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[Review] Benetech GM1020 - sehr billiges Luxmeter mit Datalogger und USB

Dagor

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14 Mai 2011
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Moin Leute,

wie gestern schon berichtet, habe ich mir ein neues Luxmeter gekauft. Wichtig war mir eine Maximalwert-Funktion, ein Messwertspeicher (möglichst mit USB) und ein möglichst geringer Preis.

Üblicherweise gibt es sowas ja eher im Preisbereich von 150 bis 1000€. Bei Ebay bin ich dann aber über einen Chinakracher gestolpert, der das für 28€ kann (inkl. schnellem DHL-Versand aus einem Hamburger Warenlager eines Chinashops). Das Benetech GM1020. Ich gehe zumindest davon aus, dass es ein Benetech ist - ein Herstellername steht nicht drauf. Vermutlich ist es eine OEM-Version die für irgendwelche Chinashops ohne Herstellername gefertigt wurde. :haeh:



Besondere Genauigkeit oder hohe Qualität kann man bei diesem Preis natürlich nicht erwarten. Daher würde ich hier eher von einem Luxschätzgerät als einem Messgerät reden. Funktional schlägt sich das Gerät aber abgesehen von der seltsamen Bedienung sehr gut und die Werte wirken auch relativ vernünftig. Zur tatsächlichen Messgenauigkeit kann ich mangels eines seriösen Messgeräts aber leider nichts sagen.

Erstmal zu den Betriebsmodi:
- Normale Luxmessung (Display updatet 2x pro Sekunde)
- Differenz-Messung (es wird nur der Betrag angezeigt, also ohne Vorzeichen!)
- Maximalwertmessung
- Minimalwertmessung
- Integralmessung (in Luxstunden)
- Mittelwertmessung
- Manuelle Messwertspeicherung (bis zu 60 Wertepaare)
- Automatische Messwertspeicherung (bis zu 1900 Wertepaare, das Messintervall ist am PC einstellbar)
- Automatische Messwertspeicherung über USB mit der mitgelieferten Windows-Software (Vermutlich "unbegrenzt"? max 1h - siehe nächster Beitrag)

Messbereiche:
- 0,0 - 199,9 lx
- 20,0 - 199,9 dalx (200 - 1 999 lx)
- 20,0 - 199,9 hlx (2 000 - 19 990 lx)
- 20,0 bis 199,9 klx (20 000 - 199 900 lx) in der Praxis zeigt das Gerät hier aber Werte bis 260 klx an
Wenn man sich nicht im untersten Messbereich befindet, wird dies durch ein X10, X100 bzw X1000 im Display angezeigt.

Die Messgenauigkeit beträgt unter 10 klx angeblich 3% des angezeigten Wertes und darüber 4%.
Statt in Lux kann man sich die Werte auch in fc (foot-candle) anzeigen lassen.

In einigen Betriebsmodi wird zusätzlich die Temperatur angezeigt. Als Einheiten stehen hier °C und °F zur Verfügung.

Betrieben wird das Gerät mit zwei AAA-Batterien die laut Herstellerangaben 10 Stunden bei Dauernutzung mit USB-Verbindung durchhalten sollen.

Zum Energiesparen kann sich das Gerät automatisch ausschalten. Ein- und ausschalten lässt sich die Funktion direkt am Gerät, die Zeit, nach der es sich ausschalten soll, kann am PC eingestellt werden. (1 bis 240 Minuten)

Der "Messkopf" des Gerätes lässt sich um 90° nach links und 180° nach rechts drehen.

Mitgeliefert ist ein Koffer, ein 1,5m langes Mini-USB-Kabel, eine Mini-CD (Treiber, Messsoftware "LuxLAB" und englischsprachige Anleitung), eine nicht sehr hilfreiche englischsprachige Kurzanleitung (eher ein Datenblatt), und eine "deutsche Übersetzung" der Texte dieser Kurzanleitung auf zwei A4-Blättern. Letztere hab ich gar nicht erst fotografiert.





Die Bedienung des Geräts ist etwas seltsam, da man nur drei Tasten hat (deren Beschriftungen "Set", "Select" und "Enter" klingen, als würden sie identische Funktionen haben) und auch Menüstrukturen nur mit den vorhandenen Elementen angezeigt werden:


Durch gedrückt halten der mittleren Taste kann man das Gerät ein- und ausschalten. Ein kurzer Klick rotiert durch "normal", "Beleuchtung", "Beleuchtung + Messwert halten" und "Messwert halten".

Das Wechseln des Betriebsmodus ist auch noch ganz einfach.
Mit den äußeren beiden Tasten kann man hier einfach durchrotieren:




Alles was darüber hinaus geht ist alles andere als Intuitiv und nur nach Lesen der Anleitung machbar.

