[Review] XTAR 1,5 V AAA Akkus

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Alkaline-Batterien laufen leicht aus und sind nicht wiederverwendbar. Lithium-Batterien sind zuverlässig, aber teuer und ebenfalls nicht wiederverwendbar. Bleiben noch NiMH-Akkus, gerne auch als LSD (Low Self Discharge) Variante. Diese sind hunderte bis tausende Male wiederaufladbar, laufen so gut wie nie aus und können hohe Ströme abgeben. Allerdings haben sie eine niedrigere Spannung von nur rund 1,2 V. Manche Geräte laufen damit gar nicht oder zeigen eine Batteriewarnung an.

Li-Ion-basierte 1,5 V Akkus versuchen, diese Lücke zu füllen: Sie sind wiederaufladbare Li-Ion Akkus mit integriertem Step-Down Converter, um konstante 1,5 V über die gesamte Laufzeit bereitzustellen.

XTAR hat mir ein Set ihrer neuen 1,5 V AAA Akkus für ein Review zukommen lassen.

Dieses Review ist wie immer auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/139


20221219_XTAR_AAA_P1010103.jpg


Überblick​

Von XTAR habe ich ein Komplettset bestehend aus einem „Ladegerät“ und vier AAA-Akkus erhalten. Außerdem sind ein USB-C Kabel und eine Anleitung dabei. Die Akkus lagen lose im Karton und klapperten umher.


20221219_XTAR_AAA_P1010069.jpg


Die „Anleitung“ umfasst zehn Sprachen (EN, DE, FR, IT, ES, GR, TR, RU, CN, PL), sagt jedoch nicht viel über die Verwendung oder Eigenschaften aus. Zieht man Angaben zur Garantie und wo sich der USB-Anschluss befindet ab, bleibt noch der Teil zum Aufladen der Akkus:

Legen Sie die Batterien ein und overbidding Sie ads Gerber mit Dem Restroom. Es bird fort Angeleno zu laden.

Lasse ich mal so stehen. Insgesamt braucht man keinen Blick in die Anleitung werfen. USB-Kabel rein, Akkus rein, fertig.

Die Akkus​

Äußerlich kaum von regulären AAA-Akkus zu unterscheiden: Flacher Minuspol, erhöhter Pluspol (Button-Top), 44,5 mm und 10,3 mm im Durchmesser mit einem Gewicht von 8,8 g. Das Spannende steckt im Inneren: Beim Plus-Pol sitzt ein kleiner Step-Down Converter, welcher aus den 2,8 – 4,2 V des Li-Ion-Akkus konstante 1,5 V macht. Die Schaltung beinhaltet auch den Laderegler und eine Status-LED.

Als Beispiel habe ich zwei Geräte, die mit NiMH-Akkus Probleme bereiten. Als Erstes ein UNI-T UT210E Zangenamperemeter, das bereits bei noch fast vollen NiMH-Akkus eine Batteriewarnung anzeigt. Es funktioniert zwar damit, man weiß aber nicht, wann die Akkus wirklich kurz vor ihrem Ende stehen.

Die XTAR-Akkus lösen dieses Problem, wie zu erwarten war. Sie liefern konstant 1,5 V – mit einem kleinen Extra: Wenn sie fast leer sind, fällt ihre Spannung sprunghaft auf etwa 1,08 V ab, sodass die Warnung in den Geräten angezeigt werden kann. Eine sehr sinnvolle Funktion, damit man nicht von leeren Akkus überrascht wird.


20221219_XTAR_AAA_P1010101.jpg 20221219_XTAR_AAA_P1010100.jpg


Bei einem anderen Gerät handelt es sich um eine Funkuhr mit Thermometer und Funk-Außensensor. Bereits bei 1,3 V lässt der Kontrast des Displays stark nach, bei 1,2 V ist kaum noch etwas zu erkennen. Leider ist das auch der Bereich, den NiMH-Akkus die längste Zeit über haben. So müssen die Akkus schon bei etwa 75% wieder geladen werden. Die XTAR-Akkus sorgen für konstant guten Kontrast. Durch die Akkuwarnung würde zwar das Display plötzlich fast unleserlich werden, aber der Wecker würde beispielsweise noch gehen.


20221219_XTAR_AAA_P1010096.jpg 20221219_XTAR_AAA_P1010099.jpg


Leider kann ich die XTAR-Akkus dennoch nicht in der Uhr benutzen: Der Funk-Außensensor wird nicht mehr empfangen und das Zeitsignal auch nur, wenn ich die Uhr nach draußen stelle. Die Akkus scheinen also den Funkempfang zu stören. Ebenfalls funktionieren die Tasten nur sporadisch.

Daher habe ich mir die Spannung der Akkus bei unterschiedlicher Belastung genauer angesehen. Klar, in der kleinen Bauform ist kaum Platz für eine gute Entstörung, das hat aber auch Konsequenzen bei der Nutzung. Empfindliche Geräte, wie z.B. die Funkuhr oder Radios, können durch die unsaubere Spannung gestört werden.


