Hallo Forum,
heute möchte ich euch die Fenix TK22 vorstellen. Eine taktische und kompakte Leuchte mit Cree XM-L und einer Lichtleistung von maximal 650 Lumen. Des Weiteren soll sich die TK22 mit einem sauberen Beam und langen Laufzeit hervorheben.
Historie:
Als es die Fenix TK15 mit dem seitlichen Schalter gab, war man schon hin und weg. Ein sehr gelungenes Konzept. Dann kam die TK21 auf den Markt mit der XM-L LED und einem deutlich größeren Kopfdurchmesser. Jeder dachte, die TK15 verschwindet nun vom Markt. Weit gefehlt. Die Fenix TK15 erhielt zuletzt die S2 LED. Nun wurde die Fenix TK22 herausgebracht. Einfach die TK21 mit mehr Power ausgestattet? War das schon alles? Das Highlight ist der von Fenix beworbene Beam.
Schauen wir uns die Lampe mal genauer an! Auf Troll Art…
Man erhält die Lampe in einer üblichen Kartonage mit Kunststoffeinlage. Die aufgedruckten Informationen sind umfangreich.
Verpackung:


die Lampe:


Die Daten:
- digital geregelt für weitgehend konstante Helligkeit
- 5 Modi
- max. 650 Lumen (1,5 h), 250 Lumen (6,5 h), 75 Lumen (17 h), 7 Lumen (168 h), Strobe (650 Lumen)
- Leuchtweite: max. 235 Meter
- Beamintensität: 13800 candelas
- Taktischer Forward-Clicky für Moment- und Dauerlicht
- hart-anodisierte Oberfläche
- wasserdicht gem. IPX-8
- speziell beschichtete Linse
- abnehmbarer Combat-Ring
- wegrollsicheres Design
- Maße: 14,7 (Länge) x 4 (Kopf) x 2,54 (Batterierohr) cm
- Gewicht: 157 Gramm ohne Batterien
- Betrieb mit 2x CR123A-Batterien oder mit 1 x hochwertigen 18650er Akku
Von mir gemessene Werte:*
Lichtleistung: 640 Lumen
Reichweite: 11.200 Lux
Mit 18650 oder 2x CR123A wird die identische Helligkeit erreicht.
*Lumenmessung über ceiling-bounce-Vergleich

Lieferumfang:
- Fenix TK22 Taschenlampe
- Holster
- Lanyard
- Ersatz-O-Ringe
- 2x CR123A Lithium-Batterien
- abnehmbarer Gürtelclip
- Bedienungsanleitung, Garantiekarte
Frontansicht:

Aufbau/Verarbeitung:
Hier gibt es nichts auszusetzen, alles wie von Fenix gewohnt. Seidenmatte hochwertige Oberfläche, exakt gefräste Gewinde, geringe Toleranzen, alles im grünen Bereich. Das Tailcapgewinde ist allerdings trocken, für einen satteren Lauf könnte man es ein wenig nachfetten.
Die LED ist perfekt Zentriert im Reflektor eingesetzt. Eine Besonderheit ist sicher der matt aussehende, feinst strukturierte Reflektor. Der Hersteller nennt das "lossless orange-peel reflector" und verspricht ohne Einbußen an Helligkeit einen gleichmäßigeren und sanfter verlaufenden Lichtkegel.
Der Lampenkopf wird durch eine matte Metallkrone -vermutlich Alu- vor Beschädigungen geschützt. Last but not least verfügt die TK22 über einen stabilen aufsteckbaren Trageclip.
Die gesamte Optik ist natürlich etwas mehr um Aufmerksamkeit „buhlend“. Hey, schaut mich an…und ja, die matte Metallkrone ist schon ein Hingucker. Steht der TK22 gut.
Die Kontakte zum Akku oder Batterien sind vom Prinzip gleich geblieben, keine Veränderungen zur TK15 oder TK21. Die Kühlrillen am Lampenkörper gehören zum Design. Direkt hinter dem Lampenkopf kommt ein kleiner „Kühlgraben“ um dann auf die Ebene des seitlichen Schalters zu kommen. Die Finger, bzw. der Daumen findet so immer sein Ziel-den seitlichen Schalter.
Kopf und Seitenschalter:


