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#1
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Es betrifft die gängigsten Größen die man für Taschenlampen braucht. Ich hoffe aber dass euch dieses Nachschlagewerk weiterhilft und einige offene Fragen beantwortet. Es gibt hier im Forum schon sehr gute Nachschlagewerke, aber ein weiteres kann ja nicht schaden. Ich versuche das ganze mit einer Sprungliste zu machen, denn sonst verliert man schnell den Überblick. Sollte ich in der technischen Beschreibung einen Fehler gemacht haben, so bitte ich um Info. Natürlich sagt ihr mir bitte auch Bescheid, wenn ich, etwas so beschrieben habe, dass es nur ein Fachidiot versteht. Geändert von Kickback (21.01.2011 um 21:08 Uhr) |
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boesty (31.01.2012), DO7LR (21.12.2011), FrankD5 (07.04.2011), helge-seins (12.05.2011), Noerstroem (05.02.2011), Xyored1965 (21.01.2011) | ||
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#3
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Beschreibung der Akkus:
LiIon = Lithiumionen - Akkus LiPol = Lithium - Polymer - Akku LiFe / PO4 = Lithium - Eisen - Phosphat - Akku LiMn2O4 = Lithium Manganspinell Vorteile gegenüber konventionellen Akkus: Lithium Akkus haben einen vernachlässigbaren Memory Effekt und gegenüber konventionellen Akkus eine wesentlich höhere Energiedichte. Der Einsatz bei kälteren Temperaturen, macht ihnen auch nicht so zu schaffen. Temperaturbereich: -20 bis + 60 °C, geht aber die Temperatur vom Akku unter +10°, steigt der Innenwiderstand und die entnehmbare Energie sinkt. Lithiumionen - Akku (LiIon): Neigen zum Beispiel bei Verpolung und Überladung zur Explosion. Daher sollte man darauf achten, dass diese Akkus mit einem Schutzmechanismus ausgerüstet sind. Lithium - Polymer - Akku (LiPol): Diese Akkus haben eine ca. 20% höhere Energiedichte als LiIon Akkus. Durch die Gelähnliche Substanz des Elekrolyt's, haben sie einen besseren Auslaufschutz und einen höheren Explosionsschutz als LiIon Akkus. Lithium - Eisen - Phosphat - Akku (LiFe-PO4): Diese Akkus sind sehr unempfindlich gegen Überladung und können sehr hohe Entladeströme liefern, ohne das der Akkus einen Schaden nimmt, leider sind noch keine hohen Kapazitätswerte verfügbar. LiMn2O4 = Lithium Manganspinell Vorteile: Es treten keine Zersetzungsreaktionen bei höheren Spannungen auf und mehr Sicherheit bei hohen Temperaturen. Nachteile: Geringfügige Auflösung im Elektroyten bei höheren Temperaturen (+55°) und unter 3,1 V Instabilität in der Kristallstruktur (Beschleunigte Alterung (Kapazitätsverlust) Geändert von Kickback (20.04.2011 um 15:37 Uhr) |
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#4
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Spannungsvarianten:
