Gestern Abend konnte ich kurz die TK41 mit meiner derzeitigen Thrower-Referenz, der Olight M3X, vergleichen. Einen Beamshot-Vergleich der TK41 vs. M3X und Solarforce M8 versuche ich nachzureichen.
Größe und Gewicht
Fenix länger und schwerer, Olight größerer Reflektor/Lampenkopf
Für die TK41 dürfte sich die Suche nach einem passenden Holster schwierig gestalten. Sie ist nicht nur lang sondern der body ist auch recht dick. Habe ein variables Holster gefunden, wo sie so gerade eben noch hineinpasst. Als Taschenlampe fällt die TK41 für mich aus. Die Olight hat zwar einen dickeren Kopf, aber den schmalen body kann man noch in eine Hosentasche stecken und nur den Kopf herausragen lassen - oder man nimmt das im Koffer mitgelieferte Holster.
Handhabung
Mit der TK41 hat man schon ein gewichtiges Stück Technik in der Hand. Sie fasst sich gut an und wenn man sie vor dem Körper trägt, sind die seitlichen Schalter hinter dem Kopf gut zu erreichen. Was nicht gut geht, ist die Lampe "taktisch" zu tragen und zu nutzen, d.h. für Momentlicht und mit nach oben angewinkeltem Arm auf Kopfhöhe. Die Position der Schalter an der TK41 und die Schaltungsart (nur Dauerlicht) entspricht wohl ihrem zugedachten Einsatzzweck, z.B. als Dauerleuchte bei Wanderungen (wegen der langen Laufzeit), Camping usw. Für eher taktische Einsätze (am Holster eines Polizeigürtels etwa) eignen sich andere Lampen besser.
Olight: Tailcapschalter, taktisch prima, für gemütliches Umherleuchten wäre ein seitlicher Schalter leichter erreichbar
Strom
TK41 8x AA, M3X 3x CR123A (oder Akkus). Ich sehe bei Lampen mit AA/AAA keinen gravierenden Vorteil mehr gegenüber Lampen mit CR123A. CR123A scheinen im Ausland (USA) bislang zwar noch eher verbreitet zu sein als hierzulande, mittlerweile ist dieser Batterietyp (Fotozelle) aber auch hier zum Preis von 1€/Stück und billiger erhältlich.
Eindeutiger Vorteil der TK41 gegenüber anderen throwern wie auch der M3X ist die lange Laufzeit. Dies wird allerdings erkauft durch entsprechendes Gewicht und Größe. Ob man eher einer kompakteren Größe oder aber der Laufzeit den Vorzug gibt, ist eine jeweils persönliche Entscheidung. Die M3X ist gegen die TK41 jedenfalls geradezu ein Leichtgewicht und schlank.
Batteriewechsel ist durch die vielen Zellen und das Magazin dagegen kein Spaß bei der TK41. Olight: 3 Zellen reinplumpsen lassen und los gehts.
Gesamtlichtleistung und Lichtfarbe
Im ceiling-bounce-Test (Helligkeitsbeurteilung durch Leuchten gegen die Zimmerdecke) ist die TK41 mit 800 lm eine Nuance heller als die M3X mit 700 lm. Beide Hersteller geben ANSI an.
Die angenehmere weil wärmere/neutralere Farbe besitzt die TK41. Sie ist aber nicht so gelblich, dass die Liebhaber kaltweißer Farben sich abwenden müssten.
Lichtverteilung und Reichweite
Vermutlich aufgrund des größeren Reflektors schafft die M3X beim white-wall-shot einen stärker/kleiner gebündelten und auch abgegrenzteren Spot als die TK41. War die TK41 im ceiling-bounce mit 100 Lumen heller als die M3X, so wirkt die M3X aufgrund des grelleren spots subjektiv heller als die TK41.
Die Abstrahlung der M3X ist breiter, d.h. der Radius des spills ist größer. Auch ist der spill in sich äußerst homogen, während die TK41 auf der Wand einige leichte Unregelmäßigkeiten bzw. Ringe zeigt.
