Versuche mit XP-G2 R5

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Jetzt wollt ich das ganze spannende Zeug, a la LED überbestromen, Kühlkörper, Lux und Lumen, Dedomen auch mal selbst probieren. (Denn mittlerweile habe ich endlich ein einfaches Labornetzgerät und ein ganz passables Multimeter.)

Bei Led-Tech eine XP-G2 R5 auf Alu-Star gefunden und kurzerhand bestellt.

Das habe ich mir so als Zutaten vorgestellt:

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Mit der Polierpaste habe ich aus Interesse getestet, aber mehr nicht. Das auszureizen hätte ich wohl nur Lust bei einem Kupferstar. Aber nicht bei einem Alustar, der in jedem Fall merklich schlechter ist.

Die Schrauben wurden dann durch längere ersetzt, da ich nicht so der Gewindeschneidemeister bin (freihändig, da kein Bohrständer). Ein starker Hauch Wärmeleitpaste und die Schrauben ganz leicht handwarm angezogen, damit wollte ich's probieren. Und das Ergebnis sieht dann so aus

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Ich habe zum Amperemeter später auch noch ein Voltmeter dazugeklemmt, um auch die Vorwärtsspannung aufzunehmen, da ich die am Netzgerät nicht fein genug ablesen kann.

Endlich hatte ich mal die Möglichkeit, genauere Werte für meine kleines Kugelphotometer aufzunehmen!

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Hier konnte ich auch gleich noch eine Vergleichsmessung zur Auswirkung der dunklen Fläche um die LED machen. Also der LED einen Kragen aus Papier verpaßt: mit Locher ausgestanzt und mit doppelseitigem Klebeband draufgeklebt

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Offene Korrekturfaktoren:

Nun kenne ich die Sperrschichttemperatur im meinen Versuchen nicht, wird wohl irgendwo zwischen Zimmertemperatur und den typischen 85°C liegen. Weiß jemand, ob man sich bei diesem Aufbau eher an 85°C oder eher an Zimmertemperatur orientieren sollte? Und zwar wenn man die LED immer nur einige Sekunden bestromt. Der Kühlkörper wurde bei den Messungen übrigens kaum merklich warm, direkt an der LED kann das aber schon ganz anders aussehen...
Im Moment vermute ich, daß ich mich an die 85°C halten sollte. (Bei den ganz hohen Strömen ist's eh nochmal anders). Zimmertemperatur wäre wohl eher bei Kupfer angemessen.

Wenn ich mal eine LED auf kleinem Star vermessen kann, so daß sie ganz in die Kugelöffnung eintauchen kann, dann werde ich sehen, was mir jetzt hier noch für eine Korrektur fehlt.

Meßwerte

XP-G2 R5 (CW, XPGBWT-LI-ID) auf 20mm Alustar

Strom mALumen lm (unkalibriert)Spannung VBemerkung
350122.52.90 ohne Papierkragen
350133.4 2.90 mit Papierkragen (ohne also nur 92%), Datenblatt: 139 lm@85°C
700244.8 3.05 Datenblatt: 254 lm@85°C
1000326.6 3.15 Datenblatt: 338 lm@85°C
1496445 3.29Datenblatt: 458 lm@85°C
2011342 3.41
2496615-612 3.51In den ersten (grob) 5 Sekunden auf zweiten Wert abfallend, dann viel langsamer
2603628-623 3.55
2701638-631 3.57
2800645-638 3.59
2904654-647 3.60
3006660-650 3.62
3101668-660 3.64
3204675-665 3.67 In den ersten 1-2 Sekunden auf zweiten Wert abfallend, dann langsamer
3401688-672 3.71
3504695-680 3.73
356132.5 2.89 Kontrollmessung, 130.3lm@350mA, LED hat 1-2% "Schaden"
3704695-675
3894695-6753.82
4002697-6553.82 erst nach geraumer Wartezeit zur Abkühlung, obwohl Kühlkörper kaum merklich wärmer
4295680-6463.90 entweder abfallend oder noch vieel länger zu warten
351131.42.90 Kontrollmessung, 131lm@350mA, LED unverändert


5A brauch ich hiermit gar nicht testen, da diese Kühlung auf Alu nicht ausreicht, um noch mehr Lumen zu gewinnen. Wenn die Lumen weiter zugenommen hätte, wäre ich allerdings bis zum Durchbrennen der LED gegangen.