XTAR_AAA_noise_measurements.png


Die Entladung habe ich mit unterschiedlichem Strom von 600 bis 1600 mA getestet. Selbst bei der hohen Belastung wird die Spannung noch gut gehalten, allerdings erhitzen sich die Akkus dabei stark. Bei meiner Messung lagen sie offen auf dem Tisch, in einem Gerät verbaut könnte das ein größeres Problem sein.
Die Kapazität der Akkus wurde mit 1,2 Wh angegeben. Bei langsamer Entladung dürfte das auch fast erreicht werden. Am Ende der Entladung bricht die Spannung immer wieder kurz auf 0 V ein, bis sich die Akkus wieder etwas erholt haben und der Ausgang wieder aktiviert wird. Dabei blinkt die Status-LED grün.


XTAR_AAA_discharge_600mA.png


XTAR_AAA_discharge_1070mA.png


XTAR_AAA_discharge_1670mA.png


Die Selbstentladung der Akkus konnte ich in der kurzen Zeit nicht bestimmen. Leider wird dazu vom Hersteller auch keine Angabe gemacht.

Das Ladegerät​

In einem normalen Ladegerät können die Akkus nicht geladen werden. Dafür benötigt es das XTAR LC4 „Ladegerät“ – eigentlich nichts anderes als ein kleiner Adapter, welcher die 5 V vom USB über Federkontakte bereitstellt.

Alle positiven und negativen Kontakte sind jeweils miteinander verbunden und weisen eine Spannung von 5 V auf. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C Anschluss auf der Rückseite des Geräts.


20221219_XTAR_AAA_P1010072.jpg


Der eigentliche Laderegler selbst steckt in jedem Akku. Dieser lädt den Akku mit 250 mA in rund 1:15 h auf. Während des Ladevorgangs blinkt die Status-LED in jedem Akku – in leicht unterschiedlicher Geschwindigkeit, wodurch das Geblinke etwas störend wirkt. Besser nicht im direkten Blickfeld laden.


20221219_XTAR_AAA_P1010084.jpg


Das Loch in der Rückseite hilft, die Akkus wieder zu entnehmen. Die Verarbeitung des „Ladegeräts“ ist hochwertig und robust. Es gibt keine Schrauben, das Gehäuse ist verschweißt oder wird mit Clips zusammengehalten.

Fazit​

Die XTAR 1,5 V Akkus füllen eine Lücke zwischen NiMH- und Li-Ion-Akkus. Sie stellen eine gute Lösung dar, wenn Geräte mit der niedrigeren Spannung von NiMH-Akkus nicht zurecht kommen und man dennoch wiederaufladbare Akkus verwenden möchte.

Man muss nur aufpassen, ob das Gerät mit der verrauschten Spannung der XTAR-Akkus zurecht kommt. Für Geräte mit Funkempfängern scheinen sie nicht gut geeignet zu sein.

Produktseite bei xtar.cc
 
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aggerflash

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30 November 2022
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Danke für das Review. Interessante Sache die Akkus; vor allem für solche "depperten LED-Beleuchtungen" wie wir Sie Zuhause haben. Die ziehen alle Eneloop Akkus mangels Abschaltung gnadenlos leer - das könnte ich mit den Akkus hier umgehen, da diese ja selber eine Abschaltung haben.

Der einzige Knackpunkt der mich etwas hindert ist die "Sicherheit". Ich meine wenn jemand einen Eneloop ein paar mal fallen lässt ist das m.M.n. nicht so dramatisch, aber mit LiIon sollte man doch etwas sorgsamer umgehen.
 

LarryB

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26 Januar 2022
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Besonders da in diesem Falle noch Elektronik drin steckt.

Nach meinem miesen Erfahrungen mit NiZn finde ich die 1,5V liIon durchaus interessant, aber bin nicht vollkommen überzeugt.

Hoher Preis, niedrige Kapazität, in diesem Falle sogar Störungen von Geräten, dazu nur proprietäre Ladegeräte.

Hab vor einiger Zeit ein paar 1,5V LiIon gekauft und in eine Wetterstation gesteckt. Hat in diesem Falle wenig gebracht, die Anzeige war nicht deutlicher als mit NiMH, die Laufzeit insgesamt schlechter. Nur der Übergang von ausreichender Spannung bis abgeschalteten Display ist eben krasser. Bei NiMH wechsle ich wenn das Display schlechter zu erkennen ist, hier ist das Display erst noch gut abzulesen und im nächsten Moment eben völlig aus.
 
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SammysHP

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niedrige Kapazität
Wenn ich mich richtig erinnere, hat so ein AAA Eneloop etwa 900 mWh. Da haben die XTAR mit 1000 bis 1200 mWh (je nach Belastung) doch sogar eine höhere Kapazität.

Hab vor einiger Zeit ein paar 1,5V LiIon gekauft und in eine Wetterstation gesteckt. Hat in diesem Falle wenig gebracht, die Anzeige war nicht deutlicher als mit NiMH
Das wundert mich. Kamen da wirklich 1,5 V raus?

