Nach längerer Pause gibt es heute mal wieder ein kurzes aber bildlastiges Review von mir - ergänzend zur genialen Vorstellung von wiesom89. Die UltraTac K18 wurde mir vom Hersteller zur Verfügung gestellt und hat mich sehr positiv überrascht. Ein echter Wolf im Schafspelz! Aber der Reihe nach:
► Technische Daten:
► Verpackung und Lieferumfang:
Die UltraTac K18 wird in einer farbig bedruckten Kartonverpackung geliefert. Neben der Lampe befinden sich darin Ersatzgummidichtungen, zwei Halteclips, ein Schlüsselbundanhänger und eine Kurzanleitung in englischer Sprache. Ein Li-Ion-Akku vom Typ 10440 und ein USB-Lademodul liegen ebenfalls bei.

► Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität:
Die winzige Lampe ähnelt stark einer Thrunite Ti3, wirkt aber insgesamt etwas edler und hochwertiger. Die Abmessungen betragen 75 x 14 mm, das Gewicht inkl. Batterie und Schlüsselanhängerkette liegt bei 25,7g. Die Verarbeitung ist makellos, wie man anhand der Makroaufnahmen erkennen kann.




► Stromversorgung:
Die UltraTac K18 wird mit einer Batterie oder Akku der Größe AAA betrieben. Mit Alkali-Batterien oder NiMH-Akkus muss man aber aufgrund der niedrigeren Spannungswerte mit deutlichen Einbußen bei der Lichtleistung leben. Im Maximum stehen dann nur 110 Lumen zur Verfügung. Mit dem mitgelieferten 10440er Li-Ion-Akku sind hingegen stolze 360 Lumen möglich, allerdings bei einem Drittel der Laufzeit. Leider handelt es sich um ein ungeschütztes Exemplar ohne PCB (Printed Circuit Board). Wer auf Nummer sichergehen will, sollte sich ein geschütztes Exemplar besorgen oder die Lampe mit herkömmlichen Energiespendern, wie z.B. den empfehlenswerten Eneloops nutzen.

Wer über kein separates Ladegerät für Li-Ion-Akkus verfügt, kann das im Lieferumfang befindliche USB-Lademodul nutzen.


Dieses wird anstelle des Lampenkopfes auf das Batterierohr geschraubt und über eine Micro-USB-Buchse mit dem nötigen Strom versorgt.


Der Ladezustand wird über eine integrierte LED signalisiert. Diese leuchtet während des Ladens Rot und schaltet um auf Grün, wenn der Akku vollgeladen ist.


► Lichtleistung:
Die UltraTac K18 nutzt eine Cree XP-G2 LED und generiert daraus die bereits angesprochenen 360 Lumen. Sämtliche mir bekannten Lampen mit diesem Formfaktor bieten deutlich weniger Output. Besonders unerfahrene Anwender auf dem Gebiet heutiger LED-Taschenlampen dürften ihren Augen kaum trauen, denn mit 360 Lumen ist der kleine Winzling deutlich heller als frühere Monstertaschenlampen mit herkömmlichen Glühlampen!