In jedem der gezeigten Bildschirme kommt man durch gedrückthalten der linken Taste in ein "Menü", wo man mit der mittleren Taste den Wert ändert und durch gedrückthalten der rechten Taste den Wert setzt und das Menü verlässt.
Lux --> manuelle Messwertaufzeichnung
Differenz --> Einheiten ("ELE") umschalten
Maximum --> automatische Abschaltung anschalten ("OPE[N]") und ausschalten ("CLO[SE]")
Minimum --> automatische Messreihe starten ("OPE[N]") und stoppen ("CLO[SE]")
Integral --> Integralmessung zurücksetzen
Durchschnitt --> gespeicherte Messreihen löschen
Anzeige der automatischen Messreihe --> gespeicherte Messwerte anzeigen

Hier mal ein paar Beispiele:





Die Verbindung mit dem Computer hat nicht direkt beim ersten Mal geklappt, aber nach zwei oder 3 Versuchen ging es dann und seit dem funktioniert es ohne Probleme.

In der mitgelieferten Software LuxLAB kann man ein paar Einstellungen auf dem Luxmeter vornehmen, die nicht direkt am Gerät einstellbar sind (Zeit bis zur automatischen Abschaltung und Messinvervall für die automatische Aufzeichnung), die Messwerte von einer automatischen Messung auf den PC übertragen und direkt am PC Messungen durchführen. Die Messungen lassen sich dann im XLS-Format speichern oder direkt zu Excel oder in einen Texteditor kopieren.

Messaufbau: (das Netbook wird nicht mitgeliefert ;))


LuxLAB: (Funktionert auch wunderbar auf einem alten Netbook mit 1024x600, das parallel von Windows 7 ausgebremst wird)


Und die Messwerte in Excel nochmal als Diagramm dargestellt:




Für alle, die mehr Ahnung von Elektronik haben als ich, noch einen Blick ins Innere (hochauflösendes Foto) und eine Liste des verbauten Gelöts:



1) Texas Instruments 2272C (Dual Low-Noise Rail-To-Rail Operational Amplifier)
http://www.ti.com/product/TLC2272

2) Weltrend WT56F232 (General-Purpose Single Chip Microcontroller)
http://www.weltrend.com.tw/en-global/product/detail/69/90/310

3) NXP HEF4052BT (Dual 4-Channel Analog Multiplexer/Demultiplexer)
http://www.nxp.com/products/discret...el-analog-multiplexer-demultiplexer:HEF4052BT

4) K24C32 (32 Kbit EEPROM)

5) Prolific PL2303HX (USB to Serial Bridge Controller)
http://www.prolific.com.tw/US/ShowProduct.aspx?p_id=156&pcid=41

6) Top Power ASIC TP7660 (DC-DC Voltage Converter)
http://pdf.datasheetarchive.com/datasheetsmain/Datasheets-318/TP7660.pdf

7) Micro One 2108A (Step-Up DC/DC Converter)
http://www.microne.com.cn/Stepup.asp

Bei dem Preis kann man natürlich nicht sagen, ob die Komponenten echt sind, oder Fakes verbaut sind.

Aber vielleicht kann ja irgendwer von euch zumindest etwas zu den Komponenten sagen, die es vermutlich sind.



Fazit:

Das GM1020 ist extrem günstig und hat irre viele Funktionen. Die wichtigsten sind relativ einfach nutzbar, Einstellungen und Messreihen direkt am Gerät sind etwas verwirrend, aber nach dem Studium der Anleitung auf der CD machbar. Die PC-Software mit Excel-Export ist dazu irre praktisch.

Aufgrund des Preises würde ich der Genauigkeit des Gerätes nicht viel weiter trauen, als ich es werfen kann, aber für Verlaufsmessungen, z.B. um einen Stepdown zu messen, sollte das Gerät völlig ausreichen.

Das einzige das ich bisher zur Genauigkeit sagen kann: mit leeren Batterien (blinkende Batteriewarnanzeige) waren die Messwerte 2,5% größer als mit frischen Batterien. Aber das dürfte relativ normal sein, so lange die Messwerte gleich bleiben, wenn die Batteriewarnanzeige noch nicht an ist.
 
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JOS

Flashaholic*
17 Oktober 2014
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Danke für das gute Review!
Ich habe mir das gleiche Gerät vor einiger Zeit auch gekauft. Ich empfinde es als gut nutzbar. Die Batterielaufzeit ist wirklich gut - ich musste die 2 AAA-Akkus, mit denen ich es betreibe, erst 1mal nachladen.
Ein paar Anmerkungen habe ich zur PC-Software LuxLAB:
- Ich habe sie nicht unter Windows 10 zum Laufen bekommen. Das angeschlossene Gerät wird nicht erkannt. Das ist sicher ein Problem des Treibers. Mit Windows 7 ist es dagegen kein Problem.
- Der Live-Datenmitschnitt läuft nach einer Stunde über, d.h. nach 7200 Messungen (2 Messungen pro Sekunde). Damit sind die alten Daten dann futsch (sofern nicht vorher gesichert). Deshalb nutze ich für längere Messungen das Speichern im Gerät (mit entsprechend größer gesetzten Intervallen).

