Maglite Cree XHP70 Mod

nim

25 Juni 2013
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Hallo,

mittlerweile ist es schon fast sieben Jahre her als ich das erste Mal eine Maglite umgebaut habe. Damals noch mit einer ca. 800 Lumen SSC P7 LED und 16 Mignonzellen in einer 4D Maglite.
Da ich momentan auf der Suche nach einer relativ kompakten Lampe mit ca. 3000 Lumen bin, eine Maglite für mich immer noch etwas besonderes ist und ich zurzeit leider nur eine Maglite habe, die auch noch gekürzt und zur Fahrradlampe umgebaut ist, habe ich mir gedacht, ich könnte mir ja mal wieder eine umbauen.

Die folgenden Komponenten habe ich bereits:
-2D Maglite in schwarz
-Antireflex beschichtete Glasscheibe
-Orange Peel Reflektor aus Aluminium
-Led Senser Xtreme R.2 Boost Treiber
-2x Keeppower 26650 Akkus mit jeweils 5200 mAh
-Kunststoffrohr als Halter für die Akkus

Was noch fehlt ist die LED, ein Kühlkörper und eine Steuerung unter anderem für die Helligkeit.

Bei der LED fiel die Entscheidung auf eine Cree XHP70. Da die LED aber ziemlich neu ist, gibt es zurzeit leider noch nicht viele Möglichkeiten sie zu kaufen. Letztendlich habe ich sie bei Mouser bestellt und sollte sie noch am Ende der Woche bekommen. Allerdings haben sie dort momentan auch nur einen Typ auf Lager.
Daten zur bestellten LED:
-Farbtemperatur: 6500K
-Farb-Bin Region: 1A, 1B, 1C, 1D
-Flux-Bin: N2
-Min CRI: 70

Den Kühlkörper werde ich mir demnächst aus Aluminium oder aus einer Kombination aus Aluminium und Kupfer drehen. Komplett aus Kupfer möchte ich nur sehr ungern machen, da er dann bei der angestrebten Größe wohl zu schwer sein dürfte.

Für Steuerung möchte ich mir eine Platine anfertigen. Natürlich wird sie einmal mit einem Taster für die Helligkeitssteuerung zuständig sein und evtl. werde ich auch noch eine Temperaturregelung integrieren. Nur bei den restlichen Funktionen bin ich noch am überlegen.
Schon seit meinem ersten Maglite-Umbau habe ich den Gedanken einen Beschleunigungssensor, unter anderem für eine Art Gestensteuerung, in eine Taschenlampe einzubauen. Der Sinn oder Unsinn so einer Steuerung in einer Taschenlampe sei mal dahingestellt, aber ich fand das war immer zumindest ein sehr interessanter Gedanke was damit alles möglich wäre.
Zusätzlich hatte ich noch überlegt evtl. eine microSD-Karte einzubauen um Temperatur, Strom und Spannung mitzuloggen.
Waren aber bisher nur ein paar Gedanken zu dem was die Steuerung alles können soll.

Über Anregungen und Kritik dazu, aber auch allgemein zur Lampe, freue ich mich sehr!

Gruß
Nils

PS: Den Umbau werde ich natürlich gut mit Fotos und Texten dokumentieren. :thumbup:
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Von Eagtac gibt es einen Akkupack bestehend auf zwei 32650ern (für die Eagletac MX25L2). Diese Akkus haben eine höhere Kapazität als 26650er. Außerdem braucht man dann keine dicken Spacer.

Ich würde diese LED nur mit Kupfer-PCB ohne Sperrschicht benutzen. Im BLF hat einer wohl schon welche. Sonst hat man die gleichen Hitze- und somit Effizienzprobleme, wie mit der Luminus SST-90 damals.
 
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Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
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Amsterdam
Von Eagtac gibt es einen Akkupack bestehend auf zwei 32650ern

Ja, haste recht aber wie soll er das Akkupack laden ohne Lampe mit ladefunktion?

Gute 32650'er sind aber auch zugänglich: $16.71 FeiLong 32650 3.7V 6000mAh Rechargeable Li-ion Battery at FastTech - Worldwide Free Shipping

Und schon getestet: Feilong Li-Ion 32650 cells TESTED!

Viel mehr Kapazität als die Keeppower 5200/26650 haben sie allerdings nicht.