Bei NiMH wechsle ich wenn das Display schlechter zu erkennen ist, hier ist das Display erst noch gut abzulesen und im nächsten Moment eben völlig aus.
In meinem Fall bedeutet das, dass ich die NiMH bei rund 75% wieder aufladen müsste. Die XTAR haben den Vorteil, dass sie am Ende nicht direkt abschalten, sondern erst die Spannung reduzieren. So eine Uhr sollte dann immer noch einige Wochen damit laufen.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Vielen Dank für das ausführliche Review! Auf die unsaubere Ausgangsspannung muss man auch erst einmal kommen...

Dass die Akkus den Funkempfang stören halte ich zwar für möglich, aber für recht unwahrscheinlich. Möglicherweise kommt der Funkwecker auch nur nicht mit der welligen Spannung klar. Ein laienhafter Test: einen belasteten Akku dicht an die Antenne eines Kofferradios halten. Entstehen dann Störungen?

Ich persönlich finde diese neuen LiIon 1,5V Akkus interessant, habe ich doch (Funk-)Heizkörperventile im ganzen Haus, die unter 1,25V lautstark "Low-Bat" signalisieren und daher für NiMH nicht geeignet sind. Lithium-Einweg sind bei jährlich 36 Stück ein Kostenfaktor.

Allerdings gefällt mir nicht die Idee, LiIon-Akkus in sehr schwache Verbraucher zu stecken, wo sie dann monatelang über einer Zellenspannung von 4V liegen...

Beste Grüße,
Flummi
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Dass die Akkus den Funkempfang stören halte ich zwar für möglich, aber für recht unwahrscheinlich. Möglicherweise kommt der Funkwecker auch nur nicht mit der welligen Spannung klar. Ein laienhafter Test: einen belasteten Akku dicht an die Antenne eines Kofferradios halten. Entstehen dann Störungen?
Kann ich gleich nochmal testen. Ich gehe auch eher davon aus, dass der Empfänger das eigentliche Funksignal nicht mehr sauber erkennt. Die Tasten werden vermutlich auch über Multiplexing oder gar über verschiedene Widerstände gescannt. Wenn dann der ADC durch die Störungen Probleme macht...

Allerdings gefällt mir nicht die Idee, LiIon-Akkus in sehr schwache Verbraucher zu stecken, wo sie dann monatelang über einer Zellenspannung von 4V lieg
Mir auch nicht so ganz, andererseits: Meine Akkus liegen meist die ganze Saison voll geladen herum. Wenn ich bei einem Ausflug nicht weiß, ob ich einen oder sechs Akkus brauche, lade ich natürlich alle voll. Wenn ich dann doch nur einen brauche, liegen anschließend fünf weitere längere Zeit voll geladen rum.
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Wenn ich mich richtig erinnere, hat so ein AAA Eneloop etwa 900 mWh. Da haben die XTAR mit 1000 bis 1200 mWh (je nach Belastung) doch sogar eine höhere Kapazität.

Ich hab etliche AAA die von 900-1000mAh haben und es wirklich leisten (nicht so wie diverse 1100mAh-Dinger bei Amazon die mit viel Glück 850mAh schaffen), da komm ich auf die Leistung der Xtar.

Allerdings sind die Xtar sogar die mit der höchsten Kapazität, diverse andere 1,5V LiIon wie meine MAXXMEE bieten 1,5V und 370mAh, also deutlich weniger. Wird nur nicht am eingebauten USB-C-Anschluß liegen. Dann hab ich noch welche entdeckt mit 600mAh entdeckt, das Angebot ist dünn.

Ich habe noch Hoffnung dass noch mehr Modelle kommen die auf eingebaute Ladeanschlüsse verzichten, dafür mehr Kapazität haben. Ein einheitlicher Ladestandard wäre auch toll.

Das wundert mich. Kamen da wirklich 1,5 V raus?

1,54V habe ich gemessen. Das Display an sich hat wohl einen miesen Blickwinkel, habe vorher gehofft das es nur an der niedrigen NiMH-Spannung liegt, war eine Fehleinschätzung.

Sowas hätte ich vor über 20 Jahren gebraucht, da hatte ich mehrere VHS-Recorder mit Display auf der FB. Das war mit NiCd-Akkus wirklich schlecht abzulesen.

In meinem Fall bedeutet das, dass ich die NiMH bei rund 75% wieder aufladen müsste. Die XTAR haben den Vorteil, dass sie am Ende nicht direkt abschalten, sondern erst die Spannung reduzieren. So eine Uhr sollte dann immer noch einige Wochen damit laufen.

Dann ist dein Display wohl spannungskritischer als meins. Ich hab eine kleine Wetterstation die super ablesbar ist, wird mit 3 AAA betrieben. NiMH kein Problem, selbst wenn eine Zelle bei 1V ist zeigt das Ding noch ablesbarsicher an.

Allerdings isses ein Stromfresser, 5-6 Wochen bei Betrieb mit 1000mAh-AAA. Das mit 1,5V LiIon zu betreiben, besonders mit meinen MAXXMEE wäre wenig hilfreich.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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was die Kapazität angeht ... :

muss man unterscheiden zwischen mWh, die die höhere Spannung über die Laufzeit beinhalten (bspw. in einer Lampe = heller) oder mAh ...

am Beispiel "blau-weiße" Xtar AA 1,5V Li-Ion :

Herstellerangabe 3300 mWh (bezogen wird das aber auf die interne 3,6 / 3,7V-Zelle, deshalb höher als die folgenden Messwerte)

gemessen : knapp 2800 mWh, bei 500 mA Entladestrom

in mAh .... : knapp 1900 mAh, bei 500 mA Entladestrom
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
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Ohne Spannungsverlaufkurven kann man da eigentlich nix sagen.

