Selbstentladung war bisher immer ein Thema bei den 1,5 Volt Li-Ion Akkus ...
bedingt durch die Spannungswandel-Elektronik, die immer einen minimalen Strom zieht, standen sie in der Hinsicht bisher deutlich weniger gut da als "normale" Li-Ion oder LSD-NiMH vom Schlage Eneloop ...
Selbstentladungsraten von bis über 80 Prozent innerhalb eines Jahres Lagerung waren da zu sehen ...
das hat dann auch seine Auswirkungen auf das sog. "Shelf Life", d.h. wie lange ein Produkt eigentlich beim Händler im Regal (= shelf) liegen darf, bis dass es spätestens verkauft sein muss, um noch ohne Beeinträchtigung beim Kunden gut zu funktionieren ...
da hat man auch schon erlebt, wie eine Baumarktkette ihre Hausmarke zu absoluten Spottpreisen verschleudert hat, weil offenbar das Ende des Shelf Life in Sicht war ...
bei vielen solcher Akkus wird der Kunde deshalb darauf hingewiesen, sie auch bei Nichtgebrauch nach einer gewissen Zeit nachzuladen ...
die Elektronik im Akku trennt ihn nicht erst bei 2,5 Volt der internen Zelle, der üblichen Entladeschluss-Spannung bei Li-Ion, vom Verbraucher, sondern schon ein gutes Stück früher, um noch eine gewisse Reserve zu haben, falls der Akku danach nicht gleich wieder aufgeladen werden sollte ...
denn die angesprochene Selbstentladung geht auch weiter, nachdem sich der Akku als Stromlieferant abgeschaltet hat ...
wenn der Akku dann lange genug nicht nachgeladen wird, kann er in eine zu tiefe Entladung rutschen, was ihn beschädigt ...
im "besten" Fall lässt er sich dann nicht mehr laden ...
(die Nutzung von Li-Ion, die mal zu tief entladen waren, birgt erhebliche Risiken ...
)
die Höhe der Selbstentladungsrate war bisher auch stark vom Fabrikat abhängig ...
lange Zeit der Spitzenreiter in dieser Disziplin - in positiver Hinsicht - war der blau-weiße Xtar AA der ersten Generation, die noch keine Akkustandswarnung in form einer Spannungsabsenkung vor Schluss an Bord hatte, sondern durchgehende 1,5 Volt lieferte ... mit dem Nachteil, dass der Akku nach Verbrauch der Nutzkapazität ohne Ankündigung von einem Moment zum anderen von 1,5 Volt auf Null schaltete ... das macht man inzwischen ja anders ...
dieser Xtar hatte "nur" 35 Prozent Selbstentladung in einem Jahr ... nach einem Jahr Lagerung waren also noch 65 Prozent der Ladung vorhanden, was lange Zeit der Bestwert war ...
nach zwei Jahren waren noch 40 Prozent der Ladung vorhanden ...
bei den Messungen von akkuvergleichstest.de schaffte er zudem 970 Zyklen bis noch 80 % der zu Beginn des Tests gemessenen Kapazität nutzbar waren ...
vor kurzem hat akkuvergleichstest.de die Selbstentladungs-Messwerte von Akkus gepostet, die letztes Jahr in den Test kamen ...
zum einen der blaue Xtar AA (ohne USB) mit nominalen "2500 mAh" ("4150 mWh" Energiegehalt der internen Zelle), was Rekord war als er auf den Markt kam ...
er hat "nur" noch 20 % Selbstentladung innerhalb eines Jahres, was ein echter Fortschritt für diese Akku-Gattung ist ...
neuer Rekordhalter ist er damit allerdings nicht ...
zur gleichen Zeit wie der Xtar kamen im letzten Jahr auch zwei Modelle mit USB-C Anschluss in den Test, Verico LoopEnergy und SZEMPTY, die allerdings doch ein ganzes Stück weniger Kapazität haben und auch bei den Zyklen nicht ganz so glänzen konnten wie andere ... dafür ist der Preis dann auch etwas günstiger ...
der SZEMPTY hatte rund 19 % Selbstentladung in einem Jahr, der Verico gar nur knappe 15 % ...
die im Test festgestellte Gesamtkapazität lag allerdings beim Verico bei ca. 1650 mAh, beim SZEMPTY gar nur bei rund 1400 mAh und machte damit seinem - für einen Akku - etwas lustigen Namen (empty = leer
) durchaus ein bißchen "Ehre" ... 