32650 Gibt es sehr selten, und weiter entwickelt wird da nicht viel. Im leitzter Zeit gibt es gute neue 26650'er - und die passen auch in die meisten guten Lader.

LG
Nico

LG
Nico
 

nim

25 Juni 2013
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Anfangs hatte ich auch nach 32650er Akkus geguckt, nur da es bei denen nicht so viel Auswahl gibt und bei den vorhandenen die Kapazität auch nicht viel größer ist als bei den 26650ern, habe ich mich letztendlich für die Keeppower mit 5200 mAh entschieden.
Anfangs wollte ich mir die Maglite ja sogar so aufbohren lassen, sodass vier 18650er Akkus reinpassen. Jemanden dafür gefunden habe ich auch, nur war mir der gesamte Aufwand dann doch ein wenig zu groß, da ich noch einen kompletten Selbstbau einer anderen Lampe plane.

Die LED wollte ich ohne Platine direkt auf Aluminium oder Kupfer mit Wärmeleitkleber aufkleben. Allerdings tendiere ich da wohl doch eher zu Kupfer.
Was ich mich aber noch frage ist, wie stark sich der Wärmewiderstand wohl verbessert wenn man die LED auf das Kupfer lötet anstatt es mit Wärmeleitkleber zu kleben.
Weiß jemand dazu etwas, ob es viel bringen würde?

Gruß
Nils
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Die LED wollte ich ohne Platine direkt auf Aluminium oder Kupfer mit Wärmeleitkleber aufkleben. Allerdings tendiere ich da wohl doch eher zu Kupfer.
Was ich mich aber noch frage ist, wie stark sich der Wärmewiderstand wohl verbessert wenn man die LED auf das Kupfer lötet anstatt es mit Wärmeleitkleber zu kleben.
Weiß jemand dazu etwas, ob es viel bringen würde?

Gruß
Nils

Bitte nicht kleben! Das ist deutlich schlechter. Normale Wärmeleitpaste hat eine erstaunlich schlechte Wärmeleitfähigkeit (Arctic Silver 5 soll z.B. laut Hersteller 8,7W/(m·K) haben, wobei eine Studie wohl ergeben hat, dass es nur 0,94W/(m·K) seien). Kupfer- und Alu-Platinen mit Aussparung in der Sperrschicht sind eine der wichtigsten technischen Entwicklungen der letzten Jahre im Lampenbereich. Man hat nur Vorteile dadurch (höhere Maximalströme und somit auch Helligkeiten möglich, höhere Effizienz, da LED deutlich kühler bleibt und höhere Robustheit & Lebensdauer, da LED nie in den kritischen Temperaturbereich kommen kann, wo sie Schaden nimmt). und sie kosten fast nichts. Dazu erleichtert einem ein PCB den Einbau und man kann die LED, sofern man die Platine nicht verklebt (Verschrauben ist besser), relativ leicht austauschen.

Zum Vergleich:
Aluminium: bis 236 W/(m·K)
Kupfer: bis 380 W/(m·K)
Das beste Lötzinn: 60 W/(m·K) - hier ein Vergleich verschiedener Sorten

Sofern dir die Wärmekapazität des Kühlkörpers nicht wichtig ist, kannst du dir das Kupfer sparen. Die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium ist an sich gut genug.
 
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nim

25 Juni 2013
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Grundsätzlich sind für mich, schon allein wegen der einfacheren Handhabung und auch besseren Austauschbarkeit, LEDs auf MCPCBs auch die erste Wahl. Und wenn es darum geht die Temperaturdifferenz möglichst gering zu halten, dann auch MCPCBs mit einer Aussparung im Dielektrikum.

Von SinkPAD gibt es sogar ein 20mm MCPCB für die XHP70 bei dem man auch die Möglichkeit hat die LED für 12V zu verschalten. Nur habe ich momentan leider keine Möglichkeit gefunden den irgendwo zu erwerben.
Deswegen war mein Gedanke die LED direkt auf den Kühlkörper zu kleben. Dazu hatte ich auch mal den Wärmewiderstand und die daraus resultierende Temperaturdifferenz betrachtet:

