[Review] Sofirn HS22 – durchdachte Kopflampe mit Flood und Throw

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Langsam wird es herbstlich und somit werden auch die Tage spürbar kürzer. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die richtige Beleuchtung für die Hunderunden zu machen. Meine bevorzugte Lichtquelle ist dabei eine Kopflampe, damit ich die Hände frei habe.

Auch wenn die meiste Zeit nur der Nahbereich ausgeleuchtet werden muss, ist ein bisschen Reichweite manchmal nicht verkehrt. Bei der Sofirn HS22 lässt sich zwischen mehreren Kanälen umschalten und somit das Lichtbild von einem flutigen Lichtteppich zu einem fokussierten Spot ändern.


Alle Reviews von mir sind auch auf meiner Webseite zu finden:

Review der Sofirn HS22 auf sammyshp.de


Die Taschenlampe wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank!


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Lieferumfang und Hardware​

Die Lampe wird in einem stabilen Karton mit Magnetverschluss geliefert. Das Ladekabel hat auf beiden Seiten einen USB-C-Stecker.
  • Sofirn 18650 Li-Ion Akku (4000 mAh, bei Lieferung 3,91 V)
  • Kopfhalterung
  • USB-C Ladekabel
  • 2x Ersatz-O-Ring
  • Bedienungsanleitung (EN, CN, FR, DE, IT, ES, RU)
Die Anleitung ist sowohl in Englisch als auch in der deutschen Übersetzung leicht verständlich und beschreibt ausführlich alle Funktionen der Lampe. Ein Diagramm verschafft einen schnellen Überblick über die Bedienung.


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Vor der ersten Nutzung der Lampe muss eine Transportsicherung vom Akku entfernt werden. Früher gab es deswegen einen kleinen Anhänger mit entsprechendem Hinweis an der Lampe. Anscheinend gab es häufiger Reklamationen zu nicht funktionierenden Lampen, da der Hinweis nun deutlich vergrößert wurde und nicht mehr zu übersehen sein sollte.


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Bei Kopflampen hat man die Wahl zwischen rechtwinkligen Modellen, die sich auch gut in der Hand nutzen lassen, und solchen, die speziell für den Einsatz als Kopflampe konstruiert wurden. Die Sofirn HS22 gehört mit ihrem symmetrischen Design klar zur zweiten Kategorie.


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Skilhunt H04 | Sofirn HS22 | Cyansky HS6R


Durch die seitliche Anordnung der LEDs neben dem Akkurohr fällt die HS22 insgesamt etwas kürzer aus, ist dadurch allerdings auch nicht mehr ganz so schlank wie eine Winkelkopflampe. Mit 120 g ist die Lampe am Kopf zwar zu spüren, aber noch nicht unangenehm.

Breite: 80,0 mm
Höhe: 45,0 mm
Tiefe: 18,8 mm
Durchmesser (Kappe): 26,5 mm
Durchmesser (Halterung): 22,0 mm
Gewicht (ohne Akku): 72,6 g
Gewicht (18650 Akku): 47,9 g
Gewicht (gesamt): 120,5 g


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Getragen wird die Lampe in dem mitgelieferten Kopfband. Das Gummiband ist großzügig bemessen und sollte auch für größere Köpfe oder über einen Helm passen. Die Halterung besteht aus einem festen Kunststoff, der leicht gebogen ist und sich somit an die Stirn anschmiegt. Durch den über den Kopf verlaufenden Träger wird die Lampe fest in Position gehalten.

Sollte die Halterung einmal verloren gehen oder beschädigt werden, sollten auch generische Halterungen aus Silikon funktionieren (nur das Einsetzen und Entnehmen gestaltet sich dann weniger komfortabel).


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Über eine feine Rastung auf der Rückseite der HS22 lässt sich der Winkel in festen Stufen einstellen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Lampe bei Bewegung – beispielsweise beim Laufen – in der Höhe verstellt.


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Auf der Rückseite befindet sich ein USB-C-Anschluss, über den sich der Akku direkt in der Lampe laden lässt. Er wird durch eine Silikonabdeckung vor Wasser und Schmutz geschützt.


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Der Ladefortschritt wird durch rote und grüne LEDs in den Tastern angezeigt. Man würde erwarten, dass die Farbe bei abgeschlossenem Ladevorgang von Rot zu Grün wechselt. Tatsächlich geschieht dies aber deutlich früher bei einem Ladestrom von etwa 300 bis 500 mA. Zu diesem Zeitpunkt wird zwar nur noch wenig Energie in den Akku geladen, vollständig geladen ist er aber dennoch nicht. Das hat dazu geführt, dass ich meine Laufzeitmessungen wiederholen musste, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.


