Lithium-Technologie für einen Einsteiger

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
324
33
28
Hallo zusammen

Ich habe mir durch dieses tolle Forum schon zwei schöne Leuchten geholt:
P20A2 mkII XM-L U2
D40A NW
Und ich bin bereits infiziert...

Ich bin nachwievor ein Fan der NiMH-Technologie aus verschiedenen Gründen:
  • sicher
  • habe bereits viele Akkus (Eneloops XX)
  • habe ein tolles Ladegerät
  • weniger temperaturkritisch (also auch problemlos im Auto aufzubewahren)
  • Akkus lassen sich auch für viele andere Zwecke einsetzen

Nun ist es aber halt leider so, dass die NiMH-Technologie ihre Grenzen hat. Über 1'000 ANSI-Lumen kommt man meines Wissens nur mit Lithium-Technologie.

Nun spiele ich also mit dem Gedanken, in die Welt der Lithium-Akkus einzusteigen. Dazu habe ich allerdings noch einige Fragen. Einiges weiss ich schon durch die Einsteigerthreads, leider ist einiges davon ja aber nicht mehr ganz aktuell.

Meine Fragen wären konkret:
  1. Ich weiss, dass ich vor und nach dem Laden mit einem Multimeter (schon vorhanden) die Spannung messen sollte. Auch ist mir klar, dass nur geschützte Qualitätsakkus zu verwenden sind. Dinge wie "nicht an die pralle Sonne legen" sind mir auch klar. Gäbe es sonst noch Wichtiges zu beachten?
  2. Welche Lithium-Technologie ist momentan am zukunftsweisendsten im Bereich Talas? Sind die 18650er LiIon-Akkus weiterhin das Mass der Dinge?
  3. Welche Akkus sind vor allem zu empfehlen? (Kosten sind sekundär)
  4. Welches Ladegerät für 4 18650er wäre zu empfehlen? (Kosten ebenfalls sekundär)
  5. Welches sind die Hauptalternativen zur TM 26? Skiray King/Kung? Nighteye? X6? Lupine?

Ich weiss, das sind sehr viele Fragen. Ich würde mich aber auch über antworten über einzelne Fragen freuen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Kannst du das mit der geringeren Temperaturempfindlichkeit von NiMH mal näher erläutern? Bei LiIon sehe ich bei 80°C Umgebungstemperatur noch keine Problem. Ich denke, so ab 120°C Zelltempoeratur wird es für einen LiIon dann wirklich eng.

1000 Lumen gehen mit NiMH problemlos. Man kann die Akkus in Reihe oder parallel schalten, und es gibt auch größere Bauformen als nur AAA. Vielleicht wird "The Driver" sich noch dazu melden, ob bei 1000 lm mit NiMH Schluß ist und ob da nicht vielleicht noch ein wenig mehr gehen kann. :S

Kung oder Skyray King ist sicher gut für den Einstieg. Das sind richtige Lichtmonster und günstig zu haben. Aber TM26 oder Lupine ist dann doch nicht nur preislich eine etwas andere Liga.
 
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horido

Flashaholic*
14 Juni 2013
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Berlin
Hallo Psychonaut,

Nun ist es aber halt leider so, dass die NiMH-Technologie ihre Grenzen hat. Über 1'000 ANSI-Lumen kommt man meines Wissens nur mit Lithium-Technologie.
1000 Lumen sind ja auch nicht wenig. Aber es ist halt so... wenn man mit den großen Jungs spielen will, muss man halt auch den richtigen Treibstoff tanken. :cool:

Meine Fragen wären konkret:
Ich weiss, dass ich vor und nach dem Laden mit einem Multimeter (schon vorhanden) die Spannung messen sollte. Auch ist mir klar, dass nur geschützte Qualitätsakkus zu verwenden sind. Dinge wie "nicht an die pralle Sonne legen" sind mir auch klar. Gäbe es sonst noch Wichtiges zu beachten?
Gute geschützte Akkus, gutes Ladegerät. Gute Ergänzung: Ein Multimeter (für die einfache Spannungsmessung tut's fast jedes).
Bei mehrzelligen Lampen ist es zweckmäßig, immer alle Zellen gleich zu behandeln und gebündelt zu lassen (markieren!).
[*]Welche Lithium-Technologie ist momentan am zukunftsweisendsten im Bereich Talas? Sind die 18650er LiIon-Akkus weiterhin das Mass der Dinge?
Ich sehe sie hier als das Brot- und Buttermodell schlechthin. Für die kleineren Lampen sind die 16340 oder 14500 natürlich geeignet, aber die Kapazität ist eben deutlich bescheidener. Dickere Zellen gelten wohl eher als Exoten. Die 18650er werden so viel ich weiß auch in den "Custom-Packs" von Lupine verwendet; sie scheinen sich also als gängiges Basismaterial etabliert zu haben.
[*]Welche Akkus sind vor allem zu empfehlen? (Kosten sind sekundär)
Die Kosten hängen ja auch vor allem davon ab, wo gekauft wird. Tendenziell sehr schlechten Ruf haben die ***fire Akkus, einen guten die AW. Panasonic-Zellen oder Samsung-Zellen mit Schutzschaltung (meist durch denjenigen, der letztlich seinen Namen raufklebt) gelten als empfehlenswert.
Vorsicht bei "Flat-Tops" - die sind ohne Hilfsmittel (Magnete) mit manchen Lampen nicht zu benutzen. Einige Akkus sind auch größer als andere; meine geschützten 3400er Panasonic von Fasttech sind lang und dick - in meine Fenix TA21 passen sie z. B. nicht mehr rein, in meine anderen Lampen aber schon.
Solarforce, Enerdan, ... gibt noch viele Anbieter, die brauchbar sind. Teilweise ist die Spannungslage etwas verschieden, aber da gleitet die Diskussion auch schnell ins Esoterische ab. :)
[*]Welches Ladegerät für 4 18650er wäre zu empfehlen? (Kosten ebenfalls sekundär)
Der IntelliCharger i4 gilt als brauchbar - andere können bestimmt weitere nennen.
[*]Welches sind die Hauptalternativen zur TM 26? Skiray King/Kung? Nighteye? X6? Lupine?
Eine Lupine Betty ist natürlich lecker. :thumbsup: Und preislich wohl genau das andere Ende einer King. :D

In meinem Fundus befindet sich seit kurzem eine SupBeam X40; meine Gründe war die gute Alltagstauglichkeit: Ladeelektronik dabei, also nur per Magnetstecker ans USB-Ladekabel anschließen, fertig. Geladen wird sogar parallel, in Betrieb werden die Akkus in Reihe geschaltet. Haptik und Qualitätseindruck ist gut, Helligkeit mit 3480(?) Lumen enorm. Low ist dunkel, aber draußen schon benutzbar, die nächsthöhere Einstellung ist nettes Wanderlicht, danach geht es stufenlos bis zum Maximum. Sie ist auch nicht ganz so spottig wie z. B. die K40. Wann will man schonmal einen Punkt in 1000 m anleuchten? Preislich finde ich auch ein guter Kompromiss (ca. 150-200 Euro) - zur Zeit glaube ich günstig im neuen europäischen Shop zu bekommen.

Ich weiss, das sind sehr viele Fragen. Ich würde mich aber auch über antworten über einzelne Fragen freuen. :)

Willkommen in der Erwachsenenwelt. ;)
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Welche Akkus sind vor allem zu empfehlen? (Kosten sind sekundär)

Empfehlungen für Akkus hängen auch von der Lampe ab:

KO-Kriterium: einige Akkus sind für einige Lampen zu dick oder zu lang.

Nicht immer leuchtet eine Lampe mit einem Akku mit einer höheren Kapazität auch länger, es kommt auch auf den Spannungsverlauf beim Entladen an.

Gruß Jörg
 

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Kannst du das mit der geringeren Temperaturempfindlichkeit von NiMH mal näher erläutern? Bei LiIon sehe ich bei 80°C Umgebungstemperatur noch keine Problem. Ich denke, so ab 120°C Zelltempoeratur wird es für einen LiIon dann wirklich eng.
Heisst das, ich kann Talas mit 18650ern auch problemlos in einem schwarzen Auto im Sommer im Handschuhfach lagern?
Dann werden doch aber zumindest die Zellen ziemlich schnell unbrauchbar, da sie sehr viel an Kapazität verlieren durch die warme Lagerung bei geladenem Zustand, oder?

Kung oder Skyray King ist sicher gut für den Einstieg. Das sind richtige Lichtmonster und günstig zu haben. Aber TM26 oder Lupine ist dann doch nicht nur preislich eine etwas andere Liga.
Ich würd mir schon gerne gleich was "Richtiges" holen. :D

Solarforce, Enerdan, ... gibt noch viele Anbieter, die brauchbar sind. Teilweise ist die Spannungslage etwas verschieden, aber da gleitet die Diskussion auch schnell ins Esoterische ab. :)
Nicht immer leuchtet eine Lampe mit einem Akku mit einer höheren Kapazität auch länger, es kommt auch auf den Spannungsverlauf beim Entladen an.

