Gestern ist endlich mein Gewinn aus der Weihnachtsverlosung bei mir angekommen. Dafür nochmal vielen Dank an MSITC! 
(Dass die Lampe erst jetzt da ist, liegt natürlich nicht an MSITC. Ich hatte noch eine andere Lampe bestellt, die nicht auf Lager war und Markus gebeten, zu warten und beide zusammen zu verschicken. Da die andere Lampe nicht für mich sondern für meinen Onkel war und die Lampen sich noch nicht trennen wollten, sind sie auf Kosten des Logistikunternehmens im Paket noch ein wenig durch Deutschland getourt.)
Und damit ihr auch etwas davon habt, langweile ich euch gerne mit dem vierten Thread zur MTE SSC P7-D. Da es wie gesagt schon 3 andere Threads gibt, halte ich das Allgemeine etwas knapper und sage mehr zu meinen eigenen Eindrücken.
Die Lampe ist 15,5cm lang und hat einen Kopfdurchmesser von 4cm und wird mit einem 18650er Li-Ion Akku gefüttert, mit dem sie zusammen 199g auf die Waage bringt. Damit ist sie deutlich größer als die Spark SL6, aber etwas kleiner als Thrower im 1x18650-Format wie die JETBeam RRT-1 Raptor.
Eine Besonderheit ist die relativ selten verbaute P7-LED von Seoul Semiconductor, die nicht nur für die gefühlten 600-700 Lumen sorgt, sondern der Lampe auch ihren Namen gibt.
JETBeam RRT-1 Raptor, MTE SSC P7-D, Spark SL6, Sanyo Eneloop AA
In ein paar Punkten muss ich die Konstruktion als eigenwillig bezeichnen:
- Die Lampe hat einen schmalen sechseckigen Ring hinten am Lampenkopf. Dieser dient normalerweise als Wegrollschutz. Aufgrund des Reflektordurchmessers hat die Lampe hier aber auf einem ebenen Untergrund zwischen 1 und 2mm Bodenfreiheit. Als minimaler Wegrollschutz funktionieren daher nur die Kerben in der Tailcap.
- Vorne am Lampenkopf sitzen 2 Dichtungsringe, hinten an der Tailcap keiner. (Da dort aber Platz ist, habe ich einfach einen nach hinten geschoben - schon ist die Abdichtung besser
)
- Der Schalter ist in der Tailcap versenkt, guckt aber noch einen Millimeter heraus, so dass die Lampe nur sehr wackelig tailstandfähig ist.
Abgesehen von den fehlenden oder falsch positionierten O-Ringen kann die Verarbeitung aber überzeugen. Das Lampenrohr ist sehr massiv, die Anodisierung schön matt und gleichmäßig und der Minuskontakt zum Akku erfolgt schonend über einen breiten, gefederten Messing-Pin.
Geschaltet wird die Lampe über einen Reverseclicky. Zum Ein-/Ausschalten durchdrücken, durch antippen wechselt man durch die 5 typischen Modi: High, Medium, Low, Strobe, SOS. (Es scheint für Leute, die kein Blinken mögen, auch noch eine 2-Mode Version zu geben.) Die drei Leuchtstufen sind von der Leistung sinnvoll verteilt und flimmerfrei, aber beim Durchwechseln kommt man leider nicht an den Blinkmodi vorbei. Dafür gibt es aber einen Mode-Memory, so dass die Lampe beim Anschalten im zuletzt verwendeten Modus startet.
Beim SOS-Modus ist mir die Geschwindigkeit positiv aufgefallen. Der Morse-Code dauert 5sek, danach folgt immer eine 5sek-Pause. (Meine Fenix LD20 braucht mehr als doppelt so lange) Meiner Meinung nach ist das nicht zu schnell, da der Code allgemein bekannt sein dürfte. Außerdem glaube ich, dass ein Laie das schnelle Blinken eher als Nachricht interpretiert als das langsame. Außerdem liegen 5sek noch innerhalb der Aufmerksamkeitsspanne der meisten Menschen, so dass sie die komplette Nachricht mitbekommen und richtig deuten können.
Der relativ große Reflektor suggeriert ein eher flutiges Lichtbild, aufgrund der ausgeprägten OP-Struktur und der verwendeten LED ist die MTE SS7 P7-D jedoch ganz klar ein Fluter. Das Lichtbild ist dem einer Spark SL6 sehr ähnlich. Mein Mastech-Multimeter beziffert die Spothellig in 1m Enfernung auf etwa 5300 Lux.
MTE SSC P7-D
Spark SL6 740NW
Fazit:
Die Lampe hat zwar ein zwei Konstruktionsfehler (Wegrollnichtschutz und Tailstandwackelfähigkeit), ein eher unbeliebtes UI, ist technisch nichts besonderes und optisch unspektakulär, aber trotzdem gefällt sie mir. Sie ist einfach zu bedienen, wirkt sehr stabil, hat ein angenehm flutiges Lichtbild und genügend Leistung.
Wer einen soliden Fluter im 1x18650-Format mit Blinkmodi sucht und auf Wegrollschutz und Tailstand verzichten kann, ist bei der MTE SSC P7-D 5-Mode richtig.