auch ein "Delyeepow" ohne USB (gibt es auch mit) spielte mit 19,5 % Selbstentladung in dieser Liga, hatte allerdings ebenfalls 1650 mAh gemessene Kapazität, lag aber bei den Zyklen doch ein Stück besser als Verico Loop Energy und SZEMPTY ...
ein tka AA mit USB-C (u.a. bei PEARL angeboten) mit gemessenen 1300 mAh Kapazität liegt mit ca. 40 % Selbstentladung in einem Jahr noch auf einem früher üblichen Niveau, die AAA Variante mit gemessenen ca. 370 mAh bei 55 % Selbstentladung in einem Jahr erst recht ...
der blaue Xtar AA "2500 mAh ("4150 mWh") ist noch am "zyklen" ... da wird vermutlich auch ein sehr guter Wert rauskommen ...
mittlerweile gibt es ja einen neueren Xtar AA ohne USB "CLR 4300" (sowie zwei mit USB), der statt der stufenförmigen Spannungsabsenkung von 1,5 auf 1,1 Volt in der Schlussphase der Kapazität als Akkustandswarnung eine kontinuierliche Absenkung der Spannung vornimmt ...
das ist die inzwischen 3. Generation der 1,5 Volt Li-Ions :
Gen 1 : ohne Akkuwarnung, durchgehende 1,5 Volt bis zum Schluss
Gen 2 : mit Akkustandswarnung, stufenförmige Absenkung der Akkuspannung in der Schlussphase von 1,5 auf 1,1 Volt, mehr oder weniger lang ausgeprägte 1,1 Volt Phase
Gen 3 : mit kontinuierlicher Spannungsabsenkung in der Schlussphase, so dass Batteriestandsanzeigen in Geräten alle Stufen durchlaufen, für eine bessere Berechenbarkeit
Gen 3.1 : Sonderform : (in etwa lineare) Spannungsabsenkung bereits von Beginn an, für längere Laufzeit bei verringerter Durchschnittsspannung, für Geräte, die echte 1,5 Volt nicht benötigen, sondern wo die Spannung nur über einem gewissen Mindestwert liegen muss ... (Xtar AA "LR 3000 mAh" mit USB-C, LR = Long Runtime)
die neueren Exemplare von Xtar sind derzeit aber noch nicht im Testfeld vertreten ...
Übersicht AA : https://www.akkuvergleichstest.de/
AAA : https://www.akkuvergleichstest.de/aaa-akkus-15-volt-lithium-ionen-vergleich/
bedingt durch die Spannungswandel-Elektronik, die immer einen minimalen Strom zieht, standen sie in der Hinsicht bisher deutlich weniger gut da als "normale" Li-Ion oder LSD-NiMH vom Schlage Eneloop ...
Selbstentladungsraten von bis über 80 Prozent innerhalb eines Jahres Lagerung waren da zu sehen ...
das hat dann auch seine Auswirkungen auf das sog. "Shelf Life", d.h. wie lange ein Produkt eigentlich beim Händler im Regal (= shelf) liegen darf, bis dass es spätestens verkauft sein muss, um noch ohne Beeinträchtigung beim Kunden gut zu funktionieren ...
da hat man auch schon erlebt, wie eine Baumarktkette ihre Hausmarke zu absoluten Spottpreisen verschleudert hat, weil offenbar das Ende des Shelf Life in Sicht war ...
bei vielen solcher Akkus wird der Kunde deshalb darauf hingewiesen, sie auch bei Nichtgebrauch nach einer gewissen Zeit nachzuladen ...
die Elektronik im Akku trennt ihn nicht erst bei 2,5 Volt der internen Zelle, der üblichen Entladeschluss-Spannung bei Li-Ion, vom Verbraucher, sondern schon ein gutes Stück früher, um noch eine gewisse Reserve zu haben, falls der Akku danach nicht gleich wieder aufgeladen werden sollte ...
denn die angesprochene Selbstentladung geht auch weiter, nachdem sich der Akku als Stromlieferant abgeschaltet hat ...
wenn der Akku dann lange genug nicht nachgeladen wird, kann er in eine zu tiefe Entladung rutschen, was ihn beschädigt ...
im "besten" Fall lässt er sich dann nicht mehr laden ...
(die Nutzung von Li-Ion, die mal zu tief entladen waren, birgt erhebliche Risiken ...