Reguläre Nennspannungen der Akkus: Lithium - Ionen - Akku (LiIon) = 3,6V/3,7 Seit einigen Jahren haben die meisten Hersteller bei der negativen Elektrode von Coke (Entladespannung 2,5 V) auf Graphit (Entladespannung 3 V) gewechselt, da hier eine flachere Spannungskurve möglich ist. Die positive Elektrode ist meistens aus Kobalt oder Mangan-Spinell. Die Ladeendspannung betrug weiterhin 4,1V, durch eine Überladung war eine Steigerung der Energiedichte möglich, aber der Akku hatte durch Oxidation eine geringere Lebensdauer. Durch die Verwendung chemischen Additive, hat sich auch die Ladeendspannung auf 4,2 V geändert und man kann jetzt Ladeprogramme für Lithium - Polymer - Akku fahren, wenn die Nennspannung der LiIon mit 3,7 V angegeben ist. Lithium - Polymer - Akku (LiPol) = 3,7V Lithium - Eisen - Phosphat - Akku (LiFe-PO4) = 3,3 16340 / 17335-17345 / CR123 – RCR123 Hier, muss man unterscheiden zwischen der 3V und der 3,6/3,7V Variante, da es unterschiedliche Akku/Primärzellen Typen sind! Bitte den Bereiche „Größe der Zellen und Vergleichstypen“ beachten! 10440 / 3,6V - 3,7V Baugröße identisch mit Konventionellen Batterien vom Typ Micro z.B.: AAA / R03 / AM-4 / L92 diese Batterien haben nur 1,2 bis 1,5V. Vorsicht! Das ersetzen von einer Micro durch einen 10440 Akku mit 3,6V / 3,7V kann die Elektronik der Taschenlampe zerstören, bitte Bedienungsanleitung der Taschenlampe beachten! 14500 / 3,6V - 3,7V Baugröße identisch mit Konventionellen Batterien vom Typ Mignon z.B. AA / R6 / UM-3 / LR6 / AM3 / L91 diese Batterien haben nur 1,2 bis 1,5V. Vorsicht! Das ersetzen von einer Mignon durch einen 14500 Akku mit 3,6V / 3,7V kann die Elektronik der Taschenlampe zerstören, bitte Bedienungsanleitung der Taschenlampe beachten! 17500 / LRB 150B 3,6V - 3,7V 17670 / LRB 168B 169B 3,6V - 3,7V 18350 / 3,6V - 3,7V 18500 / LRB 150A 3,6V - 3,7V 18650 / LRB 168A 3,6V - 3,7V Sprung zum Inhaltsverzeichnis:Nachschlagewerk für Lithium / ...... Akkus Geändert von cuxhavener (13.11.2011 um 10:16 Uhr) |
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#5
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Leistung / Leistungsabgabe / Kapazität
Jenachdem aus welchen Material die positive Elektrode besteht, ist die Leistungsabgabe der Akkus, unterschiedlich. Der Einsatzbereich der LiIo Akkus mit 3,6V (positive Elektrode aus Coke) liegt zwischen 2,5V und ca. 4,1V. Der Einsatzbereich derLiIo Akkus mit 3,7V (positive Elektrode aus Graphit mit Zusatz von Additiven) liegt zwischen 3V und ca. 4,2V. Der Einsatzbereich der LiPo Akkus mit 3,7V liegt zwischen 3V und ca. 4,2V. Sobald aber der Akku die Grenze von ( LiIo ca. 2,5V (Coke) / 3V – LiPo 3V (Graphit)) erreicht, fällt die Leistungskurve rapide, nach unten ab. Beide Akkus geben ihre Leistung bis ca.60 / 80% des Ladezustandes relativ gleichmäßig ab. C = Akku Kapazität = mAh Angabe auf den Akku Die Kapazitätsangabe auf dem Akku bedeutet, dass dieser für eine Stunde diesen Strom liefern kann, oder für zwei Stunden, die Hälfte an Strom und so weiter. Tipp: Die „C“ Angabe bezieht sich meistens auf eine kurzzeitige Belastung des Akkus, solange nicht ausdrücklich angegeben ist, dass dieser für einen Dauerbelastung ausgelegt ist. Wenn keine Herstellervorgaben vorhanden sind, sollte man bei der Leistungsentnahme, im Dauerbetrieb nur mit 50% des „C“ Wertes arbeiten. Leistungsberechnung: Da