Taschenlampe fürs bergsteigen/wandern

16 Juli 2011
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Wien
Hallo!

Auch ich suche eine neue Taschenlampe :). Nachdem ich jetzt ein bissi gegoogelt habe, bin ich auf euer Forum gestoßen. Dass es hier eine Kaufberatung gibt finde ich sehr toll :thumbup:

Nun zum Fragenkatalog:

Ist eine Beteiligung von Händlern an der Kaufberatung erwünscht?
[ ] ja
[ ] nein
[x] egal

Warum möchtest Du eine neue Lampe erwerben?
[ ] ich besitze schon eine gute Lampe,bin aber nicht zufrieden weil....(Begründung hilft uns bei der Suche)
[x] ich besitze keine oder nur eine "Billiglampe"
[ ] ich bin Liebhaber und suche was "sehr Spezielles"

Wozu wird die Lampe gebraucht?
Ich brauch eine TL zum wandern, bergsteigen und zelten. Sie sollte ein geringes Gewicht aufweisen sowie stoßfest und wasserdicht sein. Auch sollte sie "tiefe" Temperaturen aushalten (um die 0 °C).

Welches Format wird bevorzugt?

[x] Stablampe (eventuell mit Befestigungsvorrichtung um sie am Rucksack zu montieren)
[ ] Kopflampe
[ ] Handscheinwerfer
[ ] Laterne

Welches Leuchtverhalten wird bevorzugt?

Eigentlich wäre beides nicht schlecht! (gibts es das überhaupt?)
[x] Nahbereich
[ ] thrower

Wie häufig wird die Lampe genutzt werden?

[ ] täglich
[ ] 1-2x pro woche
[x] 1-2x im quartal (dafür dann einige Tage hintereinander)
[ ] 1-2x im Jahr

Wie groß sollte die Lampe maximal sein?

Möglichst klein.
___ cm lang
___ cm Durchmesser Lampenkopf
___ cm Durchmesser Batterierohr

Welches Leuchtmittel soll die Lampe verwenden

[x] LED
[ ] HID
[ ] anderes: __________
[ ] egal

Wie hell soll die Lampe leuchten? (Emitter)

Da kenne ich mich leider zu wenig aus. Es sollte das Gelände vor mir gut ausgeleuchtet werden.
[x] < 100 Lumen
[x] 100-200 Lumen
[ ] 200-500 Lumen
[ ] 500-1500 Lumen
[ ] mehr ist besser

Welcher Schaltertyp wird bevorzugt?

[ ] tailcap
[ ] Daumenschalter an der Seite der Lampe
[ ] Drehen des Lampenkopfes
[x] egal

Wie viele Modi sollte die Lampe haben?

[ ] ein/aus
[x] 2-3
[x] mehr

Wie sollen die Modi geschalten werden?

[ ] selector Ring
[ ] drehen des Kopfes
[ ] Schalterkombi.
[x] egal

Welche Stromversorgung wird bevorzugt?

[ ] Alkalibatterien
[ ] Lithiumbatterien
[?] Li Ion akku
[ ] NiMh

Wie lange soll die Lampe auf höchster Stufe leuchten?

Es sollte eine lange Leuchtdauer angestrebt werden (muss allerdings nicht die max. Stufe sein)
[ ] < 30 min.
[ ] 30-60 min.
[x] 1-2 Stunden
[ ] länger.

Wie viel darf die Lampe kosten?

[x] < 50 EUR
[x] 50-100 EUR
[ ] 100-200 EUR
[ ] 200-500 EUR
[ ] egal.

Welche besonderen Merkmale sollte die Lampe aufweisen.

[x] Wasserdicht
[x] Schlag/Stossfest
[ ] Ex Schutz
[ ] frei programmierbare Leuchtstufen
[ ] Strobe
[ ] SOS
[ ] Clip
[ ] Morse fähig
[ ] tailstand
[ ] Bezugsquelle innerhalb Deutschland
[ ] ______________________________


Wenn ihr mir hierbei weiterhelfen könntet, wäre ich euch sehr dankbar!

Mfg
Puma
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Hallo Puma,

willkommen im Forum!

nach Deinen Angaben würde ich Dir eine Spark SL5-22CW empfehlen. Das ist eine kleine handliche Lampe, die einfach zu bedienen ist, einen breiten Lichtkegel besitzt und mit üblichen AA-Batterien betrieben werden kann. Alternativ lassen sich auch Eneloop- oder 3,7V-14500er-Akkus einsetzen.

Für Bergwandertouren wäre es vielleicht nicht verkehrt, wenn die Lampe im Notfall ein SOS-Signal oder einen Orientierungsblitz (Beacon) abgeben kann. Dies kann die SL5 nicht.

Viele Grüße
Profi58
 
16 Juli 2011
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Wien
Hallo!

Wow, vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich werde mir am Abend dann gleich einen Testbericht durchlesen (zur Zeit bin ich noch in der Arbeit :-( )

Hast du vielleicht auch einen "Geschäfts-tipp" für mich? (online Versand?) Amazon hat die Lampe leider nicht.


Mfg
Puma
 

sensee

Flashaholic
29 Dezember 2010
245
51
28
Willkommen im Forum!

Da du die Lampe auch bei niedrigen Temperaturen einsetzen möchtest und sie nur sporadisch nutzen wirst, würde ich auf eine Lampe setzen die mit Lithium-Primärzellen gefüttert werden kann. (Typ Cr123A)

Diese Zellen sind bei uns eher als Fotobatterien bekannt.
Sie haben den Vorteil, dass sie lange haltbar sind, also kann die Lampe ohne Weiteres eine Zeit liegen bleiben, ohne das die Batterien darunter leiden.
Weiterhin sind sie im Gegensatz zu normalen Alkalibatterien auch bei niedrigen Temperaturen leistungsfähig.