Ich habe zwischendurch auch mal wieder bei bei 350mA gemessen, um festzustellen, ob und bei welchem Strom die LED hier Schaden nimmt. Die Werte für Strom/Spannung/Lumen haben sich kaum verändert. Irgendwo bei 3.5A gab's dann aber doch einen kleinen Knacks.

Grundsätzlich sieht das vergleichbar aus zu einer Messung im BLF. Ich habe den Kalibrierfaktor noch nicht versucht zu verbessern, sondern einfach den bisher geschätzten Wert von früher dringelassen. Aber meine Kühlung scheint besser als die der verlinkten Messung, denn bei niedrigen Strömen sind es dort etwas höhere Lumenwerte, bei hohen Strömen dann aber niedrigere.


Außerdem habe ich gleich noch die Lux in 100cm Entfernung bestimmt, damit ich's später nach dem Dedomen vergleichen kann:

350mA: 48.3 Lux


Als nächstes werde ich sie dedomen, bzw. falls jemand noch was schlaues einfällt, das vorher messen. Dann wäre das ganze auf Kupfer spannend, aber mglw. lasse ich unseren Profi-Moddern hier den Vortritt. Bin auch erstmal ein paar Tage unterwegs.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
5.821
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Raum Karlsruhe, BW
Heh, das sieht ja alles spannend aus. :thumbup:

Du wirst doch am Ende nicht deinen HID-Lampen untreu werden und gänzlich auf Led umschwenken? ;)

Gruß Walter
 

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
5.034
3.276
113
Schicke Messungen! :thumbsup:

Ich habe mal zwei Diagramme aus den Daten gestrickt und war so frei zwei Dinge zu ändern:
1.) Ich habe den Ursprung (kein Strom => kein Lichtstrom) als Datenpunkt hinzugefügt
2.) Der Lichtstrom bei 2,011 A sollte doch sicher nicht 342 Lumen sondern viel eher 542 Lumen betragen, das gibt sonst so eine hässliche und wenig plausible Delle in der Kurve.



MfG Frederick
 
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jimmbob

Flashaholic*
21 Dezember 2010
959
122
63
Gelsenkirchen
super test ich bin entzückt:thumbsup: das sind doch mal ein paar richtwerte um unnötige experimente zu vermeiden!
bin jetzt auf die enddomte messung gespannt !
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
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BaWü
Dann wird es Zeit für Kupfer...

Aber nichtsdestotrotz wird eine mit 4,9A bestromt :eek:

Lumenmäßig sind wir dann wieder wie bei ~ 3,5A,
aber mich interessiert es wie sich die Lichtfarbe ändert...

Gruß Xandre
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
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Karlsruhe
Grundsätzlich sieht das vergleichbar aus zu einer Messung im BLF. Ich habe den Kalibrierfaktor noch nicht versucht zu verbessern, sondern einfach den bisher geschätzten Wert von früher dringelassen. Aber meine Kühlung scheint besser als die der verlinkten Messung, denn bei niedrigen Strömen sind es dort etwas höhere Lumenwerte, bei hohen Strömen dann aber niedrigere.

Wobei Match seine Messung immer 10 Sekunden nach einschalten vornimmt, in wie weit das dann mit deiner Vorgehensweise vergleichbar ist weiss ich nicht, wollte es nur anmerken. :thumbup:
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
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BaWü
Auf Alu kann man es echt bei 4,9A vergessen.
Die LUXwerte sinken schneller wie man Messen kann.

Die Lichtfarbe ändert sich zu blau-rötlich,aber LED überlebt.

Gruß Xandre
 

Schwarzlicht

Flashaholic*
30 Dezember 2011
261
28
28
Schwerin
Lässt sich daraus irgendwie ableiten bis wieviel A sie längere Zeit betrieben werden könnte und wie lange hast du sie denn belastet?

Schöner test:thumbsup:
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Wir halten uns jetzt an smas Ergebnis
und versuchen es jetzt noch mit 3,5A.

Nur kurz mit 4,9A belastet...

Gruß Xandre
 

Andi

Flashaholic**
3 Februar 2011
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`z Kanza
www.andis3d.de
Was mir beim sizieren der LED aufgefallen ist, ist, dass die XP-G2 einfacher zu dedomen ist, wie die XP-G.