Tailcap:

Blick in den Reflektor-perfekt zentrierte LED:

Sauber gefertigte Gewinde:

Einzelteile:

Stromversorgung:
Die Fenix TK22 kann wahlweise mit zwei CR123A Lithium-Batterien oder mit einem 18650 Lithium-Ionen-Akku betrieben werden. Einen Helligkeitsunterschied gibt es dabei nicht. 18650-Akkus mit flachem Pluspol funktionieren auch, da beide Enden mit Federkontakten bestückt sind.
AW 18650 Akku mit Flattop:
2600mAh, 2900mAh und 3100mAh: Kein Probleme in der Funktion
Eagletac 18650 Akkus:
2400mAh, 2500mAh, 3100mAh und 3400mAh: Keine Probleme in der Funktion
Enerpower 18650 Akkus:
2600mAh, 2900mAh und 3100mAh plus: Keine Probleme in der Funktion
Bedienung und Ergonomie:
Die Fenix TK22 liegt mit ihrer kompakten Größe gut in der Hand. Der abnehmbare Combatring fühlt sich allerdings etwas kantig an. Wer ihn nicht benötigt, sollte/kann ihn ohne Probleme demontieren. Tailstand -Kerzenlichtfunktion- ist wegen des überstehenden Endkappenschalters nicht möglich.
Sowohl Endkappenschalter als auch Seitenschalter lassen sich mit Handschuhen bedienen. Das kann nun auch mittels nur einer Hand geschehen. Der Schalter ist groß genug gestaltet worden um dies zu ermöglichen. An einer ausreichend großen Öse der Endkappe lässt sich eine Trageschlaufe befestigen. Für den Transport ist ein exakt passendes und wertiges Holster im Lieferumfang beigefügt. Ok, dass ist kein Schnellziehholster, aber es macht seinen Job gut!
Die Fenix TK22 ist von der Haptik her massiver geworden im Vergleich zur TK21. Der Lampenkopf zeigt deutlich, dass hier etwas mit viel Kraft zur Verfügung steht.
Aktuell sind keine Farbfilter für die Lampe verfügbar. Schauen wir mal, ob sich Fenix hier etwas einfallen lässt.

User-Interface:
Ein- und Ausschalten sowie Momentlicht geht über den Endkappenschalter. Die einzelnen Leuchtstufen werden mit kurzem Druck auf den Seitenschalter ausgewählt. Die Schaltreihenfolge ist von dunkel nach hell. Die zuletzt eingestellte Helligkeit wird gespeichert –Memory-. Stroboskop wird bei eingeschalteter Lampe durch gedrückt halten des Seitenschalters aktiviert. Drückt man den Seitenschalter bei aktiviertem Stroboskop Modus, kann man Ihn damit auch wieder ausschalten. Eine Neuerung! Bei früheren Fenix Lampen muste man über den Endschalter den Strobo Modus deaktivieren.
Lichtbild:
Der Versuch mit dem "lossless orange-peel reflector" ist geglückt. Der Lichtkegel ist tatsächlich absolut artefaktefrei und gleichmäßig. Der Beam sieht dennoch mehr nach thrower aus mit einem gut gebündelten Spot, der für eine hohe Reichweite gut ist. Spot und Corona leuchten relativ reinweiß, der Spill minimal gelblich. Ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis und angenehme Lichtfarbe.


