[...] Alles darüber hinaus, was extrem teuer verscherbelt wird (Diamant und Nanopartikel und so Quatsch), ist Voodoo und nicht nötig. [...]
Kann ich hier nicht so ganz stehen lassen...
Es bringt sehr wohl was, nur sehr wenig zu sehr viel höheren Preisen. Wenn man das letzte Photon rausquälen will und schon geläpptes Kupfer, 16AWG Kabel etc. hat kann man schon drüber nachdenken.
Was ich jedoch bei Wärmeleitpasten sehr viel interessanter finde, ist die Konsistenz. Das macht eine mordsmäßige Sauerei irgednwo eine cremige Paste reinzuquetschen und dann später mal was tauschen zu wollen oder ähnliches. Da verwende ich dann lieber was zum ausgießen das dann aushärtet - bei Gelegenheit möchte ich auch mal mit Plastidip experimentieren.
Was die Lötstation angeht.. ich hab eine uralte Lötstation von Weller gehabt, bei Leibe kein Billigteil. Hab dann noch von Dremel einen Gaslötkolben und ein paar mal an Billigstationen von Anderen gearbeitet. Hab mir dann eine
JBC Weidinger Edition gegönnt und will nie mehr was anderes - in 5 Sekunden ist das Ding auf 350 Grad, die Lötspitzen können während der Arbeit gewechselt werden, ich wüsste nichts, was ich an dem Ding noch verbessern wollte.
Ansonsten:
- Multimeter mit K-Type Temperaturfühler, externen Temperaturfühler oder Infrarotthermometer
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Kochplatte zum Reflowlöten
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M2 Gewindeformer
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90° Entgrater
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Lötpaste
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Skalpell
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Lupe
Reflow um überschüssiges Lot zwischen LED und Kupferplatine rauszukriegen oder um andere Dies auf Noctigons zu setzen. Temperaturfühler um zu überprüfen, ob die Temperatur dazu passt und um die Temperatur der Lampe zu messen
Gewindeformer und Entgrater um die Platine mit M2 Schrauben (größer passt je nach Taschenlampe oft nicht gut) an den Heatsink schrauben zu können, am Besten wird die Platine aber trotzdem mit der Lötpaste und der Herdplatte per Reflow auf den Kühlkörper gelötet und währenddessen angeschraubt, damit überschüssiges Lot herausgepresst wird. Damit ist die Wärmeübertragung an den beiden wichtigsten Stellen schon mal so gut sie nur sein kann. Den Entgrater braucht man dabei um die Senke für Senkkopfschrauben zu formen. Der verlinkte tut bei mir schon Ewigkeiten tadellos seine Dienste, in Alu, Kupfer, Stahl und sogar Carbon, wo HSS-E nach 2 Löchern stumpf ist..
Das Skalpell ist ganz nützlich um unter der Lupe die Reste vom Dome entfernen zu können.
Ganz nützlich können auch billige Luxmesser sein - ceiling bounce gibt Vergleichswerte der Helligkeit und Lux können natürlich auch gemessen werden. Klar ist bei günstigen Geräten, dass man dem Absolutwert kaum trauen kann, aber bei 10-20 aufeinanderfolgenden Messungen und Fehlerabschätzung kann man sehr gut seine eigenen Lampen vergleichen. Oft haben andere im Forum die gleiche Lampe und damit kann man dann schon mal abschätzen was raus kommen könnte
Kabel wurden ja schon genannt -
18-20AWG sollten auf jeden Fall langen. Für E-Schalter oder Temperatursensoren (LD-2 Treiber) auch weniger. (bzw. mehr, da 14 einen größeren Durchmesser hat als 30 bspw.)
Entlötlitze zum Entlöten und um Federn zu brücken fällt mir auch grade noch ein...
Isopropanol gibts da sehr günstig und gut
Werkstatttücher können auch nicht schaden
Ein vernünftiges Ladegerät und ein paar Akkus braucht's natürlich auch
Ein kleiner Vorrat an Treibern (LD-2, Q-lite 7135),
ACR's , Reflektor-zentrierhilfen und Isoliermatieral zwischen MCPCB und Reflektor schaden auch nie. Schrumpfschlauch ist auch gut zu haben.
Ein Dremel gehört sowieso in jeden Haushalt, dann kann damit auch gleich poliert werden.
Je nach Moddingobjekt und ohne Drehbank kann auch eine
Gewindefeile sehr praktisch sein (Gewinde reinigen, nachschneiden oder sogar anpassen - hab ich bei meinem BlueStar Nachbau gemacht, Host und Kopf wollten nicht passen, da das Gewinde des Bodys zu groß war, dann einfach mit der Gewindefeile gleichmäßig im Durchmesser mit Schneidöl abgetragen. Damit man weiß, obs überhaupt hinauen wird noch eine
Gewindelehre )
Ist jetzt leider nicht mehr ordentlich und sicher fehlt auch noch viel aber mir sind unterwegs immer wieder neue Sachen eingefallen...
Ein Knipex Superknips und eine Knipex Schlüsselzange können unglaublich praktisch sein. Letztere ist glaub ich die von mir am meisten genützte Zange überhaupt.
GITD Powder und Farbe macht einiges her bei den Umbauten

Es gibt auch gewisse radioaktive Leuchtmittel in Glasröhrchen die ich hier nicht beim Namen nennen will - hier oder in einem anderen Forum hat es deswegen mal Ärger gegeben, kann mich aber nicht mehr genau erinnern in welchem, deswegen nur ein vorsichtiger Fingerzeig was es alles gibt.
Wenn das Budget noch nicht gesprengt ist sag bescheid, mir fällt sicher noch viiiel ein...
