Einleitung
Die Nitecore P26 fand den Weg, vorwiegend wegen der Drehradsteuerung, auf ganz normalem Weg zu mir. Ich war gespannt wie sich dieses Bedienkonzept in der Praxis verhält.
Die Lampe wird von Nitecore u.a. als taktische Lampe beworben, dieser Einsatzzweck ist mMn ganz und gar nicht gegeben, aber dazu mehr unter "Taktisch oder nicht?" und "Zitat".
Die P-Serie von Nitecore wird als "präzise" beschrieben, daher hatte ich diese Lampe mit Drehrad bestellt und nicht eine der anderen sehr ähnlichen Lampen (MT22C, EC22), der Aufpreis, wenn man dem so sagen kann, ist gering.
Dem Drehrad sag ich einfach einmal Drehrad
. Keine Ahnung ob das die korrekte Bezeichnung für eine solche Bedienung ist? Andere mögen dem Stellrad, Einstellrad, Drehgedöns, Drehring, Drehscheibe, oder wie auch immer sagen
.
Die Taschenlampe
Die Lampe verfügt neben einem Tailcapschalter, einem Drehrad auch noch über einen Wegrollschutz, bzw. einen Zigarrengriffel, auch taktischer Ring genannt
. Speziell ist auch der bei Nitecore beworbene "Stosswiderstands-Mechanismus" (mehr dazu unter "Verarbeitung"). Den Kerzenstand beherrscht die Lampe tadellos.

Technische Daten
Die technischen Daten sind aus der Anleitung entnommen.
Abmessung/Gewicht
Die Speisung erfolgt entweder über 1x 18650 (3.7V) oder 2x RC123 (6V) oder 2x 16340 (7.4V), die letzte Konfiguration ist meines Wissens eher selten möglich (mehr dazu unter "Akku-Kompatibilität").
Verpackung
Die Verpackung ist wie von Nitecore bei solchen Lampen gewöhnt, gut aber nicht herausragend (Karton mit Magnetstreifen oder Koffer sind für mich herausragend, als Bsp.).
Inhalt
Auch der Inhalt entspricht dem Standard, ein Akku ist nicht mit dabei, was ich positiv finde (was aber wohl eher bei Flashis und Dampfer der Fall sein dürfte). Zusätzlich ist noch eine Ersatz-Gummiabdeckung für den Tailcapschalter vorhanden. Desweiteren ist auch ein Holster vorhanden, was auch nicht immer der Fall ist.
Holster
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist, wie von Nitecore gewohnt, qualitativ gut – sehr gut. Keine Kanten, saubere Gravuren, ausreichend gefettete- und sauber geschnittene Gewinde, wobei beim Tailcap-Gewinde am Batterierohr eine ganz kleine Macke aufweist, aber die stört beim Auf- und Zudrehen überhaupt nicht, geht trotzdem ganz "geschmeidig". Auch die LED, eine Cree XP-L Hi V3, ist perfekt zentriert.
Lampe zerlegt
Die Lampe lässt sich in 4 Teile Zerlegen, der taktische Ring kann problemlos entnommen werden, allerdings ist dann ein Gewinde ersichtlich, das nicht abgedeckt wird. In der Tailcap sind 2 Federn verbaut
.
Tailcap
Gewinde Batterierohr-Tailcap
Das nicht ganz perfekte Gewinde der Tailcap, die markierte Stelle enthält eine kleine Unschönheit, ein Grat, der aber auch auf dem Foto kaum ersichtlich ist und auch kaum stört.
Stosswiderstands-Mechanismus
Der erwähnte Stosswiderstands-Mechanismus sieht folgendermassen aus. Eine Feder mit einem Plastikdeckel bzw. Boden für den Akku. Das Prinzip funktioniert, allerdings finde ich die eingesetzte Feder etwas schwach, nicht vom Federdruck her, sondern vom Durchmesser her (elektrischer Widerstand).