Gruß, Joachim
 
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Dagor

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14 Mai 2011
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Der Live-Datenmitschnitt (2 Messungen pro Sekunde) läuft nach einer Stunde über
Danke! Das ist ein sehr wertvoller Hinweis! Ich hätte damit gerechnet, hier seeeeehr lange aufzeichnen zu können und wäre morgen wahrscheinlich in diese Falle gestolpert.
 

JOS

Flashaholic*
17 Oktober 2014
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Ich empfehle, die Messwerte im Gerät zu speichern. 1900 Speicherplätze stehen - glaube ich - dazu zur Verfügung. Bei einem Intervall von z.B. 20 Sekunden kommt man so auf gut 10 Stunden. Ausserdem muss der PC dabei nicht mitlaufen. Auslesen kann man die Daten dann auch über LuxLAB.

Bei Langzeitmessungen wird man wohl auch mit der automatischen Messbereichsumschaltung Bekanntschaft machen. Im Diagramm macht sich das durch einen Sprung bemerkbar. Das kann man in Excel nachträglich aber leicht durch einen Korrekturfaktor glattbügeln.
 
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Danke! Das ist ein sehr wertvoller Hinweis! Ich hätte damit gerechnet, hier seeeeehr lange aufzeichnen zu können
Das kann man doch. Einfach das Intervall zur Speicherung auf 10 oder 30 sek. stellen (wenn möglich, kenne das Luxmeter nicht) und schon kann man seeeeehr lange aufzeichnen (20 oder 120 Std.) - was für Laufzeitdiagramme auch völlig reicht. Ich mache meine Diagramme mit einem abstand von je 1 Minute. Selbst das reicht. ;)

Zum Gruße, Dominik
 

Dagor

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Das kann man doch.
Aber anscheinend nicht am PC. Und genau das hatte ich vor, damit ich mir das Diagramm in Echtzeit angucken kann.

Jetzt werde ich das wohl ohne Netbook machen und danach die Messwerte importieren.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Aber vielleicht kann ja irgendwer von euch zumindest etwas zu den Komponenten sagen, die es vermutlich sind.
Die Elektronik sieht bis auf die angelöteten Sensor- und USB-Kabel jedenfalls recht hochwertig aus.

Das Signal wird wohl in 1) verstärkt, 3) wird die Bereichsumschaltung sein. 3) ist ein alter Bekannter, damit hab' ich anno 1984 in meiner damaligen Stereoanlage den kratzenden mechanischen Eingangswahlschalter auf elektronisch umgebaut. Richtig beschaltet funktionieren diese alten CMOS-Multiplexer sehr gut.
OP 1) ist auch nicht schlecht, allerdings haben sie hier die einfachste Version mit engstem Temperaturbereich und größter Offsetspannung genommen. TLC2272A wäre besser.
Als AD-Wandler kommt demnach nur der im µC in Frage.
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Hab mir das Gerät nach Deinem guten Review auch geholt. Den Koffer sparen sich die Händler wohl inzwischen. Das Gerät kam im Pappkarton.
Bin bislang ganz angetan.

Danke für den Tipp, beste Grüße,
Thomas
 
7 September 2016
2
0
1
Olight Shop
Danke für das gute Review!
Ich habe mir das gleiche Gerät vor einiger Zeit auch gekauft. Ich empfinde es als gut nutzbar. Die Batterielaufzeit ist wirklich gut - ich musste die 2 AAA-Akkus, mit denen ich es betreibe, erst 1mal nachladen.
Ein paar Anmerkungen habe ich zur PC-Software LuxLAB:
- Ich habe sie nicht unter Windows 10 zum Laufen bekommen. Das angeschlossene Gerät wird nicht erkannt. Das ist sicher ein Problem des Treibers. Mit Windows 7 ist es dagegen kein Problem.
- Der Live-Datenmitschnitt läuft nach einer Stunde über, d.h. nach 7200 Messungen (2 Messungen pro Sekunde). Damit sind die alten Daten dann futsch (sofern nicht vorher gesichert). Deshalb nutze ich für längere Messungen das Speichern im Gerät (mit entsprechend größer gesetzten Intervallen).

Gruß, Joachim
Hallo, habe auch das Problem mit Windows 10.
Gibt es denn mittlerweile einen passenden Treiber ?
Gruß
michimel
 

sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
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Habe das Luxmeter erhalten aber es gibt damit ein kleineres Problem, dass für mich aber sehr wichtig ist. Die Software Luxlab speichert die Einstellungen des Gerätes mit dem Knopf "upload" einfach nicht ab. Ich wollte die Zeit auf 60 Sekunden stellen aber es wird nicht angenommen, man kann per Software keine Grundeinstellungen am Gerät durchführen. Gibt es da einen Trick? Die default Einstellung von 1 Sekunde kann ich nicht nehmen, dann hätte ich bei 240 Minuten Laufzeit über 14000 Messwerte. Ich verwende Windows 7, sonst scheint die Software zu funktionieren, leider wäre das praktisch ein KO Kriterium, da ich nur den Datenlogger brauche.