Also gibts nicht sowas wie die Eneloops unter den 18650ern? Quasi dass man sagen könnte die Solarforce oder Eagle Tacs 3400er sind die besten bezüglich Kapazität, Spannungslage und Langlebigkeit oder sowas?

Der IntelliCharger i4 gilt als brauchbar - andere können bestimmt weitere nennen.
Gibts auch Charger, die mehr als "brauchbar" sind? ;)

In meinem Fundus befindet sich seit kurzem eine SupBeam X40
Die hat mich einfach angesichts der Grösse gegenüber der TM26 etwas abgeschreckt. Gleicher Output, ähnliche Features, nur eben deutlich grösser.
Bei der TM26 schreckt mich vor allem ab, dass XM-L verbaut sind. Eigentlich wäre ja zu erwarten, dass bald ne XM-L 2 rauskommt...

Willkommen in der Erwachsenenwelt. ;)
Danke. ;)
 

horido

Flashaholic*
14 Juni 2013
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Berlin
Zur unterschiedlichen Spannungslage:

Mit sinkendem Ladestand sinkt die Spannung ab - bei manchen Akkus liegt sie etwas höher als bei anderen. Manche fallen zum Ende auch etwas steiler ab.

In einer geregelten Lampe merkt man eh keinen Unterschied, da der Treiber dies kompensiert. Ob 0,1 V Differenz sichtbar sind - ohne Referenz vermutlich nicht; und auch dann fällt der "höhere" Akku eh auf dieselbe Spannung - nur eben ein paar Minuten später.

Ich würde mir da keinen zu großen Kopf drum machen. Das ist im Bereich "kaum bis gar nicht sichtbar" bis zu "Batterien ein paar Minuten früher wechseln". Und wann nudelt man die Akkus schon komplett leer? Bei normaler Benutzung behaupte ich, merkt keiner einen Unterschied, wenn nur bei Turbo in der ersten Minute...

Zum Lader:

"Brauchbar" heißt: tut was es soll, mehr ist spielerei. :) Bin ja auch noch auf der Suche nach dem ultimativen Lader. Bei den Modellbauladern gibt es z. B. den ALC8500. Der kann viel, ist aber schon etwas älter.

Meine aktuelle Recherche sagt, der Pulsar 3 könnte zur Zeit die Messlatte sein. Bluetooth, SD-Card, USB... maximal 1500 Watt zum Laden wird für Lampen etwas überdimensioniert sein - aber Modellbau könnte sich ja auch als Hobby entpuppen. Bei den 589 Euro ist aber noch kein Netzteil dabei. Mit gutem Netzteil und etwas Zubehör ist also nen Tausender schnell weg. Gut, dafür bekommt man bei Euch in der Schweiz grad mal das Armband zu seiner Uhr... :)

Was die Größe der X40 anbelangt... sagen wir mal so - wenn der Strobe nicht zur Verteidiung ausreichen sollte, ist man nicht unbewaffnet unterwegs. :D Frage mich auch noch, wie genau man dieses sehr lange, doppelt verstellbare, Lanyard benutzen soll.
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Ein Beispiel für mehr als 1000 Lumen mit NiMh ist z.B. die hier
http://www.taschenlampen-forum.de/fenix/8040-review-fenix-tk70-max-2200-ansi-lumen.html

Zur unterschiedlichen Spannungslage:

Mit sinkendem Ladestand sinkt die Spannung ab - bei manchen Akkus liegt sie etwas höher als bei anderen. Manche fallen zum Ende auch etwas steiler ab.

In einer geregelten Lampe merkt man eh keinen Unterschied, da der Treiber dies kompensiert. Ob 0,1 V Differenz sichtbar sind - ohne Referenz vermutlich nicht; und auch dann fällt der "höhere" Akku eh auf dieselbe Spannung - nur eben ein paar Minuten später.

Ich würde mir da keinen zu großen Kopf drum machen. Das ist im Bereich "kaum bis gar nicht sichtbar" bis zu "Batterien ein paar Minuten früher wechseln". Und wann nudelt man die Akkus schon komplett leer? Bei normaler Benutzung behaupte ich, merkt keiner einen Unterschied, wenn nur bei Turbo in der ersten Minute...