die Spannung festgelegt ist kommt es jetzt auf die Angabe in mA an. Je höher die Angabe in mA auf dem Akku ist um so mehr Leistung könnt ihr aus ihm heraus bekommen. Hier eine, sehr vereinfachte Formel, für die Leistungsberechnung von Akkus. (z.B.: bei dieser Formel, wird der Wirkungsgrad und die Zeit nicht berücksichtigt! P (Gleichstromleistung) = U (Spannung) x I (Strom) P = V x A = VA = W = J/s] Wenn man die Zeit in dieser Berechnung mit einbezieht, muss man zwangsläufig den Wirkungsgrad mit einem Entladeprofil mit einbeziehen, und das geht am besten mit einen Diagram. Reihenschaltung / Serienschaltung: z.B.: mit drei RCR 123 mit 3,7V und 750mAh 3 x 3,7V = 11,1V / P = 11,1V x 750mA = 8,325W Kontrollrechnung: 3,7V x 750mA =2,775W / 3 x 2,775W = 8,325W z.B.: mit zwei 18650 Akkus mit 3,7 und 2200mAh 2 x 3,7V = 7,4V / P = 7,4V x 2200mA = 16,280W Kontrollrechnung: 3,7V x 2200mA = 8,140W / 2 x 8,140W = 16,280W Parallelschaltung: z.B.: mit drei RCR 123 mit 3,7V und 750mAh 3 x 750mA = 2250mA / P = 2250mA x 3,7V = 8,325W Kontrollrechnung: 750mA x 3,7V =2,775W / 3 x 2,775W = 8,325W |
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#6
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Größe der Zellen und Vergleichstypen:
Die erste beiden Zahlen geben den Querschnitt der Celle in mm an. Die letzten drei Zahlen geben die Länge der Celle in mm an. z.B. 18650 = 18,0mm Querschnitt der Celle und 65,0 mm ist die Länge der Celle. Leider kann man sich nicht zu 100% auf die Maßangaben verlassen. z.B. kann ein 18650 Akku durchaus einen Durchmesser von 18,5 mm haben und die Länge kann wegen ihrer Bauart bis zu 67 mm betragen ohne, dass dies vom Hersteller angegeben ist. Der Unterschied liegt z.B. am Pluspol, mancher Akkus. Bei manchen steht der Pol 2 mm über, diese werden nicht mitberechnet. Bei anderen ist der Plus Pol eingelassen, diese sind dann in der Regel 2 mm länger. Wenn eine Taschenlampe einen mechanischen Verpolungsschutz hat, kann dass zu Problemen führen. Es kann auch Schwierigkeiten mit Schutzschaltungen geben, die den Querschnitt des Akkus erhöhen, wenn das Batterierohr, sehr eng bemessen ist. Beim ersetzen, der Batterien durch Akkus, ist darauf zu achten, das die LED’s /Treiber von der Taschenlampe, die Spannung auch ohne Schäden verarbeiten kann. Hier ein paar Typen: 16340 / 17335-17345 / CR123 – RCR123 (Bei diesen Zellen variieren die Abmaße!) Diese Akkus sind kompatibel zu folgenden Primärzellen / Akkus: CR-17335 /CR-17340 / CR-17345 / CR-123A / CR123R / 123 / 123A / DL-123A / EL- 123AP / EL-123A /K-123A / L123A / EL123AP / K123LA / K 123 L /AW R123A / VL123A / 5018LC / SF123 / SF123A / AW ICR 123 / LC 16340 / EL-123A /CRC123A............... (Vorsicht Spannungsvarianten beachten!) 10440 - (ca.44x10) / identische Baugröße wie Batterietyp Micro z.B. AAA / R03 / AM-4 / L92 Vorsicht, Spannungsunterschied beachten!) 14500 - (ca.50x14mm) / identische Baugröße wie Batterietyp Mignon z.B. AA / R6 / UM-3 / LR6 /AM3 / L91 (Vorsicht, Spannungsunterschied beachten!) 