) quasi allen Strom an die LED leiten, den der Akku bringt, sind eher die Ausnahme. Eine FW3A wird auf Turbo mit einem potenten Akku wie VTC6 oder 30Q auch extrem schnell heiss. Das ist in meinen Augen nur was für Kenner und Liebhaber. Das elektrische und mechanische Design der Lampe kommt dementsprechend auch hier aus dem TLF und in Teilen aus dem BLF.

"Markenhersteller" wie Olight, Armytek, Fenix unsw, haben, soweit mir bekannt, keine oder sehr wenige Lampen ohne Strombegrenzung im Programm.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
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Banane

Flashaholic**
3 August 2016
1.729
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Stuttgart
Hiergegen gibt es auch keinen Schutz, das ist das kritische. Kein (mir bekanntes) Gerät erkennt eine zu schnelle Entladung.
Geschützte Akkus vermeiden genau das. Der Schutz überprüft und schützt vor zu hoher Spannung, zu niedriger Spannung und vor zu hohen Entladeströmen
Tiefenentladung. Die wird, wie du richtig schreibst, von den meisten Geräten im Vorfeld schon verhindert.
Das ist, zumindest im Kontext Taschenlampe, ein Irrtum. Erschreckend viele (auch Marken-)Taschenlampen haben keinerlei Low Voltage Protection
Solange das vom Ladegerät erkannt wird, passiert gar nichts,
Auch hier gilt: Die meisten Ladegeräte laden trotz niedriger Akkuspannung munter drauf los, manchmal immerhin mit reduziertem Ladestrom
Wird es nicht erkannt, ist natürlich wieder Käse, aber dazu müssten dann schon zwei Geräte versagen,
damit eine Schutzfunktion versagen kann, muss sie zuerst implementiert sein (siehe oben...).


Edit:
Vermutlich meinst Du P [W] = U [V] * I [A] (wobei in eckigen Klammern die Einheiten stehen). Soviel Ordnung muss sein...
 
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14 November 2019
31
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Danke @Banane für die Klarstellung.

Da muss ich wohl nochmal mein Equipment überdenken. Allerdings sind geschützte Akkus keine Alternative für mich, da ich sie nicht mehr in den Dampfen verwenden kann. Es sei denn, ich finde welche, die nicht länger sind als die ungeschützten...

Du hast Recht, dass geschützte Akkus die zu schnelle Entladung verhindern. Außerhalb des Akkus ist mir ein solcher Schutz bisher nicht bekannt.
Einziger "Schutz" dagegen: Man verwendet Akkus, die mehr liefern können, als das Gerät benötigt. Das ist mit 20A-Akkus in der Tala locker gegeben...

Eine Sicherung, wie Sie daheim im Sicherungskasten hängt (und die sich im vorliegenden Fall dynamisch an die Gegebenheiten des Akkus anpasst), kenne ich nicht. Ist aber auch nicht notwendig, wenn man ausreichend potente Akkus verwendet...

Kannst du das mit der Low-Voltage-Protection nochmal klarstellen? Ich dachte, so etwas ähnliches gibt es bei fast allen Geräten (Akku "leer" = nichts geht mehr), nur gegen Drain hilft das leider nicht viel...

Viele Ladegeräte zeigen aber zumindest die Spannung im Akku an (optimalerweise beginnt der Ladevorgang sogar etwas verzögert ;-) ). Dass die bei einem meiner Akkus unter 3 Volt lag, habe ich noch nicht mitbekommen. Sollte das jemals der Fall sein, werde ich ihn entsorgen. Möglicherweise KÖNNTE ich ihn wieder aufpeppeln, aber dazu reicht mein Wissen und Equipment nicht bzw. ist mein Respekt vor den Akkus einfach zu groß (vielleicht übertrieben, ich weiß). Deswegen liegt meine persönliche Grenze bei 3 V, die habe ich bei keinem meiner Akkus in den letzten drei Jahren auch nur annähernd erreicht.

Meine persönliche Meinung:
Geht man etwas achtsam an die Sache heran und überwacht den Zustand seiner Akkus und Geräte, ist ein geschützter Akku nicht notwendig. Den einzigen Vorteil sehe ich beim Kurzschlussschutz, das Risiko beurteile ich aber als sehr gering, solange die Akkus korrekt transportiert und aufbewahrt werden.
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
Danke @Banane
Meine persönliche Meinung:
Geht man etwas achtsam an die Sache heran und überwacht den Zustand seiner Akkus und Geräte, ist ein geschützter Akku nicht notwendig. Den einzigen Vorteil sehe ich beim Kurzschlussschutz, das Risiko beurteile ich aber als sehr gering, solange die Akkus korrekt transportiert und aufbewahrt werden.

Für einzellige Lampen und für Lampen bei denen mehrere Akkus parallel betrieben werden, seh ich das auch so.
Einzig für mehrzellige Lampen wo die Akkus in Serie geschaltet werde, halte ich eine Schutzschaltung für recht nützlich.
 

danny18650

Flashaholic**
4 August 2016
1.081
395
83
Viele Ladegeräte zeigen aber zumindest die Spannung im Akku an (optimalerweise beginnt der Ladevorgang sogar etwas verzögert ;-) ). Dass die bei einem meiner Akkus unter 3 Volt lag, habe ich noch nicht mitbekommen. Sollte das jemals der Fall sein, werde ich ihn entsorgen......
Deswegen liegt meine persönliche Grenze bei 3 V, die habe ich bei keinem meiner Akkus in den letzten drei Jahren auch nur annähernd erreicht.
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In der Dampfe hatte ich auch noch nicht unter 3V, bei einigen anderen Anwendungen schon.
Ein Akku ist für mich ein Verschleißteil, wenn wirklich mal einer tiefentladen ist (für mich bei 2,5V) geht er eben in die Entsorgung.
Einen Schutz bräuchte ich nur gegen überladen und Kurzschluss, also wenn es gefährlich werden kann.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Oder war es ein Missverständnis?
Klar ist, dass W = V * A. Da W und V vorgegeben sind, ist klar, dass die Taschenlampe (und alle anderen mir geläufigen Verbraucher auch) nur A regeln
In der Regel ist nur der Strom durch die LED vorgegeben. Viele Treiber haben einen weiten Bereich für die Eingangsspannung so dass diese schon einmal nicht vorgegeben werden kann. Selbst ein LiIon hat einen nutzbaren Spannungsbereich von etwa 2,5 bis 4,2 (4,35)V und das sind mehr als 25% Differenz.
Noch dazu gibt es unterschiedliche Treiberauslegungen.
Ein Boost-Treiber benötigt eine kleinere Akkuspannung als die Vf der LED. Er zieht aus dem Akku einen größeren Strom als der, der durch die LED fließt. Mit sinkender Akkuspannung steigt dieser weiter an.
Ein Linear-Treiber benötigt im Akku eine höhere Spannung als die Vf der LED, hier sind Akkustrom und LED Strom immer gleich
Ein Buck-Treiber benötigt eine höhere Akkuspannung als die Vf der LED. Der Strom aus dem Akku ist kleiner als der durch die LED, steigt aber bei sinkender Akkuspannung an.