Heute mal ein kleines Review von mir... die habe ich zwar schon länger, aber besser spät als nie:
Die Fenix LD 25
Erstmal darf ich mich gleich entschuldigen für die schlechten Fotos, ich hoffe die sind auch bei leichter Unschärfe noch hilfreich
Technische Daten, übernommen aus der Anleitung:
- Cree XP-G R4 Neutral-Weiße LED, 4000k
- 2x AA-Akkus oder Batterien, 1,5V
- 3 Gruppen mit jeweils 2 Modi: dazu später mehr.
- Wasserdicht nach IPX-8
- 180 ANSI-Lumen, 1h 48min Laufzeit (13h bei 45 Lumen)
- Reichweite 119m
- Maße: 164mm x 25,4mm
- HA-III Anodisierung
- 75,5 Gramm ohne Akkus
Kommen wir mal zur Verpackung:
Ich sag mal: Typisch Fenix. Hab ja zur gleichen Zeit auch die LD40 und die TK35 bekommen. Auch der Inhalt ist wie immer bei Fenix:
Holster, Anleitung, Garantiezettel, zwei kleine O-Ringe, ein dickerer O-Ring, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in einem kleinen Beutel. Lanyard und zwei Duracell-Battieren (die fehlen leider grad auf dem Bild... mist
).
Zusammengefasst: geschenkfähig.
Nu aber auspacken:
Was soll ich sagen: der erste Griff... woa. Sehr schön. Fühlt sich einfach toll an, genau mein Geschmack. Außen Kunststoff, aber ein Handschmeichler, wie einige sagen. Sehr schnörkellos, edel, zurückhaltend. Die kleinen Riffelungen tun ihren Dienst, sie geben einen sicheren Halt, man hat weder das Gefühl, sie könnte aus der Hand rutschen noch hinterlassen sie Abdrücke in der Hand. Top. Ich mag dick auftragende Lampen nicht so sehr, an dieser hier ist nichts dran, was in der Tasche stören könnte, kein scharfkantiger Bezel, keine Ecken am Tailcap, keine Daumenringe, Combatrings, Federn, Klammern, Wegrollschutz oder sonstwas. Lampe pur. Kopf fast bündig mit dem Rest der Körpers, wenige Millimeter Unterschied.
Ich hab sie ein paar mal unter fließendem Wasser abgespült, den Griff ist auch da ausgezeichnet, und ich hatte keine Probleme bzgl. der Dichtigkeit.
Na dann mal ins Eingemachte
Weiter hab ich nicht zerlegt... theoretisch könnte man noch den Tailcap zerlegen und den Clicky rausschrauben, aber der Treiber im Kopf ist wohl verklebt... ich probiers jedenfalls nicht.
Die Gewinde sind sehr schön geschnitten und gefettet, laufen sauber, rund und ohne Geräusche. Fühlt sich nach guter Arbeit an.
Blick auf den Treiber - sieht auch nach ordentlicher Arbeit aus, finde ich.
TailCap von innen:
Tailcap von außen:
Durch den hervorstehenden Schalter ist die LD25 nicht tailstandfähig.
Blick zur LED:
Die Kratzer stammen vom Gebrauch... ich hab sie ja schon eine Weile. Die Anodisierung war absolut makellos. Aber Fallenlassen in den Schotter ist glaube ich auch für keine Lampe gut. Die LED sitzt schön zentriert, das Bild täuscht da etwas.
Das Batterierohr (am Kopf):
Das Rohr hat vorne einen und hinten zwei O-Ringe.
Tailcap-Gewinde:
Das Rohr selbst:
Ja... die Wandstärke ist wirklich so. Oben Plastik-Alu-Plastik. Leider hab ich grad keine LD20 hier... bei Gelegenheit müsste man noch ein Vergleichsbild schießen (Dagor?
). Der Unterschied ist schon erheblich.
Getestet und benutzt hab ich sie nun mehrfach, am letzten Samstag auf meinem ersten Nachtcache zum Beispiel. Die reicht sogar als Hauptlampe durchaus aus, ich hab sie immer als Backup zur TK35 dabei. Die Helligkeits-Regelung funktioniert ausgezeichnet, und die Laufzeit von 1:45h, nun ich hab nicht mit der Uhr nachgemessen, aber das kommt durchaus hin - auf voller Helligkeit wohlgemerkt. Danach schaltet sie in den kleineren Modus zurück.
