Vorwort: Der Umgang mit Lasern dieser Leistungsklasse ist gefährlich! Dieser Test entstand unter der garantierter Einhaltung der Tatsache, dass im Testbereich keine Person anwesend war, was hier im ländlichen Bereich leicht machbar ist. Macht es nicht einfach nach, ihr kommt in Teufels Küche - und dies zu Recht!
Versuchsaufbau eines Laser-Fernscheinwerfers mittels RGB-Laser
Ich habe drei Laser mit folgenden Daten verwendet (gewerblicher Einkauf mit Berechtigungsnachweis, nicht ebay oder so..):
Rot 250mW, Grün 50mW, Blau 50mW (eher leicht lila). Alle 2,9V. Echte 50mW grün sind übrigens richtig brutal hell.
Diese habe ich so in eine Alubox (Visitenkartenbox) eingebaut,dass man die horizontale und vertikale Position nachträglich "justieren" kann. Alle 3 Laser wurden so justiert, dass sie sich in der Ferne auf einem Punkt treffen.
So sieht der "Quick and Dirty" aus:
Dann habe ich die Linsen so verstellt, dass der scharfe Punkt jedes Lasers aufweitet und schon nach ca. 20m nicht mehr gefährlich fürs Auge ist, aber trotzdem noch brutal hell.
Das Ergebnis des ersten Test:
+500m waren gar kein Problem, die Zielfläche gut sichtbar, wenn auch nicht grell. Mehr war aus Gründen der Sicherheit und wegen leichten Nebels heute nicht möglich.
+das Ziel hatte ca. 4-6m Durchmesser (ginge auch enger)
+das Licht war weiß mit deutlichem Gelbstich (warum später)
+ die Kombination 250mW rot zu 50mW erwies sich dennoch als gute Wahl, da das menschliche Auge sehr empfindlich auf grün ist.
- die Farbe blau kommt emotional sehr, sehr schwach rüber. Dies ist aber normal, da unser Auge auf Blau nicht so sehr reagiert. Daher auch der Gelbstich. auf blau könnte man auch verzichten.
- es war mir fast nicht möglich alle 3 Strahlen auf den gleichen Punkt zu richten (Versuchsaufbau zu ungenau)
Daraus ziehe ich folgende Schlüsse:
Wenn man R+G+(B) Laser gut kombiniert, den Strahl schon an der Quelle auf ungefährliches Niveau aufweitet, möglichst parallel ausrichtet, wenn alle drei Module exakt gleich aufs Ziel ausgerichtet sind, DANN kann eine Lasertaschenlampe als echter Fernscheinwerfer mit kleinem Zielkegel richtig gut punkten.
Leider war es mir aus mehreren Gründen nicht möglich, dies photographisch zu dokumentieren. Der Hauptgrund: Ich brauchte schon drei Hände um alle Module exakt aufs Ziel auszurichten.
Nun überlege ich mir, ob ich einen Prototyp bauen soll mit exakt einstellbaren Modulführungen H+V, Aufweitungsoptik und individuelle Leistungsregelung oder ob ich es bei dem Versuch belassen soll.
Und nochmals: Bitte keine Laser-Predigten. Ich weiß, dass diese Dinger gefährlich sind und nicht in jede Hand gehören.
Gruß Raidy
Nachtrag: ~4-6cm Kreis auf ca. 15m Entfernung (Hauswand) aufgenommen ohne Blitz frei Hand mit Zoom und nachträglich ausgeschnitten und vergrößert. Dafür aber schlechter gemeinsamer Fokuspunkt.
Versuchsaufbau eines Laser-Fernscheinwerfers mittels RGB-Laser
Ich habe drei Laser mit folgenden Daten verwendet (gewerblicher Einkauf mit Berechtigungsnachweis, nicht ebay oder so..):
Rot 250mW, Grün 50mW, Blau 50mW (eher leicht lila). Alle 2,9V. Echte 50mW grün sind übrigens richtig brutal hell.
Diese habe ich so in eine Alubox (Visitenkartenbox) eingebaut,dass man die horizontale und vertikale Position nachträglich "justieren" kann. Alle 3 Laser wurden so justiert, dass sie sich in der Ferne auf einem Punkt treffen.
So sieht der "Quick and Dirty" aus:
Dann habe ich die Linsen so verstellt, dass der scharfe Punkt jedes Lasers aufweitet und schon nach ca. 20m nicht mehr gefährlich fürs Auge ist, aber trotzdem noch brutal hell.
Das Ergebnis des ersten Test:
+500m waren gar kein Problem, die Zielfläche gut sichtbar, wenn auch nicht grell. Mehr war aus Gründen der Sicherheit und wegen leichten Nebels heute nicht möglich.
+das Ziel hatte ca. 4-6m Durchmesser (ginge auch enger)
+das Licht war weiß mit deutlichem Gelbstich (warum später)
+ die Kombination 250mW rot zu 50mW erwies sich dennoch als gute Wahl, da das menschliche Auge sehr empfindlich auf grün ist.
- die Farbe blau kommt emotional sehr, sehr schwach rüber. Dies ist aber normal, da unser Auge auf Blau nicht so sehr reagiert. Daher auch der Gelbstich. auf blau könnte man auch verzichten.
- es war mir fast nicht möglich alle 3 Strahlen auf den gleichen Punkt zu richten (Versuchsaufbau zu ungenau)
Daraus ziehe ich folgende Schlüsse:
Wenn man R+G+(B) Laser gut kombiniert, den Strahl schon an der Quelle auf ungefährliches Niveau aufweitet, möglichst parallel ausrichtet, wenn alle drei Module exakt gleich aufs Ziel ausgerichtet sind, DANN kann eine Lasertaschenlampe als echter Fernscheinwerfer mit kleinem Zielkegel richtig gut punkten.
Leider war es mir aus mehreren Gründen nicht möglich, dies photographisch zu dokumentieren. Der Hauptgrund: Ich brauchte schon drei Hände um alle Module exakt aufs Ziel auszurichten.
Nun überlege ich mir, ob ich einen Prototyp bauen soll mit exakt einstellbaren Modulführungen H+V, Aufweitungsoptik und individuelle Leistungsregelung oder ob ich es bei dem Versuch belassen soll.
Und nochmals: Bitte keine Laser-Predigten. Ich weiß, dass diese Dinger gefährlich sind und nicht in jede Hand gehören.
Gruß Raidy
Nachtrag: ~4-6cm Kreis auf ca. 15m Entfernung (Hauswand) aufgenommen ohne Blitz frei Hand mit Zoom und nachträglich ausgeschnitten und vergrößert. Dafür aber schlechter gemeinsamer Fokuspunkt.
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