Dann die Frage wie weit das -auch je nach benutztem Gerät- relevant ist. Bei solchen Dingern wie SammysHp-Funkuhr sicherlich nützlich, aber eben nicht bei allen Geräten.

Frage zum Topic an sich: Ist das LC4 kompatibel zu den Akku-Vorgängermodellen bzw. das BC4 zu den neuen Akkus?

BTW, bei Akkuteile steht in der Bewertung dass die Zellen auch Radios stören

https://www.akkuteile.de/lithium-io...ithium-ionen-akku-wiederaufladbar_100123_2726
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Dass die Akkus den Funkempfang stören halte ich zwar für möglich, aber für recht unwahrscheinlich. Möglicherweise kommt der Funkwecker auch nur nicht mit der welligen Spannung klar. Ein laienhafter Test: einen belasteten Akku dicht an die Antenne eines Kofferradios halten. Entstehen dann Störungen?
Also zuerst: Bei 433 MHz konnte ich in der einfachen Messung erstmal keine Störungen messen. Dann wollte ich den Einfluss auf den Empfang prüfen und habe meine Funkuhr geholt.

WTF! :haeh:

Der folgende Teil bezieht sich ausschließlich auf die Funkuhr "NC-7158-675" (gibt es baugleich auch von anderen Händlern), nicht auf die Akkus.

Hier seht ihr das Spektrum um 433 MHz bei Einlegen regulärer NiMH Akkus in die Funkuhr (Zeit läuft im Wasserfall von unten nach oben).


spektrum1.png


Was bitte ist das denn für ein Mist?! OK, die Leistung ist wirklich gering (Messung bei ca. 10 cm Abstand zur Antenne), aber was zum…‽

Nach genau drei Minuten wird es dann auf einmal ruhig und man sieht, was halt so im 433 MHz Band abgeht. Ignoriert bitte die ganzen senkrechten Linien, mein Setup ist wirklich alles andere als ideal.


spektrum2.png


Sobald die Uhr ein Zeitsignal empfangen hat, wird es wieder lustig und sie fängt periodisch (sekündlich?) an zu stören.


spektrum3.png


Wieso die Uhr mit den XTAR-Akkus jetzt nicht richtig funktioniert, müsste man sich nochmal genauer anschauen. Aber erstmal dürfte es Sinn machen, herauszufinden, warum die Uhr so gesprächig ist. (Jetzt habe ich den Computer an und kann die weiteren Messungen vergessen – dass sowas überhaupt verkauft werden darf.)
 

Flummi

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Ich verstehe nicht so ganz Deine Messungen, insofern kann ich falsch liegen.
Klar sollte sein, dass eine Funkuhr ("Atomuhr") ein reiner Empfänger ist. Die sendet normalerweise nix...
 

Anekdoteles

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Aus dem ersten Oszillogramm kann man grob erkennen mit welchen Störstrahlleistungen wir es zu tun haben. Etwa 1 mW, erlaubt sind maximal -56dBm, entsprechend 2 nW. Die tatsächliche Strahlungsleistung ist frequenzabhängig und wird maßgeblich von der auf den Akku folgenden Verdrahtung beeinflusst. Damit werden auch Sicherheitsdienste (Polizeifunk) gestört und die Gefahr ist nicht nur akademisch.
Beim ersten funktechnischen Vorfall sind die Akkus weg vom Markt. Der Funkstörmesssdienst gehört ja sinnvollerweise auch unmittelbar zu der regulierenden Behörde, der Bundesnetzagentur.
Dabei ist es ziemlich einfach solche Effekte schaltungstechnisch zu vermeiden.

Gruß Helmut
 
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ich hatte es jetzt so verstanden, dass sich die Oszillogramme auf die Uhr bestückt mit NiMH-Akkus und die Aussagen somit auf die Uhr beziehen ...
 

SammysHP

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Ich verstehe nicht so ganz Deine Messungen, insofern kann ich falsch liegen.
Klar sollte sein, dass eine Funkuhr ("Atomuhr") ein reiner Empfänger ist. Die sendet normalerweise nix...
Logisch sollte die nichts senden, tut sie aber dennoch. Mit der CE Erklärung versichert der Hersteller/Importeur, dass die Grenzwerte nicht überschritten werden.

Aus dem ersten Oszillogramm kann man grob erkennen mit welchen Störstrahlleistungen wir es zu tun haben. Etwa 1 mW
Gut, das wiederum überschreitet meine aktuellen Kenntnisse dieser Thematik (vielleicht hätte ich damals doch meine Amateurfunk-Lizenz machen sollen).