Zur Bedienung:
Einschalten/Ausschalten erfolgt über den Schalter am Tailcap. Den Kopf kann man problemlos mit einer Hand drehen zum Modi-Wechsel, angezogen oder gelöst. Es reicht dafür ein winzige Drehung aus, ich würde es mal als von 12:00 Uhr auf 11:00 Uhr beschreiben. Ist nicht schwer zu drehen, aber schwer genug, damit es sicher nicht in der Tasche passiert. Wer lieber einen Twisty statt Clicky mag, kann auch mit einer kleinen Drehung (von 12Uhr auf 10Uhr) am Tailcap die Lampe ein- und ausschalten
Schnelles (in 0,5s), zweimaliges Modi-Umschalten schaltet die drei versteckten Gruppen durch. Das gelingt nicht auf Anhieb, mit etwas Üben geht es aber dann doch ganz gut. Eigentlich braucht man das aber auch nicht oft. Nach dem Hauptmodus (Outdoor) mit High=180 Lumen und Low=45 kommt man in den Camping-Modus, dort sind die Modi: High=85 Lumen (6:15h) und Low= 3 Lumen (74h). Danach kommt der Rescue-Modus, mit 85 Lumen bei angezogenem Kopf und 45 Lumen-SOS-Modus. Hiernach gehts wieder von vorne los. Und gleichzeitig ist das der erste Nachteil der LD25, die 45Lumen und 85 Lumen sind fast nicht zu unterscheiden, wenn man nicht grad auf eine statische weiße Wand strahlt. Den Camping-Low-Modus mit 3 Lumen finde ich dabei noch sehr hell.
Kurzform:
1) A: 45 B: 180
2) A: 3 B: 85
3) A: SOS mit 45 B: 85
A: gelöst, B: angezogener Kopf
Alles in allem kommt man aber damit gut zurecht.
Das Lichtbild würde ich mal so beschreiben: deutlicher Spot, aber ohne scharfen Rand zum Spill, Spill sehr weich. Wird von innen nach außen leicht dunkler. Auf kurze Distanz und an den Wand sieht man eine ganz leicht gelblichere Zone um den Spot, den Rest vom Spill ist neutralweiß wie der Spot, aber nicht ganz so warm wie diese Zone. Angenehmes Farbensehen. Auf größeres Distanz und draussen verwimmen diese Grenzen. Das Lichtbild liegt irgendwo zwischen Thrower und Flooder, eher flutiges Lichtbild.
Mein persönliches Fazit:
Mit der LD25 hat Fenix eine der besten 2-AA-Lampen geschaffen, die ich kenne. Sie macht ein wunderschönes Licht, fühlt sich großartig an, ist robust, schlicht und einfach edel. Ich find sie wirklich großartig.
Gruß,
Vandor
p.S.:
Ein paar Bilder werd ich später noch nachreichen und hier einarbeiten. Die Lichtbilder bisher sind alle nicht sehr aussagekräftig, und draussen leider wegen der schlechten Kamera nichts geworden. Oh ich seh grad... ist doch etwas länger geworden als geplant
Die Fenix LD 25
Erstmal darf ich mich gleich entschuldigen für die schlechten Fotos, ich hoffe die sind auch bei leichter Unschärfe noch hilfreich

Technische Daten, übernommen aus der Anleitung:
- Cree XP-G R4 Neutral-Weiße LED, 4000k
- 2x AA-Akkus oder Batterien, 1,5V
- 3 Gruppen mit jeweils 2 Modi: dazu später mehr.
- Wasserdicht nach IPX-8
- 180 ANSI-Lumen, 1h 48min Laufzeit (13h bei 45 Lumen)
- Reichweite 119m
- Maße: 164mm x 25,4mm
- HA-III Anodisierung
- 75,5 Gramm ohne Akkus
Kommen wir mal zur Verpackung:
Ich sag mal: Typisch Fenix. Hab ja zur gleichen Zeit auch die LD40 und die TK35 bekommen. Auch der Inhalt ist wie immer bei Fenix:
Holster, Anleitung, Garantiezettel, zwei kleine O-Ringe, ein dickerer O-Ring, ein Ersatz-Tailcap-Gummi in einem kleinen Beutel. Lanyard und zwei Duracell-Battieren (die fehlen leider grad auf dem Bild... mist
).Zusammengefasst: geschenkfähig.
Nu aber auspacken:
Was soll ich sagen: der erste Griff... woa. Sehr schön. Fühlt sich einfach toll an, genau mein Geschmack. Außen Kunststoff, aber ein Handschmeichler, wie einige sagen. Sehr schnörkellos, edel, zurückhaltend. Die kleinen Riffelungen tun ihren Dienst, sie geben einen sicheren Halt, man hat weder das Gefühl, sie könnte aus der Hand rutschen noch hinterlassen sie Abdrücke in der Hand. Top. Ich mag dick auftragende Lampen nicht so sehr, an dieser hier ist nichts dran, was in der Tasche stören könnte, kein scharfkantiger Bezel, keine Ecken am Tailcap, keine Daumenringe, Combatrings, Federn, Klammern, Wegrollschutz oder sonstwas. Lampe pur. Kopf fast bündig mit dem Rest der Körpers, wenige Millimeter Unterschied.
Ich hab sie ein paar mal unter fließendem Wasser abgespült, den Griff ist auch da ausgezeichnet, und ich hatte keine Probleme bzgl. der Dichtigkeit.
