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#1
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Einführung Wer die anderen Lampen aus der Fenix TK-Serie kennt, kennt auch die Fenix TK70. Sollte man zumindest meinen, doch weit gefehlt: Die Fenix TK70 ist eine jener Taschenlampen, die man das erste Mal fast schon etwas ehrfürchtig eingedenk der Leistung in die Hand nimmt, die diese Lampe (Suchscheinwerfer wäre eigentlich passender) bietet. Ohne in Superlative abschweifen zu wollen, aber was Fenix mit der TK70 abgeliefert hat, darf rein leistungsmäßig schon als kleine Meisterleistung betrachtet werden, allerdings mit einer kleinen Einschränkung - ich werde darauf gleich näher eingehen. ![]() Um es gleich mal ganz platt zu sagen: Ich bin sicher, dass die Fenix TK70 Maßstäbe setzen wird. Nicht nur allein aufgrund der sagenhaften Leistung von 2200 ANSI-Lumen, die sie mit drei CREE XM-L LEDs liefert, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es die erste Taschenlampe sein dürfte, die eine solche Leistung aus vier D-Zellen bzw. NiMH-Akkus herauskitzelt. Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe. Verpackung/Zubehör Die Fenix TK70 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:
![]() ![]() ![]() Ein Holster ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu anderen Fenix-Lampen wird die Fenix TK70 übrigens in Einzelteilen ausgeliefert, die man zuerst zusammenschrauben muss. Zur sicheren Aufbewahrung wäre meines Erachtens ein stabiler Plastik- oder Alukoffer eine feine Sache gewesen, zumal es sich um eine hochwertige Lampe handelt, die man auch dementsprechend behandeln und aufbewahren möchte. Hier bieten sich z.B. Peli Cases an, die zwar nicht ganz billig sind, aber eine hervorragende Ergänzung zur Fenix TK70 darstellen. Erster Eindruck Wie ich eingangs bereits erwähnte, wäre Suchscheinwerfer wohl die passendere Bezeichnung - nichtsdestotrotz werde ich hier beim Begriff Taschenlampe bleiben. Das Design der Fenix TK70 basiert auf den schon bekannten Modellen der TK-Serie, als da wären Fenix TK45, Fenix TK41 usw. Auch die Bedienung über die zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes sowie dem Clicky am Lampenende wurde übernommen. Das ist insofern kein Fehler, weil die Bedienung damit einerseits leicht vonstatten geht und andererseits jeder, der schon mal eine Fenix TK-Lampe in der Hand hatte, sofort damit loslegen kann. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass die Fenix TK70 kein Leichtgewicht ist, und je nach geplantem Einsatzgebiet sollte man sich dieser Tatsache auch bewusst sein. Mit 769 Gramm ohne Batterien/Akkus hat die Fenix TK70 schon mal ein spürbares Grundgewicht, voll bestückt liegt die Lampe damit bei gut über 1000 Gramm. Last but not least ist die Fenix TK70 bedingt durch den großen Lampenkopf mit ihren drei CREE XM-L LEDs etwas kopflastig. Die TK70 kann übrigens auch verkürzt werden, indem das Batterieverlängerungsrohr weggelassen wird - in diesem Betriebsmodus kann sie dann auch mit drei Batterien respektive Akkus verwendet werden. ![]() Verarbeitung Nothing new here. Auch die Fenix TK70 wurde so gebaut, dass sie dem guten Ruf von Fenix-Taschenlampen gerecht wird, d.h. ordentliche und gut eingefettete Gewinde, O-Ringe und natürlich eine sauber aufgebrachte Anodisierung runden den guten Eindruck ab. Die LEDs sind sauber zentriert. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Laufzeiten und Leuchtmodi a) General Mode
b) Flashing Mode
Wichtig an dieser Stelle: Die maximale Leuchtkraft sowie die damit verbundenen Laufzeiten wurden von Fenix mit Qualitätsakkus mit einer Kapazität von jeweils 9000 mAh gemessen. Bei Verwendung von anderen Akkus oder Batterien können diese Werte variieren. Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen Punkt aufmerksam machen, der von Fenix meines Erachtens ruhig deutlicher hervorgehoben werden dürfte: Die angegebenen 2200 ANSI-Lumen im Turbo Mode sind nur mit Akkus erreichbar, nicht jedoch mit normalen D-Zellen! Der Turbo Mode bei Betrieb mit D-Zellen ist nur für wenige Sekunden verfügbar, danach schaltet die Lampe helligkeitsmäßig zurück. Wer also die volle Leistung der Fenix TK70 nutzen möchte, kommt um die Anschaffung eines entsprechenden Ladegerätes plus Akkus (sofern nicht bereits vorhanden) nicht umhin. Selbstverständlich ist der Betrieb auch mit D-Zellen möglich, dann ist allerdings bei 930 ANSI-Lumen Feierabend. Zur Ehrenrettung der Fenix TK70 sei jedoch gesagt, dass auch die 930 ANSI-Lumen für die meisten Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein dürften. Bedienung Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können. Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK70 über einen Mode Memory verfügt. Fenix setzt hier auf bewährtes und erfindet das Rad nicht neu, was ich für eine gute Idee halte. Leuchtkraft Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix mittlerweile alle Lumenangaben in ANSI-Lumen angibt. ANSI-Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten. Kommen wir nun zur Fenix TK70. Mit sage und schreibe 2200 ANSI-Lumen(!) bei Akku-Betrieb lässt sich die Fenix TK70 problemlos als Flakscheinwerfer einsetzen - der Lichtstrahl ist wirklich gewaltig. Die Reichweite wird mit 720 Meter angegeben, wobei die Leuchtcharakteristik generell Richtung breiter Beam mit viel Sidespill geht, aber dennoch eine gewaltige Reichweite bietet. Analog zu meinen anderen Reviews habe ich auch in diesem Fall die Reichweite nicht selber nachgemessen, aber selbst wenn es 100 Meter weniger sein sollten: Die Leuchtkraft der Fenix TK70 gehört definitiv mit zum beeindruckendsten, was ich je gesehen habe. Beamshots Für die Beamshots habe ich meine Testlampe sowohl mit vier D-Zellen als auch mit vier Akkus vom Typ Ansmann NiMH 10000 mAh bestückt, alle Bilder entstanden im Modus Turbo. 1. Betrieb mit vier D-Zellen ![]() ![]() ![]() 2. Betrieb mit vier NiMH-Akkus ![]() ![]() ![]() Video Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die Fenix TK70 beim nächtlichen Einsatz:
Fenix TK70 at night Technische Details
Pro + Sensationelle Leuchtkraft + Optimal geeignet als Rettungs- und Suchlampe + Betrieb sowohl mit normalen Batterien als auch mit Akkus möglich + Saubere Trennung zwischen Leucht- und Blinkmodi Contra - Turbo Mode nur mit Akkus möglich Fazit Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich die Fenix TK70 für einen echten Kracher halte. Eine Lampe, die mit NiMH-Akkus im D-Format eine maximale Leuchtkraft von 2200 ANSI-Lumen bietet und preislich für unter 200 Euro zu haben ist, halte ich schon für etwas außergewöhnliches. Nur um das klarzustellen: Die Fenix TK70 ist sicher nicht die prädestinierte Lampe, die man sich beim abendlichen Gassigehen mit dem Hund oder beim Joggen im Dunkeln mal kurz in die Tasche steckt. Wie ich eingangs schon erwähnte, verdient die Fenix TK70 meines Erachten auch eher die Bezeichnung Suchscheinwerfer, denn nichts anderes ist sie. Nichtdestotrotz ist ihr Einsatzspektrum sehr vielseitig: Egal, ob bei nächtlichen Bootsfahrten zur Ausleuchtung, beim Einsatz bei Rettungskräften, Polizei, THW usw. - überall dort, wo extreme Leuchtkraft und der Betrieb mit regulären Batterien bzw. NiMH-Akkus obligatorisch sind, macht die Fenix TK70 eine gute Figur. Gleichwohl kommt man um den Betrieb mit vier Akkus nicht herum, so man die maximale Leuchtkraft nutzen möchte. Schön wäre natürlich ein Verpackung vom Format einer Olight SR90 gewesen, aber das hätte die Produktionskosten mit Sicherheit in die Höhe getrieben. Nun gut, man kann eben nicht alles haben. Auch ohne Koffer bekommt die Fenix TK70 aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnises von mir eine klare Kaufempfehlung, denn die Leuchtleistung der TK70 ist einfach bombastisch. ![]() Bezugsquelle Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop. |
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118wallypower (20.10.2011), archangel (21.10.2011), baumaster2000 (14.11.2011), Chris19xx (21.10.2011), Fibo (22.10.2011), Frank (26.12.2011), FrankD5 (21.10.2011), hollowman01 (25.10.2011), Mr.torchfreak (23.04.2012), NashBen (20.10.2011), RamboBaerchen (20.01.2012), Vandor (20.10.2011), walter01 (20.10.2011) | ||
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#2
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Danke Markus für das wiedermal tolle Review!