Nicht so schnell!
Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob ein Akku ein-zwei zehntel Volt mehr oder weniger in einem bestimmten Ladezustand hat. Ein gutes Beispiel sind da was ich so gelesen hab die Fenix PD32UE/PD35. Die schalten bei unterschreiten einer bestimmten Spannung einen Gang runter. Liefert ein Akku generell weniger Spannung, dann ist die höchste Stufe evtl nicht lange oder gar nicht verfügbar.

Viele 3400mAh Akkus kommen dadurch in machen Lampen auf kaum mehr Laufzeit als andere 2600mAh Akkus, kosten aber erheblich mehr. Weil die Lampe bei einer Spannung bei der bestimmte Akkus eben noch lange nicht leer sind einfach abschaltet.

Ein weiterer Punkt ist, ob ein Akku auch bei hohen Strömen seine Spannung hält (Innenwiderstand). Es ist also nicht nur eine Frage der Passgenauigkeit ob ein Akku für eine Lampe mehr oder weniger bis gar nicht geeignet ist.

Die wichtigen Fragen sind also:
-Wieviel Strom zieht die Lampe?
-Wieviel Spannung braucht der Treiber um zu tun was er soll?
-Bei welcher Spannung hält der Treiber den Akku für leer?

Lampen die nicht viel Strom ziehen können sich evtl mit Akkus besser machen die nicht so hochstromfähig sind, dafür aber mehr Kapazität haben.

Andere Lampen ziehen so viel Strom, dass Akkus mit einem höheren Innenwiderstand unbrauchbar sind.

Zum Lader:

"Brauchbar" heißt: tut was es soll, mehr ist spielerei. :) Bin ja auch noch auf der Suche nach dem ultimativen Lader. Bei den Modellbauladern gibt es z. B. den ALC8500. Der kann viel, ist aber schon etwas älter.

Meine aktuelle Recherche sagt, der Pulsar 3 könnte zur Zeit die Messlatte sein. Bluetooth, SD-Card, USB... maximal 1500 Watt zum Laden wird für Lampen etwas überdimensioniert sein - aber Modellbau könnte sich ja auch als Hobby entpuppen. Bei den 589 Euro

Wenn jemand nur seine Akkus laden will ist das wohl viel zu viel "Spielerei"

Das Problem des i4 ist, dass er mit geringem Strom lädt, Akkus mit viel Kapazität laden also sehr lange. Vom technischen Standpunkt aus gesehen sind die meisten Xtar Ladegeräte eine Empfehlung wert. Besonders das WP2.2 und das SP2 hab ich selber und kann sie nur empfehlen. Die haben aber nur 2 Schächte, d.h. 4 Akkus müssen nacheinander geladen werden.
 
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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geladene LiIon-Akkus altern bei größeren Temperaturen sicher schneller, daran würde ich normalerw. aber keinen Gedanken verschwenden, es sei denn, die Akkus werden nur paar Mal im Jahr genutzt, dann wandern sie voll geladen in den Kühlschrank.

Spannungslage und Kapazität hängen von der verwendetet Zelle ab,
z.B. unterscheiden sich rote Sanyo und Panasonic NCR18650B schon deutlich.
Schutzschaltung erhöht den Widerstand etwas.

Lampe: Willst Du einen Flooder, Allrounder mit vielen Lumen oder spielt Reichweite auch eine große Rolle ?
 

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
324
33
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Lampe: Willst Du einen Flooder, Allrounder mit vielen Lumen oder spielt Reichweite auch eine große Rolle ?

Ich suche fürs Erste was Praxistaugliches. Da die TM26 ein wenig von beidem hat, ist mir die zuerst ins Auge gestochen.

Wie es sich für einen Flashie gehört, wird es aber wohl beides werden, später soll wohl noch ein Thrower dazu.
Die D40A NW hat mir jedenfalls schon sehr gut gefallen.
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
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OT

dann bringe ich die neue TK75 mit XM-L2 ins Spiel, mehr Throw als TM26 und ebenfalls reichlich Lumen.
Die Fire-Foxes FF4 wäre eine weitere, deutliche (besonders Throw) Steigerung.
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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dann bringe ich die neue TK75 mit XM-L2 ins Spiel, mehr Throw als TM26 und ebenfalls reichlich Lumen.
Die Fire-Foxes FF4 wäre eine weitere, deutliche (besonders Throw) Steigerung.