Bei einer Auflagefläche der LED von
3,9 mm * 6,67 mm ≈ 26 * 10^-6 m^2
einer angenommenen Dicke der Wärmeleitkleberschicht von
75 µm = 75 * 10^-6 m
und einem Wärmeleitwert des Wärmeleitklebers Arctic Silver von
7,5 W/(K*m)
komme ich auf einen Wärmewiderstand von
75 * 10^-6 m / (7,5 W/(K*m) * 26 * 10^-6 m^2) ≈ 0,4 K/W

Wenn man jetzt von einer maximalen elektrischen Leistung von 30 Watt ausgeht und einen Wirkungsgrad von ca. 30 Prozent annimmt, kommt man auf einen Wärmestrom von ca.
30 W * 0,7 = 21 W
Was letztendlich zu einer Temperaturdifferenz von
0,4 K/W * 21 W = 8,4 K
führt.

Angenommen der Wärmeleitwert des Wärmeleitklebers beträgt nur 1 W/(K*m), ist man ganz schnell bei einer Temperaturdifferenz von 63 K.
Wenn man die LED nun direkt auf den Kühlkörper löten würde, kann man die Temperaturdifferenz eigentlich schon fast vernachlässigen.

Vielleicht mach ich mir über die Befestigung doch nochmal paar mehr Gedanken. :)

Gruß
Nils
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Auf den Kühlkörper löten ist ja schwierig weil man einen Kühlkörper mit passendem Podest für die LED braucht. Der Vorteil kann eigentlich nur gering sein. Upgraden ist dann auch schwrieriger, da man ja nur LEDs nehmen kann, deren mittleres Lötpad die gleiche Form hat, wie das der XHP-70.

Wenn du Kupfer-PCBs willst, musst du nur ein wenig Geduld haben. Im BLF hat jemand wohl schon welche. Vielleicht kannst du ihm ja welche abkaufen.

Laut einem Post im BLF schickt einem Sinkpad auch kostenlos bis zu 10 "Proben"....
 
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nim

25 Juni 2013
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Dass man bei SinkPAD auch Samples bekommen kann, hatte ich auch schon mal gelesen. Bin nur immer davon ausgegangen, dass sie dies nur bei Händlern tun. Ein Versuch wäre es aber Wert.

Damit man es sich besser vorstellen kann wie ich den Kühlkörper geplant habe, habe ich grad mal schnell mit meinem Handy zwei Fotos gemacht.
Vom Prinzip her soll es in der Art wie auf dem ersten Foto werden. Wobei der Kühlkörper für die XHP70 noch etwas anders aussehen sehen soll und auch ein wenig größer wird. Auch das rechte Teil werde ich vermutlich anders und vielleicht aus Kupfer machen. Das Prinzip kann man aber gut erahnen denke ich.

Auf dem rechten Teil sollte ursprünglich die LED verklebt und dann mit zwei Schrauben im linken Teil befestigt werden.
28287


Das Ganze wird dann in die 16 mm große Öffnung des Reflektors geführt. Somit bleibt die Fokussierbarkeit auch erhalten.
28288


Der Vorteil vom direktem Auflöten der LED auf dem Kühlkörper gegenüber dem Anbringen mit z.B. einem SinkPAD ist auch nur sehr gering.
Allerdings wäre der Vorteil vom direkten Auflöten im Vergleich zum Einkleben mit einem Wärmeleitkleber, der nur eine Wärmeleitfähigkeit von 1 W/(K*m) hätte, enorm.

Gruß
Nils
 

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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ok, zieh es durch. Ich glaube ich bin nicht der Einzige hier, der gespannt mitliest ;).

Wenn du den Reflektor unten abschleifst, brauchst du keinen Podest.
Dein Reflektor sieht aus, wie die Birnenreflektoren von Kaidomain. Ich habe auch so einen (aber mit Birne).
 

Rogi

Flashaholic
27 Juni 2011
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Dass man bei SinkPAD auch Samples bekommen kann, hatte ich auch schon mal gelesen. Bin nur immer davon ausgegangen, dass sie dies nur bei Händlern tun. Ein Versuch wäre es aber Wert.

Damit man es sich besser vorstellen kann wie ich den Kühlkörper geplant habe, habe ich grad mal schnell mit meinem Handy zwei Fotos gemacht.
Vom Prinzip her soll es in der Art wie auf dem ersten Foto werden. Wobei der Kühlkörper für die XHP70 noch etwas anders aussehen sehen soll und auch ein wenig größer wird. Auch das rechte Teil werde ich vermutlich anders und vielleicht aus Kupfer machen. Das Prinzip kann man aber gut erahnen denke ich.