Und wenn man das Phosphor abkratzt kommt nicht wie beim XP-G blau zum vorschein, sondern eher eine hauchdünne weisse Schicht, danach sieht´s aus, wie Metall.
Hab echt gewütet, aber nichts blaues gefunden. :rolleyes:
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Was aber echt "komisch" war,
wir sind nicht an die KLUX der dedomten XM-L ran gekommen,
auch nicht bei 3,5A .(Mit der gleichen Lampe)

Gruß Xandre
 

Andi

Flashaholic**
3 Februar 2011
2.598
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`z Kanza
www.andis3d.de
Das liegt vermutlich an der Aluplatine+Sperrschicht....kann nur daran liegen?!

Habe eine abgelötet und auf eine Keramikplatine aufgelötet, was aber auch total sinnlos war, denn auch mit XP-G2 lässt die Platine nur 1A durch. :mad:

Wenn dann muss die XP-G2 direkt auf Kupfer, anderst bringt das nichts.
 

Andi

Flashaholic**
3 Februar 2011
2.598
2.584
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`z Kanza
www.andis3d.de
Also mit XP-G2 auf Aluplatine, dedomt und ~3,5A komme ich nun auf ~190KLux, eine XM-L schafft das gleiche mit ~4,5A, jedoch ist die Ausleuchtung(Lumen) deutlich besser.

Die XP-G2 ähnelt einem Laser!
Ist witzig, zugegeben, aber sogar für einen Thrower ist der Beam dann doch zu eng.

...Das Ganze auf Kupfer könnte event. noch interessant sein(zum spielen), jedoch bleibe ich erstmal bei XM-L für meine Thrower.

p.s. könnte auch sein, dass ich nun viel weiter weg messen sollte.:rolleyes:
Das ist nur mal der erste Eindruck. ;)
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
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BaWü
Mich wundern echt die LUXwerte...

Warscheinlich ist unter 3A mit Alustar
bei Talas schon "Rückgang" angesagt...

Gruß Xandre
 

Andi

Flashaholic**
3 Februar 2011
2.598
2.584
113
`z Kanza
www.andis3d.de
Habe ja jetzt einen dedomten XP-G S2 mit 3A in meiner EDC laufen, da ist das ähnlich, XM-L: 7300 Lux / XP-G: 8200 Lux(nur Kurz, dann wie XML, nur weniger Lumen).

Ohne Kupfer ohne Sperrschicht wird das nix, bzw. taugt dann nur als Laserschwert zum spielen. :D
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
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BaWü
So eine "Spiellampe" hat ja auch was.
Wenn man noch andere hat.

Mir gefällts aber besser wie mit Colli.

Gruß Xandre
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
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Aalen/Ulm, um, und herum
Ich habe mal zwei Diagramme aus den Daten gestrickt
[...]
2.) Der Lichtstrom bei 2,011 A sollte doch sicher nicht 342 Lumen sondern viel eher 542 Lumen betragen, [...]

Wunderbar, Danke Dir! Dazu war ich nicht mehr gekommen.

(Und ja, 542 ist korrekt. Hatte falsch übertragen.)

Wobei Match seine Messung immer 10 Sekunden nach einschalten vornimmt, in wie weit das dann mit deiner Vorgehensweise vergleichbar ist weiss ich nicht, wollte es nur anmerken.

Genau, erstmal nämlich nicht. Dazu habe ich nun was aufgenommen.

Ich habe mir mal (beliebig) 3.5A ausgesucht, da hier fast das Maximum erreicht, gleichzeitig aber noch möglichst wenig Verlustwärme erzeugt wird, und weil es das zehnfache von den "typ. 350mA" ist.

Bei der Gelegenheit habe ich mir auch mal den Spaß gemacht und Kühlkörper+LED im Gefrierfach auf grob -15°C runtergekühlt.

350mA, Start mit grob -15°C, ~3.02Vf
Zeit (s)|Helligkeit (lm)
1|125
5|127.4
10|127.1
20|127.2
30|127.2
40|127.4
50|127.5
60|127.6
120|132.1

..ich sah aber keinen Sinn abzuwarten, wann das Maximum erreicht wird.