Im Handel kosten die Zellen vergleichsweise viel Geld, aber im Internet findet man gute Zellen ab ca. 1,30€.
Wenn man sich einen Schwung bestellt, ist man für lange Zeit auf der sicheren Seite, da die Batterien wie gesagt auch lange haltbar sind.

Nachdem die (meiner Meinung nach) ideale Energieversorgung geklärt ist, bleibt die Frage nach der passenden Lampe.

Mit CR123A betriebene Lampen sind bei sehr guter Leistung sehr kompakt.
Willst du also keine extremen Lumenstärken, dann kannst du mit Lampen, die mit einer Zelle betrieben werden glücklich werden.
Beim Wandern kommt es ja schließlich auch auf das Gewicht und den Platz an , oder?

Mein Vorschlag wäre zum Beispiel die Zebralight SC30w.

Sehr kompakt, ausreichend hell und gerade für unerfahrene Nutzer ein sehr durchdachtes und intuitives Bedienschema.
"w" deshalb, weil die Farbe des Lichtes nicht so extrem weiß ist, sondern eher in die Richtung der Lichtfarbe von Glühlampen geht.
Farben werden natürlicher dargestellt und es wirkt angenehmer.
 
29 Mai 2010
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Nürnberg
Hallo,

ich hab zum Bergsteigen/Klettern immer meine Fenix PD31 dabei.
Für mich war wichtig an meiner Taschenlampe, dass sie einen niedrigen Low-Mode hat (In der Hütte niemanden aufwecken bzw. reicht bei Schnee schon komplett aus um den Weg zu sehen) aber auch doch Leistungsstark damit ich mich auch im Gelände orientieren kann. Laufzeit dank 18650er Akku auch sehr gut (man kann aber auch 2 CR123 verwenden, falls kein Ladegerät und Akku gekauft werden soll). Man kann sie auch als Kopflampe, mit dem Fenix-Headband zusammen, verwenden.

War im Winter wie Sommer bei Berg- und Klettertouren dabei. Hat sich bei mir bis jetzt super geschlagen und bin absolut zufrieden mit ihr.
 
6 Juli 2011
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Ich bin zwar noch nicht so erfahren, aber suche seit Tagen für den gleichen Einsatzzweck.

Neben den bereits genannten, die ich auch in die engere Wahl zog, ist derzeit mein Favorit:
Zebralight H[35]1FW
Die H51 kann mit AA, die H31 mit CR123 betrieben werden.

Obwohl ich diese anfangs allein wegen ihres Aussehens ausgeschlossen hatte, ist es nun nach 2-Wochen mein Favorit. Ich durfte diese heute "anfassen" und bin überzeugt.

Warum:
- sehr leicht, sehr klein (immer ein Kriterium am Berg), sehr wertig gebaut (Alu)
- sehr niedrige Leuchtstufen bei langer Laufzeit - mein absolutes Suchkriterium! (Das Gegenteil von dem was hier sonst gesucht wird ;))

Ich möchte keine Tüte Akkus/Batterien schleppen. Mir reichte bisher zur kurzzeitigen Wegbeleuchtung, Karte lesen oder auf der Hütte (um niemanden zu wecken/stören) die Displaybeleuchtung des Handys (obwohl dieses auch eine LED-Lampe besitzt, dafür aber viel zu hell). Dies entspricht ca. den Moonlight/FireFly Modi einiger Lampen.
Die meist genutzten Modi in Bezug auf die Nutzungsdauer für diesen Einsatzzweck dürften bis 9lm/30lm sein (wie ich gelesen habe entspricht 9lm ca. meiner alten MiniMAG, welche ich vor kurzen noch im Zelt nutzte da die billigen LED Lampen mal wieder alle kaputt waren - das war im Zelt ausreichend, wenn einer schläft schon zu hell!)
Wenn du im dunkeln mit Lampe "gehen" möchtest, sind diese niedrigen Modi zur Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit deutlich angenehmer als Flutlicht - aber da scheiden sich die Geister. :glotzen:

Zu den Buchstaben bei Zebralight:
F - steht für Flood, Diffusorscheibe, breites und flächiges Licht (ebenfalls für diesen Anwendungsfall zu empfehlen)
W - neutral white
Dies nimmt messtechnisch zwar etwas Licht, aber im Dunkeln sind Kontraste besser warnehmbar und bei niedrigen Leuchtstärken (Wegbeleuchtung) vom Auge, durch die bessere Warnehmung, auch heller empfunden als gemessen. (Auch zum lesen abends im Zelt, deutlich angenehmeres Licht.)

Handling - Vielseitigkeit!
Lampe kann als Kompflame und als Handlampe eingesetzt werden, an den Gürtel geklippt, oben ins T-Shirt gehängt, auf einen Stein, Tisch oder im Zelt hingestellt werden... (Was nützt einem Tailstand, wenn die Decke schön hell ist, dann besser mit Diffusor aufhängen. Vielleicht kennst du das, mit der Lampe im Mund das Zelt aufstellen... nur um die Hände frei zu haben.)

Die 31'er sind für Li CR123, Die 51'er für AA Versorgung, je nach Präferenz.
Die Li Varianten sind nochmals leichter durch die Batterie und funktionieren auch unter -5 Grad noch, aber bis 0 Grad ist es für gute AA Akkus auch kein Problem, bis -5 mit deutlichen Einbußen aber in den niedrigen Modi möglich, vorallem leicht erhältlich durch eine Batterie ersetzbar. Wenn gute Leistung auch <0 Grad wichtig sind - besser Li. Ich werde sie auch als Zeltbeleuchtung einsetzen und deshalb auf Akkus gehen. Ob die LiAkkus (ich glaube die heißen 16340) in der 31'er Li-Version der Lampe gehen, können hier sicher andere beantworten.

Und - ordentlich Licht im Nahbereich geht auch, wenn man es braucht.

Wenn dir die Form nicht zusagt -> Zebralight SC[35][01] mal ansehen - gleiche Lampe, andere Form, wie oben schon empfohlen.