Mit Batterierohr
Feder
LED
Die LED ist eine Cree XP-L Hi V3 und ist perfekt zentriert
PWM
Es ist keine PWM ersichtlich
Akku-Kompatibilität
Die Lampe wurde mit folgenden Akkus getestet, nicht von der Leistung her, sondern "nur" ob die Lampe mit entsprechenden Akkus auch funktioniert. Es wurde auch ein Rüttel-/Schütteltest durchgeführt (in alle Richtungen), der aber natürlich keiner Norm entspricht, es wurde aber alles gegeben

Eingesetzte Akkus
Tabelle
* Nicht vorhanden, konnte nicht geprüft werden
Spannend finde ich hierbei die Lösung mit 2x 18350 die vom Hersteller offiziell gar nicht unterstütz wird. Und mit den Keeppower flat-top 18350 funktioniert die Lampe sogar (mit den flat-top 18650-er hingegen nicht). Ein generelles Ausschliessen von flat-top-Akkus ist nicht gegeben, bei meinem Versuch funktionierte die Lampe mit 1/3 der flat-top-Akkus (ungeschützte). Es wurde auch ein Versuch unternommen, indem die 18650-er Akkus mit Unterlagsscheiben verlängert wurden, dass brachte aber gar nichts. Die Frage ist wohl eher ob die Isolierung gerade etwas über den Kontakt ragt oder nicht, das scheint mir bei den Keeppower 18350-er nicht der Fall zu sein, bei dem Samsung 30Q und dem Nitecore IMR18650 aber schon.
Haptik und Bedienung
Tailcapschalter
Der Tailcapschalter erfüllt einzig und alleine die Funktion Ein/Aus, ein "Moment-Ein" durch leichtes Drücken des Schalters ist auch möglich. Strobe oder sonstige Funktionen bietet der Tailcapschalter nicht.
Drehrad
Gut platziert, wenn man die Lampe "normal" in der Hand hält, befindet sich das Drehrad. Das Rad hat 2 Endpunkte, ist also nicht durchgehend, der Winkel der 2 Endpunkte beträgt genau 225°, also 5/8 Umdrehung. Beim Drehen gegen den Uhrzeigersinn gibt es noch einen Widerstandspunkt der aber überschritten werden kann, wenn dieser überschritten wird, wird der Strobmodus aktiviert (leider nicht nur dann
). Das Drehrad hat 0 Spiel und macht einen sehr soliden Eindruck
.
Im schwachen Lichtbereich bemerkt man eine Drehung des Rads bei den ersten ca. 30° nicht oder fast gar nicht
, anschliessend kommt der angehnehme Teil der Regelung, aber...was im schwachen Lichtbereich fehlt, passiert im hellen Lichtbereich zu schnell. Die letzten ca. 5-10° springt die Helligkeit plötzlich auf "Turbo", jedenfalls kommt es mir so vor, wie z.B. von 600 Lumen auf 1000 Lumen. Siehe dazu auch das Video, es wurde versucht die Drehung des Rads durch eine beleuchtete weisse Markierung erkenntlich zu machen. Das Video muss aber schon im Vollformat angeschaut werden damit man die Markierung erkennt.
Bedienung in normaler Haltung
Die Bedienung des Drehrads finde ich gelungen, aber im Einsatz als "Gassi-Lampe" und nicht als taktische Lampe. Nach einigen Spaziergängen, finde ich die Bedienung mittels Daumen in 3 verschiedenen Haltungen am angenehmsten, das Drehrad ist entweder oben, links oder rechts. Mit der Haltung links/rechts kann man nach persönlichem Geschmack aussuchen ob eine Bewegung nach vorne die Stufe erhöht oder absenkt, je nach gefallen hält man dann das Rad auf der rechten oder auf der linken Seite. Das Rad kann aber auch gut mit dem Zeigefinger oder gar mit Zeigefinger und dem Daumen bedient werden.
Drehrad oben (Daumen)
Drehrad links (Daumen)
Drehrad rechts (Daumen)
Drehrad oben (Zeigefinger)
Drehrad oben (Beide Finger)
Taktisch oder nicht?
Für mich taktisch nicht brauchbar, ausser es wird nur eine Stufe oder Strobe benötigt, ein Ändern der Helligkeit geht meines Erachtens nicht, oder es zeigt mir einmal jemand wie das gehen soll (in der taktischen Haltung).
Desweiteren wäre mir das Risiko viel zu hoch, dass durch das Herausziehen der Lampe aus dem Holster die Leuchtstufe verstellt wird, oder gar der Strobe-Modus aktiviert wird. Unter taktisch verstehe ich Notsituationen in denen es schnell gehen muss und je nach Situation auch ein anderes Gerät aus einem anderen Holster gezogen werden muss, wenn in solch einer Situation der Strobe oder die Stufe Moonlight aktiv ist kann das verheerende Auswirkungen haben.