3495mA, Start nochmal mit grob -15°C, ~3.78Vf
Zeit (s)|Helligkeit (lm)
1|726
5|746
10 | 753.2
20|749.0
30|746.5
40|743.2
50|740.8
60|738.4
90|732.8
120|728.0
150|721.8
180|716.0

Kurzerhand (mit Leitungswasser) auf Raumtemperatur aufgewärmt, Schrauben sicherheitshalber leicht nachgezogen :) , und weiter,

3492mA, Start mit ca 20°C, ~3.75Vf
Zeit (s)|Helligkeit (lm)
1|704
5|691.2
10|688.0
20|684.4
30|682.5
40|681.2
50|679.2
60|677.6
90|672.8
120|668.8
150|664.8
180|660.8

Am Rande: Der Kühler war nun leicht erwärmt, noch etwas kühler als Körpertemperatur (Babyflaschentest).
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Da frage ich mich aber echt was bei Match schief gegangen ist, du kommst bei 3.5A auf 680lumen, Matchs maximum war bei 2.6A und 560lumen.. bis knapp 2A seid ihr fast gleich, danach geht bei dir eindeutig mehr.
Ob die Tatsache dass du kein Arctic Silver verwendet hast hier die große Rolle spielt?
 

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
795
252
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Bockenem
Also ich kenne das so das eine geschraubte Verbindung thermisch besser leitet als eine geklebte, natürlich abhängig von der Qualität der Wärmeleitfähigkeit des Klebers/ der Paste.

Auch weil die Schicht zwischen Platine/Heatsink dünner ist, und je weniger Kleber/Paste, desto besser.

Also könnte das ein Grund sein.

Für mich aber ist das der eindeutige Beweis das wir XP-G2 auf Kupfer brauchen!

Da geht ja noch einiges.

Grüße,
Philipp
 
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Dazu muss die geschraubte Verbindung aber schon eine sehr gute Oberflächengüte haben, besser als Star und Heatsink einfach nur zu polieren. Schliesslich füllt die Paste ja nur die Luftzwischenräume aus.
 

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
795
252
0
Bockenem
Wärmeleitpaste hat eine bessere Wärmeleitfähigkeit als Wärmeleitkleber.
Lappen der Oberflächen von Heatsink und Platine verbessert die Wärmeleitfähigkeit sehr, da eine Verbindung Metall/Metall immer besser ist als wenn noch WLP oder WLK dazwischen ist.
Es gilt auch je weniger (dünner) WLP/WLK dazwischen ist, desto besser.

Ich würde eine geschraubte Verbindung einer geklebten, wenn möglich, immer vorziehen. die Wärmeableitung ist besser und die Platine lässt sich leichter austauschen.
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
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Aalen/Ulm, um, und herum
Heute habe ich die LED dedomed. Nur hat sie davon nichts mitbekommen.

Eigentlich sehen die Ergebnisse aus, als ob der Dome gar nicht ganz runter wäre.
Aber ich kann keinerlei Reste des Domes erkennen, die LED schien mir lang genug in Aceton, und der Phosphor sieht unverletzt aus.

Hier die Gegenüberstellung vorher / nachher

Strom | Wert | domed | dedomed
350mA | Lux@1m (messung 2m) | 13.0 | 11.9
352mA | Lumen | 131.7 | 130.2
| | |
3500mA | Lux@1m (messung 2m) | 73.5 | 62.4
3495mA | Lumen | 680 | 660

(Ich habe diesmal auf 2m gemessen und umgerechnet, da ich dann von Tisch zu Platte messen kann und nicht so ein Gefummel hab, um beim Messen komplett über dem Tisch störende Reflektionen zu unterbinden.)

Hier Bilder zum dedomen:

Vorher (zwecks Bestimmung der scheinbaren Größe des Dies, noch nicht gemacht), von vorne sowie bei 45°

full
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Nach knapp drei Stunden in Acteon (nachdem kürzlich 1h XM-L zu knapp war, da noch ein ganz kleiner Teil des Doms haftete), der Dome hatte sich schon vom Die gelöst, mußte ihn nur noch abzupfen,

full


und Bilder ohne Dome, Licht von vorn sowie seitlich

full
full


Bei der XM-L hatte eine Stunde in Aceton an sich ausgereicht. Ich lege die LED nochmal bis morgen rein.

Oder hat jemand Ideen?
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
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Aalen/Ulm, um, und herum
Nach weiteren Stunden in Aceton: Das Silikon ist jetzt praktisch ganz weg, bei den Lux: 11.6 statt vorher 11.9.