17500 - (ca.50x17mm) / LRB 150B 17670 - (ca.67x17mm) / LRB 168B / LRB 169B 18350 - (ca. 35x18mm) / der Durchmesser und die Länge sind ein wenig größer als die CR123A/CRC123A 18500 - (ca. 50x18mm) / LRB 150A 18650 - (ca. 65x18mm) / LRB 150A 18700 - (ca. 69,5x18mm) Es gibt selbstverständlich noch einige Größen mehr. Schaut bitte in eurer Bedienungsanleitung welche Akku Größen ihr benutzen könnt. Manchmal hilft aber nur ausprobieren, oder ein Beitrag im Forum. Tipp: 1.) Einige Taschenlampen werden mit drei CR123 / RCR123 betrieben, dort sollten auch zwei 18500 Akkus von der Baugröße in die Lampe passen. z.B.: Die 18500 Akkus sind 50 mm lang, zwei haben eine Länge von 100mm Die RCR123 haben eine Länge von 34,5 mm, drei haben eine Länge von 103,5mm. Die CR123 haben eine Länge von 33mm, drei haben eine Länge von 99mm. 2.) Einige Verlängerungen die dazu verwendet werden, dass in eine Taschenlampe statt drei RCR123 / CR 123 Akkus zwei 18650 Akkus verwendet werden können passen auch unter Umständen auf andere Modelle. Die Verlängerungen sind meistens zwischen ca. 26,5mm bis ca. 31mm, also kann es auch möglich sein, wenn einen Taschenlampe mit einem 18650 Akku betrieben wird, unter Benutzung einer Verlängerung, diese auch mit zwei 18500 Akkus zu betreiben. z.B.: Zwei 18500 Akkus haben einen Länge von 100 mm Ein 18650 Akku ist 65,0 mm lang 65mm + 26,5mm = 91,5 mm 65mm + 31mm = 96 mm Beim ersetzen der Akkus, ist darauf zu achten, das die LED’s /Treiber, von der Taschenlampe, die Spannung, auch ohne Schäden verarbeiten können. Sprung zum Inhaltsverzeichnis:Nachschlagewerk für Lithium / ...... Akkus Geändert von Kickback (22.01.2011 um 10:02 Uhr) |
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helge-seins (29.04.2011) | ||
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#7
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Schutzschaltungen:
Diese Akkus sind mit einem Halbleiter ausgestattet. Die Funktionsweise eines Halbleiter, kann man sich so vorstellen: durch anlegen einer Steuerspannung kann ich den Schaltzustand beeinflussen, ähnlich wie bei einen Transistor. Ich gebe eine Steuerspannung auf das Bauteil und der Stromkreis wird geöffnet, oder geschlossen (An - Aus). Der Vorteil ist, dass solange der Halbleiter keinen Schaden genommen hat, kann der Akku nach Behebung der Überspannung, oder der Unterspannung wieder eingesetzt werden. Überladungsschutz: Der Akku ist mit einem Halbleiter ausgestattet, dieses Schaltelement sorgt dafür, dass der Ladevorgang, beim erreichen einer bestimmten Spannung, unterbrochen wird. Z.B. : bei einem 18650 Akku sollte der Ladevorgang bei LiPo 4,2V beendet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, so schaltet der LiPo Akku bei ca 4,35V selbstständig ab. Entladungsschutz: Lithium Akkus sind gegen Tiefenentladung sehr empfindlich, daher kann man auch hier ein Halbleiter Element einsetzten. z.B.: bei einem 18650 LiIo Akku der 3,6V hat und die Spannung unter ca. 2,5V fällt, schaltet das Halbleiter Element den Akku ab und es ist keine Leistungsentnahme mehr möglich. Überstrom und Kurzschlussschutz: Diese Akkus sind meistens mit