Nächstes Jahr kann ich mal einen Kollegen fragen, ob er seine Mittagspause für ein paar detaillierte und fachkundige Messungen opfern möchte. :)

ich hatte es jetzt so verstanden, dass sich die Oszillogramme auf die Uhr bestückt mit NiMH-Akkus beziehen und die Aussagen somit auf die Uhr ...
Mein Beitrag #10 bezieht sich nur auf die Uhr mit NiMH Akkus.
 
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Flummi

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Aus dem ersten Oszillogramm kann man grob erkennen mit welchen Störstrahlleistungen wir es zu tun haben. Etwa 1 mW, erlaubt sind maximal -56dBm, entsprechend 2 nW.
Magst Du mir mal erläutern, wie Du auf die 1 mW kommst? Das Wasserfalldiagramm hat keine Farblegende und die Oszillogramme zeigen Stromverläufe - keine Sendeleistung.
 

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Logisch sollte die nichts senden, tut sie aber dennoch. Mit der CE Erklärung versichert der Hersteller/Importeur, dass die Grenzwerte nicht überschritten werden.
In diesem Fall kann die arme Funkuhr aber nichts dafür. Das ist ein einfacher Geradeaus Empfänger der bei 77,5 Khz (λ=3,87 km) arbeitet mit einer Auswerteschaltung bei einer Verarbeitungsgeschwindigkeit von 1 Bit/s. Ein einfacher Widerstand würde zum selben Effekt führen.
Der Bösewicht ist der Akku und der hat auch kein sichtbares CE Kennzeichen.
Gruß Helmut
 

Flummi

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Der Bösewicht ist der Akku und der hat auch kein sichtbares CE Kennzeichen.

Hm, die Schlussfolgerung ist schwer nachzuvollziehen, wenn der Akku gar nicht im Gerät steckt. :pfeifen:
Vielleicht die betreffenden Beiträge einfach nochmal lesen...

Aber vielleicht driften wir auch zu weit ins OT und sollten nun zurück zum Akku kommen. :peinlich:
 

Straight Flash

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23 März 2018
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@SammysHP: Klasse Akku-Review! Für Nichttechniker wie mich zwar grenzwertig fachlich (insbesondere die nachfolgenden Postings), aber so gut geschrieben, dass es trotzdem interessant zu lesen ist :thumbup:
 

Anekdoteles

Erleuchteter
25 Oktober 2022
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Magst Du mir mal erläutern, wie Du auf die 1 mW kommst? Das Wasserfalldiagramm hat keine Farblegende und die Oszillogramme zeigen Stromverläufe - keine Sendeleistung.
Auf dem Oszillogramm Nr 10 im ersten Foto, steht 10mV/ Div. Die Nadeln erstrecken sich über 8 Div. , haben als einen Uss Wert von 80 mV, entsprechend 28,6 mVeff. Der Widerstand an dem diese Spannungen anstehen beträgt 1,5V/1,6A > 0,94 Ω. Ergibt 0,87 mW. 1mW entspricht 0dBm .
Einwände?

Gruß Helmut
 
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SammysHP

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6 Oktober 2019
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Auf dem Oszillogramm Nr 10 im ersten Foto, steht 10mV/ Div. Die Nadeln erstrecken sich über 8 Div. , haben als einen Uss Wert von 80 mV, entsprechend 28,6 mVeff. Der Widerstand an dem diese Spannungen anstehen beträgt 1,5V/1,6A > 0,94 Ω. Ergibt 0,87 mW. 1mW entspricht 0dBm .
Einwände?
Danke. Ich schließ mal eine Antenne an und warte, bis der Bus vor der Tür steht. Dann bekommen wir amtliche Ergebnisse. :grinsen:
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Schon.
- Vorausgesetzt: Tastkopf 1:1, kann sein.
- 28 mVeff nur bei Sinuswellen - sieht mir nicht danach aus.
- Du gehst also davon aus, dass jegliche Energie als Störstrahlung abgegeben wird. Das ist für mich eine neue Betrachtungsweise, ich wäre davon ausgegangen, dass die Energie überwiegend im Widerstand in Wärme gewandelt wird.

Damit aber von mir OT Ende.
 

jguther

Erleuchteter
16 März 2014
75
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18
Die HF-Abstrahlung finde ich nicht überraschend! Der Step-down Wandler ist sehr klein und muss deshalb mit hohen Frequenzen arbeiten - hier laut Oszillogramm etwa 1,5MHz. Um die Verluste im FET klein zu halten, müssen die Schaltflanken sehr steil sein, was einem sehr breiten Oberwellenspektrum entspricht. Die erforderlichen großen Kapazitäten mit niedriger Impedanz, um das von den Leiterbahnen und dem Akku fernzuhalten, haben keinen Platz und wären teuer. Also baut man einen Wandler mit viel zu kleinen Kondensatoren und nimmt eingangsseitig das extreme Störspektrum und ausgangsseitig die hohe Welligkeit in Kauf. Damit macht XTar klar, wo die Prioritäten liegen. Ich werde dieses Produkt nicht kaufen.
 