Vielleicht tut das Aceton der LED nicht gut, dann ist's aber wahrscheinlich LED-abhängig, denn bei der XM-L ging's problemlos.
Die weitere minimale Verkleinerung ist entweder ein sachter Hinweis oder nur ein Meßfehler.
Oder ich habe irgendwas furchtbares übersehen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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5.557
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BaWü
Oder liegt es daran, dass du kein Reflektor einsetzt.(Bündelung wird immer schlechter,
da der Strahl ohne Dome immer breiter wird)

Gruß Xandre
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Kann ich mal mit meiner Methode versuchen und ihn dir schicken?!

Danke, das wäre wohl eine spannende Alternative!

Gerade ist mir aber noch was wie Schuppen von den Augen gefallen:
ich habe vorher/nachher die Lux der kompletten LED ohne alles in fixer Entfernung gemessen. Und nicht die Oberflächenhelligkeit (weil so ein elendes Gefummel). Die LED ist ja aber nachher viel kleiner.

Ist mir wohl deshalb nicht aufgefallen, da auch die Lumen praktisch unverändert waren.

Bündelung wird immer schlechter, da der Strahl ohne Dome immer breiter wird
Gerade seh' ich's. Genau, kommt wohl auf's gleiche raus, ob man's als Bündelung oder scheinbare Vergrößerung der Oberfläche sieht. Zwei Dumme ein Gedanke. Danke Dir.

Versuche das grad mal auszurechnen...

Update:

ohne Dome 1.4mm x 1.4mm=1.96mm²
Mit Dome 1.98mm x 1.98mm=3.90mm² (habe versucht, die krummen Kanten zu berücksichtigen)

Wenn das der richtige Ansatz ist, hätten sich die Lux ziemlich genau verdoppelt (nachher 198%).

Es wäre aber erstaunlich, daß sich die Lumen praktisch nicht verringert hätten. So ganz traue ich alledem noch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
27 Juli 2011
40
15
8
Ich hatte mal gelesen, dass die Abnahme der Lumen, von denen immer alle sprechen beim dedomen, daher kommt, dass mehr Licht im Reflektor landet, wodurch Reflexionsverluste entstehen. Das würde wunderbar erklären, warum du mit blankem Emitter keine Abnahme des Lichtstroms misst.

Ich kann mir physikalisch auch nicht erklären, warum aus einer LED weniger Licht rauskommen soll, wenn weniger Material im Weg ist :)
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Ich hatte mal gelesen, dass die Abnahme der Lumen, von denen immer alle sprechen beim dedomen, daher kommt, dass mehr Licht im Reflektor landet

Das ist aber eher ein seltsames Gerücht.
Es hat wohl viel mit dem Übergang des Lichts von der LED in Luft zu tun, den der Dome erleichtert (Stichwort Brechungsindizes).

Schau mal hier (Erklärung von Dr.Jones) - oder wenn Dir Englisch nicht so liegt, dann via google-translate (und denk Dir einfach es wäre sowas wie StarWars-Yoda-Sprech, also halb rückwärts :D)

Beim Dedomen einer XM-L hatte ich genau den erwarteten Effekt (Verringerung, beide ohne irgendwas drumrum direkt in einer Ulbrichtkugel gemessen). Nur hier eben nicht. Oder ich hab was verbaselt, weiß nur noch nicht was.
 
  • Danke
Reaktionen: christianreiter

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Der große Witz ist jetzt, dass Dr. Jones in Frankfurt wohnt. Er könnte je mal hier eine Deutsche Erklärung schreiben (nicht für mich) :D
 
27 Juli 2011
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Das ist aber eher ein seltsames Gerücht.
Es hat wohl viel mit dem Übergang des Lichts von der LED in Luft zu tun, den der Dome erleichtert (Stichwort Brechungsindizes).