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Auf beiden Seiten sorgen Federn für einen zuverlässigen Kontakt zum Akku. Es lassen sich alle handelsüblichen 18650-Akkus verwenden, einschließlich besonders langer Varianten mit Schutzschaltung und integriertem Ladeanschluss.

Der im Lieferumfang enthaltene 18650-Akku weist eine hohe Nennkapazität von 4000 mAh auf. In der Praxis konnten bei 1 A Entladestrom 3900 mAh entnommen werden, was einen sehr guten Wert darstellt.

Kleines Detail der Konstruktion: Die Verbindung vom positiven Kontakt zum Treiber erfolgt über ein Flat-Flex-Kabel. An dieser Stelle hatte sich ein wenig Wärmeleitpaste vom Treiber aus in das Akkurohr gedrückt, ließ sich allerdings problemlos reinigen.


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Laut Spezifikation ist die HS22 wassergeschützt nach IP66, was „Schutz gegen starkes Strahlwasser“ bedeutet. Sie soll zudem Stürze aus bis zu 1,5 m Höhe überstehen. Die Verarbeitung macht rundherum einen gelungenen Eindruck. Sämtliche Kanten sind sauber entgratet, und die Anodisierung ist gleichmäßig ausgeführt. Abstriche gibt es hingegen bei der Reparierbarkeit: Da die Optik fest mit dem Gehäuse verklebt ist, lässt sich die Lampe nicht ohne Gewalt öffnen. Reparaturen oder Modifikationen sind dadurch kaum möglich.


Bedienung und Funktion​

Die Bedienung erfolgt über zwei Taster auf der Oberseite der Lampe. Sie bestehen aus festem Silikon und stehen einige Millimeter hervor, sodass sie sich auch mit Handschuhen problemlos finden und bedienen lassen. Dadurch erhöht sich natürlich das Risiko, die Taster versehentlich in der Tasche zu drücken. Andererseits erfordern sie einen gewissen Kraftaufwand für die Betätigung. Im Zweifel sollte die Lampe besser durch Lockern der Kappe oder über einen Dreifachklick gesperrt werden.


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Für die meisten Funktionen spielt es keine Rolle, welcher der beiden Taster gedrückt wird. Über beide Taster lässt sich die Lampe ein- und ausschalten, was die Bedienung leichter macht. Der Modustaster (Ⓜ) dient dem Wechsel der Kanäle, während die Helligkeit über den Helligkeitstaster (☼) geändert wird.

ZustandAktionFunktion
Aus1 KlickEinschalten (vorherige Helligkeit, außer Eco und Turbo)
Aus2 KlicksTurbo
Aus3 KlicksSperren
AusHaltenEco
Ein1 KlickAusschalten
Ein2 KlicksTurbo
EinⓂ HaltenKanal ändern (Throw → Flood → Beide)
Ein☼ HaltenHelligkeit ändern (Low → Med → High)
Ein☼ Klick + HaltenFarbtemperatur ändern
Turbo1 KlickVorherige Helligkeit oder ausschalten
Turbo2 KlicksEco
TurboⓂ HaltenKanal ändern (Throw → Flood → Beide)
Turbo☼ HaltenLow
Turbo☼ Klick + HaltenFarbtemperatur ändern (stufenlos)
Gesperrt3 KlicksEntsperren und in zuletzt genutzer Helligkeit einschalten

Was auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend wirkt, macht sich in der Praxis positiv bemerkbar: Um die Lampe ein- oder auszuschalten, muss nicht erst nach dem richtigen Taster gesucht werden. Dankenswerterweise wurde auch auf einen Strobe verzichtet. Über einen Beacon mit einem kurzen Blitz jede Sekunde hätte ich mich allerdings gefreut. Beim Verstellen der Farbtemperatur gibt es keinen automatischen Richtungswechsel beim Loslassen des Tasters. Ein vollständiger Durchlauf dauert etwa drei Sekunden.

LEDs in den Tastern zeigen nach dem Einschalten fünf Sekunden lang den ungefähren Ladestand an. Ist die Akkuspannung niedrig, pulsieren die LEDs bei eingeschalteter Lampe rot.