Wenn ich jetzt auf upload klicke nachdem ich "60 Sekunden" in die Schaltfläche eingetragen habe passiert nichts. Wenn ich dann auf download klicke kommt wieder 1 Sekunde und die alten Werte des Gerätes. Was ich auch noch nicht herausgefunden habe wäre wie man die Aufnahme des Datenloggers am Gerät startet, bei mir beginnt das jetzt sofort wenn ich das Gerät einschalte.

Ich konnte die automatische Datenaufzeichnungsfunktion auch nicht per Software aktivieren, nur am Gerät selber. Irgendwas scheint da nicht zu stimmen.

Edit:
Nach einiger Zeit hat es dann geklappt. Man muß einige Dinge beachten. Ich mußte nach jedem Wert im Setup mit upload bestätigen, nicht alles eintragen und dann upload. Ein weitere Hürde, die man nehmen muß wäre der Wert für die automatische Abschaltung, der steht ab Werk auf 255 Minuten, jedoch kann man in der Software nur max. 240 Minuten einstellen, auf alle Fälle sehr verwirrend.

Das Luxmeter scheint sofort mit dem Datenlogging zu beginnen wenn man es einschaltet.

Auch klappt das auslesen der Werte manchmal nicht, dann kommt die Meldung keine Daten auf dem Eprom oder sowas.

Die nächste Ernüchterung habe ich dann in Open Office erlebt. Ich hatte mir eine vorgefertigte Maske mit Formeln gemacht, die eben den Prozentwert automatisch ermitteln. Fügt man nun die Werte des Luxmeters in die Spalten ein kommt nur #Wert! als Ergebnis obwohl es ganz normale Ziffern sind. Man kann die Daten also nicht nutzen und müßte jetzt alle Werte von Hand nochmal richtig eintragen, erst dann haben meine Formel wieder funktioniert und das #Wert! verschwand in der Spalte. Die Software des Luxmeters scheint diese falsch abzuspeichern bzw. es ist von open office nicht nutzbar.

Die Luxmeter Software speichert zum Beispiel den Luxwert 7000 in der Exceldatei als 17000 ab, der nächste Wert wäre dann 27000, das heisst die zwei Spalten für Minute und Luxwert wird einfach zu einer Zahl. 17000 bedeutet nämlich Minute 1 Luxwert 7000. Das ist natürlich sehr schlecht gelöst. Ich weiss nicht ob das nur Open Office betrifft oder auch Excel.
 
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Dagor

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14 Mai 2011
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Ich glaube, die Verbindung vom PC zum Luxmeter klappt bei dir noch nicht. Das war bei mir erst ähnlich.
Die Verbindung mit dem Computer hat nicht direkt beim ersten Mal geklappt, aber nach zwei oder 3 Versuchen ging es dann und seit dem funktioniert es ohne Probleme.
Einfach alles nochmal neustarten und dann noch 1-2 Mal probieren. Ich meine, ich hatte nicht wirklich etwas anders gemacht, als es dann ging.
 

sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
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Darmstadt
Bei mir geht jetzt alles aber die Software und Verbindung ist halt sehr anfällig, sobald man zuviel klickt geht nichts mehr. Zum Beispiel wenn man in der Software 2x auf Download klickt zeigt er nichts mehr an und man muß alles neu starten usw.. Zum Glück geht jetzt das 60 Sekunden Intervall, das lasse ich jetzt auch für immer so bevor es wieder Probleme macht. Sobald man das Gerät anschaltet startet halt schon der Logger, hab nur noch nicht raus ob der sofort danach den ersten Messwert in den Speicher schreibt oder erst nach 60 Sekunden, ich glaube aber erst nach 60 Sekunden, das wäre auch besser. Bei mir braucht das Gerät Com Port 14.

Habe den Import per Open Office jetzt auch gelöst, jetzt macht er endlich zwei Spalten und man kann die Luxspalte einfach kopieren und in das vorgefertigte Formular einfügen. So kann man alle 300 Minuten auf einmal markieren und dann per copy und paste einfügen und es wird automatisch in % umgerechnet. Sonst wäre das eine wahnsinnige Schreiborgie gewesen ^^ Ich lasse es jetzt erstmal mit dem Update auf die neueste open Office Version, never change a running system :D

Eine Frage habe ich aber noch, ich habe gelesen, dass das Luxmeter automatisch die range anpasst und es so zu komischen Haken im Diagramm kommt. Kann man das nicht abschalten und dauerhaft eine range eingeschaltet lassen?
 