)die Höhe der Selbstentladungsrate war bisher auch stark vom Fabrikat abhängig ...
lange Zeit der Spitzenreiter in dieser Disziplin - in positiver Hinsicht - war der blau-weiße Xtar AA der ersten Generation, die noch keine Akkustandswarnung in form einer Spannungsabsenkung vor Schluss an Bord hatte, sondern durchgehende 1,5 Volt lieferte ... mit dem Nachteil, dass der Akku nach Verbrauch der Nutzkapazität ohne Ankündigung von einem Moment zum anderen von 1,5 Volt auf Null schaltete ... das macht man inzwischen ja anders ...
dieser Xtar hatte "nur" 35 Prozent Selbstentladung in einem Jahr ... nach einem Jahr Lagerung waren also noch 65 Prozent der Ladung vorhanden, was lange Zeit der Bestwert war ...
nach zwei Jahren waren noch 40 Prozent der Ladung vorhanden ...
bei den Messungen von akkuvergleichstest.de schaffte er zudem 970 Zyklen bis noch 80 % der zu Beginn des Tests gemessenen Kapazität nutzbar waren ...
vor kurzem hat akkuvergleichstest.de die Selbstentladungs-Messwerte von Akkus gepostet, die letztes Jahr in den Test kamen ...
zum einen der blaue Xtar AA (ohne USB) mit nominalen "2500 mAh" ("4150 mWh" Energiegehalt der internen Zelle), was Rekord war als er auf den Markt kam ...
er hat "nur" noch 20 % Selbstentladung innerhalb eines Jahres, was ein echter Fortschritt für diese Akku-Gattung ist ...
neuer Rekordhalter ist er damit allerdings nicht ...
zur gleichen Zeit wie der Xtar kamen im letzten Jahr auch zwei Modelle mit USB-C Anschluss in den Test, Verico LoopEnergy und SZEMPTY, die allerdings doch ein ganzes Stück weniger Kapazität haben und auch bei den Zyklen nicht ganz so glänzen konnten wie andere ... dafür ist der Preis dann auch etwas günstiger ...
der SZEMPTY hatte rund 19 % Selbstentladung in einem Jahr, der Verico gar nur knappe 15 % ...
die im Test festgestellte Gesamtkapazität lag allerdings beim Verico bei ca. 1650 mAh, beim SZEMPTY gar nur bei rund 1400 mAh und machte damit seinem - für einen Akku - etwas lustigen Namen (empty = leer
) durchaus ein bißchen "Ehre" ... auch ein "Delyeepow" ohne USB (gibt es auch mit) spielte mit 19,5 % Selbstentladung in dieser Liga, hatte allerdings ebenfalls 1650 mAh gemessene Kapazität, lag aber bei den Zyklen doch ein Stück besser als Verico Loop Energy und SZEMPTY ...
ein tka AA mit USB-C (u.a. bei PEARL angeboten) mit gemessenen 1300 mAh Kapazität liegt mit ca. 40 % Selbstentladung in einem Jahr noch auf einem früher üblichen Niveau, die AAA Variante mit gemessenen ca. 370 mAh bei 55 % Selbstentladung in einem Jahr erst recht ...
der blaue Xtar AA "2500 mAh ("4150 mWh") ist noch am "zyklen" ... da wird vermutlich auch ein sehr guter Wert rauskommen ...
mittlerweile gibt es ja einen neueren Xtar AA ohne USB "CLR 4300" (sowie zwei mit USB), der statt der stufenförmigen Spannungsabsenkung von 1,5 auf 1,1 Volt in der Schlussphase der Kapazität als Akkustandswarnung eine kontinuierliche Absenkung der Spannung vornimmt ...
das ist die inzwischen 3. Generation der 1,5 Volt Li-Ions :
Gen 1 : ohne Akkuwarnung, durchgehende 1,5 Volt bis zum Schluss
Gen 2 : mit Akkustandswarnung, stufenförmige Absenkung der Akkuspannung in der Schlussphase von 1,5 auf 1,1 Volt, mehr oder weniger lang ausgeprägte 1,1 Volt Phase
Gen 3 : mit kontinuierlicher Spannungsabsenkung in der Schlussphase, so dass Batteriestandsanzeigen in Geräten alle Stufen durchlaufen, für eine bessere Berechenbarkeit
Gen 3.1 : Sonderform : (in etwa lineare) Spannungsabsenkung bereits von Beginn an, für längere Laufzeit bei verringerter Durchschnittsspannung, für Geräte, die echte 1,5 Volt nicht benötigen, sondern wo die Spannung nur über einem gewissen Mindestwert liegen muss ... (Xtar AA "LR 3000 mAh" mit USB-C, LR = Long Runtime)
die neueren Exemplare von Xtar sind derzeit aber noch nicht im Testfeld vertreten ...
Übersicht AA : https://www.akkuvergleichstest.de/
AAA : https://www.akkuvergleichstest.de/aaa-akkus-15-volt-lithium-ionen-vergleich/
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