leitfähige PTC-Widerständen (Kaltleiter) auf Polymerbasis ausgestattet, die bei Erwärmung ca.90°, z.B. durch Auftreten eines Überstromes oder eines Kurzschlusses ihren Widerstand von einem ursprünglich niedrigen, auf einen hohen Wert verändern. z.B. wenn ein Akku kurzgeschlossen wird, wird die Sicherung hochohmig und es ist keine Leistungsentnahme mehr möglich. Sobald aber der Fehler beseitigt ist kann der Akku wieder eingesetzt werden. PTC- Wiederstände zählen auch zur Familie der Halbleiter. Explosionsschutz: Der Akku ist mit einem Sicherheitsventil ausgestattet, sobald der interne Druck über 10 Bar beträgt, kann das entstehende Gas über das Sicherheitsventil entweichen. Durch unsachgemäße Behandlung des Akkus z.B. Kurzschluss, Verpolung im Ladegerät, Erwärmung des Akkus über 130°, entstehen Gase. Diese können durch das Sicherheitsventil entweichen und die Explosion wird verhindert. Reseten von Schutzschaltungen: Manche Schutzschaltung sind so aufgebaut, das diese bei einem Auslösen, keine Leistungsentnahme mehr zulässt. Die Schutzschaltung des Akkus muss erst wieder reseted werden! Um diese Schutzschaltung des Akku zu reseten, muss dieser in die Ladestation eingelegt werden und ein Ladevorgang angestoßen werden. Es ist nicht nötig einen kompletten Ladevorgang durchzuführen, es reicht schon, wenn der Ladevorgang kurz angestoßen wird. Die Schutzschaltung des Akkus ist reseted und der Akku funktioniert wieder. |
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#8
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Schaltungs- Varianten:
Bei diesen Varianten ist immer darauf zu achten, dass man nur Akkus vom gleichen Typ und Hersteller benutzt. z.B 18650 3,7V mit 2200mA und einen 18650 3,7V mit 2200mA Weiterhin, ist darauf zu achten, dass die Akkus den gleichen Ladestand haben. Also, keine halb geladenen Akkus mit voll geladenen Akkus mischen. Reihenschaltung / Serienschaltung: Durch diese Variante kann man eine höhere Spannung erreichen. Die Akkus werden hintereinander gereiht, immer den Plus Pol auf den Minus Pol. z.B. Wenn ein Akku 3,7V hat und man ihn in Reihe, mit einem zweiten Akku schaltet, bekommt man 7,4 V ( 3,7V+3,7V=7,4V). Sollte bei dieser Variante eine Zelle defekt sein, oder nur halb geladen sein, so hat man eine geringere Spannung. Parallelschaltung: Durch diese Variante kann man einen höheren Strom erreichen. Bei den Akkus werden die Pluspole miteinander verbunden und die Minuspole werden auch miteinander verbunden. z.B. Ein Akku hat 2200mA und ein anderer, der die selbe Leistung hat, werden durch eine Parallelschaltung verbunden, dann kann man jetzt 4400mA den Akkus entnehmen (2200mA+2200mA=4400mA). Sollte bei dieser Variante eine Zelle defekt sein, so bekommt man eine kürzere Einsatzzeit. Es besteht auch die Gefahr das die Zelle überhitzt und explodiert. Natürlich kann man auch beide Varianten untereinander kombinieren. |
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#9
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Verwende ich lieber zwei 18500, oder drei 16340 in meiner Lampe?