FarbeLadestand
Grün75% – 100%
Grün blinkend50% – 75%
Rot25% – 50%
Rot blinkend< 25%


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Mit dem mitgelieferten Kopfband sitzt die HS22 fest am Kopf ohne zu wackeln. Der Verstellmechanismus hält die Lampe zuverlässig in der gewünschten Position, lässt sich jedoch einhändig etwas schwer justieren. Zwar kann die Lampe auch in der Hand verwendet werden, ergonomisch ist sie dafür jedoch nicht ausgelegt.


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Lichtbild​

Die Sofirn HS22 verfügt über zwei Kanäle mit fünf LEDs, die nebeneinander in einer gemeinsamen TIR-Optik untergebracht sind. Der Flood-Kanal besteht dabei aus vier LEDs, wodurch sich die Farbtemperatur ändern lässt.

Throw:
1x Luminus SFT-25R 6000 – 6500 K (CRI 70)

Flood:
2x TN-3535 6000 – 6500 K (CRI 70)
2x TN-3535 2700 K (CRI 90)

Zumindest bei der Luminus SFT-25R handelt es sich um eine bekannte LED, welche durch ihre kleine, runde Leuchtfläche gut für Thrower geeignet ist. Zu den „TN-3535“-LEDs gibt es hingegen keine weiteren Informationen.


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Auf eine zusätzliche Glasscheibe zum Schutz der Optik wurde verzichtet. Dadurch ist die Oberfläche zwar anfälliger für Kratzer, allerdings ist der Kunststoff widerstandsfähiger gegen Stöße und bricht nicht so leicht wie Glas. Eine Antireflexbeschichtung ist nicht vorhanden.

Der Throw-Kanal erzeugt einen eng fokussierten Spot mit einer breiten Corona und einem schwach ausgeprägten Spill. Im äußeren Bereich sind einige Ringe zu erkennen, die in der Praxis aber nicht weiter stören.


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Der Flood-Kanal liefert hingegen einen sehr breiten, leicht mittenbetonten Lichtteppich. Die Reichweite ist natürlich geringer, dafür eignet sich das Flutlicht hervorragend zum Ausleuchten von Innenräumen oder zum Lesen.


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Spot- und Flutlicht können zudem gemischt werden. So lässt sich die Reichweite vom Throw-Kanal nutzen, während gleichzeitig die nähere Umgebung ausgeleuchtet wird.


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Die Farbtemperatur des Flutlichts kann von etwa 2700 K bis 6500 K stufenlos verstellt werden. Die wärmste Einstellung soll zudem eine gute Farbwiedergabe haben (CRI 90). Allerdings wirkt die Farbe nicht nur warm, sondern auch etwas gelblich.

Das Spotlicht hat immer die gleiche Farbtemperatur von etwa 6500 K. Wird das Flutlicht ebenfalls auf Kaltweiß eingestellt, harmonieren beide Kanäle sehr gut miteinander. Je nach Geschmack sind aber auch andere Kombinationen problemlos möglich.


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Links zu den Einzelbildern:
[ 1A 1B 1C ]
[ 2A 2B 2C ]
[ 3A 3B 3C ]
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Treiber und Laufzeit​

Laut Anleitung nutzt die HS22 einen Buck-Treiber und ermöglicht somit einen effizienten Betrieb. Bei gleichzeitiger Nutzung beider Kanäle ist die Reichweite etwas geringer als im reinen Throw-Betrieb, da sich der Strom auf beide Kanäle verteilt.

ModusHelligkeit¹Laufzeit¹Intensität¹ (Reichweite²)Strom³
Throw » Turbo1500 / 600 / 135 lm2 + 120 + 30 min16900 cd (260 m)5,40 A
Throw » High600 / 145 / 50 lm138 + 35 + 450 min6806 cd (165 m)1,20 A
Throw » Medium200 / 50 lm9 + 7,5 h2025 cd (90 m)0,33 A
Throw » Low50 lm45 h400 cd (40 m)0,08 A
Throw » Eco5 lm400 h25 cd (10 m)0,01 A
Flood » Turbo2000 / 750 / 150 lm2 + 100 + 26 min900 cd (60 m)6,00 A
Flood » High600 / 150 / 50 lm183 + 25 + 390 min605 cd (45 m)0,89 A
Flood » Medium200 / 50 lm8 + 6,5 h156 cd (25 m)0,38 A
Flood » Low50 lm45 h25 cd (10 m)0,09 A
Flood » Eco5 lm400 h3 cd (3 m)0,01 A
Beide » Turbo2500 / 600 / 135 lm90 s + 110 + 27 min13225 cd (230 m)7,00 A
Beide » High600 / 150 / 50 lm183 + 25 + 390 min4556 cd (135 m)1,01 A
Beide » Medium200 / 50 lm8 + 6,5 h1406 cd (75 m)0,36 A
Beide » Low50 lm45 h196 cd (28 m)0,08 A
Beide » Eco5 lm400 h16 cd (8 m)0,01 A
Aus12 µA
¹ Herstellerangabe ² Nach ANSI FL1 ³ Messung