Auf dem rechten Teil sollte ursprünglich die LED verklebt und dann mit zwei Schrauben im linken Teil befestigt werden.
28287


Das Ganze wird dann in die 16 mm große Öffnung des Reflektors geführt. Somit bleibt die Fokussierbarkeit auch erhalten.
28288


Der Vorteil vom direktem Auflöten der LED auf dem Kühlkörper gegenüber dem Anbringen mit z.B. einem SinkPAD ist auch nur sehr gering.
Allerdings wäre der Vorteil vom direkten Auflöten im Vergleich zum Einkleben mit einem Wärmeleitkleber, der nur eine Wärmeleitfähigkeit von 1 W/(K*m) hätte, enorm.

Gruß
Nils

Morgen,
diese Kuhlkorper ist vom Vichtel spezial gefertigt fur Mag. + SST90 + 9A Vichtel driver, war aktuel vor 5 Jahren ich habe damals 2-3 Mag. umgebaut. Zu Info die Warmeabfuhr ist nicht gut konkret hab ich mit alten SST90 nicht uber 1200lm OTF gekommen. Der Warmeabfuhrproblem war nach meiner Meinung das die nackte SST90 geklebt war auf dem Sockel.
Heute fahrt meine rote 2D Mag. mit 2x 32650 und MT-G2 auf grossem Cu Kuhler ohne driver direkt beim einschalten schone 3000lm.
Bei meiner zwieten Mag. hab den Sockel mit schrauben rausgelassen und die standart SST90 dedomed auf alu direckt auf Kuhler (Bild links )zugeschraubt fur 70 mm asferic Linse zoombare Kopf kein Problem mehr.
Ich wunsche dir mehr Erfolg mit dem Vichtel Kuhler als ich geschaft habe. Schade das der Vichtel den Sockel nicht aus Cu gefertigt hat.
Halte die Daume im Pressburg.
Rogi
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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@Rogi: da bist du nicht der Einzige. Es gab nur wenige, die die SST-90 tatsächlich hell gekriegt haben. Es geht aber definitiv (siehe hier).

Hier werden wir bald sehen, was bei normalen Strömen und einer SST-90 in einem guten Bin aktuell möglich ist.
 
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nim

25 Juni 2013
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@The_Driver: Wenn ich mich recht erinnere ist mein Reflektor auch von Kaidomain. Hab den noch von meinem ersten Maglite-Umbau rumliegen gehabt und nie wirklich verwendet. Hat deiner auch den schraubbaren Schaft dran?

@Rogi: Genau, der Kühlkörper auf den Bildern ist der von Der Wichtel für die SST-90. Hatte mir den mal geholt, weil ich den ursprünglich mit einer Cree MT-G2 verbauen wollte. Die hat ja ähnliche Maße wie die SST-90.
Für die XHP70 werde ich mir aber einen Kühlkörper komplett selbst drehen bzw. zum Teil auch fräsen. Da wollte ich vermutlich eine Kombination aus Kupfer und Aluminium verwenden. Werde mir darüber aber nochmal genauer Gedanken machen.
Deine Erfahrungen mit einer geklebten SST-90 sprechen ja auch für sich. Wobei ich nicht gedacht hätte, dass die Wärmeableitung über Wärmeleitkleber so schlecht ist. Da sind die Herstellerangaben wohl doch nicht so richtig.
Was sich beim Kühlkörper von Der Wichtel wohl auch noch ein wenig negativ auf den Wärmewiderstand auswirkt ist, dass der rechte Teil auf dem ersten Bild für eine elektrische Isolation noch zusätzlich eloxiert ist.

@All: Momentan tendiere ich dazu das Podest für die LED aus einem an der Spitze passend gefrästem Kupferstab zu machen und den dann in Aluminium zu pressen. Wobei ich nochmal nachrechnen möchte wie schwer der Kühlkörper letztendlich wird, wenn ich ihn komplett aus Kupfer fertigen würde.
Ich denke auch aufgrund den Erfahrungen von The_Driver und Rogi werde ich allerdings wohl kein Wärmeleitkleber verwenden, sondern die LED direkt auf den Kühlkörper löten.