Der Abstrahlwinkel ist dabei relativ breit und der Spot nicht übertrieben stark ausgeprägt, wodurch eine recht harmonische Ausleuchtung des unmittelbaren Umfelds erreicht wird. Dennoch werden auch weiter entfernte Objekte noch erreicht, das Maximum liegt bei 84 m. Die Lichtfarbe ist Kaltweiß, allerdings eines von der sehr angenehmen Sorte, weil keinerlei Farbstich auftritt.
► Regelung:
Die maximale Lichtleistung von 360 Lumen steht für 20 Minuten zur Verfügung, die mittlere Stufe mit 80 Lumen für 1,5 Stunden und die niedrigste Stufe mit 5 Lumen für 15 Stunden. Bei Nutzung herkömmlicher NiMH-Akkus werden 110 Lumen für 1 h erreicht, 25 Lumen für 5,7 Stunden und 3 Lumen für 45 Stunden. Je größer der Output, desto mehr erhitzt sich natürlich auch das Gehäuse, denn die von der LED erzeugte Hitze muss ja irgendwie abgeführt werden. Aufgrund ihrer Winzigkeit bietet die K18 natürlich keinerlei Reserven, wodurch sich die Lampe sehr schnell erhitzt.
► Bedienung:
Im Gegensatz zu den meisten anderen Lampen dieser Größe, die durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfes bedient werden, verfügt die K18 über einen Seitenschalter. Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe durch Gedrückthalten. Kurzes Drücken schaltet zwischen den drei Leuchtstufen um. Ein Doppelklick bei leuchtender Lampe aktiviert den Strobe-Modus.
Zusätzlich verfügt die K18 über eine Memoryfunktion, sodass nach dem Einschalten immer die zuletzt gewählte Leuchtstufe genutzt wird. Auch eine elektronische Lock-Funktion ist vorhanden. Diese Funktion wird jeweils durch einen Doppelklick im ausgeschalteten Zustand aktiviert bzw. deaktiviert.

► Fazit:
Die UltraTac K18 ist die bislang beste Mini-Taschenlampe, die mir bislang untergekommen ist. Sie ist (mit Li-Ion-Akku) deutlich heller als andere Schlüsselbundleuchten und gleichzeitig umfassend ausgestattet. Praxisgerechte Leuchtstufen, Memory- und Lock-Funktion sowie die Lademöglichkeit – das sind größtenteils Dinge die bei anderen Mini-Lampen mit Abwesenheit glänzen. Bleibt abschließend zu erwähnen, dass auch die Befestigungsmöglichkeit mit dem Karabiner sehr praxisgerecht und zudem auch verlustsicher ist.

Viele Grüße
T-Freak
► Technische Daten:
- LED: Cree XP-G2 S2
- Output mit Li-Ion-Akku: 360 / 80 / 5 Lumen
- Output mit NiMH-Akku: 110 / 25 / 3 Lumen
- Reichweite: 84 m
- Peak Beam Intensity: 1.764 cd
- Abmessungen: 75 x 14 mm
- Gewicht: 23 g (inkl. Akku, exkl. Karabiner)
- IPX-8 spezifiziert
► Verpackung und Lieferumfang:
Die UltraTac K18 wird in einer farbig bedruckten Kartonverpackung geliefert. Neben der Lampe befinden sich darin Ersatzgummidichtungen, zwei Halteclips, ein Schlüsselbundanhänger und eine Kurzanleitung in englischer Sprache. Ein Li-Ion-Akku vom Typ 10440 und ein USB-Lademodul liegen ebenfalls bei.

► Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität:
Die winzige Lampe ähnelt stark einer Thrunite Ti3, wirkt aber insgesamt etwas edler und hochwertiger. Die Abmessungen betragen 75 x 14 mm, das Gewicht inkl. Batterie und Schlüsselanhängerkette liegt bei 25,7g. Die Verarbeitung ist makellos, wie man anhand der Makroaufnahmen erkennen kann.




► Stromversorgung:
Die UltraTac K18 wird mit einer Batterie oder Akku der Größe AAA betrieben. Mit Alkali-Batterien oder NiMH-Akkus muss man aber aufgrund der niedrigeren Spannungswerte mit deutlichen Einbußen bei der Lichtleistung leben. Im Maximum stehen dann nur 110 Lumen zur Verfügung. Mit dem mitgelieferten 10440er Li-Ion-Akku sind hingegen stolze 360 Lumen möglich, allerdings bei einem Drittel der Laufzeit. Leider handelt es sich um ein ungeschütztes Exemplar ohne PCB (Printed Circuit Board). Wer auf Nummer sichergehen will, sollte sich ein geschütztes Exemplar besorgen oder die Lampe mit herkömmlichen Energiespendern, wie z.B. den empfehlenswerten Eneloops nutzen.