Im Außenbereich fielen die Unregelmäßigkeiten der TK41 aber überhaupt nicht mehr auf. Anders als es der enge spot der M3X noch im Haus erwarten ließe, fiel mir bei einem kurzen Check draußen kein großer Reichweitenvorteil der M3X auf. Beide schienen ungefähr die gleiche Reichweite und spot-Größe zu haben.
Dies könnte an der unterschiedlichen Lichtfarbe der Lampen gelegen haben oder wegen der nur kurzen Zeit, in der ich die Lampen verglichen habe. Ich werde die Reichweite später noch aussagekräftiger (und hoffentlich mit beamshots) prüfen.
Vielleicht kennt jemand die Luxwerte der beiden Lampen?
Hier ist ein beamshot-Vergleich von selected-lights: http://www.wikilight.de/vergleich.php?a=85&b=100
(bin mir nicht sicher wegen des copyrights, deshalb nur ein Link)
Danach erscheint mir die M3X im Spot noch konzentrierter und auch heller.
Lieferumfang
TK41 im kleinen Plastikcase mit Batterien, O-Ringen und Handschlaufe.
M3X im Koffer mit Batterien, Batterie-Magazin, Verlängerung, Holster, O-Ringen. Vorteil aus meiner Sicht: M3X
Preislich liegen beide Lampen auf einer Höhe.
Kurzes Zwischenfazit:
TK41 wirft weit, aber wahrscheinlich kann sie den bisherigen Weitwurf-König nicht schlagen. War ich bei der TK50 von der Lichtleistung noch arg enttäuscht, ist die TK41 den Aufpreis mehr als wert. Wüsste ich nicht, dass es die M3X gibt, wäre die TK41 mein nächster Kauf. Aber auch so macht sie wegen akzeptabel gleichmäßigem Beam und der recht neutralen Lichtfarbe einen prima Eindruck. Bleibt als Hauptkritikpunkt -für meinen Geschmack- die Größe.
update mit beamshots kommt evtl. in Kürze
Größe und Gewicht
Fenix länger und schwerer, Olight größerer Reflektor/Lampenkopf
Für die TK41 dürfte sich die Suche nach einem passenden Holster schwierig gestalten. Sie ist nicht nur lang sondern der body ist auch recht dick. Habe ein variables Holster gefunden, wo sie so gerade eben noch hineinpasst. Als Taschenlampe fällt die TK41 für mich aus. Die Olight hat zwar einen dickeren Kopf, aber den schmalen body kann man noch in eine Hosentasche stecken und nur den Kopf herausragen lassen - oder man nimmt das im Koffer mitgelieferte Holster.
Handhabung
Mit der TK41 hat man schon ein gewichtiges Stück Technik in der Hand. Sie fasst sich gut an und wenn man sie vor dem Körper trägt, sind die seitlichen Schalter hinter dem Kopf gut zu erreichen. Was nicht gut geht, ist die Lampe "taktisch" zu tragen und zu nutzen, d.h. für Momentlicht und mit nach oben angewinkeltem Arm auf Kopfhöhe. Die Position der Schalter an der TK41 und die Schaltungsart (nur Dauerlicht) entspricht wohl ihrem zugedachten Einsatzzweck, z.B. als Dauerleuchte bei Wanderungen (wegen der langen Laufzeit), Camping usw. Für eher taktische Einsätze (am Holster eines Polizeigürtels etwa) eignen sich andere Lampen besser.
Olight: Tailcapschalter, taktisch prima, für gemütliches Umherleuchten wäre ein seitlicher Schalter leichter erreichbar
Strom
TK41 8x AA, M3X 3x CR123A (oder Akkus). Ich sehe bei Lampen mit AA/AAA keinen gravierenden Vorteil mehr gegenüber Lampen mit CR123A. CR123A scheinen im Ausland (USA) bislang zwar noch eher verbreitet zu sein als hierzulande, mittlerweile ist dieser Batterietyp (Fotozelle) aber auch hier zum Preis von 1€/Stück und billiger erhältlich.
