Hallo allerseits,
Es ist mehr als nur super spät, wollte nach dem Vergessen der Zeit wegen eines LED-Effizienz-Tests schon längst schlafen, aber die Verzögerung hat seinen Grund. Denn mein heißgeliebtes Xtar SP2 ist abgeraucht. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Das SP2 habe ich vor einiger Zeit in gebrauchtem, aber komplett funktionstüchtigen Zustand von einem netten Forenuser bekommen. Es hat auch bis vorhin einwandfrei funktioniert und seinen angestammten Zweck erfüllt.
Situation: Ich habe einfach nur einen ungeschützten Vapcell IMR 18650 eingelegt (Akkuspannung etwa 4 Volt, könnten auch 3,9 V gewesen sein). Wollte den für einen Lichtstromtest voll aufladen. Die Polarität war natürlich richtig. Das Ladegerät war beim einlegen noch nicht ans Stromnetz angeschlossen, wollte das dann gleich nachholen, wenn ich einen weiteren Akku eingesteckt habe.
Ich gehe kurz runter, will mir nur etwas aus der Küche holen. Etwa eine Minute später, als ich wieder hoch komme, rieche ich etwas. Es riecht verbrannt, irgendwie nach durchgebrannter Elektronik. Da ahnte ich schon, dass da irgendwo etwas im Argen ist. Nächstbeste Lampe gegriffen und direkt erstmal an meinen beiden Ladegeräten rumgeleuchtet, und siehe da, Rauch quillt aus den Lüftungsschlitzen des SP2.
Habe das Ladegerät sofort am Netzteilkabel hochgerissen, Akku fiel damit sofort raus, aber das war auch der Plan. Dann das noch immer qualmende Ladegerät auf den Balkon geworfen, damit es mir nicht die Bude vollstinkt oder sonst irgendwie weiteren Schaden anrichten kann.
Eine schnelle Messung des betroffenen Akkus ergibt: der ist kalt, nicht mal warm oder so, bei nur noch 3,68 V. Er hat sich also während der vielleicht 60 Sek. heftig entladen.
Nach einer Viertelstunde Abkühlung habe ich mich getraut, das Corpus Delicti zu öffnen:
Der Grund für den Rauch ist offensichtlich, dieser Mikrochip scheint extrem heiß geworden zu sein, vielleicht weil es irgendwie einen Kurzschluss gab und der volle Strom des für 40 A angegebenen Akkus durchströmte? Was könnte sonst der Grund für diesen schlagartigen Vorfall sein? Auf der anderen Seite der Platine sind keine größeren Schmorspuren zu sehen:
Es war an der Stelle so heiß, dass dort das Gehäuse schmolz. Auch der Haltehaken für den Federmechanismus des Ladeschachts (für variable Akkulänge) schmolz und die Feder verlor den Halt.
Ende vom Lied: ein zerstörtes SP2, ein vermutlich beschädigter Akku den ich wegen der Sicherheit lieber nicht mehr nutzen werde, das (vorerst) zerstörte Vertrauen in die Lithium-Akku-Technologie und die Aussicht, mangels Geld und auch Akkus (meine Akkus sind ohnehin alle alt, verschlissen und liefern scheinbar auch nicht mehr sehr viel Leistung, was für meine Mini C8-Messwerttabellen absolutes Gift ist) meine Taschenlampen mit 18650 für die nächste längere Zeit nicht mehr nutzen zu können.
Das SP2 war toll und war für mich genau das passende Ladegerät, dank 26650-Tauglichkeit, 2 A Ladestrom und sehr einfacher Bedienung. Kein Schnickschnack, nur Akkuladen. Naja was solls, einen schlechteren Zeitpunkt kann es nicht geben.
Traurige Grüße, Dominik
Es ist mehr als nur super spät, wollte nach dem Vergessen der Zeit wegen eines LED-Effizienz-Tests schon längst schlafen, aber die Verzögerung hat seinen Grund. Denn mein heißgeliebtes Xtar SP2 ist abgeraucht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Das SP2 habe ich vor einiger Zeit in gebrauchtem, aber komplett funktionstüchtigen Zustand von einem netten Forenuser bekommen. Es hat auch bis vorhin einwandfrei funktioniert und seinen angestammten Zweck erfüllt.
Situation: Ich habe einfach nur einen ungeschützten Vapcell IMR 18650 eingelegt (Akkuspannung etwa 4 Volt, könnten auch 3,9 V gewesen sein). Wollte den für einen Lichtstromtest voll aufladen. Die Polarität war natürlich richtig. Das Ladegerät war beim einlegen noch nicht ans Stromnetz angeschlossen, wollte das dann gleich nachholen, wenn ich einen weiteren Akku eingesteckt habe.
Ich gehe kurz runter, will mir nur etwas aus der Küche holen. Etwa eine Minute später, als ich wieder hoch komme, rieche ich etwas. Es riecht verbrannt, irgendwie nach durchgebrannter Elektronik. Da ahnte ich schon, dass da irgendwo etwas im Argen ist. Nächstbeste Lampe gegriffen und direkt erstmal an meinen beiden Ladegeräten rumgeleuchtet, und siehe da, Rauch quillt aus den Lüftungsschlitzen des SP2.
Habe das Ladegerät sofort am Netzteilkabel hochgerissen, Akku fiel damit sofort raus, aber das war auch der Plan. Dann das noch immer qualmende Ladegerät auf den Balkon geworfen, damit es mir nicht die Bude vollstinkt oder sonst irgendwie weiteren Schaden anrichten kann.
Eine schnelle Messung des betroffenen Akkus ergibt: der ist kalt, nicht mal warm oder so, bei nur noch 3,68 V. Er hat sich also während der vielleicht 60 Sek. heftig entladen.
Nach einer Viertelstunde Abkühlung habe ich mich getraut, das Corpus Delicti zu öffnen:
Der Grund für den Rauch ist offensichtlich, dieser Mikrochip scheint extrem heiß geworden zu sein, vielleicht weil es irgendwie einen Kurzschluss gab und der volle Strom des für 40 A angegebenen Akkus durchströmte? Was könnte sonst der Grund für diesen schlagartigen Vorfall sein? Auf der anderen Seite der Platine sind keine größeren Schmorspuren zu sehen:
Es war an der Stelle so heiß, dass dort das Gehäuse schmolz. Auch der Haltehaken für den Federmechanismus des Ladeschachts (für variable Akkulänge) schmolz und die Feder verlor den Halt.
Ende vom Lied: ein zerstörtes SP2, ein vermutlich beschädigter Akku den ich wegen der Sicherheit lieber nicht mehr nutzen werde, das (vorerst) zerstörte Vertrauen in die Lithium-Akku-Technologie und die Aussicht, mangels Geld und auch Akkus (meine Akkus sind ohnehin alle alt, verschlissen und liefern scheinbar auch nicht mehr sehr viel Leistung, was für meine Mini C8-Messwerttabellen absolutes Gift ist) meine Taschenlampen mit 18650 für die nächste längere Zeit nicht mehr nutzen zu können.
Das SP2 war toll und war für mich genau das passende Ladegerät, dank 26650-Tauglichkeit, 2 A Ladestrom und sehr einfacher Bedienung. Kein Schnickschnack, nur Akkuladen. Naja was solls, einen schlechteren Zeitpunkt kann es nicht geben.
Traurige Grüße, Dominik