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Erleuchteter
25 Oktober 2022
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Die HF-Abstrahlung finde ich nicht überraschend! Der Step-down Wandler ist sehr klein und muss deshalb mit hohen Frequenzen arbeiten - hier laut Oszillogramm etwa 1,5MHz. Um die Verluste im FET klein zu halten, müssen die Schaltflanken sehr steil sein, was einem sehr breiten Oberwellenspektrum entspricht. Die erforderlichen großen Kapazitäten mit niedriger Impedanz, um das von den Leiterbahnen und dem Akku fernzuhalten, haben keinen Platz und wären teuer. Also baut man einen Wandler mit viel zu kleinen Kondensatoren und nimmt eingangsseitig das extreme Störspektrum und ausgangsseitig die hohe Welligkeit in Kauf. Damit macht XTar klar, wo die Prioritäten liegen. Ich werde dieses Produkt nicht kaufen.
Ein vernünftiges Wort, dem ich mich anschließen kann.
Gruß Helmut
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
1.085
374
83
Wäre interessant zu wissen wie das andere Hersteller machen.

Denke aber dass sich Xtar mit der Zusendung eher positive Reaktionen erhofft hat
 
14 April 2014
19
5
3
Hallein (Salzburg)
Hab vor einiger Zeit ein paar 1,5V LiIon gekauft und in eine Wetterstation gesteckt. Hat in diesem Falle wenig gebracht, die Anzeige war nicht deutlicher als mit NiMH, die Laufzeit insgesamt schlechter.
Hallo Larry, würdest Du bitte Fabrikat und Type dieser Akkus nennen?

Danke & LG Julius

Die HF-Abstrahlung finde ich nicht überraschend! Der Step-down Wandler ist sehr klein und muss deshalb mit hohen Frequenzen arbeiten - hier laut Oszillogramm etwa 1,5MHz. Um die Verluste im FET klein zu halten, müssen die Schaltflanken sehr steil sein, was einem sehr breiten Oberwellenspektrum entspricht. Die erforderlichen großen Kapazitäten mit niedriger Impedanz, um das von den Leiterbahnen und dem Akku fernzuhalten, haben keinen Platz und wären teuer. Also baut man einen Wandler mit viel zu kleinen Kondensatoren und nimmt eingangsseitig das extreme Störspektrum und ausgangsseitig die hohe Welligkeit in Kauf. Damit macht XTar klar, wo die Prioritäten liegen. Ich werde dieses Produkt nicht kaufen.
Liebe Funk-Spezialisten, hätte eigentlich voller Vorfreude in den kommenden Wochen 1,5 V AAAs von Xtar oder Hixon bestellen wollen, als Ersatz für eneloop Pro NiMH in einer Stirnlampe und Einwegbatterien unserer altbewährten Funk-Uhr/Wetterstation mit Funk-Außentemperatur-Sensor.

Nun frage ich mich - bzw. Euch als Spezialisten - ob bei Verwendung einer Stirnlampe in Verbindungen mit diesen kleinen störfreudigen AAA-Biestern am Kopf eine nennenswerte gesundheitliche Beeinträchtigung möglich oder zu erwarten ist.

Die Funk-Uhr/Wetterstation wäre ja nicht so nahe am Körper, da mache ich mir eher Sorgen, ob der Außentemperatur-Funksender noch richtig arbeiten wird. Kann ich natürlich ausprobieren, und ggf. die Akkus retournieren.

Würde mich nun sehr freuen über Eure Einschätzungen zum Einsatz direkt am Körper und möglichen Risiken/Auswirkungen.

Danke & LG aus Salzburg von Julius
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.683
1.547
113
Liebe Funk-Spezialisten, hätte eigentlich voller Vorfreude in den kommenden Wochen 1,5 V AAAs von Xtar oder Hixon bestellen wollen,
als Ersatz für eneloop Pro NiMH in einer Stirnlampe und Einwegbatterien unserer altbewährten Funk-Uhr/Wetterstation mit Funk-Außentemperatur-Sensor.

Die Funk-Uhr/Wetterstation wäre ja nicht so nahe am Körper, da mache ich mir eher Sorgen, ob der Außentemperatur-Funksender noch richtig arbeiten wird. Kann ich natürlich ausprobieren, und ggf. die Akkus retournieren.
In meinen zwei Außensensoren nutze ich die weißen eneloop AA 1900mAh.
Diese halten knapp ein Jahr durch, bevor der Sensor sich mit einer Spannungswarnung meldet.

Das halte ich für ganz ordentlich und die schwarzen eneloop Pro sind für den Außeneinatz bei Kälte eh völlig ungeeignet.
taschenlampen-forum.de/threads/eneloop-pro-bk-3hcde-bei-kälte.88255/

Daher meine Empfehlung: 1900mAh LSD-Akkus wie Panasonic eneloop oder Ikea Ladda.
taschenlampen-forum.de/threads/neue-ladda-akkus-bei-ikea.48620/page-4#post-1199271

Für die Wetterstation gilt natürlich das gleiche. Hier sind die schwarzen eneloop Pro weniger geeignet.
Du könntest die Wetterstation auch auf USB-Einspeisung umstellen:
taschenlampen-forum.de/threads/welchen-dummy-in-aa-größe.31988/#post-1218473


MaxxMee, damals gekauft im Netto-Markt, Verfügbarkeit könnte schlecht sein.