---
Als Alternative gefällt mir noch die ThruNite Neutron 1[AC] als reine Stablampe in oben genannen Sinne recht gut. Fast unkapputbar massiv. Die AA Variante kann auch LiAkku verwenden, bringt mehr Reichweite (falls gebraucht, Orientierung, Wegsuche), hat auch die niedrigen Modi, Tailstand klappt wegen dem Gummie nicht, jedoch speichert sie im Allgemeinen Mode die zuletzt genutzte Stufe (nützlich, wer will bei jedem Einschalten immer erst 2x klicken für Standardnutzung) und hat SOS, Strobe, falls das von Interesse ist.

Und zu guter Letzt noch die 4sevens Quark (123,AA,AA2, AA2-S2) Reihe. Im Vergleich zur Neutron sehr ähnlich, hat noch Beacon (Blink-Mode), nicht so hell (ok die 123 schon ganz ordentlich) jedoch dafür - und das war mir wieder wichtiger - längere Laufzeiten lt. Datenblatt in den unteren Modi! War anfangs meine erste Wahl, jedoch wurde mir das UI und die Nutzungsmöglichkeiten im Laufe der Zeit wichtiger. Im direkten Vergleich zur Neutron läuft sie in den unteren beiden Modi länger, hat aber keine Speichermöglichkeit - wenn man mal von der (kaum erhältlichen) Tactical Version absieht, wo der meist genutzte Mode fix gespeichert werden kann. Jedoch ist das ein Lock, ein Modewechsel ist erst nach aufheben wieder möglich - hmm, ich hätte da eine andere Vorstellung von einem UI. Die Neutron ist da nur geringfügig besser wegen dem Memory, die Zebralight hat beides nicht, punktet aber anderweitig. (Aber das ist nur meine Ansicht und viele Hersteller machen das so oder so ähnlich, andere mögen das anders sehen.) Nachteilig für diese Verwendung? Nicht unbedingt, es sei denn sie wird oft kurzzeitig ein/aus geschaltet...

SOS, Beacon, Strobe... wäre für mich für diesen Einsatzzweck kein wirkliches Entscheidungskriterium, zu selten wirklich nützlich - nice2have||strain. Meist nerven diese Modi bei der Durchwahl (manche UI's machen das besser, aber nicht unbedingt bei den vorgeschlagenen Lampen, hier hilft nur weglassen :D). SOS klingt gut für "Outdoor", aber nur wenn man abstürzt und diesen noch einschaltet bevor man ohnmächtig wird - mit bescheidener Laufzeit, denn wer sucht einen bis die Batterie leer ist? Bleibt man wach, kann man auch ohne signalisieren. Beacon erscheit zum auffinden schon sinnvoller weil meist deutlich längere Laufzeit, bei manchen Lampen mit unterschiedlichen Helligkeiten möglich - komisch warum das so wenige anstatt "SOS im Turbo Mode" einbauen? Strobe zur Selbstverteidigung - hilft bei den genannten Lampen vermutlich nur bei "wilden" Tieren :rolleyes:.
 
Zuletzt bearbeitet:

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
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Hallo Puma,

um auch noch ein paar Empfehlungen auszusprechen:

1. Fenix PD31: Klein, handlich und dennoch leistungsfähig

2. JETBeam PA25: Kann sowohl mit CR123A-Zellen als auch 18650-Akkus betrieben werden und ist ein kompakter Flooder, der ordentlich ausleuchtet

3. KLARUS XT10: Fällt genauso wie die anderen hier erwähnten Lampen in die Kategorie klein, aber fein und bietet eine gute Mischung aus Flood und Throw

4. Lumapower TRUST Model 2: Geht von der Größe her in Richtung Fenix PD31, bietet aber extrem lange Laufzeiten beim Betrieb mit einem 18650-Akku auf Stufe Low

5. MTE M-2: Da für dich ggf. auch was fokussierbares in Frage kommt, möchte ich die MTE M-2 nicht unerwähnt lassen

6. Skilhunt Defier-Serie: Die Defier-Lampen sind keine Wahnsinns-Thrower, sie bieten aber ebenfalls eine gute Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereichs und eine brauchbare Mischung aus Flood und Throw

7. Fenix TK21: Last but not least gehört auch die Fenix TK21 in die Kategorie der universell einsetzbaren Lampen, ebenfalls mit einer guten Mischung aus Flood und Throw

Falls du noch Fragen hast, nur zu - ich helfe gerne weiter. :)

Gruß,
Markus
 

sensee

Flashaholic
29 Dezember 2010
245
51
28
@Lechtfix:

Ich habe die von dir angesprochene H31w und bin mit der Lampe sehr zufrieden.
Wobei ich sie bisher wirklich nur als Kopflampe eingesetzt habe, da sie zu klein ist um sie bequem in der Hand zu halten und das Entfernen aus dem Silikonhalter des Kopfbandes etwas schwierig sein sein kann.

Deshalb habe ich auch die SC30w vorgeschlagen, da Puma keine Kopflampe sucht und das ist die H-Serie nun mal vorwiegend.

Die Idee ist nicht von mir, aber ich habe am Fuß der Lampe einen Scheibenmagneten befestigt der den Einsatzbereich der Lampe noch wesentlich erweitert.
http://www.taschenlampen-forum.de/zebralight/5646-schau-mal-mamma-ohne-haende-h31w-mod.html
 

DO7LR

Ehrenmitglied des TLF-Teams
29 Januar 2010
4.307
692
113
Die Zebralight sind wirklich sehr gute Lampen. Ich selbst habe drei ZL und unter anderem auch die SC51. Befeuert mit einem AA Akku oder Batterie ist sie sehr klein und wenn es sein muß sehr leuchtstark. Auch der gewünschte low-Modus ist über das geniale UI der Zebralight´s sehr gut handelbar.
 