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Dagor

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14 Mai 2011
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Schön, dass es jetzt funktioniert. Das ist der Preis von diesem Billigkram. Was nichts fast kostet, darf auch in der Entwicklung fast nichts kosten. Daher muss man halt mit kleineren Problemen leben. So lange man es zum laufen kriegt, finde ich das in dieser Preisklasse aber absolut verschmerzbar. Wenn man was vernünftiges will, muss man das auch bezahlen.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Auf das automatische Anpassen der Range wirst Du bei z.B. Laufzeitmessungen nicht verzichten wollen. 400 Lux sind dann halt 0 kLux.
Ich habe noch nicht mit dem Log-Import gearbeitet. Gibt der auch die verwendete Range aus? Man könnte dann mit entsprechendem Offset den Verlauf der Segmente aneinander anpassen...
 
7 September 2016
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1
Hallo zusammen, gestern habe ich einen alten XP -PC wieder ins Leben gerufen.
Erst mal 1 Stunde Updates geladen und installiert, nun ist es SP3.
Leider ist alles genauso wie unter WIN10.
Ich gebe auf, Messe nun Manual und notiert mir die Werte. Vorteil: ich kann noch Kommentare zufügen wie z.B. Datum,Uhrzeit,WolkenBeschaffenheit .
Ich brauche die Messungen für den Entscheid Solarzellen zu installieren.
 

sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
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Auf das automatische Anpassen der Range wirst Du bei z.B. Laufzeitmessungen nicht verzichten wollen. 400 Lux sind dann halt 0 kLux.
Ich habe noch nicht mit dem Log-Import gearbeitet. Gibt der auch die verwendete Range aus? Man könnte dann mit entsprechendem Offset den Verlauf der Segmente aneinander anpassen...
Bei einem anderen günstigen Luxmeter von mir kann man halt die Range einstellen, also zum Beispiel x10. Ob das bei dem Gerät funktioniert weiss ich nicht, es hat zwar eine x10 Anzeige aber ob das dann auch mit dem Datenlogger funktioniert weiss ich nicht.

Also wenn ich die XLS Datei in Openoffice öffne bekomme ich es so wie auf dem kleinen screenshot
 
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21 September 2016
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Punkt 1: es geht auch mit Windows 8/8.1 und Windows 10 (siehe unten)
Punkt 2: eine weitere Bezugsquelle (26,99 Euro) ist Amazon: https://www.amazon.de/dp/B018LXLFNI

Zur Installation auf neuen Windows-Versionen: die Treiber sind nicht zu alt, sondern zu neu! Prolific testet in den neuen Treiberversionen auf Plagiate und läuft offenbar auch mit einigen Chips nicht mehr -- keine Ahnung, was von beiden hier der Fall ist. Im Netz gibt es zahlreiche Links auf alte Treiber, die noch mit Windows 10 laufen, sich aber gleichzeitig noch nicht am Chip verschlucken. Hier ist ein Youtube-Video, das das Problem erklärt und vor allem im Videokommentar den Link zum Treiber v3.3.2.105 angibt:
Diesen Treiber installieren und dann im Gerätemanager für die als fehlerhaft eingebunden (mit gelbem Dreieck) angezeigte Prolific-Hardware manuell den Treiber wechseln (auf das Gerät doppelklicken und auf "Treiber" und "Treiber aktualisieren" und dort auf "auf dem Computer nach Treibersoftware suchen" und dann nicht suchen lassen, sondern ihr wählt darunter "Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen" -- nun nur noch die Treiberversion 3.3.2.105 auswählen). Alles bestätigen und notfalls auch neu starten, wenn der Rechner will (muss aber nicht, läuft sofort). Nochmal kontrollieren -- nun ist das gelbe Zeichen weg und der richtige Treiber wird angezeigt -- der Chipsatz wird nun als PL-2303 XA/HXA erkannt. Nun läuft auch LuxLAB auf einem aktuellem Windows. (Text kopiert aus meiner gestrigen Rezension zum o.a. Artikel).
 
21 September 2016
7
7
3
Super -- hoffentlich sehen's auch die beiden anderen User, die auch das Problem hatten -- ich konnte sie leider nicht per PM informieren, weil ich gerade erst (mehr der weniger speziell um diese Info zu teilen) frisch angemeldet bin, da geht PM noch nicht. Aber die Benachrichtigungen über neue Nachrichten in Threads, in denen man etwas geschrieben hat, scheinen per Default eingeschaltet zu sein. Ist ja immer ein etwas mulmiges Gefühl, von unbekannten Quellen einen Treiber herunterzuladen, aber dieser scheint okay zu sein. Fühlt sich schon ganz gut an, wenn plötzlich die Hardware sauber erkannt wird ;)
 

Onkel Otto

Moderator
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20 November 2015
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Stadtallendorf
Tolles kleines Teil, alles funzt prima und insb. in Bezug auf den Preis:
Prädikat "schweine-geil" :)

Da könnt' ich glatt noch ein zweites Kaufen (die Markusifizierung durch
das Forum zeigt bereits Wirkung :)), um dann zeitgleich an zwei Orten
messen zu können und so die Plausibilität/Stabilität der Werte zu checken.

