Update 12.04.: improvisierter Laufzeittest
Heute kam meine vor rund 10 Tagen bestellte Nitecore TM9K Pro mit 3x UHI40max an.
Damals nur bei flashlightgo lieferbar, gibt es sie ja inzwischen überall. Ich habe 134,-€ bezahlt, der Versand lief schnell und problemlos ab. Im Karton sind die Lampe, Holster, Handschlaufe mit Einfädelhilfe, USB Ladekabel, Clip und die mehrsprachige Anleitung.

Nach meiner eher enttäuschenden Erfahrung mit der EDC33 und derem widerspenstigen Heckschalter, wollte ich ursprünglich auf die EDC35 wechseln. Ich konnte mich aber nie dazu durchringen, zumal das Heckschalterkonzept dem der EDC33 entsprach. Dafür fand ich die Leistung der UHI20max beeindruckend, gerade bei der Baugröße. Die UHI40max versprach hier auch noch mehr… Es sollte also irgendwann mal noch eine Lampe mit einer LED aus der UHI-Serie her.
Nachdem @Nightbreed uns alle auf die neue TM9K Pro aufmerksam gemacht hatte, reifte sehr schnell der Entschluss - gerade auch wegen dem anderen Schalterkonzept - dieses Modell auszuprobieren. Und ich muss sagen, daß ich mit der Mechanik des/der Schalter sehr glücklich bin. Gut zu erreichen und zu drücken, genau der richtige Widerstand, präzise Rückmeldung und definierter Druckpunkt! Selbst in der nicht-taktischen Handhaltung lässt sich die Lampe mit dem kleinen Finger bedienen, da der MODE-Schalter für die Momentschaltung von SEARCH und LUMINSHIELD einen leichten Druckpunkt und sehr geringen Hub bietet.
Die restliche Anmutung und Verarbeitung kann ich ebenfalls loben: saubere Anodisierung, Abdeckung des USB-C Ladeanschlusses sitzt fest und ist plan mit dem Gehäuse, die Lampe liegt insgesamt gut in der Hand. Sie ist natürlich größer und schwerer als die EDC33, sowie durch den taktischen Ring und den großen Kopf nicht so handschmeichlerisch. Meiner Meinung nach auch nur bedingt hosentaschentauglich. Durch den taktischen Ring und 4 Abflachungen am Kopf ist ein ungewolltes Wegrollen ausgeschlossen.

Die Lichtfarbe empfinde ich als weiß ohne Störungen, in den Stufen ultralow und low ist für mich ein leichter Grünschimmer zu erkennen. In mid und high kann ich den nicht mehr wahrnehmen.

Stufe high
Da ich die EDC33 wieder verkauft habe, kann ich die beiden leider nicht direkt vergleichen. Aus meiner Erinnerung heraus war der Grünstich bei der EDC33 aber etwas auffälliger - wohlgemerkt beim Wallshot. Draußen empfand ich das Licht der EDC33 als völlig akzeptabel.
Hier mal ein paar Wall- bzw. Doorshots. Fotografiert mit dem iPhone, Camera+ und festem WB (Referenz Stufe ultralow) ISO200 und 1/125s, Abstand zur Tür ca. 1m.

Noch ein paar Worte zur Bedienung, die simpel und logisch aufgebaut ist; lässt sich auch ohne Lesen der Anleitung schnell erfassen.
Aus AUS den POWER-Knopf voll druchdrücken, um die Lampe einzuschalten. Sie startet auf ihrer letzten Stufe (ultralow - high) und merkt sich die gewählte Stufe beim Ausschalten. Um durch die Stufen von ultralow nach high zu wechseln, den POWER-Knopf immer nur halb durchdrücken; zum Ausschalten wieder voll durchdrücken.
Aus AUS oder EIN den MODE-Knopf halb durchdrücken, um SEARCH zu aktivieren; voll durchdrücken für LUMINSHIELD.
Es gibt zwei Lockout-Modi: für den "Light-Lockout" aus AUS oder EIN den POWER-Knopf voll durchdrücken und halten, bis die Lampe 1x blinkt. Damit sind die normalen Stufen über den POWER-Knopf nicht mehr aktivierbar, SEARCH und LUMINSHIELD über den MODE-Knopf funktionieren weiterhin.
Für den kompletten Lockout aus AUS oder EIN den POWER-Knopf voll durchdrücken und halten, bis die Lampe 3x blinkt.
Zum Deaktivieren des Lockout den POWER-Knopf 3x hintereinander voll durchdrücken.
Eine Sache ist mir noch aufgefallen: das Holster scheint nicht genau passend für die Lampe zu sein. Man muss sehr viel Kraft aufwenden, um die Lampe so tief ins Holster zu schieben, dass man es schliessen kann. Durch den taktischen Ring sitzt sie dann dermassen fest drin, dass man beide Hände und wieder einen gehörigen Kraftaufwand braucht, um sie da raus zubekommen. Mit einer lässigen und schnellen Handbewegung nur einer Hand ist es nicht getan.