16 Juli 2011
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Wien
Hallo!

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen (und das so schnell :))

In der engeren Auswahl stehen bei mir jetzt folgende Modelle:

Zebralight H31FW
Fenix PD31
Spark SL5-220CW

Da ich große Hände habe glaube ich, dass ich mit der Zebralight Schwierigkeiten haben werde. Auch das Aussehen der TL finde ich jetzt nicht besonders toll. Dafür ist sie halt wirklich leicht und klein.

Es kommt auch mal vor, dass ich den Weg etwas weiter vor mir ausleuchten muss. Das dürfte die Zebralight dann nicht mehr schaffen oder? Aus diesem Grund wäre dann die MTE-M2 vielleicht gar nicht so verkehrt.

Beim googeln bin ich auf die Marke Ledlenser gestoßen. Die L Serie von dieser Firma dürfte speziell fürs wandern (und ähnliche Tätigkeiten) entwickelt worden sein. Könnt ihr mir zu dieser Marke Feedback geben?

Die Qual der Wahl... das mag ich gar nicht ;-)

Mfg
Puma
 
6 Juli 2011
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...zu klein ist um sie bequem in der Hand zu halten und das Entfernen aus dem Silikonhalter des Kopfbandes etwas schwierig sein sein kann.

...Puma keine Kopflampe sucht...

Dem stimme ich zu, nicht zum häufigen raus-rein fummeln.

Puma sucht für Bergsteigen/Wandern/Zelten - gerade deshalb wollte ich einen anderen Vorschlag einbringen - je nachdem wie er Bergsteigen..Zelten betreibt, das wissen wir derzeit nicht, kann eine Stablampe universeller oder eine andere Wahl sinnvoller sein. :)

---
Ein paar Gedanken/Anregungen - auch für spätere Leser, die für einen ähnlichen Einsatzzweck suchen:
(Ich hebe hier die Vielseitigkeit mit einer Lampe hervor und bin kein Verkäufer.)

Wer mehrtages Bertouren/Trekkingtouren geht kennt das Problem mit dem Gewicht. Wenn der Rucksack gepackt ist, verbringt man mehr Zeit damit das unnötige wieder auszusortieren um auf ein sinnvolles Gewicht zu kommen. Hier punkten nach meinen bisherigen Rechergen Sparc/Zebralight. Was hilft es die teurere Jacke zu nehmen um 80-100g zu sparen.. (das summiert sich im Rucksack), wenn die Lampe mit Batterien bereits ~>=200g wiegt, oder man noch eine zweite braucht. Jedes unnötige Utensil bleibt daheim - deshalb kommt bei mir nur eine Lampe mit - aber welche? Einsatzzweck?!

Eine Stablampe halte ich am Berg für weniger, besser für andere Outdoor Aktivitäten, geeignet. Aber das hängt wieder vom "wie" ab. In "höheren" Regionen verschwindet eine Stablampe schnell mal zwischen dem Geröll, unerreichbar - im Schnee ist buddeln angesagt (eine Kopflampe bleibt oben auf liegen), auf Blankeis 100m absteigen(?) - falls sie sich nicht ganz aus dem Staub gemacht hat. Abgesehen von den "freien Händen", da hilft auch eine Sicherung mit Reepschnur nicht. Gehen im Dunkeln mit der Lampe in der Hand - am Berg? :confused: Für Übernachungen in Biwakschachteln oder Selbstversorgerhütten - s.h. Zelt.

Ich nutz(te) eine Kopflame eines bekannten Bergsportausrüsters - die wird jedoch ausgemustert - weil in allen Punkten der Zebralight unterlegen (Preis-Leistung, Gewicht, Laufzeit, Handling, Vielseitigkeit...) Über Erhalt der Nachtsichtfähigkeit/Karten-lesen habe ich oben schon geschrieben, auch auf der Hütte ist diese zu hell gewesen um andere nicht zu stören.

Im Zelt kann ich sie hinlegen oder aufhängen (auch ohne aus dem Kopfband zu nehmen, dann aber auch stellen - @sensee der Tip mit dem Magnet ist gut :thumbup:, leider ist das meiste Zeug im Trekkingbereich nicht magnetisch, schade) und abends noch lesen - ohne "Papa mach das Licht aus!". Sie kann im Clip und im Kopfband eingeschränkt gedreht werden um den Lichtfall günstiger einzustellen, auch wenn sie hingelegt, aufgehängt wurde - Hände frei. Beim Zelten auf Trekking Touren dito - Vielseitigkeit/Handling mit einer Lampe! Eine Stablampe ist zur Zeltbeleuchtung eher "Mangelhaft" in der Nutzung, abgesehen von einigen Herstellern, die Diffusoren anbieten. - Wenn sie aus dem Kopfband genommen wird ergeben sich weitere Möglichkeiten... jedoch als reine Handlampe nicht so angenehm. Eine eigene "Campinglampe" nehmen zur Camper mit (andere Nutzungsvorteile), Puma schrieb aber "Zelten". :S (Wenn du sie nicht tragen musst oder Gewicht nicht stört, eine Stablampe als Handlampe am Zelt - zusätzlich.)

---
Ich will Puma nicht überreden, jedoch durch meine Ausführungen anregen, besonders über die Art der geplanten Nutzung nachzudenken.

Ich suchte zu Anfang auch "nur" eine Stablampe mit LowLight für Outdoor und Zelt, am besten eine eierlegende Wollmilchsau, da ich ja eine Kopflampe besitze. Ich werde aber die Zebralight auch um eine Stablampe ergänzen (da fällt mir die Auswahl nicht so leicht - es gibt viele schöne Lampen :D), diese als Handlampe am Zelt oder auf Bootstouren nutzen - jedoch nicht auf den Berg mit nehmen!
 