Schade, dass bei dem Preis die Displayschutzfolie eingespart wurde, denn
mein Gerät hat einige, zwar kleine, Scheuerstellen auf dem LCD-Plasitik.
Und es wäre nützlich, wenn das Gerät an der unteren Stirnseite weniger
rundlich und dadurch etwas sicherer Tailstand fähig wäre.

Gut, nun darf die dunkle Jahreszeit kommen, denn dann wird ausgiebig
geceilling-gebounced :), denn ich finde es toll, mit quasi Null-Aufwand
Daten und Bilder wie dieses

R50_low_mi_hig_turbo_1.jpg

erstellen zu können (Olight R50, quick&dirty: low-mid-high-turbo).

Greetings
Klaus
 
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21 September 2016
7
7
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Kratzer: rosa Polierpaste von Menzerna (poliert sogar Acrylglas oder Klavierlack)
Tailstand: Messgerät in ein Stück Knetmasse drücken (justierbarer Standfuß) oder in FIMO, etwas lockern und FIMO hart backen (fester Standfuß)
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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2.376
113
Kann man mit diesem Luxmeter bzw. Datenlogger-Programm eine XLS/CSV-Tabelle exportieren, um sie in Excel mit eigenen Diagramm-Formatvorlagen und eigenem Design zu nutzen?
Diese standardmäßige "illumination curve" sieht ziemlich... bescheiden aus.

Lieben Gruß, Dominik
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
Teammitglied
14 Mai 2011
15.834
9.404
113
Bremen
Kann man mit diesem Luxmeter bzw. Datenlogger-Programm eine XLS/CSV-Tabelle exportieren, um sie in Excel mit eigenen Diagramm-Formatvorlagen und eigenem Design zu nutzen?
Jupp:
Die Messungen lassen sich dann im XLS-Format speichern oder direkt zu Excel oder in einen Texteditor kopieren.
Die XLS-Dateien, die aus dem Programm rauskommen, sind zwar eigentlich CSV-Dateien mit XLS-Dateiendung, was Excel ein wenig irritiert, aber das funktioniert trotzdem gut.
 

AdAm0

Flashaholic**
1 Januar 2012
1.562
425
83
Tolles kleines Teil, alles funzt prima und insb. in Bezug auf den Preis:
Prädikat "schweine-geil"
Günstig! Tolle Funktionen! Datenaufzeichnung und Speicherung! Exportmöglichkeit!...da kann man wirklich nicht besser meckern!
ABER: Mißt das Teil denn auch genau??? :pfeifen:
Oder dient es ausschließlich Eurem internen und relativen TaLa-Vergleich? Und selbst hier wären stabile "Test-ReTest-Ergebnisse" wünschenswert...

LG
AdAm0
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
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14 Mai 2011
15.834
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Bremen
ABER: Mißt das Teil denn auch genau??? :pfeifen:
Vermutlich nicht. Die Ergebnisse scheinen etwa 10% höher zu sein, als bei meinem Mastech MS8229. Da das aber auch nur ein billiges Schätzding ist, weiß ich nicht genau, wo die wirklichen Werte liegen.

Oder dient es ausschließlich Eurem internen und relativen TaLa-Vergleich? Und selbst hier wären stabile "Test-ReTest-Ergebnisse" wünschenswert...
Richtig gut ist das Ding für Laufzeitdiagramme. Hier sind absolute Werte gar nicht so wichtig, da es um den Verlauf der Helligkeit geht.

Und die Laufzeitdiagramme mit dem GM1020 zeigen schon einige interessante Sachen...

Frühe Stepdowns: (LED Lenser T14)


Vergleich der Modi einer Lampe: (LED Lenser T14)



Nervöse Temperaturregelungen: (Klarus XT11GT)



Fehlende Konstantstromregelung: (Imalent DN11)




Sicher wäre ein "richtiges Messgerät" besser, aber die guten Geräte werden ganz schnell ziemlich teuer. Das kann sich nicht jeder leisten.
Das GM1020 ist daher eine sehr praktische Notlösung um trotzdem an relativ aussagekräftige Verlaufsmessungen zu kommen.

Für Absolutwertmessungen halte ich das GM1020 für ungeeignet. Da sollte man sich nach Möglichkeit ein vernünftiges Messgerät kaufen. (Bei dem kann man dafür dann auf das Datenlogging verzichten und viel Geld sparen)
 

AdAm0

Flashaholic**
1 Januar 2012
1.562
425
83
Okay, die Verwendung zur Bestimmung von "relativen Werten" habe ich mir bei dem Preisgefüge eigentlich schon gedacht. Aber sind denn wenigstens diese "relativen Werte" reproduzierbar? Laufzeitmessung ist ja schon mal ein Anfang, aber würde mir das Gerät die Luxwerte der identischen TaLa zu verschiedenen Zeitpunkten mit (nahezu) vergleichbaren Werten anzeigen? Dabei lasse ich jetzt methodische oder Umgebungseinflüsse mal ganz außer Acht.
Mir ist nicht geholfen, wenn ich für eine gegebene TaLa heute X-Lux ....morgen Y-Lux .....und übermorgen sogar Z-Lux messe.... :vorsichtig:

LG
AdAm0
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.201
3.812
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Stadtallendorf
Die angezeigten absoluten Zahlen-Werte am Luxmeter sind mir nicht wichtig,
weil ich nur Relativmessungen durchführen will - diese sollten aber möglichst
exakt reproduzierbar sein.