In den nächsten Tagen (Abenden) will ich das kleine Monster mit der TS30pro (hell) und der L35v2 (hell und Heckschalter) vergleichen.
Vielleicht mache ich auch mal einen improvisierten Laufzeit- und Stabilitätstest auf Stufe high mit dem Opple Schätzeisen.

Update Laufzeittest: Aufbau im Gästeklo (dunkel, 0 Lux), Opple LM3 mit 1m Abstand zur Lampe; die Lampe lag ausgerichtet zum Opple und ungekühlt im 22° warmen Zimmer. Akkustand kann ich mit ca. 90% nur schätzen.

Stufe high nach 30 sec.

Stufe mid nach 1h
Die Lampe schaltet temperaturgeregelt bei ca. 54° (gemessen mit dem Infrarotfieberthermometer am Lampenkopf) nach 2-3min von high auf mid herunter. Dort bleibt sie stabil bei ca. 42° bis der Akku leer ist bzw. ich den Test nach 1:20h abbrechen musste. Die LED am Heck der Lampe zeigte einen ungefähren Akkustand von weniger als 10% an (schnell blinkend). Die Stufe high liess sich bei diesem Akkustand noch aktivieren, SEARCH oder LUMINSHIELD nicht mehr.
Mein Fazit bis hier: coole Lampe, macht richtig Spaß und ich freue mich schon auf die Nacht
Heute kam meine vor rund 10 Tagen bestellte Nitecore TM9K Pro mit 3x UHI40max an.
Damals nur bei flashlightgo lieferbar, gibt es sie ja inzwischen überall. Ich habe 134,-€ bezahlt, der Versand lief schnell und problemlos ab. Im Karton sind die Lampe, Holster, Handschlaufe mit Einfädelhilfe, USB Ladekabel, Clip und die mehrsprachige Anleitung.

Nach meiner eher enttäuschenden Erfahrung mit der EDC33 und derem widerspenstigen Heckschalter, wollte ich ursprünglich auf die EDC35 wechseln. Ich konnte mich aber nie dazu durchringen, zumal das Heckschalterkonzept dem der EDC33 entsprach. Dafür fand ich die Leistung der UHI20max beeindruckend, gerade bei der Baugröße. Die UHI40max versprach hier auch noch mehr… Es sollte also irgendwann mal noch eine Lampe mit einer LED aus der UHI-Serie her.
Nachdem @Nightbreed uns alle auf die neue TM9K Pro aufmerksam gemacht hatte, reifte sehr schnell der Entschluss - gerade auch wegen dem anderen Schalterkonzept - dieses Modell auszuprobieren. Und ich muss sagen, daß ich mit der Mechanik des/der Schalter sehr glücklich bin. Gut zu erreichen und zu drücken, genau der richtige Widerstand, präzise Rückmeldung und definierter Druckpunkt! Selbst in der nicht-taktischen Handhaltung lässt sich die Lampe mit dem kleinen Finger bedienen, da der MODE-Schalter für die Momentschaltung von SEARCH und LUMINSHIELD einen leichten Druckpunkt und sehr geringen Hub bietet.
Die restliche Anmutung und Verarbeitung kann ich ebenfalls loben: saubere Anodisierung, Abdeckung des USB-C Ladeanschlusses sitzt fest und ist plan mit dem Gehäuse, die Lampe liegt insgesamt gut in der Hand. Sie ist natürlich größer und schwerer als die EDC33, sowie durch den taktischen Ring und den großen Kopf nicht so handschmeichlerisch. Meiner Meinung nach auch nur bedingt hosentaschentauglich. Durch den taktischen Ring und 4 Abflachungen am Kopf ist ein ungewolltes Wegrollen ausgeschlossen.