6 Juli 2011
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@Puma - huch - ich habe deine Nachricht von 12:18 nicht gesehen, dann hätte ich mir den langen Text gespart... :peinlich:

... große Hände... -> geht mit dem Daumen
... das Aussehen der TL -> verstehe ich, ging mir auch so

...Weg etwas weiter vor mir ausleuchten muss. Das dürfte die Zebralight dann nicht mehr schaffen oder? Aus diesem Grund wäre dann die MTE-M2 vielleicht gar nicht so verkehrt.

Ja, dafür ist, zumindest die von mir vorgeschlagene, weniger gut.
 
16 Juli 2011
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Wien
Hallo!

Meine Nachrichten müssen von euren Admins zuerst überprüft werden, bevor sie dann wirklich gepostete werden (schreibt er mir zumindest an).

Ich führe das Einsatzgebiet mal genauer an:

Eines meiner Hobbys ist das suchen von Mineralien. Die lassen sich (meist) besonders gut am Berg finden :). Dieses Hobby betreibe ich seit Jahren mit einigen Freunden von mir.

Wir müssen recht viel Material auf den Berg tragen (Zelt, Hammer, Meisel, Proviant,...). Ob hier das Gewicht der Lampe noch soviel ausmacht ist fraglich. Wir haben dann immer ein "Basislager" von dem aus wir unsere Expeditionen starten (klingt ja fast schon nach Indiana Jones :) ). Dort liegen auch sehr oft scharfkantige Steine herum (wir hatten hier auch schon einmal einen Unfall der Gott sei Dank recht glimpflich ausgegangen ist) Ursache: Fehlendes Licht und etwas Dummheit des Beteiligten.

Anfangs gehen wir meistens Forststraßen entlang. Das ist noch kein Problem (selbst in der Nacht). Die Aufstiege (ab ca 1600+ Meter) werden dann eher lustig. Auf oder Abstieg in der Dunkelheit wird von uns natürlich gemieden, kann aber vorkommen.

Primär muss ich den Nahbereich ausleuchten können. Im Zelt, ums Zelt sowie das Gelände vor mir bei Ab- oder Aufstieg. Es ist aber auch wichtig, dass ich den Bereich etwas weiter weg von mir ausleuchten kann. Der TL darf auch die Feuchtigkeit und Kälte nichts ausmachen (ganz wichtig).

Ich hoffe die Angaben sind jetzt etwas genauer!

Mfg
Puma
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Hast du vielleicht auch einen "Geschäfts-tipp" für mich? (online Versand?) Amazon hat die Lampe leider nicht.

Ja, habe ich. Versuch es einmal hier im Forum, da gibt ´s zur Zeit aber nur die Neutralwhite-Ausführung.

Oder Du schaust beim Lampentroll vorbei, der hat fast alle Versionen da.

Ich habe bei beiden eingekauft und das läuft völlig problemlos. Und damit keine falschen Gedanken aufkommen: Ich bin nicht am Umsatz beteiligt :rolleyes:.

Viele Grüße
Profi58

Ich habe gerade Deinen letzten Post gelesen. Bei dem Einsatz sollte die Lampe u. U. eine Nummer größer sein. Schau Dir mal die Spark SL6-800CW (findest Du auf den verlinkten Seiten) an. Nicht viel größer und schwerer als die SL5, aber massig mehr Licht. Einziger Nachteil: Du brauchst bestimmte Akkus, damit auch alles funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
6 Juli 2011
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...ich hoffe die Angaben sind jetzt etwas genauer!

Ja, unter dem Gesichtspunkt hätte ich dir den Vorschlag nicht gemacht! (zu "Filigran" dafür)
Das ist ein ganz anders Bergsteigen/Zelten als ich meinte und gehen im Dunkeln eher seltener (ihr geht wohl nicht so oft um 4:00 los wenn es, je nach Jahreszeit, noch dunkel ist ;)) Die leichte Bauweise beim einen ein Vorteil, bei dir wohl eher ein Nachteil.

...suchen von Mineralien.
:thumbup: - habe ich vor mehr als 20 Jahren auch gemacht... (lange ist's her)
Wenn ich so an die Zeit denke... hier spielt Leichtigkeit/Vielseitigkeit nicht so die Rolle - wohl eher noch Robustheit!

Der TL darf auch die Feuchtigkeit und Kälte nichts ausmachen (ganz wichtig).
Feuchtigkeit ist bei fast allen Lampen die hier vorgeschlagen werden kein Problem, da die meisten IPX8 geschützt sind (in der Produktbeschreibung schauen). Wenn durch die Nutzung total verschmiert, zum reinigen einfach durch den nächsten Bach ziehen. :D Du brauchst bei solchen Lampen nur auf richtigen Sitz und Fettung der Dichtringe achten... und bei der Wahl - das vielleicht die Frontlinse/Glas nicht so leicht verkratzt oder bei Fall beschädigt werden kann. Falls ihr sie mit nassen, sandigen, Händen nutzt, kann die Wahl der "Oberfläche", Knurling, und möglichst die Vermeidung der Lampenkopfdreherei mit in die Auswahl einfließen.
Kälte ist unproblematisch, ihr werdet selten <0 Grad haben, aber das kann durch die Wahl der Stromversorgung beeinflußt werden. Dazu wurde schon geschrieben.

Bei weiteren Vorschlägen kann ich dir da nicht so behilflich sein - obwohl die von mir auch genannte Neutron schon ein Panzerrohr ist, mit ordentlicher Materialstärke und auch mit LiAkku läuft. (Hat die schon mal jemand senkrecht auf die Front fallen lassen - nur so zum Test??? Linse heile geblieben?) :D Eine Nummer größer und rubuster wäre sicher nicht schlecht.

Aber da bekommst du bestimmt noch Vorschläge...
 
Zuletzt bearbeitet:
16 Juli 2011
10
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Wien
Hallo!

Trotzdem danke für die Hinweise und deine Zeit die du geopfert hast! Tut mir leid, dass ich das Einsatzgebiet zu wenig gut beschrieben hab.