Dies werde ich in der nächsten Zeit testen ...

Dazu habe ich mir ein Ceilling-Bounce-Setup mit Foto-Stativ und reproduzierbar
definierten Positionen für die Lampen und das Luxmeter geschaffen, die von
den äußeren Bedingungen (Lichtbild, was liegt wo im Zimmer, wo sitze ich, habe
ich dunkle oder helle Kleidung an, etc.) weitgehend unabhängig sind.

Im Folgenden messe ich alle Lampen auf den unterschiedlichen Stufen und
stelle dann eine Beziehung zu den Herstellerangaben in Lumen her.

Das sollte mir im Idealfall eine Kalibrierfunktion liefern, doch je nachdem, wie
unterschiedlich optimistisch die Werte der Hersteller sind, erwarte ich eher einen
"Sternenhimmel", der mir aber - so meine Hoffnung - dennoch eine brauchbare
Beziehung "Luxmeteranzeige-zu-Lumen" im Intervall von ca. 15 bis 3600 Lumen
liefern wird.

Na, ma' gugge :) ... zur Bereichserweiterung nach oben kommt bald ja noch
die X7 hinzu.

Spaß macht's auf jeden Fall :thumbup:.

Greetings
Klaus
 
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sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
780
588
93
Darmstadt
Für genaue Luxmessungen ist es nicht gut weil die Werte wohl zu hoch sind. Ich habe drei günstige Luxmeter und das Benetech gibt immer den höchsten Wert der drei an. Für Laufzeitmessungen finde ich es ideal und ich verwende es wegen dem Datenlogger. Für konstante Messungen ist es vielleicht wichtig, dass man immer neue Batterien nimmt, bzw. frisch geladene Akkus. Habe schon öfters gelesen, dass Luxmeter dann andere Werte angeben wenn die Batterie nicht mehr voll ist. Selbst wenn das Gerät jetzt extrem unkonstant wäre, also heute 20k Lux anzeigt und morgen 22k Lux, wäre es für Laufzeitmessungen noch immer nicht schlecht, man will ja nur die Helligkeitsunterschiede sehen in der besagten Laufzeit. Ich habe das Gerät nie genau darauf getestet aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da krasse Unterschiede gibt wenn die Batterien voll sind. Ich werde mal darauf achten in nächster Zeit.

Für Ceiling bounce ist der zu hoch angegebene Luxwert eigentlich auch nicht so wichtig. Eine normale Taschenlampe würde ich aber als Referenzlampe vielleicht nicht nehmen, da sind die Werte oft zu ungenau und auf Turbo stimmen die Ansi Angaben oft nicht wirklich oder die Lampe hält das nur für 2 Sekunden. In den niedrigen Stufen ist es etwas anderes. Das wurde ja hier im Forum schon öfter erwähnt und ich habe letztens selbst gesehen wie bedenklich das alles ist als mir jemand eine Labormessung einer Lampe zeigte. Die angegebenen 1000 Ansi Lumen wurden nie erreicht, in der ersten Sekunde hatte sie dann 950 und ist danach sofort sehr schnell weiter abgefallen. So bringt das natürlich nichts als Referenzlampe für eine selbstgemachte Ulbrichtkugel oder auch für einen Ceilingbounce test. Da werden normale E14 LED Strahler oder sowas schon besser sein aber auch da ist halt nicht jeder Strahler des baugleichen Modelles wirklich gleich in der Lumenabgabe.

Der Akku ist ja auch noch entscheidend, zwei vollgeladene Akkus ergeben oft unterschiedliche Lumenwerte im turbo mode.

ich werde demnächst auch mal versuchen Ceiling bounce Messungen zu machen, da meine kleine Styroporkugel doch eher für <1200 Lumen Lampen gedacht ist. Große Lampenköpfe würden auch gar nicht durch die Öffnung passen ^^
 

sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
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Da habe ich den Satz wohl falsch formuliert : ) . Ich meinte eigentlich, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass es da krasse Unterschiede gibt in der Konstanz der Messungen (vorrausgesetzt die Batterien sind immer voll). Dass es mit leeren Batterien andere Werte gibt habe ich mir schon gedacht, das ist auch mit anderen Luxmetern so. Das habe ich neulich sogar erst wieder in einem Forum gelesen, entweder CPF oder BLF. Ich hatte es überlesen, dass du es schon in deinem Review getestet hast :pfeifen:
 

Onkel Otto

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Hier eine vorläufige und anonymisierte Darstellung der ersten Messwerte
von gestern Abend.