Beamshots
Leider sind mir bei den Beamshots 2 Fehler unterlaufen die ich erst zuhause am PC bemerkte. Die P26 wurde als erstes aufgenommen, bei allen nachfolgenden Lampen war die Position der Kamera leicht verschoben, das Bild der P26 wurde so gut es geht an die anderen angepasst, aber die Positionsverschiebung ist dennoch ersichtlich, hoffe stört nicht allzu sehr, ein Vergleich ist trotzdem gegeben.
Der 2-te Fehler habe ich keine Ahnung wie der zustande kam, vorab – ich erstelle immer 3 Fotos einmal mit der vermuteten passenden Einstellung, dann noch ein über- und ein unterbelichtetes Foto. Bei der EC23 war das Foto mit der passenden Einstellung total unscharf (benutze einen Fernauslöser?), dass Foto das Ihr hier nun seht ist eigentlich das unterbelichtete, so gut wie möglich (sollte ziemlich gut stimmen) an das unscharfe Foto angepasst (mittels Gamma-Korrektur).
Und noch völlig unfair, aber weil sie gerade mit dabei war, die Emisar D4S mit Nichia-LEDs
Gifs
Mit Emisar

Ohne Emisar

Vom Lichtbild her ist sie der Nitecore MH20 am nächsten, gefällt mir ganz gut
.
Fazit
Durch den Stosswidertands-Mechanismus leuchtet die Lampe auch brav weiter wenn sie stark durchgeschüttelt- oder beschleunigt wird, egal ob horizontal oder vertikal oder etwas dazwischen, das Prinzip funktioniert. Schade funktioniert die Lampe nicht mit allen flat-top – Akkus, aber das ist wohl dem rüttelresistenten Konzept zuzuschreiben.
Ganz schlecht ist der Strobmodus, wie schon erwähnt wäre der ziemlich sicher für die Stellung gedacht, wenn dieser "Widerstandspunkt" überwunden wird (gibt übrigens einen schönen "lauten" Klick
). Das Problem ist aber, dieser
-Strobe kommt schon extrem kurz nach der höchsten Stufe und zwar bevor man den Widerstandspunkt überbrückt hat
. Vielleicht ist das auch Absicht für einen "Moment-Strobe" und nach dem Druckpunkt für dauerhaft Strobe, aber ich finds
.
Zum Gassie gehen oder sonst zum Benutzen in der normalen Handhaltung (oder wie sagt man der eigentlich?) ist die Bedienung sehr angenehm, aber als taktische Lampe seh ich die weniger bis gar nicht.
Ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben
Gruss
Jinbodo
Die Nitecore P26 fand den Weg, vorwiegend wegen der Drehradsteuerung, auf ganz normalem Weg zu mir. Ich war gespannt wie sich dieses Bedienkonzept in der Praxis verhält.
Die Lampe wird von Nitecore u.a. als taktische Lampe beworben, dieser Einsatzzweck ist mMn ganz und gar nicht gegeben, aber dazu mehr unter "Taktisch oder nicht?" und "Zitat".
Die P-Serie von Nitecore wird als "präzise" beschrieben, daher hatte ich diese Lampe mit Drehrad bestellt und nicht eine der anderen sehr ähnlichen Lampen (MT22C, EC22), der Aufpreis, wenn man dem so sagen kann, ist gering.
Dem Drehrad sag ich einfach einmal Drehrad
Die Taschenlampe
Die Lampe verfügt neben einem Tailcapschalter, einem Drehrad auch noch über einen Wegrollschutz, bzw. einen Zigarrengriffel, auch taktischer Ring genannt
. Speziell ist auch der bei Nitecore beworbene "Stosswiderstands-Mechanismus" (mehr dazu unter "Verarbeitung"). Den Kerzenstand beherrscht die Lampe tadellos.

Technische Daten
Die technischen Daten sind aus der Anleitung entnommen.
Abmessung/Gewicht
- Länge: 149mm
- Kopfdurchmesser: 31.8mm
- Gewicht: 128.5 (ohne Batterie)
Die Speisung erfolgt entweder über 1x 18650 (3.7V) oder 2x RC123 (6V) oder 2x 16340 (7.4V), die letzte Konfiguration ist meines Wissens eher selten möglich (mehr dazu unter "Akku-Kompatibilität").
