ThruNite hat mir eine ihrer neuen EDC-Lampen geschickt, die ThruNite Archer Mini, welche ich euch in diesem Review genauer zeigen möchte.
Dieses Review ist auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/130
Die geriffelte Struktur des Akkurohrs zusammen mit der kleinen Stufe an der Tailcap ermöglichen ein gutes Handling mit zwei Fingern. Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen: Keine Öse für eine Handschlaufe und ohne Clip neigt die Lampe zum Wegrollen. Die Verarbeitungsqualität ist aber ausgezeichnet. Alle Kanten sind abgerundet, keine Defekte in der Anodisierung.
Im direkten Vergleich mit einigen anderen kleineren Lampen fällt auf, wie kompakt die Archer Mini ist. Sie hat eine Länge von 83 mm, hat einen Durchmesser von 16,7 mm und wiegt inklusive Clip gerade mal 36 g.
Da der Akku fest verbaut ist, lässt er sich über einen USB-C Anschluss laden, welcher hinter einer Hülse am Kopf der Lampe verborgen ist. Diese Hülse wird losgeschraubt (fällt aber nicht komplett ab). Dadurch ist auch ein guter Schutz gegen Schmutz und Wasser gewährleistet (IPX8, 2m).
Während des Ladevorgangs leuchtet eine kleine LED in rot, nach Abschluss in blau.
Das Aufladen dauert 1:18 h und sollte an jedem USB-Anschluss funktionieren, da gerade mal 320 mA benötigt werden. Für den kleinen 320 mAh Akku ist das schon recht ordentlich.
ThruNite hat die Funktionen auf das Nötigste reduziert und erlaubt damit eine sehr einfache Bedienung.
Fast alle Funktionen sind aus jedem Zustand zu erreichen. Eine Ausnahme stellt low dar, welches nur von aus erreicht werden kann. Ungewöhnlich ist auch, dass der Lockout nur bei eingeschalteter Lampe durch Halten des Tasters von mindestens 0,5 s möglich ist. Ebenso kurzes Halten deaktiviert den Lockout wieder. Dies könnte meiner Meinung nach etwas länger ausfallen, etwa 1-2 Sekunden.
Der Zwei-Wege-Clip ermöglicht die Nutzung der Archer Mini zusammen mit einer Mütze als improvisierte Kopflampe. Das funktioniert erstaunlich gut, da die Lampe nicht zu schwer ist.
Das Lichtbild wird von dem großen, gleichmäßigen Spot dominiert, der in einem weichen Verlauf in einen immer noch recht brauchbaren Spill übergeht. Ein recht guter Kompromiss zwischen Reichweite, Benutzbarkeit im Nahbereich und Leistung.
Sobald die Helligkeit bei leerem Akku anfängt zu fallen, fängt die Lampe an, alle 10 Sekunden zu blinken. Leider konnte ich in meinen Tests kein LVP erkennen – im Gegensatz zu einem anderen Review.
Leider gibt es keine Möglichkeit, den momentanen Ladestand zu erfahren. Aufgrund der konstanten Helligkeit weiß man nicht, ob die Lampe noch für 50 Minuten läuft oder nur noch für eine. Eine Anzeige des Ladestands gibt es auch nicht. Somit bleibt nur noch regelmäßiges Aufladen und für den Notfall eine Powerbank in Griffweite.
Das Laufzeitdiagramm deutet darauf hin, dass in der Archer Mini ein Buck-Regler genutzt wird, welcher in diesem Fall den maximalen Strom konstant hält. Die einzelnen Helligkeitsstufen werden wiederum mittels PWM bei 4 kHz geregelt. Das ist zwar nicht zu sehen, aber ein leichtes Fiepen ist zu vernehmen, wenn man die Lampe dicht ans Ohr hält.
Mehr gibt es zum Inneren nicht zu sagen, da alles komplett verklebt ist. Das ist natürlich ein Problem, sollte der Akku irgendwann einmal altersschwach werden. Bevor man dann die Lampe komplett entsorgt, kann man natürlich versuchen, sie mit Gewalt zu öffnen. Sollte es bei mir mal soweit sein, werde ich Strommessungen nachliefern.
Archer Mini bei thrunite.com
Dieses Review ist auch auf meiner Webseite zu finden: https://www.sammyshp.de/betablog/post/130
Lieferumfang und Hardware
Die Archer Mini kommt in einer überraschend kleinen Verpackung zusammen mit einem vormontierten Clip, einer Anleitung und einem USB-C Ladekabel.Die geriffelte Struktur des Akkurohrs zusammen mit der kleinen Stufe an der Tailcap ermöglichen ein gutes Handling mit zwei Fingern. Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen: Keine Öse für eine Handschlaufe und ohne Clip neigt die Lampe zum Wegrollen. Die Verarbeitungsqualität ist aber ausgezeichnet. Alle Kanten sind abgerundet, keine Defekte in der Anodisierung.
Im direkten Vergleich mit einigen anderen kleineren Lampen fällt auf, wie kompakt die Archer Mini ist. Sie hat eine Länge von 83 mm, hat einen Durchmesser von 16,7 mm und wiegt inklusive Clip gerade mal 36 g.