Eindeutiger Vorteil der TK41 gegenüber anderen throwern wie auch der M3X ist die lange Laufzeit. Dies wird allerdings erkauft durch entsprechendes Gewicht und Größe. Ob man eher einer kompakteren Größe oder aber der Laufzeit den Vorzug gibt, ist eine jeweils persönliche Entscheidung. Die M3X ist gegen die TK41 jedenfalls geradezu ein Leichtgewicht und schlank.
Batteriewechsel ist durch die vielen Zellen und das Magazin dagegen kein Spaß bei der TK41. Olight: 3 Zellen reinplumpsen lassen und los gehts.
Gesamtlichtleistung und Lichtfarbe
Im ceiling-bounce-Test (Helligkeitsbeurteilung durch Leuchten gegen die Zimmerdecke) ist die TK41 mit 800 lm eine Nuance heller als die M3X mit 700 lm. Beide Hersteller geben ANSI an.
Die angenehmere weil wärmere/neutralere Farbe besitzt die TK41. Sie ist aber nicht so gelblich, dass die Liebhaber kaltweißer Farben sich abwenden müssten.
Lichtverteilung und Reichweite
Vermutlich aufgrund des größeren Reflektors schafft die M3X beim white-wall-shot einen stärker/kleiner gebündelten und auch abgegrenzteren Spot als die TK41. War die TK41 im ceiling-bounce mit 100 Lumen heller als die M3X, so wirkt die M3X aufgrund des grelleren spots subjektiv heller als die TK41.
Die Abstrahlung der M3X ist breiter, d.h. der Radius des spills ist größer. Auch ist der spill in sich äußerst homogen, während die TK41 auf der Wand einige leichte Unregelmäßigkeiten bzw. Ringe zeigt.
Im Außenbereich fielen die Unregelmäßigkeiten der TK41 aber überhaupt nicht mehr auf. Anders als es der enge spot der M3X noch im Haus erwarten ließe, fiel mir bei einem kurzen Check draußen kein großer Reichweitenvorteil der M3X auf. Beide schienen ungefähr die gleiche Reichweite und spot-Größe zu haben.
Dies könnte an der unterschiedlichen Lichtfarbe der Lampen gelegen haben oder wegen der nur kurzen Zeit, in der ich die Lampen verglichen habe. Ich werde die Reichweite später noch aussagekräftiger (und hoffentlich mit beamshots) prüfen.
Vielleicht kennt jemand die Luxwerte der beiden Lampen?
Hier ist ein beamshot-Vergleich von selected-lights: http://www.wikilight.de/vergleich.php?a=85&b=100
(bin mir nicht sicher wegen des copyrights, deshalb nur ein Link)
Danach erscheint mir die M3X im Spot noch konzentrierter und auch heller.
Lieferumfang
TK41 im kleinen Plastikcase mit Batterien, O-Ringen und Handschlaufe.
M3X im Koffer mit Batterien, Batterie-Magazin, Verlängerung, Holster, O-Ringen. Vorteil aus meiner Sicht: M3X
Preislich liegen beide Lampen auf einer Höhe.
Kurzes Zwischenfazit:
TK41 wirft weit, aber wahrscheinlich kann sie den bisherigen Weitwurf-König nicht schlagen. War ich bei der TK50 von der Lichtleistung noch arg enttäuscht, ist die TK41 den Aufpreis mehr als wert. Wüsste ich nicht, dass es die M3X gibt, wäre die TK41 mein nächster Kauf. Aber auch so macht sie wegen akzeptabel gleichmäßigem Beam und der recht neutralen Lichtfarbe einen prima Eindruck. Bleibt als Hauptkritikpunkt -für meinen Geschmack- die Größe.
update mit beamshots kommt evtl. in Kürze
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