Was mich nun aber mal wirklich interessiert ist, wie gut bzw. schlecht der Wärmewiderstand in der Praxis wirklich ist, wenn man die Kühlkörperoberfläche optimal vorbereitet, einen guten Wärmeleitkleber verwendet und eine LED unter leichtem Druck verklebt. Zumindest sollte es in der Theorie zu einer nicht allzu hohen Temperaturdifferenz kommen. Allerdings wurden ja in der Praxis auch schon andere Erfahrungen gemacht.
Vielleicht werde ich dazu, auch um mal praxisnahe Zahlen zu haben, einen kleinen Testaufbau machen.

Gruß
Nils
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Ja meiner hat den "removeable cam".

Wenn du einen Vergleichstest mit zwei LEDs machst, solltest du aber vorher messen, wie viele Lumen sie unter identischen Bedingungen produzieren.

Mit fällt gerade ein - Vinz hat ja seinen Diamantwärmeleitkleber (hier eine Lampe, wo er ihn benutzt hat, er benutzt das Zeug auch bei all seinen Drop-Ins). Frag ihn doch, ob er dir etwas zukommen lässt (könnte aber dauern). Diamant hat ja so ziemlich den höchsten Wärmeleitwert.
 
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Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
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Oberfranken
Was sich beim Kühlkörper von Der Wichtel wohl auch noch ein wenig negativ auf den Wärmewiderstand auswirkt ist, dass der rechte Teil auf dem ersten Bild für eine elektrische Isolation noch zusätzlich eloxiert ist.

Das ist normalerweise eigentlich vernachlässigbar, weil die Oxidschicht nur sehr, sehr dünn ist. Darüber würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen ;)
Da trifft den Kleber ein größerer Teil der "Schuld", würde ich sagen.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Das ist der Hauptfaktor bei der Kühlung, dass die LED ohne Sperrschicht verlötet ist.
So kann die Wärme direkt weggeleitet werden.

Alles andere danach, Alu oder Kupfer macht dann den Kohl nicht mehr ganz so fett.

Gruß Xandre
 

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
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Amsterdam
Ich habe mehrere Lampen die von Vinz entweder gemoddet oder gebaut sind und er benutzt nur Alu. Auch in Mjölnir, dessen Pill ist aber recht massiv.
Und die funzelt mit 7+A Dauerbetrieb.

LG
Nico
 
  • Danke
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
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Ich habe mehrere Lampen die von Vinz entweder gemoddet oder gebaut sind und er benutzt nur Alu. Auch in Mjölnir, dessen Pill ist aber recht massiv.
Und die funzelt mit 7+A Dauerbetrieb.

LG
Nico

Ja, würde ich auch sagen. nim scheint aber nur den LED-Podest selbst aus Kupfer herstellen zu wollen. Den Podest braucht er wegen dem Birnen-Reflektor. Ein 20mm PCB (andere Größen gibt es ja nicht für die XHP-70) wird er nicht durch die Reflektoröffnung kriegen. Ausbohren wäre noch eine Möglichkeit.

Interessanter finde ich gerade: wie viel Strom soll die LED denn abkriegen?
 

nim

25 Juni 2013
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50
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Stimmt, hatte zwar mal was davon gelesen, dass eine Eloxalschicht eine Wärmeleitfähigkeit von 1/100 bis 1/10 des Aluminiums hat, allerdings ist die Schichtdicke ja kleiner als 20 µm. Also eigentlich wirklich vernachlässigbar gering. Der Großteil des Wärmewiderstandes wird auch vom Kleber kommen.
Wenn ich grad so überlege, eigentlich wollte ich anfangs noch, damit die Wärmeableitung etwas besser ist, die Eloxalschicht im inneren des Batterierohres wo der Kühlkörper reinkommt entfernen. Allerdings wird das ja dann eigentlich auch nicht notwendig sein.

Was noch ein Vorteil von Kupfer sein könnte, ist die Wärmekapazität. Angenommen man hat zwei Kühlkörper mit gleichem Volumen, einer aus Aluminium und einer aus Kupfer, dann würde man bei Kupfer im Vergleich zu Aluminium ca. 42 % mehr Energie benötigen um beide um die gleiche Temperaturdifferenz zu erhöhen.

Wenn ich den Kühlkörper komplett aus Aluminium fertigen sollte, weiß jemand, ob man die LED dann auch so einfach wie auf Kupfer löten kann? Weiß leider nicht wie gut Aluminium lötbar ist.