Bezüglich meiner Frage zu LedLenser. Hast du da Erfahrung? Wenn eine Firma extra eine Lampe fürs bergsteigen entwickelt sollte die dann doch auch, in diesem Bereich, gut sein? Wäre zumindest anzunehmen!?

Mfg
Puma
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
5.347
113
Hamm, NRW
@ Puma:

Ich habe hier mal mitgelesen, was Du so alles am Berg machst. Daher muß ich Dir von der Spark SL6 (hab´sie selbst) dringend abraten. Sie ist hier auch als "Diva" bekannt. Sie ist sehr wählerisch, was Akkus anbetrifft und einige User hier kommen mit dem UI (Schaltreihenfolge) nicht klar. Ich denke mal, das ist ein "no go" für einen rauhen Alltagseinsatz, wo u.U. schon der erste Handgriff sitzen muß.

Als Alternative schau Dir mal die MTE M3-2I an und zwar nicht die neue 1000 Lumen-Version, sondern die 740 Lumen-Version mit Linse. Diese Linse ist massiv und so robust, dass sie jemand mal als "bullet-proof" bezeichnet hat. Durch die spezielle Konstruktion dieser Linse macht die Lampe ein für diese Größe verblüffendes "throw" bei gleichzeitigem schönen "flood", ist also sehr gut im Nahbereich und auch in der Ferne zu verwenden. In meinen Augen ist sie ein sehr brauchbarer Allrounder.

Von der focussierbaren MTE M-2, die oben erwähnt wurde, würde ich eher abraten.

Zwar haben einige User hier die diversen Modi der M3-2I, sprich das Geblinke dieser Lampe bemäkelt. Aber gerade bei Deinem Hobby bin ich der Meinung, dass Dir u.U. ein Hinweis-/Signal-Blinken oder auch SOS mal nützlich sein könnten. Letzteres wird hoffentlich nicht eintreten.

Habe hier mal einen Link eingefügt (Gif erstellt von Cuxhavener):

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Zuletzt bearbeitet:
16 Juli 2011
10
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Wien
Hallo Rafunzel!

Danke, dürfte ganz schön kräftig sein die MTE M3-2I. Werd sie gleich mal googeln.

In euerem Forum gibts nen Link zu ebay Angeboten. Da dürften gerade gute Lampen recht billige verkauft werden. Da wird auch die Olight M21 Warrior verkauft. Da würd ich mir natürlich einiges an Geld sparen. Jetzt hab ich natürlich die Frage, ob diese Lampe mein Einsatzgebiet überhaupt abdeckt?

Im Internet hab ich folgende Info gefunden:
Sehr robust, Spritzwassergeschützt, deckt den Fern- und Nahbereich ab. Mit 119 Gramm wär sie jetzt auch gar nicht so schwer

Mfg
Puma
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Die Olight M21 dürfte Deinen Bedarf abdecken, aber auch für diese Lampe solltest Du Dir 18650er Akkus samt Ladegerät zulegen.

Bei Ebay-Angeboten wäre ich vorsichtig. Solange es um einen Inlandhändler geht, mag es schleichen. Bei Auslandsangeboten über 21 € mußt Du immer noch 19% Einfuhrsteuer dazurechnen und auch auf die Versandkosten im Blick behalten. Falls mal was mit der Lampe ist, sitzt der Händler vielleicht in Hong Kong. Versuche dann mal, Deine Garantieansprüche durchzusetzen :eek:!

Ich habe mir angewöhnt, hochwertige Lampen im Inland zu kaufen. Das ist im ersten Moment etwas teurer, aber Du hast zwei Jahre Garantie und von den Händlern kann es sich keiner leisten, Dich mit einer berechtigten Reklamation schmoren zu lassen.

PS: Was Rafunzel zur SL6 geschrieben hat, stimmt teilweise.Vor allem die Stromversorgung war zu Anfang kritisch, weil vom Hersteller falsche Angaben gemacht wurden. Inzwischen ist klar, welche Akkus gehen und welche nicht. Ich habe selbst die SL6 und die Lampe macht keine Probleme. Auch das UI ist nicht schlimm, man muß nur vorher mal üben, aber das gilt für jede Lampe. Da Du bei der Bergexpedition die Lampe einschaltest, bevor Du losläufst (würde ich so machen), hast Du auch keinen Streß.
 
Zuletzt bearbeitet:
6 Juli 2011
13
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... meiner Frage zu Led*r. Hast du da Erfahrung? Wenn eine Firma extra eine Lampe fürs bergsteigen entwickelt...

Am Berg sieht man hin und wieder eine Stirnlampe, mit Problemen bei Kälte und der Haltbarkeit (brechende Kabelisolierungen).
Wenn du dir die techn. Daten genauer anschaust (auch die *Sternchen*), was mangels direkt vergleichbarer Angaben nicht leicht ist, und IPX8 Schutz einbeziehst findest du hier vieleicht teurere aber u.U. für deinen Zweck "preiswertere" Empfehlungen. Die Temperaturangabe bezieht sich übrigens nur auf das Gehäuse. Ich hatte mal eine, aber nicht aus der L-Serie, das hilft nicht weiter.

Spritzwasserschutz ist keine "Norm" und, je nach Interpretation eines Herstellers, ein sehr dehnbarer Begriff, im schlimmsten Fall, ein Schutz gegen unbeabsichtigtes Niesen ohne vorgehaltene Hand.:D (Oft anzutreffen bei einigen mobilen elektronischen Geräten zum in der Hand halten.)

IPX8 ist eine Norm, entpricht so ungefähr IP58. Das bedeutet - so aus der Erinnerung, nagel mich da nicht fest - du kannst mit dem Gartenschlauch draufhalten, unter fließendes Wasser halten und mindestens 30 Minuten bei ca. 2m Wassertiefe rumliegen lassen. Viele IPX8 Lampen überschreiten diese Mindestanforderung.