Verpackung
Die Verpackung ist wie von Nitecore bei solchen Lampen gewöhnt, gut aber nicht herausragend (Karton mit Magnetstreifen oder Koffer sind für mich herausragend, als Bsp.).
Inhalt
Auch der Inhalt entspricht dem Standard, ein Akku ist nicht mit dabei, was ich positiv finde (was aber wohl eher bei Flashis und Dampfer der Fall sein dürfte). Zusätzlich ist noch eine Ersatz-Gummiabdeckung für den Tailcapschalter vorhanden. Desweiteren ist auch ein Holster vorhanden, was auch nicht immer der Fall ist.
Holster
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist, wie von Nitecore gewohnt, qualitativ gut – sehr gut. Keine Kanten, saubere Gravuren, ausreichend gefettete- und sauber geschnittene Gewinde, wobei beim Tailcap-Gewinde am Batterierohr eine ganz kleine Macke aufweist, aber die stört beim Auf- und Zudrehen überhaupt nicht, geht trotzdem ganz "geschmeidig". Auch die LED, eine Cree XP-L Hi V3, ist perfekt zentriert.
Lampe zerlegt
Die Lampe lässt sich in 4 Teile Zerlegen, der taktische Ring kann problemlos entnommen werden, allerdings ist dann ein Gewinde ersichtlich, das nicht abgedeckt wird. In der Tailcap sind 2 Federn verbaut
Tailcap
Gewinde Batterierohr-Tailcap
Das nicht ganz perfekte Gewinde der Tailcap, die markierte Stelle enthält eine kleine Unschönheit, ein Grat, der aber auch auf dem Foto kaum ersichtlich ist und auch kaum stört.
Stosswiderstands-Mechanismus
Der erwähnte Stosswiderstands-Mechanismus sieht folgendermassen aus. Eine Feder mit einem Plastikdeckel bzw. Boden für den Akku. Das Prinzip funktioniert, allerdings finde ich die eingesetzte Feder etwas schwach, nicht vom Federdruck her, sondern vom Durchmesser her (elektrischer Widerstand).
Mit Batterierohr
Feder
LED
Die LED ist eine Cree XP-L Hi V3 und ist perfekt zentriert
PWM
Es ist keine PWM ersichtlich
Akku-Kompatibilität
Die Lampe wurde mit folgenden Akkus getestet, nicht von der Leistung her, sondern "nur" ob die Lampe mit entsprechenden Akkus auch funktioniert. Es wurde auch ein Rüttel-/Schütteltest durchgeführt (in alle Richtungen), der aber natürlich keiner Norm entspricht, es wurde aber alles gegeben
Eingesetzte Akkus
Tabelle
* Nicht vorhanden, konnte nicht geprüft werden
Spannend finde ich hierbei die Lösung mit 2x 18350 die vom Hersteller offiziell gar nicht unterstütz wird. Und mit den Keeppower flat-top 18350 funktioniert die Lampe sogar (mit den flat-top 18650-er hingegen nicht). Ein generelles Ausschliessen von flat-top-Akkus ist nicht gegeben, bei meinem Versuch funktionierte die Lampe mit 1/3 der flat-top-Akkus (ungeschützte). Es wurde auch ein Versuch unternommen, indem die 18650-er Akkus mit Unterlagsscheiben verlängert wurden, dass brachte aber gar nichts. Die Frage ist wohl eher ob die Isolierung gerade etwas über den Kontakt ragt oder nicht, das scheint mir bei den Keeppower 18350-er nicht der Fall zu sein, bei dem Samsung 30Q und dem Nitecore IMR18650 aber schon.
Haptik und Bedienung
Tailcapschalter
Der Tailcapschalter erfüllt einzig und alleine die Funktion Ein/Aus, ein "Moment-Ein" durch leichtes Drücken des Schalters ist auch möglich. Strobe oder sonstige Funktionen bietet der Tailcapschalter nicht.