Da der Akku fest verbaut ist, lässt er sich über einen USB-C Anschluss laden, welcher hinter einer Hülse am Kopf der Lampe verborgen ist. Diese Hülse wird losgeschraubt (fällt aber nicht komplett ab). Dadurch ist auch ein guter Schutz gegen Schmutz und Wasser gewährleistet (IPX8, 2m).
Während des Ladevorgangs leuchtet eine kleine LED in rot, nach Abschluss in blau.
Das Aufladen dauert 1:18 h und sollte an jedem USB-Anschluss funktionieren, da gerade mal 320 mA benötigt werden. Für den kleinen 320 mAh Akku ist das schon recht ordentlich.
Bedienung und Funktion
An der Tailcap gibt es einen abgerundeten Taster, der vom Gefühl her erst wie ein Schalter wirkt: Erst ein Stück federnd, dann ein herzhaftes Klack. Es handelt sich jedoch um einen elektronischen Taster. Natürlich ist durch den exponierten Taster kein Tailstand möglich.ThruNite hat die Funktionen auf das Nötigste reduziert und erlaubt damit eine sehr einfache Bedienung.
| Zustand | Aktion | Funktion |
| aus | 1C | low |
| aus/an | 2C | high |
| aus/an | 3C | strobe |
| an | 1C | off |
| an | 1H | lockout |
| lockout | 1H | low |
Fast alle Funktionen sind aus jedem Zustand zu erreichen. Eine Ausnahme stellt low dar, welches nur von aus erreicht werden kann. Ungewöhnlich ist auch, dass der Lockout nur bei eingeschalteter Lampe durch Halten des Tasters von mindestens 0,5 s möglich ist. Ebenso kurzes Halten deaktiviert den Lockout wieder. Dies könnte meiner Meinung nach etwas länger ausfallen, etwa 1-2 Sekunden.
Der Zwei-Wege-Clip ermöglicht die Nutzung der Archer Mini zusammen mit einer Mütze als improvisierte Kopflampe. Das funktioniert erstaunlich gut, da die Lampe nicht zu schwer ist.
Lichtbild
In der Archer Mini ist eine Luminus SST-20 verbaut. Zwar ist auf der Verpackung "CW" angegeben, die Farbtemperatur bewegt sich aber mehr im Bereich von 5500 K. Wie zu erwarten war, gibt es einen leichten Grünstich und der CRI ist auch nur mäßig. Die LED sitzt hinter einer recht kleinen TIR-Optik mit einem sichtbaren Durchmesser von nur 10 mm.Das Lichtbild wird von dem großen, gleichmäßigen Spot dominiert, der in einem weichen Verlauf in einen immer noch recht brauchbaren Spill übergeht. Ein recht guter Kompromiss zwischen Reichweite, Benutzbarkeit im Nahbereich und Leistung.
Treiber und Laufzeit
Für eine Taschenlampe dieser Größe erreicht die Archer Mini eine beachtliche Laufzeit. Auf High gibt es nach zwei Minuten einen Stepdown auf 45%. Danach wird die Helligkeit für rund 50 Minuten absolut konstant gehalten. In Low bleibt die Helligkeit sogar für knapp acht Stunden konstant. Hier die Angaben des Herstellers:| Modus | Helligkeit | Laufzeit | Intensität |
| Low | 18 lm | 7,5 h | |
| High | 405 lm / 157 lm | 2,5 + 52 min | 1880 cd (87 m) |
| Strobe | 355 lm | 110 min |
Sobald die Helligkeit bei leerem Akku anfängt zu fallen, fängt die Lampe an, alle 10 Sekunden zu blinken. Leider konnte ich in meinen Tests kein LVP erkennen – im Gegensatz zu einem anderen Review.
Leider gibt es keine Möglichkeit, den momentanen Ladestand zu erfahren. Aufgrund der konstanten Helligkeit weiß man nicht, ob die Lampe noch für 50 Minuten läuft oder nur noch für eine. Eine Anzeige des Ladestands gibt es auch nicht. Somit bleibt nur noch regelmäßiges Aufladen und für den Notfall eine Powerbank in Griffweite.
Das Laufzeitdiagramm deutet darauf hin, dass in der Archer Mini ein Buck-Regler genutzt wird, welcher in diesem Fall den maximalen Strom konstant hält. Die einzelnen Helligkeitsstufen werden wiederum mittels PWM bei 4 kHz geregelt. Das ist zwar nicht zu sehen, aber ein leichtes Fiepen ist zu vernehmen, wenn man die Lampe dicht ans Ohr hält.
Mehr gibt es zum Inneren nicht zu sagen, da alles komplett verklebt ist. Das ist natürlich ein Problem, sollte der Akku irgendwann einmal altersschwach werden. Bevor man dann die Lampe komplett entsorgt, kann man natürlich versuchen, sie mit Gewalt zu öffnen. Sollte es bei mir mal soweit sein, werde ich Strommessungen nachliefern.
Fazit
Eine kompakte Taschenlampe für die Hosentasche, die durch ihr schlichtes Auftreten und die einfache Bedienung überzeugt. Allerdings sehe ich auch Verbesserungspotential: austauschbarer Akku, Ladestandsanzeige und eine SST-20 in 4000 K, welche eine weitaus bessere Farbwiedergabe bietet. Alles in allem eine tolle, kleine Lampe, die auch gar nicht mal so viel kostet.Archer Mini bei thrunite.com



