AAA: 370mAh
AA: 1600mAh
Hier mal eine Übersicht zu Kapazität und Preis gegenüber eneloops:

ModellmAhWhPreis
AA MaxMee16002,4 (95%)11,90 € (238%)
AA Panasonic eneloop19002,28 (100%)4,99 € (100%)
AAA MaxMee AAA3700,555 (38%)17,99 € (361%)
AAA Panasonic eneloop7500,90 (100%)4,99 € (100%)

Damit eignen sich die MaxMee aufgrund der Kapazität gegenüber eneloop nicht für den Außeneinsatz.
Und der durch die geringere Kapazität bei 2-4fachem Preis ist im Inneneinsatz auch eher eneloop oder USB-Dummy lohnenswert.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
die Xtar AAA mit Akkustandswarnung stehen in diesem Review von der Kapazität her eigentlich sehr gut da, im Vergleich mit anderen 1,5V Li-Ion AAA ...

bei 600 mA Entladestrom ergeben sich bei der Messmethode hier gemäß Diagramm etwa 670 mAh bei 1,5V und nochmal ca. 40 mAh bei 1,1V ...

der Entladestrom für eine Kapazitätsmessung zur Überprüfung der Herstellerangabe wäre 0,2C, also deutlich niedriger (hier etwa 150 mA), mit einem dementsprechend nochmal höheren Kapazitätsmesswert ...

die "blau-weißen" Xtar AAA 1,5V Li-Ion ohne 1,1V Absenkung lägen da nicht besser, "700 mAh, min. 630 mAh" ... (akkuteile)

auch die Keeppower AAA 1,5V Li-Ion mit USB-Ladeanschluss nicht, "667 mAh, min. 550 mAh" ... (akkuteile)

die neuen 1,5V AAA Li-Ion von Ansmann (nicht für Untertreibungen bekannt ... ;)) tragen die Angabe "Type 500, min. 400 mAh) ...

ob bei diesem Format in absehbarer Zeit mal eine neue, deutlich höhere Kapazität auf den Markt kommen könnte (wie in einem parallelen Thread gefragt), habe ich persönlich noch nicht mitbekommen ...
 
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angerdan

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30 Dezember 2011
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die neuen 1,5V AAA Li-Ion von Ansmann (nicht für Untertreibungen bekannt ... ;)) tragen die Angabe "Type 500, min. 400 mAh) ...
Laut Techtest liefern die Ansmann Li-Ion Akkus Micro AAA Typ 500 365mAh / 545mWh.
Da sind eneloop/Ladda haushoch überlegen mit 750mAh. Vor allem kosten 4x AAA Ladda nur 5€, die Ansmann jedoch 25€.

ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus im Test (AAA, AA, C, D und 9V Block) - Techtest
techtest.org/ansmann-premium-rechargeable-li-ion-akkus-im-test-aaa-aa-c-d-und-9v-block/
 
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14 April 2014
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Hallein (Salzburg)
In meinen zwei Außensensoren nutze ich die weißen eneloop AA 1900mAh.
Diese halten knapp ein Jahr durch, bevor der Sensor sich mit einer Spannungswarnung meldet.

Das halte ich für ganz ordentlich und die schwarzen eneloop Pro sind für den Außeneinatz bei Kälte eh völlig ungeeignet.
taschenlampen-forum.de/threads/eneloop-pro-bk-3hcde-bei-kälte.88255/

Daher meine Empfehlung: 1900mAh LSD-Akkus wie Panasonic eneloop oder Ikea Ladda.
taschenlampen-forum.de/threads/neue-ladda-akkus-bei-ikea.48620/page-4#post-1199271

Für die Wetterstation gilt natürlich das gleiche. Hier sind die schwarzen eneloop Pro weniger geeignet.
Du könntest die Wetterstation auch auf USB-Einspeisung umstellen:
taschenlampen-forum.de/threads/welchen-dummy-in-aa-größe.31988/#post-1218473
Hallo angerdan,

danke nochmals für Deine ausführliche Rückmeldung.

Magst Du mir Hersteller und Type Deiner Wetterstation mit Außensensor nennen? Bei meinen beiden Modellen klappt die Verbindung vom Außensensor zum Hauptgerät nicht zuverlässig mit eneloop Akkus, auch im Sommerhalbjahr. Offenbar "mögen" diese Geräte die niedrige Spannungslage nicht, und sind auf 1,5V Batterien optimiert.

Der USB-Dummy erscheint zwar interessant, aber ich möchte kabelfrei bleiben.

Daher wäre der Ansatz nun, auf eine andere Wetterstation mit Außensensor zu wechseln, welche "bewiesenermaßen" über Jahre hinweg mit weißen eneloops gut gearbeitet hat. Und somit die niedrigere Spannungslage besser verträgt.