Wer über kein separates Ladegerät für Li-Ion-Akkus verfügt, kann das im Lieferumfang befindliche USB-Lademodul nutzen.


Dieses wird anstelle des Lampenkopfes auf das Batterierohr geschraubt und über eine Micro-USB-Buchse mit dem nötigen Strom versorgt.


Der Ladezustand wird über eine integrierte LED signalisiert. Diese leuchtet während des Ladens Rot und schaltet um auf Grün, wenn der Akku vollgeladen ist.


► Lichtleistung:
Die UltraTac K18 nutzt eine Cree XP-G2 LED und generiert daraus die bereits angesprochenen 360 Lumen. Sämtliche mir bekannten Lampen mit diesem Formfaktor bieten deutlich weniger Output. Besonders unerfahrene Anwender auf dem Gebiet heutiger LED-Taschenlampen dürften ihren Augen kaum trauen, denn mit 360 Lumen ist der kleine Winzling deutlich heller als frühere Monstertaschenlampen mit herkömmlichen Glühlampen!

Der Abstrahlwinkel ist dabei relativ breit und der Spot nicht übertrieben stark ausgeprägt, wodurch eine recht harmonische Ausleuchtung des unmittelbaren Umfelds erreicht wird. Dennoch werden auch weiter entfernte Objekte noch erreicht, das Maximum liegt bei 84 m. Die Lichtfarbe ist Kaltweiß, allerdings eines von der sehr angenehmen Sorte, weil keinerlei Farbstich auftritt.
► Regelung:
Die maximale Lichtleistung von 360 Lumen steht für 20 Minuten zur Verfügung, die mittlere Stufe mit 80 Lumen für 1,5 Stunden und die niedrigste Stufe mit 5 Lumen für 15 Stunden. Bei Nutzung herkömmlicher NiMH-Akkus werden 110 Lumen für 1 h erreicht, 25 Lumen für 5,7 Stunden und 3 Lumen für 45 Stunden. Je größer der Output, desto mehr erhitzt sich natürlich auch das Gehäuse, denn die von der LED erzeugte Hitze muss ja irgendwie abgeführt werden. Aufgrund ihrer Winzigkeit bietet die K18 natürlich keinerlei Reserven, wodurch sich die Lampe sehr schnell erhitzt.
► Bedienung:
Im Gegensatz zu den meisten anderen Lampen dieser Größe, die durch Lösen und Festdrehen des Lampenkopfes bedient werden, verfügt die K18 über einen Seitenschalter. Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe durch Gedrückthalten. Kurzes Drücken schaltet zwischen den drei Leuchtstufen um. Ein Doppelklick bei leuchtender Lampe aktiviert den Strobe-Modus.
Zusätzlich verfügt die K18 über eine Memoryfunktion, sodass nach dem Einschalten immer die zuletzt gewählte Leuchtstufe genutzt wird. Auch eine elektronische Lock-Funktion ist vorhanden. Diese Funktion wird jeweils durch einen Doppelklick im ausgeschalteten Zustand aktiviert bzw. deaktiviert.

► Fazit:
Die UltraTac K18 ist die bislang beste Mini-Taschenlampe, die mir bislang untergekommen ist. Sie ist (mit Li-Ion-Akku) deutlich heller als andere Schlüsselbundleuchten und gleichzeitig umfassend ausgestattet. Praxisgerechte Leuchtstufen, Memory- und Lock-Funktion sowie die Lademöglichkeit – das sind größtenteils Dinge die bei anderen Mini-Lampen mit Abwesenheit glänzen. Bleibt abschließend zu erwähnen, dass auch die Befestigungsmöglichkeit mit dem Karabiner sehr praxisgerecht und zudem auch verlustsicher ist.

Viele Grüße
T-Freak
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Mini ist nicht gleich Mini.