Drehrad
Gut platziert, wenn man die Lampe "normal" in der Hand hält, befindet sich das Drehrad. Das Rad hat 2 Endpunkte, ist also nicht durchgehend, der Winkel der 2 Endpunkte beträgt genau 225°, also 5/8 Umdrehung. Beim Drehen gegen den Uhrzeigersinn gibt es noch einen Widerstandspunkt der aber überschritten werden kann, wenn dieser überschritten wird, wird der Strobmodus aktiviert (leider nicht nur dann
Im schwachen Lichtbereich bemerkt man eine Drehung des Rads bei den ersten ca. 30° nicht oder fast gar nicht
Bedienung in normaler Haltung
Die Bedienung des Drehrads finde ich gelungen, aber im Einsatz als "Gassi-Lampe" und nicht als taktische Lampe. Nach einigen Spaziergängen, finde ich die Bedienung mittels Daumen in 3 verschiedenen Haltungen am angenehmsten, das Drehrad ist entweder oben, links oder rechts. Mit der Haltung links/rechts kann man nach persönlichem Geschmack aussuchen ob eine Bewegung nach vorne die Stufe erhöht oder absenkt, je nach gefallen hält man dann das Rad auf der rechten oder auf der linken Seite. Das Rad kann aber auch gut mit dem Zeigefinger oder gar mit Zeigefinger und dem Daumen bedient werden.
Drehrad oben (Daumen)
Drehrad links (Daumen)
Drehrad rechts (Daumen)
Drehrad oben (Zeigefinger)
Drehrad oben (Beide Finger)
Taktisch oder nicht?
Für mich taktisch nicht brauchbar, ausser es wird nur eine Stufe oder Strobe benötigt, ein Ändern der Helligkeit geht meines Erachtens nicht, oder es zeigt mir einmal jemand wie das gehen soll (in der taktischen Haltung).
Desweiteren wäre mir das Risiko viel zu hoch, dass durch das Herausziehen der Lampe aus dem Holster die Leuchtstufe verstellt wird, oder gar der Strobe-Modus aktiviert wird. Unter taktisch verstehe ich Notsituationen in denen es schnell gehen muss und je nach Situation auch ein anderes Gerät aus einem anderen Holster gezogen werden muss, wenn in solch einer Situation der Strobe oder die Stufe Moonlight aktiv ist kann das verheerende Auswirkungen haben.
Beamshots
Leider sind mir bei den Beamshots 2 Fehler unterlaufen die ich erst zuhause am PC bemerkte. Die P26 wurde als erstes aufgenommen, bei allen nachfolgenden Lampen war die Position der Kamera leicht verschoben, das Bild der P26 wurde so gut es geht an die anderen angepasst, aber die Positionsverschiebung ist dennoch ersichtlich, hoffe stört nicht allzu sehr, ein Vergleich ist trotzdem gegeben.
Der 2-te Fehler habe ich keine Ahnung wie der zustande kam, vorab – ich erstelle immer 3 Fotos einmal mit der vermuteten passenden Einstellung, dann noch ein über- und ein unterbelichtetes Foto. Bei der EC23 war das Foto mit der passenden Einstellung total unscharf (benutze einen Fernauslöser?), dass Foto das Ihr hier nun seht ist eigentlich das unterbelichtete, so gut wie möglich (sollte ziemlich gut stimmen) an das unscharfe Foto angepasst (mittels Gamma-Korrektur).
Und noch völlig unfair, aber weil sie gerade mit dabei war, die Emisar D4S mit Nichia-LEDs
Gifs
Mit Emisar

Ohne Emisar

Vom Lichtbild her ist sie der Nitecore MH20 am nächsten, gefällt mir ganz gut
Fazit
Durch den Stosswidertands-Mechanismus leuchtet die Lampe auch brav weiter wenn sie stark durchgeschüttelt- oder beschleunigt wird, egal ob horizontal oder vertikal oder etwas dazwischen, das Prinzip funktioniert. Schade funktioniert die Lampe nicht mit allen flat-top – Akkus, aber das ist wohl dem rüttelresistenten Konzept zuzuschreiben.
Ganz schlecht ist der Strobmodus, wie schon erwähnt wäre der ziemlich sicher für die Stellung gedacht, wenn dieser "Widerstandspunkt" überwunden wird (gibt übrigens einen schönen "lauten" Klick
. Vielleicht ist das auch Absicht für einen "Moment-Strobe" und nach dem Druckpunkt für dauerhaft Strobe, aber ich finds
.Zum Gassie gehen oder sonst zum Benutzen in der normalen Handhaltung (oder wie sagt man der eigentlich?) ist die Bedienung sehr angenehm, aber als taktische Lampe seh ich die weniger bis gar nicht.
Ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben
Gruss
Jinbodo
Zuletzt bearbeitet:
(das muss noch viel, viel besser werden 