Es ist eine einfache Frage, die man auch einfach beantworten kann. Man sollte lieber zwei 18500 benutzen, aber warum? Ich werde versuche euch die Hintergründe, so kurz wie möglich, zu erklären. Wir gehen erst einmal davon aus, das hier eine Reihenschaltung / Serienschaltung verwendet wird, da das, die favorisierte Schaltungsvariante, der Lampenhersteller ist. Als Rechenbeispiel nehmen wir 16340 mit 3,7V und 750mAh und 18500 mit 3,7 V und 1600mAh. Bei der Reihenschaltung / Serienschaltung erhöht sich die Spannung, aber die Amperestunde bleibt konstant. Die Varianten mit drei 16340 hat also 11,1 V und 750mAh Die Variante mit zwei 18500 hat 7,4 und 1600mAh Hier kann schon mal ganz klar die Variante mit zwei 18500 punkten, denn diese hat eine höhere Leistung (P=U x I) Das was man aber hier nicht vergessen darf, ist das der Innenwidersand von einem Akku, direkte Auswirkung auf seine Leistungsfähigkeit hat. Leider muss man die komplette Schaltung mit einbeziehen und daher brauchen wir noch eine LED. Diese benötigt in unseren Beispiel, eine Spannung von 3,5V und braucht 3A. Dann gibt es noch Elektronik zwischen der LED und den Akkus. Das kann viel, aber auch wenig Elektronik sein, ich nenne es mal Treiber. Das Teil ist ziemlich wichtig, es regelt die Spannung runter, hat vielleicht eine Strombegrenzung, oder es verbirgt sich zusätzlich, eine PWM dahinter. Dazu aber später mehr Bei Reihenschaltung von mehr als drei Akkus, ist z.B.: ein Problem, wenn sich der in der Mitte befindliche Akku, einen höheren Spannungsabfall als die anderen aufweist (z.B. defekt, Alterung, geringere Kapazität) und sich dieses weiterhin fortsetzt, kann es im Extremfall zu einem Polaritätsdreheung, von diesem Akku, führen und dieses kann zu Kollabierung, des Akkus führen. Hier kann man nur hoffen, das die Schutzschaltung, dieses Szenario aufhält. Sollte ihr hier Probleme haben, so kontrolliert bitte, welcher Akku, ausgelöst hat und markiert diesen. Ist er nach einer erneuten Ladung wiederum der Übeltäter, tauscht ihn bitte aus. Auch wenn alle drei Zellen von identischen Typ sind, wird der Innenwiderstand beim Entladevorgang der einzelnen Zellen schwanken und das geschieht sicherlich nicht völlig synchron. Das ganze gleicht sich aus, also keine Panik. Dies Variante ist sicherer, als die Parallelschaltung. Warum benötige ich überhaupt Lampen mit mehren Akkus? Früher hat es hauptsächlich mit der Laufleistung zu tun, das hat es heute noch, aber heutzutage benötigt man schon sehr viel Leistung um das Potenzial der Hochleistungs- LED’s auszuschöpfen. Unsere Beispiel LED hat 10,5W, wenn sie linear 3,5 V und 3A zur Verfügung gestellt bekommt. Wir gehen mal ein paar Varianten durch und ihr werdet sehen, das manch eine Variante ihre Tücken hat. Variante eins ist mit 3 16340 Akkus Die Spannung regeln wir mit dem Treiber auf 3,5V runter. Der Akku wird in diesen Fall mit den vollen 3A belastet und das kann schief gehen. Hier kann man z.B. durch eine Schaltung, den Strom begrenzen, der für die Akkus ungefährlich ist (die meisten Akkus haben nur eine Entladerate von 2C) oder wir können einen anderen Trick benutzen z.B. wir takten unsere Schaltung (der Akku wird immer nur kurz belastet und hat dann wieder eine Ruhephase), oder wir verwenden Akkus, die eine höhere Entladerate zulassen. Also bevor ihr diese Variante verwendet, erkundigt euch, welchen Strombedarf die Lampe hat und ob sie die Akkus linear belastet. Die zweite Variante ist mit zwei 18500 Akkus Die Spannung regeln wir wieder auf 3,5V runter. Hier brauche ich nicht viel zu schreiben, außer das die Akkus mit der Aufgabe sicherlich zurecht kommen werden. Vergesst bitte nicht, wenn ich den Strom / Spannung begrenze oder die LED takte, hat das einen direkten Einfluss auf ihre Leistung. Jetzt noch ein paar Worte zum Treiber: Eine PWM ist eine