Übrigens, wenn du als Stromversorgung vielleicht doch AA* (wie bei der L-Serie) bevorzugst, oder alternativ beides (AA|LiAkku) einsetzen möchtest, würde das wiederum die Empfehlungen stark verändern!
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
5.347
113
Hamm, NRW
@ Puma:

schau mal beim MSITC (Händler hier) nach, da wird die Lampe für ca. 65 € angeboten. Eine vergleichbare für einen geringeren Preis ist mir nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
16 Juli 2011
10
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Wien
@Leuchtfix

Ich habe eine Frage zur Stromversorgung.
Die Cr123A als auch die 18650 verwenden beide die Lithium Technologie oder? Der Hauptunterschied liegt in der Form und darin, dass die 18650 wiederaufladbar sind (technische Unterschiede wirds wahrscheinlich auch noch geben aber die lass ich mal weg)? Bin ich da halbwegs richtig unterwegs oder hab ich gerade Schwachsinn geredet?

Mfg
Puma
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Grob liegst du damit gar nicht so verkehrt, wobei es zur CR123 Batterie auch das Pendant in der gleichen Größe als LiIon Akku gibt, nennt sich dann 16340.

Die Akkus haben normalerweise eine Nennspannung von 3,7 Volt, Batterien 3 Volt. Es gibt auch Akkus mit 3 Volt, diese sind aber aufgrund sehr geringer Kapazität nicht zu empfehlen.

Unterschiede gibt es auch bei der Kapazität:

CR123 Batterien haben um die 1400 mAh,
16340 Akkus ca. 700 mAh,
18650 Akkus (gute) zwischen 2200 und 3000 mAh.


Die Zahlen der Akkus deuten auf die Größe hin:

Die ersten beiden Ziffern für den Durchmesser in Millimetern,
die beiden nächsten für die Länge in Millimetern,
die dritte für die Bauform.

Somit:

18650 : 18 mm Durchmesser
65 mm Länge
0 für rund

16340 : 16 mm Durchmesser
34 mm Länge
0 für rund


Gruß Johannes
 
16 Juli 2011
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Wien
Danke! Jetzt kenne ich mich wieder ein bischen mehr aus :)

Der Umwelt zuliebe wären dann die 18650 besser. Ich hab im Internet immer wieder gelesen, dass man die Batterien/Akkus ruhig aus China & Co bestellen kann. Diese sollen angeblich nicht schlecht sein. Bei Batterien/Akkus aus China hätt ich allerdings die Angst, dass diese ausrinnen und die Lampe dadurch zerstören. Ist meine Angst unbegründet?

Mfg
Puma
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Grundsätzlich sollte man sich natürlich schon vorher mal mit dem Umgang mit Akkus vertraut machen, da einfach ein paar Dinge zu beachten sind.
Wenn man diese beherzigt, steht dem Einstieg in diese Welt nichts mehr im Wege.

Dazu gibt es im Forum schon sehr gute Zusammenfassungen, ist ein bisschen Zeitaufwand, sich da einzulesen und durchzuarbeiten, hilft aber:

http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/2730-lithium-ionen-akkus-grundlagen-arten-nutzung-pflege.html
Hier gibt es auch ein paar Tipps für günstigere, aber gute Akkus.

http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/2774-nachschlagewerk-lithium-akkus.html


Beim Umgang mit CR123 Batterien gibt es nicht ganz so viel zu beachten, diese sind in der Handhabung recht "bequem".
Natürlich nicht sehr umweltfreundlich.


Gruß Johannes
 
6 Juli 2011
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@Leuchtfix
Ich habe eine Frage zur Stromversorgung.
Die Cr123A als auch die 18650 verwenden beide die Lithium Technologie ... die 18650 wiederaufladbar...

Bar Centrale hat ja schon alles wesentliche geschrieben.

Wenn du die Lampe viel verwenden möchtest, empfielt sich eigentlich immer die Verwendung der Akkus. Die Selbstentladung ist gering, so daß du sie auch monatelang nicht benutzten kannst und die Lampe immer noch geht. Kein Memory-Effekt, einfach "nachladen" und losziehen. Allerdings solltest du die Hinweise in Bezug auf das Handling und ein vernünftiges Ladegerät ernst nehmen! Verschweigen möchte ich nicht, das diese LiAkkus einem chem. Zerfallsprozess unterliegen und auch bei Nichtbenutung i.R. nach ca. 3-5 Jahren stark einbrechen und das zeitliche segnen. (Das klingt schlimmer als es ist, bei Handys und Laptops kennst du das vielleicht, nur werden heute diese Geräte oft nicht mehr so lange benutzt.)

Die CR123 ist eine "Li-Primär-Batterie", nicht wieder aufladbar (auch nicht versuchen!). Sie ist sehr lange lagerfähig und kann bei noch tieferen Temperaturen, wo auch LiAkkus schlapp machen, noch (zumindest etwas, mit SuperTurboBeam wirds wohl nichts :)) Strom liefern. Aber das ist für dich nicht relevant, ich kann mir nicht vorstellen daß du Minerale suchst, wenn dir die Hand am Meisel festfriert. Bei Temp. von 0..-5 Grad irrelevant.

Wenn du nicht genau weist - erst mal mit Primär-Batterie starten und Akk+Ladegerät nachkaufen. Was bei der jeweiligen Lampe alles "geht" - unterstützt wird - steht ja dabei.

Besitzt du bereits irgendwelche Akkus+Ladegerät, ggf. für "normale" NiMH AA/AAA Akkus?
 
16 Juli 2011
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Wien
Lithium Zellen sind auch gar nicht so ungefährlich. Vorallem wenn man nen Kurzschluss erzeugt.

Ich besitze normale NiMH AA Akkus + Ladegeräte (Ladegerät ist allerdings noch aus den 90igern). Sollte ich wohl mal austauschen.
 