Danke und LG Julius
 

angerdan

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30 Dezember 2011
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Magst Du mir Hersteller und Type Deiner Wetterstation mit Außensensor nennen? Bei meinen beiden Modellen klappt die Verbindung vom Außensensor zum Hauptgerät nicht zuverlässig mit eneloop Akkus, auch im Sommerhalbjahr. Offenbar "mögen" diese Geräte die niedrige Spannungslage nicht, und sind auf 1,5V Batterien optimiert.
Ich nutze die Stationen TFA 30.3060.01 und TFA 35.1064.10.50.
Folgende Temperatursender auf dem Balkon sind mit den Wetterstationen verbunden:
tfa-dostmann.de/produkt/temperatursender-30-3147/
de.technolinestore.com/products/tt-ma10100

Die jeweils verwendeten weißen eneloop AA 1900mAh lade ich maximal einmal im Jahr auf.
In der TFA WeatherHub wird zudem angezeigt, ob die Spannung noch gut oder nur ausreichend ist.


Daher wäre der Ansatz nun, auf eine andere Wetterstation mit Außensensor zu wechseln, welche "bewiesenermaßen" über Jahre hinweg mit weißen eneloops gut gearbeitet hat. Und somit die niedrigere Spannungslage besser verträgt.
Die Entfernung zwischen Station und Außensensor beträgt bei etwa 15m durch 2 Innenwände und eine Außenwand.
Wenn du Probleme mit der Reichweite hast, würde ich entweder die Station näher zu den Sensoren stellen, eneloops nutzen oder auf ein System mit zusätzlicher Reichweitenvergrößerung durch Mesh wie Homematic IP umstellen.
 
15 Januar 2026
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Nun haben wir das Jahr 2026. Ich habe hier eine uralte Wetterstation und 2 Innen/Außenthermometer von Bresser. Alle mit Funk-Außen und Funkuhr. Ich betreibe die z. Z. mit Lithium AAA Akkus Marke Dracutum und Photoolex (ohne USB-Anschluß aber wirklich billig). Eneloop waren nix, da die bisher häufig bei den bei uns im Winter niedrigen Temperaturen nicht mehr wollten. Deshalb waren immer Trockenbatterien in Verwendung. Bei der größeren Wetterstation krieg ich die Marke nicht mehr raus, ist über 20 Jahre alt und kann viel mehr als nur Uhrzeit und Temperatur. Ansonsten ähnlich denen von Bresser.
Jetzt, mit den Lithium-Dingern funktionierten die Geräte bei -11° noch tadellos, kälter war es in diesem Winter noch nicht. Mit den Funkuhren und dem Funk der Geräte gab es bisher auch kein Problem. Alle zeigen zuverlässig die Zeit, die Innen- und Außentemperatur an, und auch die einfachen Barometer in den Teilen von Bresser (incl. Außenthermometer unter 10 Euro pro Stück) darin funktionieren prima. Trotz dem sie voll mit 2,5V Lithium-Akkus bestückt sind. Der Abstand von Innen nach Außen sind ca. 15-20 Meter, mit jeweils 2 Wanden dazwischen. Das Einzige das Sorgen macht ist: wie lange halten die Akkus ohne geladen zu werden. Ich glaube nicht, daß sie das Jahr fer Trockenbatterien schaffen. Viel scheint nicht drin in fe AAA-Lithium-Akkus. Und die Hälfte musste ich umtauschen, die hörten schon nach sehr kurzer Zeit auf Strom zu liefern. (in einer Taschenlampe einige schon nach ner viertel Stunde).
 
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angerdan

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30 Dezember 2011
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Ich habe hier eine uralte Wetterstation und 2 Innen/Außenthermometer von Bresser.
Ich betreibe die z. Z. mit Lithium AAA Akkus Marke Dracutum und Photoolex (ohne USB-Anschluß aber wirklich billig).

Viel scheint nicht drin in fe AAA-Lithium-Akkus. Und die Hälfte musste ich umtauschen, die hörten schon nach sehr kurzer Zeit auf Strom zu liefern.
Das ist aber kein Thema, welches mit dem XTAR 1,5V AAA zu tun hat.

Passt eher zu nicht produktbezogenenThreads:
taschenlampen-forum.de/threads/empfehlenswerte-1-5v-aaa-akkus.98461/

Hier gibt es eine Übersicht von 1,5V Li-Ion AA/AAA Zellen:
taschenlampen-forum.de/threads/sammelthread-1-5v-li-ion-aa-aaa-c-d-zellen.93733/
 
15 Januar 2026
14
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Ich wollte nur darauf hinweisen, dass nicht alle Funk-Uhren (Atom-Uhren) Probleme mit dieser Art Batterien haben. Es kann ja sogar sein, dass diese Probleme sich im Laufe der Jahre durch Verbesserungen komplett erledigt haben.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Funkuhren sind wohl sehr sensibel. Ein Selbstbauprojekt einer Funkuhr, bestehend aus einfachem DCF77 Empfänger und Atmel Microcontroller/LCD Display zur Dekodierung und Anzeige, brachte uns fast zur Verzweiflung. Bis wie auf die Idee kamen, das billige Steckernetzteil zur Stromversorgung mal ans Oszilloskop zu hängen. Was für eine Katastrophe an Restwelligkeit. Ein anderes Steckernetzteil sorgt seit 20 Jahren für reibungslosen Betrieb.
 
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