Schau mal hier (Erklärung von Dr.Jones) - oder wenn Dir Englisch nicht so liegt, dann via google-translate (und denk Dir einfach es wäre sowas wie StarWars-Yoda-Sprech, also halb rückwärts :D)

Beim Dedomen einer XM-L hatte ich genau den erwarteten Effekt (Verringerung, beide ohne irgendwas drumrum direkt in einer Ulbrichtkugel gemessen). Nur hier eben nicht. Oder ich hab was verbaselt, weiß nur noch nicht was.
Sehr interessant, wieder was gelernt! Dann bin ich den falschen Erklärungen, die DrJones am Ende erwähnt, zum Opfer gefallen.

hab mir die Übersetzung nicht angeschaut, aber ob Google Translate aus dem technischen Zeug noch irgendwas verständliches macht? Ich bezweifel es fast :) (hier ist google translate gerade geblockt, sonst würd ichs mir interessehalber mal anschauen)

Edit: Glückwunsch zum UNI-T Multimeter! Ich mag deren Messgeräte, ganz ordentliche Qualität und für den Hobbybastler erschwinglich :)
 
Zuletzt bearbeitet:

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Mittlerweile konnte ich die XP-G2 R5 auch auf Kupfer testen (Sinkpad aus dem BLF-Groupbuy), Aufbau ansonsten wie oben. Dank an Andi für den Reflow-Umbau!

full


Die LED knickt nun i.Ggs. zum Al-Star nicht mehr bei 3.5 A ein. Schade, daß ich noch nicht weiter als gut 5A messen kann. Das Maximum wird bei meinem Aufbau wohl nicht mehr weit weg liegen, ich schätze 6.5A 350cd. Ich habe versucht, den Kühlkörper auf Raumtemperatur zu halten, aber aus Zeitgründen kann es auch etwas drüber gewesen sein.

Die absoluten Werte ergeben erstmal nur für mein Luxmeter Sinn, sind aber im Vergleich zu meinen anderen LEDs phänomenal hoch. Ich poste dazu noch ein extra Thema zu Vergleichswerten.

Strom [mA] Helligkeit [cd (Lux@1m)] Leuchtdichte [cd/mm²]
352 43
495 58
1492 150
1993 185
2500 219
2983 246
3504 274
4000 296
4500 314
4750 322
5001 329 168
5118 332 169
tiefgekühlt:
5130 361 184


Und als Diagramm, hier zusammen mit den Werten auf Alu-Star (als Kurve angepaßt, also aus den Zahlen für Lumen samt Dome errechnet).

full


Zum Aufbau ohne besondere Külung des Kühlkörpers hier auch noch ein Verlauf über die Zeit, bei 5000mA,
angefangen mit Kühlkörper+Raumtemperatur 20°C. Kühlkörper am Ende sehr warm, gute 45°C, noch nicht heiß.

Zeit (s) Helligkeit [cd (Lux@1m)]
0332
10331
30328
60325
90322
120319
150316
180313
210310
240307
270304
300301
 
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Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
Perfekt. Mit Sinkpad kann man so eine XP-G2 mit 3A bedenkenlos betreiben (wenn der Host die Wärme abführen kann) und ist sogar noch im "sicheren" Bereich :)
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Selbst in einer EDC (16340)
sind 3A kein Problem (nur der Akku bricht dann halt ein)

Gruß Xandre
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Ich habe zwischenzeitlich auch mit einem Netzteil >5A weitergemessen. Im Gegensatz zu den Messungen der XM-L(2) war ich vorsichtiger und habe die LED nicht gekillt.

Nun mit einem Extech LT300, da ich meinem LX1330B gerade nicht so recht traue.

Sonst alles unverändert (Strommessung mit UT61C).

Strom [mA] Lichtstärke [cd (Lux@1m)] Leuchtdichte [cd/mm²]
XP-G2 dedomed Cu-Sinkpad Extech LT300
1040 108
2040 182
3030 237
4010 278
5480 319
5680 323
6000 325 166
6300 324


full


Bei diesem Aufbau knickt die LED also (nicht nur auf Alu), sondern auch auf Cu ein, bevor man die Bondingdrähte weggebrannt bekommt. Als nächstes schraube ich den Cu-Star noch auf einen Kupferkühlkörper, aber das wird das Einknicken wahrscheinlich auch nicht verhindern.

Die Leuchtdichte (Throw-Potential) ist hier zwar gute 15% höher als bei meiner XM-L2 auf Cu, allerdings habe ich die mglw. vorschnell gekillt. Das ist also noch nicht sicher.
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Also ist 5A genau richtig
für die XP G2 auf Kupfer :) (bei guter Kühlung)

Danke für die Tests :thumbup:

Gruß Xandre