(Dass die Lampe erst jetzt da ist, liegt natürlich nicht an MSITC. Ich hatte noch eine andere Lampe bestellt, die nicht auf Lager war und Markus gebeten, zu warten und beide zusammen zu verschicken. Da die andere Lampe nicht für mich sondern für meinen Onkel war und die Lampen sich noch nicht trennen wollten, sind sie auf Kosten des Logistikunternehmens im Paket noch ein wenig durch Deutschland getourt.)
Und damit ihr auch etwas davon habt, langweile ich euch gerne mit dem vierten Thread zur MTE SSC P7-D. Da es wie gesagt schon 3 andere Threads gibt, halte ich das Allgemeine etwas knapper und sage mehr zu meinen eigenen Eindrücken.
Die Lampe ist 15,5cm lang und hat einen Kopfdurchmesser von 4cm und wird mit einem 18650er Li-Ion Akku gefüttert, mit dem sie zusammen 199g auf die Waage bringt. Damit ist sie deutlich größer als die Spark SL6, aber etwas kleiner als Thrower im 1x18650-Format wie die JETBeam RRT-1 Raptor.
Eine Besonderheit ist die relativ selten verbaute P7-LED von Seoul Semiconductor, die nicht nur für die gefühlten 600-700 Lumen sorgt, sondern der Lampe auch ihren Namen gibt.
JETBeam RRT-1 Raptor, MTE SSC P7-D, Spark SL6, Sanyo Eneloop AA
In ein paar Punkten muss ich die Konstruktion als eigenwillig bezeichnen:
- Die Lampe hat einen schmalen sechseckigen Ring hinten am Lampenkopf. Dieser dient normalerweise als Wegrollschutz. Aufgrund des Reflektordurchmessers hat die Lampe hier aber auf einem ebenen Untergrund zwischen 1 und 2mm Bodenfreiheit. Als minimaler Wegrollschutz funktionieren daher nur die Kerben in der Tailcap.
- Vorne am Lampenkopf sitzen 2 Dichtungsringe, hinten an der Tailcap keiner. (Da dort aber Platz ist, habe ich einfach einen nach hinten geschoben - schon ist die Abdichtung besser
- Der Schalter ist in der Tailcap versenkt, guckt aber noch einen Millimeter heraus, so dass die Lampe nur sehr wackelig tailstandfähig ist.
Abgesehen von den fehlenden oder falsch positionierten O-Ringen kann die Verarbeitung aber überzeugen. Das Lampenrohr ist sehr massiv, die Anodisierung schön matt und gleichmäßig und der Minuskontakt zum Akku erfolgt schonend über einen breiten, gefederten Messing-Pin.
Geschaltet wird die Lampe über einen Reverseclicky. Zum Ein-/Ausschalten durchdrücken, durch antippen wechselt man durch die 5 typischen Modi: High, Medium, Low, Strobe, SOS. (Es scheint für Leute, die kein Blinken mögen, auch noch eine 2-Mode Version zu geben.) Die drei Leuchtstufen sind von der Leistung sinnvoll verteilt und flimmerfrei, aber beim Durchwechseln kommt man leider nicht an den Blinkmodi vorbei. Dafür gibt es aber einen Mode-Memory, so dass die Lampe beim Anschalten im zuletzt verwendeten Modus startet.
Beim SOS-Modus ist mir die Geschwindigkeit positiv aufgefallen. Der Morse-Code dauert 5sek, danach folgt immer eine 5sek-Pause. (Meine Fenix LD20 braucht mehr als doppelt so lange) Meiner Meinung nach ist das nicht zu schnell, da der Code allgemein bekannt sein dürfte. Außerdem glaube ich, dass ein Laie das schnelle Blinken eher als Nachricht interpretiert als das langsame. Außerdem liegen 5sek noch innerhalb der Aufmerksamkeitsspanne der meisten Menschen, so dass sie die komplette Nachricht mitbekommen und richtig deuten können.
Der relativ große Reflektor suggeriert ein eher flutiges Lichtbild, aufgrund der ausgeprägten OP-Struktur und der verwendeten LED ist die MTE SS7 P7-D jedoch ganz klar ein Fluter. Das Lichtbild ist dem einer Spark SL6 sehr ähnlich. Mein Mastech-Multimeter beziffert die Spothellig in 1m Enfernung auf etwa 5300 Lux.
MTE SSC P7-D
Spark SL6 740NW
Fazit:
Die Lampe hat zwar ein zwei Konstruktionsfehler (Wegrollnichtschutz und Tailstandwackelfähigkeit), ein eher unbeliebtes UI, ist technisch nichts besonderes und optisch unspektakulär, aber trotzdem gefällt sie mir. Sie ist einfach zu bedienen, wirkt sehr stabil, hat ein angenehm flutiges Lichtbild und genügend Leistung.
Wer einen soliden Fluter im 1x18650-Format mit Blinkmodi sucht und auf Wegrollschutz und Tailstand verzichten kann, ist bei der MTE SSC P7-D 5-Mode richtig.
