M steht für Monster
Superfire M20 im StoreSuperfire hat mich gefragt, ob ich einen Gruppenkauf für Superfire-Lampen einrichten kann. Ich komme dem nach, soweit es sich lohnt. Das aber außerhalb dieses Reviews, das ich mir nach Erhalt der Lampe nicht zu schreiben verkneifen konnte.
Die M20 ist eine recht leichtungsstarke und kompakte 4 x 18650, 4 X 5050 LED Lampe. Die Akkus sind eingebaut und können nur in der Lampe über einen USB-C-Port geladen werden. Ein weiter Port ermöglicht die Verwendung der Lampe als Powerbank. Die Lampe ist wasserdicht, aber, ähm, taucht nicht [gerne]
.Die M20 ist extrem kalt und der kleinste Modus hat über 200 Schmackies. Für eine Sekunde können gepeilte 11000 lm entfesselt werden, der High Mode läuft im Mittel mit ca. 2000 lm.
Ich mag diese Bestie, muss aber dazu sagen, dass sie eine Budget-Lampe ist. An der ein oder anderen Ecke merkt man das.
Gehäuse
Das Ding ist elegant, keine Frage. Sieht nach Alu-Spritzguss aus, jedenfalls gibt's keine Frässpuren. Der Clip tut's gut, wobei der für Rechtshänder an der falschen Seite sitzt. Hat man die Lampe links hängen, kann man sie so greifen, dass der Daumen gleich auf dem Taster Liegt.
Oben am Clip ist ein winziges Loch für die Lanyard-Freunde.
Alles an der Lampe ist verschraubt. Ich gucke später noch, ob ich an die Akkus komme und werde berichten.
Modes und UI
Der Taster ist angenehm stramm und enthält ein Silikon Lightguide für eine r/g LED. Das sieht ziemlich edel aus.
Die Lampe startet auf Low. Weitere klicks führen zu Mid, High, Aus. Doppel Klicks aktivieren den Turbo, dann den Strobe, zuletzt SOS. EIn einfacher Klick führt zurück zum letzten regulären Modus. Jederzeit kann man per gehaltenem Klick die Lampe ausschalten. Das ist alles einfach und logisch.
Es gibt keinen Lockout. Eigentlich will man den bei soviel Power, allerdings schalten einfache Klicks nur harmlose Modi an. Hier wird die Lampe nicht ernsthaft heiß.
Turbo Mode
Die M20 hat einen interessanten Turbo-Mode. Initial gibt's 11000 lm in die Landschaft, nach 30 s immerhin noch 6600 lm (Superfire gibt 6000 lm nach ANSI FL-1 an) und am Ende landet die Lampe im Low-Mode. Dann greift der Überhitzungsschutz (45,7 °C) und Low ist der einzige noch verfügbare Modus, bis die Lampe auf 28 °C runter ist. Während dieser Mechanismus läuft, blinkt die Taster-LED rot.
High Mode und Energie Management
Es gibt leider kein echtes Energy Management. Die Lampe zieht, was sie kann, folgt also der Entladung des Akku-Packs, und geht dann aus. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie nach ca. zwei Stunden abregelt, um die Laufzeit zu verlängern. In jedem Fall kommt aber aufgrund des Leistungsabfalls am Ende das Aus nicht völlig überraschend.
High läuft über Stunden und leuchtet einen großen Bereich locker aus. Das sind immerhin anfänglich über 2000 lm. Dabei bleibt die Temperatur unter etwa 30 °C. Das Unibody-Design ist hier goldig, was die Entwärmung angeht.
Lichtqualität
Superfire gibt für die (mir nicht bekannte) LED 7500K an. Oppel interveniert und schlägt satte 9200K vor. Schockschwerenot. Die Farbqualität ist mit Ra 75 recht gut, der Rotanteil hoch. Das Duv liegt bei rosigen -0.01. Meine Augen und meine Kamera finden den Weißabgleich leicht:
Alles Licht in diesem Bild kommt von der M20 im High-Mode! Jup, die Lichtqualität ist trotz der klirrenden Kälte äußerst gut.
Alle regulären Modi sind PWM-generiert, man sieht's bei den 16 kHz Basisfrequenz aber nicht. Turbo zieht natürlich volle Pulle an den Akkus.
Doom Walk
Fazit
Nee, die M20 ist keine EDC. Kein Lockout, hoher Low-Mode, eiskalt. Das ist ein Mini-Monster und will als solches gemocht werden. Lange Laufzeiten mit viel Licht sind drin, sogar ein paar Sekunden voll Glanz und Gloria.
Superfire macht schon sehr vieles richtig. Ich bin gespannt, wie das Engagement bei den Foren sich entwickelt und was da noch alles kommt. Ich hoffe natürlich, dass Feedback angenommen wird.
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) aber irgendwie will der Funke da nicht so recht überspringen.