Die Lichtfarbe empfinde ich als weiß ohne Störungen, in den Stufen ultralow und low ist für mich ein leichter Grünschimmer zu erkennen. In mid und high kann ich den nicht mehr wahrnehmen.

Stufe high
Da ich die EDC33 wieder verkauft habe, kann ich die beiden leider nicht direkt vergleichen. Aus meiner Erinnerung heraus war der Grünstich bei der EDC33 aber etwas auffälliger - wohlgemerkt beim Wallshot. Draußen empfand ich das Licht der EDC33 als völlig akzeptabel.
Hier mal ein paar Wall- bzw. Doorshots. Fotografiert mit dem iPhone, Camera+ und festem WB (Referenz Stufe ultralow) ISO200 und 1/125s, Abstand zur Tür ca. 1m.

Noch ein paar Worte zur Bedienung, die simpel und logisch aufgebaut ist; lässt sich auch ohne Lesen der Anleitung schnell erfassen.
Aus AUS den POWER-Knopf voll druchdrücken, um die Lampe einzuschalten. Sie startet auf ihrer letzten Stufe (ultralow - high) und merkt sich die gewählte Stufe beim Ausschalten. Um durch die Stufen von ultralow nach high zu wechseln, den POWER-Knopf immer nur halb durchdrücken; zum Ausschalten wieder voll durchdrücken.
Aus AUS oder EIN den MODE-Knopf halb durchdrücken, um SEARCH zu aktivieren; voll durchdrücken für LUMINSHIELD.
Es gibt zwei Lockout-Modi: für den "Light-Lockout" aus AUS oder EIN den POWER-Knopf voll durchdrücken und halten, bis die Lampe 1x blinkt. Damit sind die normalen Stufen über den POWER-Knopf nicht mehr aktivierbar, SEARCH und LUMINSHIELD über den MODE-Knopf funktionieren weiterhin.
Für den kompletten Lockout aus AUS oder EIN den POWER-Knopf voll durchdrücken und halten, bis die Lampe 3x blinkt.
Zum Deaktivieren des Lockout den POWER-Knopf 3x hintereinander voll durchdrücken.
Eine Sache ist mir noch aufgefallen: das Holster scheint nicht genau passend für die Lampe zu sein. Man muss sehr viel Kraft aufwenden, um die Lampe so tief ins Holster zu schieben, dass man es schliessen kann. Durch den taktischen Ring sitzt sie dann dermassen fest drin, dass man beide Hände und wieder einen gehörigen Kraftaufwand braucht, um sie da raus zubekommen. Mit einer lässigen und schnellen Handbewegung nur einer Hand ist es nicht getan.

In den nächsten Tagen (Abenden) will ich das kleine Monster mit der TS30pro (hell) und der L35v2 (hell und Heckschalter) vergleichen.
Vielleicht mache ich auch mal einen improvisierten Laufzeit- und Stabilitätstest auf Stufe high mit dem Opple Schätzeisen.

Update Laufzeittest: Aufbau im Gästeklo (dunkel, 0 Lux), Opple LM3 mit 1m Abstand zur Lampe; die Lampe lag ausgerichtet zum Opple und ungekühlt im 22° warmen Zimmer. Akkustand kann ich mit ca. 90% nur schätzen.

Stufe high nach 30 sec.

Stufe mid nach 1h
Die Lampe schaltet temperaturgeregelt bei ca. 54° (gemessen mit dem Infrarotfieberthermometer am Lampenkopf) nach 2-3min von high auf mid herunter. Dort bleibt sie stabil bei ca. 42° bis der Akku leer ist bzw. ich den Test nach 1:20h abbrechen musste. Die LED am Heck der Lampe zeigte einen ungefähren Akkustand von weniger als 10% an (schnell blinkend). Die Stufe high liess sich bei diesem Akkustand noch aktivieren, SEARCH oder LUMINSHIELD nicht mehr.
Mein Fazit bis hier: coole Lampe, macht richtig Spaß und ich freue mich schon auf die Nacht
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