Verschalten werde ich alle Chips in Reihe und dann vermutlich mit nicht mehr als 2 A betreiben. Maximal wohl 2,5 A, muss dafür aber nochmal ne Messung am Treiber machen.
Bei 2 A würde es an der LED eine Leistung von ca. 26 W und bei 2,5 A von ca. 32 W bedeuten.

Der Diamantwärmeleitkleber von Vinz sieht wirklich interessant aus. Zum Testaufbau für den Vergleich von den Wärmewiderständen habe ich mir auch schon etwas überlegt. Werde aber zur besseren Verständlichkeit nochmal eine Skizze anfertigen bzw. dann mit Fotos vom Aufbau erläutern.
Meint ihr, es wäre vielleicht sinnvoll den Vergleich von den Wärmewiderständen in einem extra Thread zu machen? Könnte vielleicht allgemein interessant sein.

Gruß
Nils
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
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Essen
Wie Xandre schon schrieb, es geht nicht wirklich. Das ist ja gerade einer der Vorteile von Kupfer. Wobei es schon mal echt interessant wäre, heraus zu kriegen, wie die Aluminium Sinkpads funktionieren. Da werden die LEDs ja auch nur normal drauf gelötet (soweit ich weiß).

Zu deinem test: ja, ich würde einen neuen Thread dafür machen. Theoretisch müsste man einen deutlich erkennbaren Unterschied in der Wärmeableitung an den verschiedenen Formen der Helligkeitskurven erkennen können.
 

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
3.088
1.423
113
Amsterdam
Kupfer Platine polieren, Alu darunter polieren, so wenig wie möglich Wärmeleitpaste dazwischen und die Platine verschrauben.

Sollte doch reichen oder?

LG
Nico
 
7 Oktober 2011
11
15
3
wichtel.kilu.de
Bei der Kombination Alu und Kupfer sollte man besonders aufpassen, da sich zwischen beiden Elementen eine relativ große Spannung bildet:
Elektrochemische Spannungsreihe

Aluminium: -1,66V
Kupfer: +0,35V
Macht also eine Spannungsdifferenz von 2,01V.

Befinden sich nun ein wenig Feuchtigkeit und Verunreinigungen (Elektrolyt) zwischen den beiden, bildet sich eine galvanische Zelle woraufhin sich das Alu zersetzt.

Im CPF hat mal jemand vor Jahren eine Tauchlampe aus Alu und Kupfer gebaut. Das Teil hat sich nach einem Tauchgang aufgelöst, da zusätzlich noch die Batteriespannung anlag.

Ich bin kein Chemiker, aber ich denke eine dünne Eloxalschicht zur Isolierung sollte Abhilfe schaffen oder man verpresst beide Materialien schlüssig.

Aluminium lässt sich löten, indem man es verkupfert. Man taucht das Alu in Natronlauge um die Eloxalschicht zu entfernen und dann direkt ins Kupferbad zum Verkupfern. Dabei reicht schon eine dünne Schicht aus.
 

nim

25 Juni 2013
44
50
18
Elektrochemische Spannungsreihe, lang ist der Chemieunterricht her. :D
Aber jetzt wo du es schreibst, erinnere ich mich auch wieder daran zurück.
Hitze beschleunigt eine Zersetzung ja auch noch zusätzlich. Und davon hat man in einer Lampe ja auch teilweise nicht gerade wenig.

Übrigens, zwei Tage früher als erwartet ist heute die LED angekommen. :thumbup:
Hab deswegen grad mal fix mit meiner Kompaktkamera ein paar Fotos gemacht.
Die Kästchen auf dem Papier sind jeweils 5 mm x 5 mm groß und zum Vergleich sind auf dem letzten Bild folgende LEDs:
links: Luminus SST-90
rechts: Cree XP-G2
unten: Cree XR-E 7090
oben: Cree XHP70

Gruß
Nils


P.S.: Nebenbei, danke für alle bisherigen Kommentare bzw. Antworten! :thumbup:
 

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nim

25 Juni 2013
44
50
18
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mal irgendwo ein transparentes Schaltergummi für Maglites gesehen. Allerdings bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Weiß jemand zufällig, ob es sowas gibt? Oder vielleicht etwas von einem anderen Hersteller, was da reinpassen würde?

Gruß
Nils