Um daraus wieder On Topic zu machen: Bei der TK75 sind die Akkus teilweise in Serie geschaltet 2S2P und dann ist der Spannungsverlauf der Akkus normalerweise wieder vernachlässigbar und eine höhere Kapazität kann gut ausgenutzt werden.

Gruß Jörg
 
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Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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dann bringe ich die neue TK75 mit XM-L2 ins Spiel, mehr Throw als TM26 und ebenfalls reichlich Lumen.
Die Fire-Foxes FF4 wäre eine weitere, deutliche (besonders Throw) Steigerung.
Die TM 26 und später dazu als Thrower die TK 75 wären auch mein bisheriger Plan gewesen.

Die FF hatte ich bisher nie in Betracht gezogen, da ich für mich HID eher weniger sehe. Ich brauche die Lampen vor allem zum Rumspielen, und aufgrund der langen Einlaufdauer und der nicht gegebenen Möglichkeit, die Lampen nach dem Ausschalten gleich wieder einschalten zu können, habe ich HID bisher aussen vor gelassen.
 

horido

Flashaholic*
14 Juni 2013
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Die TK75 ist sowieso immer eine Empfehlung wert. Von der Größe aber nicht kleiner als die X40, Gewicht müsste inkl. Batterien auch etwa gleich sein.

Für ausführliche Batterievergleiche und Spannungsdiagramme: Großer 18650 Vergleich

Beim Vergleich aufpassen - es sind geschützte und ungeschützte dabei.

Je länger ich darauf schaue, desto irrelevanter halte die unterschiedlichen Spannungslagen. Bis auf ein paar Ausnahmen nimmt sich das nicht viel - selbst wenn es mal optisch weit auseinander driftet, so ist der Unterschied eher ein paar Minuten. Und ein Treiber, der mir nur mit den frischesten Batterien die gewünschte Leistung bringt, kann mir gestohlen bleiben... bzw. halte ich es für Spielerei, da ich mich unterwegs eh nicht drauf verlassen kann. Ich betreibe meine Lampen allerdings auch selten auf Maximum.

Langsamer Lader ist natürlich immer doof, aber nüchtern betrachtet lädt auch ein Flashie nicht permanent. :) Ein Zweitlader schadet aber eh nie. :peinlich:
 

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Zuletzt bearbeitet:

Lichtstrudel

Flashaholic*
16 Juni 2013
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Die Intl-Outdoor 3400er scheinen ja echt gut zu sein?
Test of Intl-outdoor NCR18650B 3400mAh (Black)
Wenn es unbedingt 3400er sein müssen, sind auch die Keeppower zu empfehlen (wie eigentlich alles von dem Label). Die bekommt man in Asien zum Paarpreis schon ab $23.99. Sie haben die selbe Zelle wie die von dir verlinkten 3400er von Intl-Outdoor, sind zudem mit einem Nippel am Pluspol ausgestattet, was sie universeller einsetzbar macht, und dennoch sind sie 0,6mm kürzer.
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Die Intl-Outdoor 3400er scheinen ja echt gut zu sein?
Test of Intl-outdoor NCR18650B 3400mAh (Black)

Oder täuscht mich das?

Ich lese hier oft, dass die Eagletac 3400 oder die Solarforce 3400er empfohlen werden. Woran liegt das? Kombination auf Grösse, Spannungskurve, Kapazität und Sicherheit?

Gut für welche Lampe? Wenn ein erhöhter Pluspol notwendig ist, sind diese Akkus ohne Krücke Magnet schon mal gar nicht gut. Neben Länge und Dicke spielt gerade auch die Ausformung des Pluspols bei einigen Lampen eine wichtige Rolle für einen einfachen aber wirkungvollen Verpolungsschutz.

battery comparator vergleiche doch mal z.B. Fenix 18650 2600 ARB-L2 mit dem obigen Akku bei 2A oder 3A. Unter 3,5V werden viele Lampen schon dunkler und unter 3V ist häufig Schluss. Es gibt auch in der Regel etwas teurere Lampen, die auch bei niedriger Spannung die Lampe noch auf voller Helligkeit halten können. Das hat aber größere Verluste zur Folge mit einer eingeschränkten Laufzeit. Gut kann man das bei der Predator sehen, deren Stabilisation man ja einstellen kann, siehe Diagramme, Laufzeitunterschiede von 49 Minuten zu 112 Minuten bis zum Abfall auf 50% der Anfangshelligkeit.