Der Verlauf ist nicht ganz so "sternenhimmlig" wie befürchtet (es kommen ja
noch ein paar Lampen hinzu ...), aber bezüglich der Struktur eigentlich wie
erwartet:

- gute Linearität zwischen den Messwerten und den Angaben der Hersteller
bis ca. 1000 Lumen,

- dann bis ca. 2000 Lumen "noch" gute Linearität,

- doch dann bis 3000 Lumen wird zuweilen der Optimismus oder die
optimierte Messung bei den Herstellern deutlich ...

- ... oder sollte gar das Luxmeter nicht linear sein ... ? -> ;)

CB_Wohnzimmer.jpg

Anmerkung:
- die Herstellerangeben, die sich auf die CW Variante beziehen, meine Lampe
aber NW ist, habe ich mit 0.9 skaliert.
- die gestrichelte Line is just to guide the eye (kein Fit).

Heute kommen weitere Lampen hinzu und ich werde die TN4A CW mit der NW
Variante vergleichen können. Auch werde ich prüfen, ob ich die Messungen von
gestern Abend innerhalb der festgestellten Unsicherheiten reproduzieren kann.

Auch werde ich noch einmal kritisch prüfen müssen, ob bei meiner Mess-
Geometrie die sehr flutigen Lampen (bzw. die mit grossen Öffnungswinkel), wie
z.B. G20 und Mini TN30 nicht prinzipbedingt zu niedrige Messwerte erhalten.

Greetings
Klaus

PS: drei Messwerte möchte ich kommetieren :
1600 Lumen - PD40 Burst -> prima
2500 Lumen - R50 -> well done
3000 Lumen - dieser Messpunkt läge, der Systematik folgend, eher bei kanpp 2400 Lumen
 
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Onkel Otto

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Update : jetzt mit 17 Lampen

- die Reproduzierbarkeit ist ausgezeichnet ± 1-2 % :thumbup:

- die Beschreibung des Zusammenhangs zwischen dem Lichtstrom (Herstellerangabe)
und der gemessenen Beleuchtungsstärke ist in guter Näherung linear (ein quadratischer
Term ist nicht signifikant, Bild 1 und 2)

- eine direkte Messung der Linearität des Luxmeters mit der Zweiquellenmethode
werde ich noch durchführen: L(A) + L(B) =!= L(A+B)

- um Placebo-Effekte möglichst zu vermeiden, habe ich alle Wiederholungsmessungen
mit einer neuen, neutralen Lumentabelle (Bild 3) durchgeführt :)

Greetings
Klaus

CB_Wohnzimmer_2.jpg

Bemerkung : die Unsicherheit des Wertes bei 3000 Lumen habe ich erhöht, damit dieser Wert beim NLS-Fit kaum gewichtet wird.

und in ln/ln:

CB_Wohnzimmer_2_lnln.jpg


CB_Sheet.jpg
 
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Onkel Otto

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Ja, darum ist diese Relativ-Korrelation ja auch wertfrei zusehen, wobei deutlich wird,
dass an manchen Stellen mehr-mehr-versprochen wird, als an anderen :).

Möchte man eine Lampe mit vergleichweise viel Licht in Bezug auf die Herstellerangabe
haben, so sind die "signifikant überdurchschnittlichen" Lampen wie z.B. die TK35UE
besonders interessant, denn statt der 2000 Lumen hätten sie (in der Zusdammenschau
gesehen) auch ohne Übertreibung 2500 Lumen in das Datenblatt schreiben können ... :thumbup:

Greetings
Klaus
 
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21 September 2016
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Großartige Daten!! Ich finde die Werte überraschend linear -- ich hätte nicht gedacht, dass "ceiling bounce" die verschiedenen Streuwinkel so dermaßen effektiv vernachlässigbar macht. Kannst Du uns ein paar Hinweise geben, worauf man achten muss oder was Du angestellt hast (Raumgröße und -höhe, Ausrichtung und Anordnung von Leuchten und Luxmeter, leerer Raum oder Objekte als mögliche Lichtfallen)? Habe noch nie einen CB-Test gemacht und wüsste gern, worauf man achten sollte. Du scheinst ein gutes Händchen gehabt zu haben, das kann kein Zufall gewesen sein, oder ist das Prinzip "Decke anleuchten" schlicht so (messbar!) wirkungsvoll? Ich meine, man sieht ja trotzdem sehr deutlich den Unterschied zwischen Flutern und fokussierten Strahlen, ich mag kaum glauben, dass beides aufgelöst wird. Hast Du evtl. eine mechanisch fokussierbare Leuchte? Da könnte man dann direkt vergleichen, ob in verschiedenen Streuwinkeln nahezu das gleiche von der Decke beim Luxmeter ankommt...
 
  • Danke
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