"Maßgeschneidertes" Luxmeter

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Nachdem ich bislang meine Messungen mit einem LX 1330B durchgeführt habe, das mich nie enttäuscht hat und immer Werte geliefert hat, die von denen anderer Reviews selten um mehr als fünf bis zehn Prozent abgewichen sind, suche ich langfristig nun doch ein etwas komfortableres Gerät.

Natürlich habe ich diesbezüglich schon einige Threads besucht, aber da das eine für meine Verhältnisse nicht ganz billige Anschaffung werden wird, eröffne ich an dieser Stelle einen neuen für mein ganz "individuelles" Luxmeter.

Was soll es können:
- Der einzige Einsatzbereich sind Luxmessungen bei Taschenlampen.
- Messbereich bis 400.000 Lux (zur Not gehen auch 200.000), mehrere Einstellbereiche (reiner Luxwert, x10, x100).
- Anschluss an einen Rechner, Erstellen und Anzeigen von Laufzeit-Diagrammen für meine fabulöse Seite, ohne, dass ich dafür einen Computerkurs belegen muss.
- möglichst geringe Messtoleranzen.
- ganz wichtig: Das Gerät muss "Lichtfarben-kompatibel" sein, das heißt, die Messung sollte trotz unterschiedlicher Lichtfarben exakt sein und das Gerät da keine "Vorlieben" haben.
- Das Gerät sollte auch dann noch genau messen, wenn die Batterie zur Stromversorgung halbleer ist, oder aber es sollte zuverlässig anzeigen, wann ein Batteriewechsel ansteht.
- Peak/Hold muss nicht sein, obwohl das die besseren Geräte wahrscheinlich alle haben.
- Preis: bis 300 Euro. Wenn ihr Empfehlungen für Geräte habt, die teurer sind, die Vorgaben aber besser erfüllen, nur her damit! Vielleicht stirbt ja eine unbekannte, reiche Tante in Amerika...

Gruß
Walter
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Frag auch mal den Cuxhavener, der hat sich doch auch so ein tolles neues zugelegt.

Grüße,
Rafunzel
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,

wie Frederick schon sagte ist bei mir das PCE-174 im Einsatz. Grundsätzlich bin ich zufrieden.
Die Bedienung und der mechanische Aufbau von dem Gerät sind soweit ok.

Was mir persönlich nicht so gut gefällt ist, das die Sensorik des Gerätes ziemlich nervös ist. Das heißt bei einer Lampe mit PWM "flattert" der angezeigte Wert recht schnell auf und ab. Das Diagramm dazu sieht entsprechend "blöd" aus.
Technisch gesehen ist das ein Vorteil, weil das Gerät präzise ist, die Messung ist dann aber recht weit von dem entfernt was das Auge wirklich sieht. Das "Geflatter" sieht man in Wirklichkeit nicht.

Zudem habe ich gerade ein wenig das vertrauen in die Messergebnisse verloren. Ich hatte in der letzten Zeit einige Abweichungen. Nachdem das Gerät eingeschickt war sieht es wieder ganz gut aus, aber die Messung der SD6 fällt wieder völlig aus dem Rahmen. :mad:

Zu den Daten die die sogenannten "Datenlooger-Luxmeter" aufzeichen: Die geräte spucken nach der Aufzeichnung *.txt oder *.csv Dateien aus. Darin stehen die Werte aufgelistet. Meist kann man mit der Luxmeter-Software schon ein Diagramm erstellen, die sind aber optisch mies und schlecht ablesbar. Um die Daten mit Excell zu verwalten müssen sie gewandelt werden.

Die batterie-Anzeige ist aber genauso unpräzise wie die bei dem LX-1330.

Soviel ich weiß sind das PCE-174 und Extech HD-450 baugleich, sieht man schon am Gehäuse. Warum das Extech nochmals teurer ist weiß ich nicht.

Ingesamt bin ich auch wieder auf der Suche, genau wie du. Der Preisrahmen ist auch meine Vorstellung, allerdings habe ich noch nichts Vernünftiges gefunden... :(

Gruß
Daniel
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Ob das Gerät bei durch PWM-erzeugten Leuchtstufen "flattert" ist mir nicht so wichtig, da ich ohnehin fast ausschließlich die hellste Stufe messe.

Wichtiger wäre mir da schon, die erzeugten Diagramme quasi "out of the Box" nehmen zu können und nicht erst in irgendwelche Excel-Tabellen einfügen zu müssen, da ich davon a) keine Ahnung habe und es b) zusätzlich Zeit und Aufwand bedeutet.

Das besagte Extech hatte ich auch schon auf dem Schirm. Wenn die Diagramm-Anzeige allerdings ähnlich ist wie beim PCE-174, scheidet es für mich aus diesem Grund ebenfalls aus.

Gruß
Walter
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
- ganz wichtig: Das Gerät muss "Lichtfarben-kompatibel" sein, das heißt, die Messung sollte trotz unterschiedlicher Lichtfarben exakt sein und das Gerät da keine "Vorlieben" haben.

Das halte ich für das kritischer Merkmal.
Ich meine, jede Photozelle ist letztlich auf eine Wellenlänge (oder Lichtfarbe) kalibriert und die Empfindlichkeit nimmt entsprechend einer Gaußkurve drumherum mehr oder weniger schnell stark ab.

Bei einem guten Gerät kann man vielleicht verschiedene Wellenlängen (oder Lichtfarben) voreinstellen.

Aber deine Forderung oben wird/kann es doch so nicht geben, oder? :confused:

Gruß Walter