Davon abgesehen geht es auch um günstige Preisleistungsverhältnisse. Man kann sich ja über Spannungsverläufe streiten oder auch nicht, aber wieso sollte man Akkus kaufen, die erheblich teurer sind als andere bei prinzipiell gleicher Qualität und die Lampe doch nicht annähernd proportional zum Preisunterschied länger zu Leuchten bringen, manchmal sogar kürzer?

Zu den Eagletac-Akkus, häufig sind sie im Vergleich zu anderen Akkus etwas kleiner in der Bauform und passen auch dann noch, wenn andere viel zu dick oder lang sind. Aber es gibt leider keine Akkus, die fast immer und überall zumindest im guten Durchschnitt liegen, wie es z.B. die weißen Eneloops im AA-Bereich sind.

Gruß Jörg
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
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Waldachtal im Schwarzwald
Um nochmal auf eine deiner Anfangsfragen zurück zu kommen: 18650 ist im Moment der am meisten verbreitete LiIon Akku. Was die Temperaturempfindlichkeit betrifft: Leg mal einen geladenen konverntionellen NiMH und einen geladenen LiIon für 3 Monate ins Handschuhfach. Den LiIon legst und anschließend in die TaLa und leuchtest, den NiMH lädst du erst mal.

Zu den Unterschieden: Die Kapazitäten bei den für TaLas gebräuchlichen Qualitätsakkus liegen zwischen 2600mAh und 3400mAh, bei den Spannungsverläufen gibt es Unterschiede, das sind ein paar Zehntel Volt. Wenn man eine XM-L LED mit 300lm betreiben will, ist das egal. Da psst die Spannung einer Zelle gut zu dem, was eine LED braucht. Will man maximale Power, dann wird es mit der Spannung eng. Gut durchdachte Konzepte haben damit kein Problem, da sorgt der Treiber für den nötigen Strom, so lange der Akku noch genug Leistung liefern kann. Leider sind viele TaLas da nicht so gut durchdacht. Selbst bei einer TM11 gibt es volle Power nur mit voller Spannung. Läßt die Spannung zu sehr nach, läßt auch die Helligkeit nach. Das nimmt sich die TM11, die mal 250,-- EUR kosten sollte, nichts mit einem King für 35 EUR.

Will man da das Maximalöe raus holen, wird es speziell. Da muss man schauen, bei welcher Spannung die Helligkeit nach läßt und dann in den Entladekurven die Akkus raus suchen, bei denen die Spannung bei der entsprechenden Last möglichst lange darüber bleibt. Das ist oft nicht der Akku mit der höchsten Kapazität.

Hat man also den optimale Akku für Power, dann ist der Akku auch fast leer, wenn die Lampe dunkler wird. Ist man z.B. in einer Höhle unterwegs, ist es wichtig noch mit weniger Licht weiter leuchten zu können. Dann ist der Akku mit höherer Kapazität, der aber nicht so lange volle Helligkeit liefert doch die bessere Wahl.

Zu den Lampen: Die TK75 wird da viel Freude machen, weil die nicht nur sehr hell ist und eine hohe Reichweite hat, sondern das Treiberkonzept auch sehr gut ist. Und es passen so ziemlich alle 18650er hinein.

Als Fluter ist im Moment die EagleTac SX25L3 MT-G2 für mich die erste Wahl. sie nimmt sich in Sachen Hellikeit nicht viel zu den Triple XML Flutern, das Lichtbild ist ähnlich, aber gleichmäßiger. Die Lichtfarbe ist ein sehr angenehmes neutralweiss. Und das Stromvesogungskonzept ist sehr gut. Es ist viel Platz in den Schächten, da passen auch recht dicke und recht lange Zellen. Und sie läuft in einem großen Spannungsbereich von über 21V (6 x CR123) bis hinunter auf 9,1V (3 x 18650). Da braucht man sich dann über Entladekurven keine Gedanken machen. Einfach 3 St. von den geschützten NCR18650B von Fasttech (für knapp über 6,-- EUR/ST.) rein und gut. Preislich liegt die Lampe mit knapp 120,-- EUR deutlich unter einem Tiny Monster, meiner Meinung nach ist sie nicht schlechter, sondern besser. Beim Vergleich zum King könnte man sich noch wegen des niedrigen Preises für einen King eintscheiden. Beim Vergleich mit der Brumer DRY dürfte die SX25L3 MT-G2 gut die Nase vorn haben. Für etwas mehr Geld bekommt man da deutlich mehr TaLa.