Der Test hat also gezeigt, das durchaus auch gute Schlachtakkus in mehrzelligen Lampen Verwendung finden dürfen.
Ich würd es mal so formulieren: Der Test hat gezeigt, dass es gute Schlachtakkus geben kann, die noch gut sind. Ob ein Akku 100 Zyklen und 2 Jahre in einem Notebook oder einer TaLa hinter sich aht ist dem Akku ziemlich egal.
Viel wichtiger ist die Vorgeshcichte. Ist der Akku mal tief entladen gewesen? Bei einem Akku aus einem Akkupack eines namhaften Herstellers würd ich davon ausgehen, dass die Schutzbeschlatung das verhindert. Bei irgendeinem Chinapack den man aus dem Container im Recyclinghof zieht weiß man das nie.
Dann die Paarung: Die TK75 verwendet 2S2P. Habe ich 2 gleich gute und 2 gleich schlechte Akkus und in einem Strang die guten und im Anderen die schlechten, dann habe ich trotztem am Ende auf allen 4 Akkus die gleiche Spannung. Sind die Zellen beim nächsten mal anders verteilt habe ich ohne es zu merken 2 Zellen tief entladen.
Das Verwenden von Altakkus kann gut gehen, es kann aber auch 100mal gut gehen und dann fliegteinem plötzlich die TK-75 um die Ohren. Der Gefahr sollte man sich immer bewußt sein.
Wer sich auf alte Akkus einläßt, sollte die Materie beherrschen und die entsprechende Messtechnik haben. Das mindeste ist ein Multimeter und ein LAde- / Entladegerät mit PC-Scnittstelle und Software. Hat man das nicht, sollte man sich nach ordentlichen Zellen mit PCB umsehen. Es muß nicht AW sein, BattEnergy hat da einiges bezahlbares im Sortiment und Efest gibt es auch günstig. Und selbst die NCR18650A oder B aus China sind mir lieber als irgendein Altakku.
Wer trotzdem so auf Altakkus steht, kann die auch fertig mit PCB aus China kaufen. Man braucht nur mal bei google nach "Akku expolidiert" suchen ,da findet man dann Hinweise, worauf zu achten ist.