Die TK70 ist zwar schon eine Weile auf dem Markt, aber das Review schmälert das überhaupt nicht - die TK70 wird vielmehr dadurch nochmals geehrt! Wie immer super Fotos und tolle Beschreibung! Man merkt wirklich, dass du von der Lampe beeindruckt bist! ![]() Viele Grüße, Ben |
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#3
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Ja, ein tolles Review für eine tolle Lampe.
Und das der Turbomodus nur mit (guten) Akkus zu erreichen sind, halte ich jetzt nicht für so schlimm. Die Lampe konsumiert so viel Energie, dass man mit Batterien so wie so ein echtes "ich muss mir ja schon wieder neue Batterien kaufen"-Problem hätte. Gruß Walter |
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#4
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Danke fürs Feedback, Ben.
Zitat:
Zitat:
![]() Danke fürs Feedback, Walter. ![]() Zitat:
Wenn man das jedoch weiß, dann ist die Fenix TK70 für mich rundum empfehlenswert.
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MSITC Shop: Helle Taschenlampen, Geocaching-Zubehör, Outdoor-Artikel, MAXpedition, Messer und mehr... Geändert von RC-Drehteile (21.10.2011 um 00:48 Uhr) Grund: Doppelpost |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu msitc für den nützlichen Beitrag: | ||
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#5
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Zitat:
Kann sie da auch mit den aufstellbaren, vom Generator betriebenen Lampen mithalten? ![]() Nutzt ihr eigentlich auch auf den Autos diese Handscheinwerfer mit tellergroßem Reflektor und Griff darunter? Wir haben diese auf den KTWs und RTWs.. Die sind ja für Halogen schon nicht soo schlecht.. Edit: Ähnlich diesem hier. Aber ich kann mir schon vorstellen, wie die TK70 dagegen aussieht! ![]() Viele Grüße, Ben Geändert von NashBen (21.10.2011 um 00:16 Uhr) |
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#6
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Schöne Review, einmal mehr! Vielen Dank dafür!
Kleiner Tipp: Für Lampen die so leuchtstark sind solltest Du die Bäume/Sträucher und den kleinen Turm die Du immer anstrahlst um mindestens 50m nach hinten versetzen...
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#7
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Na ja, aber nur wegen einer Lampe den Turm einzureißen und die Fläche zu roden, ist auch etwas übertrieben, oder?
Gruß und guten Morgen, Walter |
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#8
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Markus könnte ja auch sein Haus nach hinten versetzen.
OT Ende..... |
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#9
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Hatte die Funzel voriges Wochenende bei einer Nachtwanderung mit. Beeindruckendes Teil. Der Turbomodus ist ein nettes Extra, High reicht aber schon dicke um einen Flur im Wald auszuleuchten und eine brauchbare Laufzeit zu erreichen. Und andere normalbürgerliche Taschenlampen stark zu überleuchten.
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#10
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Wie immer eine gelungene Vorstellung. Mir aber ist die Lampe zu groß...gibt schon gleiche Power in besseren Formaten. Allerding dann auch nicht so viel Reichweite. Hat halt alles wie immer zwei Seiten. Mit rumspielen würde ich schonmal gerne
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