Na dann mal ins Eingemachte
Weiter hab ich nicht zerlegt... theoretisch könnte man noch den Tailcap zerlegen und den Clicky rausschrauben, aber der Treiber im Kopf ist wohl verklebt... ich probiers jedenfalls nicht.

Die Gewinde sind sehr schön geschnitten und gefettet, laufen sauber, rund und ohne Geräusche. Fühlt sich nach guter Arbeit an.
Blick auf den Treiber - sieht auch nach ordentlicher Arbeit aus, finde ich.
TailCap von innen:
Tailcap von außen:
Durch den hervorstehenden Schalter ist die LD25 nicht tailstandfähig.
Blick zur LED:
Die Kratzer stammen vom Gebrauch... ich hab sie ja schon eine Weile. Die Anodisierung war absolut makellos. Aber Fallenlassen in den Schotter ist glaube ich auch für keine Lampe gut. Die LED sitzt schön zentriert, das Bild täuscht da etwas.
Das Batterierohr (am Kopf):
Das Rohr hat vorne einen und hinten zwei O-Ringe.
Tailcap-Gewinde:
Das Rohr selbst:
Ja... die Wandstärke ist wirklich so. Oben Plastik-Alu-Plastik. Leider hab ich grad keine LD20 hier... bei Gelegenheit müsste man noch ein Vergleichsbild schießen (Dagor?
Getestet und benutzt hab ich sie nun mehrfach, am letzten Samstag auf meinem ersten Nachtcache zum Beispiel. Die reicht sogar als Hauptlampe durchaus aus, ich hab sie immer als Backup zur TK35 dabei. Die Helligkeits-Regelung funktioniert ausgezeichnet, und die Laufzeit von 1:45h, nun ich hab nicht mit der Uhr nachgemessen, aber das kommt durchaus hin - auf voller Helligkeit wohlgemerkt. Danach schaltet sie in den kleineren Modus zurück.
Zur Bedienung:
Einschalten/Ausschalten erfolgt über den Schalter am Tailcap. Den Kopf kann man problemlos mit einer Hand drehen zum Modi-Wechsel, angezogen oder gelöst. Es reicht dafür ein winzige Drehung aus, ich würde es mal als von 12:00 Uhr auf 11:00 Uhr beschreiben. Ist nicht schwer zu drehen, aber schwer genug, damit es sicher nicht in der Tasche passiert. Wer lieber einen Twisty statt Clicky mag, kann auch mit einer kleinen Drehung (von 12Uhr auf 10Uhr) am Tailcap die Lampe ein- und ausschalten
Schnelles (in 0,5s), zweimaliges Modi-Umschalten schaltet die drei versteckten Gruppen durch. Das gelingt nicht auf Anhieb, mit etwas Üben geht es aber dann doch ganz gut. Eigentlich braucht man das aber auch nicht oft. Nach dem Hauptmodus (Outdoor) mit High=180 Lumen und Low=45 kommt man in den Camping-Modus, dort sind die Modi: High=85 Lumen (6:15h) und Low= 3 Lumen (74h). Danach kommt der Rescue-Modus, mit 85 Lumen bei angezogenem Kopf und 45 Lumen-SOS-Modus. Hiernach gehts wieder von vorne los. Und gleichzeitig ist das der erste Nachteil der LD25, die 45Lumen und 85 Lumen sind fast nicht zu unterscheiden, wenn man nicht grad auf eine statische weiße Wand strahlt. Den Camping-Low-Modus mit 3 Lumen finde ich dabei noch sehr hell.
Kurzform:
1) A: 45 B: 180
2) A: 3 B: 85
3) A: SOS mit 45 B: 85
A: gelöst, B: angezogener Kopf
Alles in allem kommt man aber damit gut zurecht.
Das Lichtbild würde ich mal so beschreiben: deutlicher Spot, aber ohne scharfen Rand zum Spill, Spill sehr weich. Wird von innen nach außen leicht dunkler. Auf kurze Distanz und an den Wand sieht man eine ganz leicht gelblichere Zone um den Spot, den Rest vom Spill ist neutralweiß wie der Spot, aber nicht ganz so warm wie diese Zone. Angenehmes Farbensehen. Auf größeres Distanz und draussen verwimmen diese Grenzen. Das Lichtbild liegt irgendwo zwischen Thrower und Flooder, eher flutiges Lichtbild.
Mein persönliches Fazit:
Mit der LD25 hat Fenix eine der besten 2-AA-Lampen geschaffen, die ich kenne. Sie macht ein wunderschönes Licht, fühlt sich großartig an, ist robust, schlicht und einfach edel. Ich find sie wirklich großartig.
Gruß,
Vandor
p.S.:
Ein paar Bilder werd ich später noch nachreichen und hier einarbeiten. Die Lichtbilder bisher sind alle nicht sehr aussagekräftig, und draussen leider wegen der schlechten Kamera nichts geworden. Oh ich seh grad... ist doch etwas länger geworden als geplant
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