Wegen der starken Wärmeentwicklung kann die maximale Helligkeit natürlich nur für kurze Zeit gehalten werden. Nach etwa zwei Minuten wird die Helligkeit reduziert. Dort wird sie dann für lange Zeit konstant gehalten. Bei kritischem Ladestand kann die Lampe noch viele Stunden lang auf niedrigster Stufe genutzt werden.


Sofirn_HS22_runtime_10min.png


Sofirn_HS22_runtime_high.png


Die Temperatur erreicht im Turbo kurzzeitig 50 – 55 °C, stabilisiert sich anschließend jedoch bei etwa 40 °C. Üblicherweise befindet sich die Lampe in der Kopfhalterung und hat somit keinen Hautkontakt, sodass die Wärme kein Problem sein sollte.


Sofirn_HS22_runtime_temp.png


Die Regelung der Helligkeit erfolgt vollständig ohne PWM. Allerdings werden die Flutlicht-LEDs mittels Multiplexing bei 20 kHz betrieben, bei dem schnell zwischen den warmweißen und den kaltweißen LEDs umgeschaltet wird. Für das menschliche Auge ist die Umschaltung jedoch nicht wahrnehmbar.

Unterhalb einer Akkuspannung von etwa 3,2 V pulsiert die Status-LED im Taster rot, während die Lampe eingeschaltet ist. Bei Erreichen von 2,8 V schaltet sich die Lampe automatisch ab, um den Akku vor einer Tiefentladung zu schützen.


Fazit​

Im Test zeigt sich die Sofirn HS22 als eine rundum gelungene Kopflampe. Je nach Bedarf lässt sich ein fokussierter Spot mit über 100 m nutzbarer Reichweite, ein breites Flutlicht mit bis zu 2000 lm oder eine Kombination aus beidem nutzen. Die Farbtemperatur des Flutlichts ist stufenlos einstellbar und kann flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden. Zwei leicht erreichbare Tasten ermöglichen eine komfortable Bedienung, auch mit Handschuhen.

Die Ladeanzeige wechselt etwas verfrüht auf Grün, obwohl der Ladevorgang noch nicht vollständig abgeschlossen ist – es fehlen jedoch nur wenige Prozent. Ein zusätzliches Rotlicht wäre eine schöne Ergänzung gewesen.
 

DaHamstah

Flashaholic*
2 Mai 2013
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1.124
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München
dahamstah.de
Danke für das aufwändige und gut gemachte Review.
Wie würdest du sie im Vergleich zur HS21 sehen?
Ich hab beide, kann aber leider keine so tollen Messungen erstellen, sondern nur so berichten.
HS21 Spot: bisschen größer, sonst sehr vergleichbar
HS21 Flood: 5000k high CRI, wenn du kein warmweiß brauchst, dann ist das in meinen Augen die bessere Version. Aber das Tintmixing und warmweiß bei der HS22 sind schon toll, nutze ich in der Praxis erstaunlich viel.
HS21 Mix: hab ich gehasst, bis ich den Spot auch auf 5000k umgebaut hab. Im Original total unharmonisch, das kaltweiß dominiert, High-CRI geht unter. Sofirn hätte die SFT-40 in 5000k nehmen sollen, damit ist es nämlich ein perfekter Match und super angenehm...

Für mich aber das wichtigste: Die HS21 ist deutlich frontlastiger auf dem Kopf, durch die Bauform. Die HS22 fühlt sich wesentlich leichter an - dafür ist mir das UI der HS21 mit dem Drehring lieber.

Alles in allem sind die Lampen durchaus unterschiedlich und ich bin froh, beide zu haben. Beides wirklich tolle Lampen!

Edit: Satzbau
Und wenn Fragen sind, immer her damit, Fotos kann ich machen und einen Opple LM3 hätte ich auch ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Roger66

Flashaholic*
26 November 2020
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Rodgau
Danke für die Einschätzung. Die HS21 habe ich, der Tintmix stört mich nicht so sehr. Das Hi CRI und der breite Flood war mir wichtig. Und das Rot, das von nervigen Insektenschwärmen schützt.