Pulsweitenmodulation, hier wird bei konstanter Frequenz der Tastgrad des Signals moduliert, also die Breite eines Impulses. Das Problem bei einer PWM ist das es zu Oberschwingungen kommen kann, das kann, das surren bei euren Taschenlampen sein. Von Taschenlampe die mit nur 100Hz getaktet sind, lasst auch die Finger, sonst bekommt ihr bei Regen und Schnee eine Macke, 120Hz sollte schon sein. Der Strom wird meistens mit Hilfe von einem MOSFET gesteuert, die Teile gehören zu den Feldeffekttransistoren. Sehr grob erklärt ist es ein Widerstand, den ich durch anlegen eines Steuerpotentials, verändern kann. In diesem Fall, beeinflussen ich durch ein Steuerpotential, den Stromfluss. Die Spannung regelt man meistens durch einen Abwärts-regler (Buck-Topologie). Hier jetzt alle Varianten aufzuzählen, sprengt den Rahmen und das lassen wir lieber. Schlagwörter sind hier Schaltregler und Linearregler. Es kann noch eine Temperatur Überwachung integriert sein und eine RAM, um die Mods abzuspeichern. Was eine Strommessung bei getakteten Lampen betrifft, da messt ihr mit euren Multimetern, meistens Mist. Es gibt zwar Multimeter die für RMS (Effektivwert) Messungen ausgelegt sind, aber ich bevorzuge die klassische Methode. Hierzu braucht ihr ein Oszilloskop und einen Shunt (versucht es mit 1 Ohm und 25W) an dem ihr dem Spannungsabfall messt und mit der Formel I=U:R könnt ihr euren Strom berechnen. Hier mal ein Bild zum Messaufbau, um zu sehen, was auf der Seite vor dem Treiber passiert. Möchtet ihr wissen was bei der LED passiert, so müsst ihr die Anodenanschluss unterbrechen und hier in Reihe den Shunt einsetzen. Bei den obigen Varianten sind viele Sachen wie z.B. Wirkungsgrad, Zeit, Verlustleistung nicht mit einbezogen und es schneidet die Themen nur an, aber ich hoffe das es euch ein paar Fragen beantwortet. Beim ersetzen der Akkus, ist darauf zu achten, das der Treiber von der Taschenlampe, die Spannung, auch ohne Schäden verarbeiten kann! Sprung zum Inhaltsverzeichnis: Nachschlagewerk für Lithium / ...... Akkus Geändert von Kickback (18.04.2011 um 19:10 Uhr) |
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#10
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Sicherheitshinweise:
Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass diese Akkus mit Vorsicht behandelt werden müssen. Hier mal ein paar Situationen wodurch ein Akku kollabieren kann. Diese Akkus habe eine hohe Energiedichte, wenn durch Deformation der Akkus, Beschädigungen, in der inneren Chemie auftreten, oder Fremdkörper in dass innere des Akkus gelangen, kann die Chemie so stark beschädigt werden, dass der Akku kollabiert. Leider kann es in diesen Fall auch sein, dass die Schutzmechanismen versagen. Akkus die diese Merkmale aufweisen, sind mit hoher Vorsicht zu behandeln, da es jederzeit zur einer Stichflamme kommen kann. Am gefährlichsten ist meiner Meinung nach, ein Akku mit defektem Schutzschaltkreis. Wenn man diese Akkus kurzschließt oder der Akku überladen wird, in einem Ladegerät welches keine defekten Akkus erkennt, ist eine Explosion vorprogrammiert. Wenn ein Akku keinen Schutzmechanismus hat, kurzgeschlossen wird, oder überladen wird, kann dieser auch kollabieren. Mischen von unterschiedlichen Akku Typen, und Akkus die eine unterschiedlich Ladungen aufweisen, ist generell als sehr problematisch anzusehen. Dies kann unter Umständen ein kollabieren von einem Akkus in dieser Schaltungsvariante verursachen. Wenn man einen Akku ins Feuer wirft oder auf eine andere Art stark erhitzt, kann er auch kollabieren. Am besten verwendet man, geschützte LiIo / LiPol Akkus, von namhaften Herstellern. |
| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Kickback für den nützlichen Beitrag: | ||
andi25252 (23.04.2012), Waldschrat (27.06.2011) | ||
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