Fazit:
Einen Schönheitspreis wird die Fenix TK22 nicht gewinnen. Dafür überzeugt sie in allen anderen Belangen wie großer Helligkeit, sauberstem Leuchtbild, guter Verarbeitung, Zuverlässigkeit, Handhabung und Wertbeständigkeit. Gerade die Bedienung über den seitlichen Schalter ist sehr angenehm. Eine Profi-Lampe die als sehr ordentliche Nachfolgerlampe der TK21 antreten kann.
Viele Grüße
euer
Lampentroll
Marcus
heute möchte ich euch die Fenix TK22 vorstellen. Eine taktische und kompakte Leuchte mit Cree XM-L und einer Lichtleistung von maximal 650 Lumen. Des Weiteren soll sich die TK22 mit einem sauberen Beam und langen Laufzeit hervorheben.
Historie:
Als es die Fenix TK15 mit dem seitlichen Schalter gab, war man schon hin und weg. Ein sehr gelungenes Konzept. Dann kam die TK21 auf den Markt mit der XM-L LED und einem deutlich größeren Kopfdurchmesser. Jeder dachte, die TK15 verschwindet nun vom Markt. Weit gefehlt. Die Fenix TK15 erhielt zuletzt die S2 LED. Nun wurde die Fenix TK22 herausgebracht. Einfach die TK21 mit mehr Power ausgestattet? War das schon alles? Das Highlight ist der von Fenix beworbene Beam.
Schauen wir uns die Lampe mal genauer an! Auf Troll Art…
Man erhält die Lampe in einer üblichen Kartonage mit Kunststoffeinlage. Die aufgedruckten Informationen sind umfangreich.
Verpackung:


die Lampe:


Die Daten:
- digital geregelt für weitgehend konstante Helligkeit
- 5 Modi
- max. 650 Lumen (1,5 h), 250 Lumen (6,5 h), 75 Lumen (17 h), 7 Lumen (168 h), Strobe (650 Lumen)
- Leuchtweite: max. 235 Meter
- Beamintensität: 13800 candelas
- Taktischer Forward-Clicky für Moment- und Dauerlicht
- hart-anodisierte Oberfläche
- wasserdicht gem. IPX-8
- speziell beschichtete Linse
- abnehmbarer Combat-Ring
- wegrollsicheres Design
- Maße: 14,7 (Länge) x 4 (Kopf) x 2,54 (Batterierohr) cm
- Gewicht: 157 Gramm ohne Batterien
- Betrieb mit 2x CR123A-Batterien oder mit 1 x hochwertigen 18650er Akku
Von mir gemessene Werte:*
Lichtleistung: 640 Lumen
Reichweite: 11.200 Lux
Mit 18650 oder 2x CR123A wird die identische Helligkeit erreicht.
*Lumenmessung über ceiling-bounce-Vergleich

Lieferumfang:
- Fenix TK22 Taschenlampe
- Holster
- Lanyard
- Ersatz-O-Ringe
- 2x CR123A Lithium-Batterien
- abnehmbarer Gürtelclip
- Bedienungsanleitung, Garantiekarte
Frontansicht:

Aufbau/Verarbeitung:
Hier gibt es nichts auszusetzen, alles wie von Fenix gewohnt. Seidenmatte hochwertige Oberfläche, exakt gefräste Gewinde, geringe Toleranzen, alles im grünen Bereich. Das Tailcapgewinde ist allerdings trocken, für einen satteren Lauf könnte man es ein wenig nachfetten.
Die LED ist perfekt Zentriert im Reflektor eingesetzt. Eine Besonderheit ist sicher der matt aussehende, feinst strukturierte Reflektor. Der Hersteller nennt das "lossless orange-peel reflector" und verspricht ohne Einbußen an Helligkeit einen gleichmäßigeren und sanfter verlaufenden Lichtkegel.
Der Lampenkopf wird durch eine matte Metallkrone -vermutlich Alu- vor Beschädigungen geschützt. Last but not least verfügt die TK22 über einen stabilen aufsteckbaren Trageclip.
Die gesamte Optik ist natürlich etwas mehr um Aufmerksamkeit „buhlend“. Hey, schaut mich an…und ja, die matte Metallkrone ist schon ein Hingucker. Steht der TK22 gut.
Die Kontakte zum Akku oder Batterien sind vom Prinzip gleich geblieben, keine Veränderungen zur TK15 oder TK21. Die Kühlrillen am Lampenkörper gehören zum Design. Direkt hinter dem Lampenkopf kommt ein kleiner „Kühlgraben“ um dann auf die Ebene des seitlichen Schalters zu kommen. Die Finger, bzw. der Daumen findet so immer sein Ziel-den seitlichen Schalter.
Kopf und Seitenschalter:


