Hi Leute,
angespornt durch diesen Thread hab ich mich in der Zwischenzeit endlich an mein eigenes Drop-In gewagt.
Der Unterschied ist, dass ich mal gerne eine tiefrote LED ausprobieren wollte; eigentlich mit weniger Strom, als es letztendlich geworden ist, aber ich muss sagen es gefällt mir trotzdem ganz gut
Hier das Innenleben (war eine ganz schöne Quälerei, das mit dem 30 W Billigkolben zu verlöten - dementsprechend sieht es auch aus)
Ach ja, noch ein Unterschied zum verlinkten Drop-In: das nicht ganz so professionelle Gehäuse. Ich hatte nämlich zufällig eine leere Tintenpatrone von Lamy hier rumliegen und die brachte mich dann auf den bekloppten Gedanken, die Elektronik doch darin unterzubringen.
Und siehe da, es funktioniert - der Durchmesser passt zum Originalschalter und die etwas dickere Spule findet mit einer Aussparung auch ihren Platz.
Der Kontakt am "Heck" ist so eine Art Feder aus dem zurechtgebogenen dünnen Kupferdraht; das funktioniert auch ganz gut, solange der Pluspol der Batterie nicht zu niedrig ist.
Um die LED-Beinchen hab ich ein bisschen flexiblen Radiergummi (sieht man noch etwas durch das transparente Gehäuse) gewickelt, was die Elektronik ohne großartiges Gewackel hält.
Der Kontakt zum Lampengehäuse ist noch verbesserungswürdig, weil er nur herumgebogen ist - funktionieren tut es so, aber ich würde den Draht gerne noch fixieren (vielleicht kürzen und nach innen durchstecken).
Theoretisch müssten bei der gewählten Spule übrigens 20 mA an der LED ankommen, ca. 36 mA werden von der Batterie gezogen (ich weiß zwar nicht, ob man das in dem Fall so einfach messen kann, aber plausibel ist der Wert schon). Die Laufzeit ist also damit für mich in Ordnung
Hier ein kleiner Vergleich zum Original mit einer RaidFire Spear auf Low (ca. 6 lm) als Referenz:
Der Umbau "flasht" in der Realität eigentlich nicht ganz so arg raus und die Eigenblendung ist bei an die Dunkelheit gewöhnten Augen sogar fast noch geringer als mit der Halogenbirne. Also eine MiniMag 2AA, gerade mit der Xenonbirne, ist dagegen ein Flakscheinwerfer
Wenn ich mal wieder Langeweile und/oder einen besser geeigneten Lötkolben habe, bau ich mir vielleicht noch eine Low-Output Version ...
Dieses Mal "Mit finsteren Grüßen"
angespornt durch diesen Thread hab ich mich in der Zwischenzeit endlich an mein eigenes Drop-In gewagt.
Der Unterschied ist, dass ich mal gerne eine tiefrote LED ausprobieren wollte; eigentlich mit weniger Strom, als es letztendlich geworden ist, aber ich muss sagen es gefällt mir trotzdem ganz gut
Hier das Innenleben (war eine ganz schöne Quälerei, das mit dem 30 W Billigkolben zu verlöten - dementsprechend sieht es auch aus)

Ach ja, noch ein Unterschied zum verlinkten Drop-In: das nicht ganz so professionelle Gehäuse. Ich hatte nämlich zufällig eine leere Tintenpatrone von Lamy hier rumliegen und die brachte mich dann auf den bekloppten Gedanken, die Elektronik doch darin unterzubringen.
Und siehe da, es funktioniert - der Durchmesser passt zum Originalschalter und die etwas dickere Spule findet mit einer Aussparung auch ihren Platz.
Der Kontakt am "Heck" ist so eine Art Feder aus dem zurechtgebogenen dünnen Kupferdraht; das funktioniert auch ganz gut, solange der Pluspol der Batterie nicht zu niedrig ist.
Um die LED-Beinchen hab ich ein bisschen flexiblen Radiergummi (sieht man noch etwas durch das transparente Gehäuse) gewickelt, was die Elektronik ohne großartiges Gewackel hält.
Der Kontakt zum Lampengehäuse ist noch verbesserungswürdig, weil er nur herumgebogen ist - funktionieren tut es so, aber ich würde den Draht gerne noch fixieren (vielleicht kürzen und nach innen durchstecken).
Theoretisch müssten bei der gewählten Spule übrigens 20 mA an der LED ankommen, ca. 36 mA werden von der Batterie gezogen (ich weiß zwar nicht, ob man das in dem Fall so einfach messen kann, aber plausibel ist der Wert schon). Die Laufzeit ist also damit für mich in Ordnung
Hier ein kleiner Vergleich zum Original mit einer RaidFire Spear auf Low (ca. 6 lm) als Referenz:
Der Umbau "flasht" in der Realität eigentlich nicht ganz so arg raus und die Eigenblendung ist bei an die Dunkelheit gewöhnten Augen sogar fast noch geringer als mit der Halogenbirne. Also eine MiniMag 2AA, gerade mit der Xenonbirne, ist dagegen ein Flakscheinwerfer
Wenn ich mal wieder Langeweile und/oder einen besser geeigneten Lötkolben habe, bau ich mir vielleicht noch eine Low-Output Version ...
Dieses Mal "Mit finsteren Grüßen"
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