Niederländer

Flashaholic*
14 Mai 2011
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Nähe Aachen
Sanyo Eneloop Akkus wären evtl. eine Überlegung wert, ein paar Zellen mit billigem aber ausreichendem Ladegerät bekommt man relativ günstig. Im Vergleich zu anderen Ni-Mh Zellen lohnt sich Eneloop wirklich, weil man die Zellen fast nicht kaputt bekommt.:thumbsup:

Wenn du eine leichte Lampe mit AA Batterien suchst kann ich dir die Fenix HL21 oder HL20 empfehlen. Bei Globetrotter habe ich die schon mal getestet, die Stirnlampen von Fenix sind leider nicht so bekannt und verbreitet wie deren Lampen.

Wenn du mehr Leistung möchtest ist Zebralight nur zu empfehlen. Die bieten gute Lampen mit AA oder Lithium.
Spark wäre auch noch ein möglichkeit, die Kopflampen sind aber sehr auf Lithium fixiert.

Grundsätzlich ist ein Li-Ion Akku eine sichere Sache, wenn man ihn richtig behandelt. Wenn du aber keine Lithium willst sollte dir das auch niemand ausreden. Wenn ich mir mit Lithium-Zellen nicht komplett sicher wäre, wäre das letzte, was ich täte mir so ein Teil an den Kopf zu schnallen.:eek:
 
6 Juli 2011
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Lithium Zellen sind auch gar nicht so ungefährlich. Vorallem wenn man nen Kurzschluss erzeugt.

Nicht überbewerten! Wenn du beherzigst, das LiAkkus nur in dafür geeigneten Ladegeräten geladen werden können und keine Primärzellen versuchst zu pushen/laden. Einen Toaster zu bedienen ist gefährlicher.

Sicherheitshinweise bei der Handhabung um einen Kurzschluß zu vermeiden, z.B. beim Transport nicht mit leitfähigen Utensilien lose in der Tasche tragen (bspw. Schlüsselbund), gilt für alle Akkus gleichermaßen. Der Kurzschlußstrom bei vielen NiCd und einigen NiMH Akkus ist sogar deutlich höher als bei den hier angewendeten LiAkkus. Die Folgen sind ähnlich, nur nicht so späktakulär. :D
Sanyo Eneloop Akkus wären evtl. eine Überlegung wert, ein paar Zellen mit billigem aber ausreichendem Ladegerät bekommt man relativ günstig. Im Vergleich zu anderen Ni-Mh Zellen lohnt sich Eneloop wirklich, weil man die Zellen fast nicht kaputt bekommt.
Wer ein schlechtes Ladegerät hat/kauft braucht keine guten Akkus dazu. Die Sanyo Akkus sind sehr empfehlenswert und das nicht erst seit sie die eneloop auf den Markt gebracht haben. Aber das im Bundle mit angebotene Ladegerät nicht!

Wenn du Akkus hast (die nicht schon total geschädigt sind) und dich gegen Lithium entscheiden solltest, kannst du die Lampe ja erstmal damit ausprobieren. Sie müssen nicht unbdingt schlechter sein. Die LSD Akkus punkten hauptsächlich durch ihre geringe Selbstentladung, die Sanyo zusätzlich durch ihre Kennlinie. Gute LSD Akkus gibt es auch von Yuasa (kennt nur kaum einer). Wenn du dich für neue Akkus entscheidest solltest du auch ein gutes Ladegerät mit einkalkulieren. Wenn du neu anschaffen must und sonst keine oder kaum Verwendung für NiMH Akkus hast, könnte die Entscheidung natürlich auch zugunsten von Lithium ausfallen. Die Vor und Nachteile wurden ja schon hinreichend erläutert.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Aber das im Bundle mit angebotene Ladegerät nicht!

Soweit ich informiert bin, betrifft das nur die älteren Vierschachtlader, die eine reine Zeitschaltung haben. Der Zweischachtlader ist bereits elektronisch gesteuert und dürfte daher durchaus empfehlenswert sein.
Inzwischen gibt es so viele verschiedene Sanyo-Ladegeräte in den Bundles, daß eine pauschale Aussage nicht mehr möglich ist.

Wenn Du ein anderes Ladegrät für Eneloops suchst, dann schau die mal das BC700 und das BC900 an. Diese Geräte gibt es unter verschiedenen Bezeichnungen bei Elektronik-Handelsketten oder Online-Versendern. Diese Lader sind sehr variabel, können per Hand auf die Ladeströme eingestellt werden und haben Programme zur Akkupflege. Vorsicht: Es werden auch BC300 und BC500 angeboten, diese sind stark abgespeckte Versionen und die Geldersparnis zu zu einem BC700 nicht wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
6 Juli 2011
13
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...viele verschiedene Sanyo-Ladegeräte in den Bundles, daß eine pauschale Aussage nicht mehr möglich ist.
Danke für den Link, dennoch würde ich Puma bei einer Neuanschaffung nicht dazu raten, eher als Reiseladegeraet oder für eine andere Zielgruppe. Das von dir genannte, sehr bekannte, BC700 kostet nicht die Welt und stellt in meinen Augen die preislich unterste Empfehlung dar. NiMH Akkus benötigen mehr Pflege und aufwendigere Ladeelektronik als die bei Taschenlampen verwendeten Li-Io-Akkus.

Ich denke Puma muss zuerst entscheiden, in welche Richtung er nun will...
 
16 Juli 2011
10
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Wien
Hallo

Habe grad viel um die Ohren und kann daher nicht so oft ins Forum schauen.

Ich glaub ich werde mich für die Li-Io-Akkus entscheiden.

Ich habe nur wirklich viel Respekt vor denen. Arbeitskollegen von mir testen Li-Io Zellen (die sind zwar um einiges größer aber egal). Da hab ich live mitbekommen was diese bei falscher Anwendung so alles anrichten können.

mfg
Puma