Tailcap:

Blick in den Reflektor-perfekt zentrierte LED:

Sauber gefertigte Gewinde:

Einzelteile:

Stromversorgung:
Die Fenix TK22 kann wahlweise mit zwei CR123A Lithium-Batterien oder mit einem 18650 Lithium-Ionen-Akku betrieben werden. Einen Helligkeitsunterschied gibt es dabei nicht. 18650-Akkus mit flachem Pluspol funktionieren auch, da beide Enden mit Federkontakten bestückt sind.
AW 18650 Akku mit Flattop:
2600mAh, 2900mAh und 3100mAh: Kein Probleme in der Funktion
Eagletac 18650 Akkus:
2400mAh, 2500mAh, 3100mAh und 3400mAh: Keine Probleme in der Funktion
Enerpower 18650 Akkus:
2600mAh, 2900mAh und 3100mAh plus: Keine Probleme in der Funktion
Bedienung und Ergonomie:
Die Fenix TK22 liegt mit ihrer kompakten Größe gut in der Hand. Der abnehmbare Combatring fühlt sich allerdings etwas kantig an. Wer ihn nicht benötigt, sollte/kann ihn ohne Probleme demontieren. Tailstand -Kerzenlichtfunktion- ist wegen des überstehenden Endkappenschalters nicht möglich.
Sowohl Endkappenschalter als auch Seitenschalter lassen sich mit Handschuhen bedienen. Das kann nun auch mittels nur einer Hand geschehen. Der Schalter ist groß genug gestaltet worden um dies zu ermöglichen. An einer ausreichend großen Öse der Endkappe lässt sich eine Trageschlaufe befestigen. Für den Transport ist ein exakt passendes und wertiges Holster im Lieferumfang beigefügt. Ok, dass ist kein Schnellziehholster, aber es macht seinen Job gut!
Die Fenix TK22 ist von der Haptik her massiver geworden im Vergleich zur TK21. Der Lampenkopf zeigt deutlich, dass hier etwas mit viel Kraft zur Verfügung steht.
Aktuell sind keine Farbfilter für die Lampe verfügbar. Schauen wir mal, ob sich Fenix hier etwas einfallen lässt.

User-Interface:
Ein- und Ausschalten sowie Momentlicht geht über den Endkappenschalter. Die einzelnen Leuchtstufen werden mit kurzem Druck auf den Seitenschalter ausgewählt. Die Schaltreihenfolge ist von dunkel nach hell. Die zuletzt eingestellte Helligkeit wird gespeichert –Memory-. Stroboskop wird bei eingeschalteter Lampe durch gedrückt halten des Seitenschalters aktiviert. Drückt man den Seitenschalter bei aktiviertem Stroboskop Modus, kann man Ihn damit auch wieder ausschalten. Eine Neuerung! Bei früheren Fenix Lampen muste man über den Endschalter den Strobo Modus deaktivieren.
Lichtbild:
Der Versuch mit dem "lossless orange-peel reflector" ist geglückt. Der Lichtkegel ist tatsächlich absolut artefaktefrei und gleichmäßig. Der Beam sieht dennoch mehr nach thrower aus mit einem gut gebündelten Spot, der für eine hohe Reichweite gut ist. Spot und Corona leuchten relativ reinweiß, der Spill minimal gelblich. Ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis und angenehme Lichtfarbe.


Fazit:
Einen Schönheitspreis wird die Fenix TK22 nicht gewinnen. Dafür überzeugt sie in allen anderen Belangen wie großer Helligkeit, sauberstem Leuchtbild, guter Verarbeitung, Zuverlässigkeit, Handhabung und Wertbeständigkeit. Gerade die Bedienung über den seitlichen Schalter ist sehr angenehm. Eine Profi-Lampe die als sehr ordentliche Nachfolgerlampe der TK21 antreten kann.
Viele Grüße
euer
Lampentroll
Marcus
Zuletzt bearbeitet:

