Hi freunde des Lichts,
Wie verhält sich ein AA-Lithium-1,5Volt-Akku, wenn er leer wird?
Geht die Spannung zum Ende langsam runter, so dass sich der "Ausfall" ankündigt, oder sorgt der interne Regler so lange dafür, dass 1,5V anliegen, bis die Entladeschlussspannung des Li-Ion Akkus erreicht ist und er ohne Vorankündigung abschaltet?
Ich suche eine Batterie oder Akku für einen Verbraucher der "nur" mit AA Batterien läuft und etwas höhere Ströme benötigt.
Also durchaus eine Frage die sich bei Taschenlampen auch stellt.
Bei mir geht es um einen elektrischen Türschlossantrieb von ABUS den ich grundsätzlich super finde (Ich selbst kann keinen Schlüssel vergessen, ein Luftzug kann mich nicht mehr aussperren wenn ich im Garten bin, Kinder können keinen Schlüssel mehr verlieren weil der Fingerabdruck reicht und und und). Aber gerade in Verbindung mit meiner Tür taucht ein kleines Problem auf.
Meine Haustür besitzt nicht nur eine Falle, sondern drei. Die mittlere wird ganz normal gleichmäßig zurückgezogen bei Betätigung durch Schlüssel oder Griff. Die beiden anderen bleiben zunächst stehen, und lösen sich erst im letzten Drittel des Betätigungsweges. Dadurch ergibt sich, dass die Kraft zum Öffnen der Tür zunächst geringer ist und dann nochmal ansteigt.
Und genau hier hakt es, wenn die Alkaline-Batterien noch ca. 1,33 Volt haben. (Die App zeigt dann etwa 40% an.) Der Antrieb zeiht die Falle nicht mehr komplett zurück, es fehlen noch ca. 1 bis 1,5mm und zeigt an, die Tür geöffnet zu haben.
Ist auch logisch. Der Antrieb zieht im Normalfall bis zur Blockade an und erkennt dies wohl anhand vom kurzfristigen Stomanstieg oder Spannungsabfall. Dieser Schwellenwert wird aber offenbar bei nicht mehr frischen Batterien überschritten bevor das letzte Stückchen Betätigungsweg geschafft ist. (Ich habe hier ca. 1,1A gemessen)
Eneloop Akkus (weiß, ältere Serie, liegen schon ein paar Monate) ziehen hier, trotz geringerer Spannung, zwar etwas langsamer als frische Alkalines aber dennoch souverän durch und liefern am Schluss kurzfristig 1,9A.
Ganz frische Varta Industrial Batterien sogar 2,1A.
Ich könnte jetzt:
a) Die Alkalines einfach früher austauschen, was aber Verschwendung wäre.
b) AA Batterien mit Lithiumtechnologie z.B. Energizer Ultimate Lithiumkaufen, deren Entladekurve deutlich flacher verläuft, die aber teuer sind.
c) einen Satz Eneloop Pro besorgen was auf die Dauer sicherlich die umweltfreundlichste Lösung wäre. Wobei hier die Gefahr besteht, dass ich alle 3 Monate nachladen muss statt einmal im Jahr zu tauschen, wie es normalerweise bei Alkalines in etwa sein sollte.
d) die eingangs erwähnten Akkus kaufen, in der Hoffnung die Vorteile von b und c zu verbinden ohne deren Nachteile. Sollten die aber durchgängig 1,5 V liefern und dann schlagartig leer sein, zeigt mir das Schloss eventuell monatelang 100% Batteriestand an, bis ich plötzlich vor verschlossener Tür stehe. Das wäre dann auch ziemlich blöd.
Erst mal vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben! Super!
Wenn jetzt einer von euch Tapferen noch eine Antwort hätte, wäre das ja fast unschlagbar.
Wie verhält sich ein AA-Lithium-1,5Volt-Akku, wenn er leer wird?
Geht die Spannung zum Ende langsam runter, so dass sich der "Ausfall" ankündigt, oder sorgt der interne Regler so lange dafür, dass 1,5V anliegen, bis die Entladeschlussspannung des Li-Ion Akkus erreicht ist und er ohne Vorankündigung abschaltet?
Ich suche eine Batterie oder Akku für einen Verbraucher der "nur" mit AA Batterien läuft und etwas höhere Ströme benötigt.
Also durchaus eine Frage die sich bei Taschenlampen auch stellt.
Bei mir geht es um einen elektrischen Türschlossantrieb von ABUS den ich grundsätzlich super finde (Ich selbst kann keinen Schlüssel vergessen, ein Luftzug kann mich nicht mehr aussperren wenn ich im Garten bin, Kinder können keinen Schlüssel mehr verlieren weil der Fingerabdruck reicht und und und). Aber gerade in Verbindung mit meiner Tür taucht ein kleines Problem auf.
Meine Haustür besitzt nicht nur eine Falle, sondern drei. Die mittlere wird ganz normal gleichmäßig zurückgezogen bei Betätigung durch Schlüssel oder Griff. Die beiden anderen bleiben zunächst stehen, und lösen sich erst im letzten Drittel des Betätigungsweges. Dadurch ergibt sich, dass die Kraft zum Öffnen der Tür zunächst geringer ist und dann nochmal ansteigt.
Und genau hier hakt es, wenn die Alkaline-Batterien noch ca. 1,33 Volt haben. (Die App zeigt dann etwa 40% an.) Der Antrieb zeiht die Falle nicht mehr komplett zurück, es fehlen noch ca. 1 bis 1,5mm und zeigt an, die Tür geöffnet zu haben.
Ist auch logisch. Der Antrieb zieht im Normalfall bis zur Blockade an und erkennt dies wohl anhand vom kurzfristigen Stomanstieg oder Spannungsabfall. Dieser Schwellenwert wird aber offenbar bei nicht mehr frischen Batterien überschritten bevor das letzte Stückchen Betätigungsweg geschafft ist. (Ich habe hier ca. 1,1A gemessen)
Eneloop Akkus (weiß, ältere Serie, liegen schon ein paar Monate) ziehen hier, trotz geringerer Spannung, zwar etwas langsamer als frische Alkalines aber dennoch souverän durch und liefern am Schluss kurzfristig 1,9A.
Ganz frische Varta Industrial Batterien sogar 2,1A.
Ich könnte jetzt:
a) Die Alkalines einfach früher austauschen, was aber Verschwendung wäre.
b) AA Batterien mit Lithiumtechnologie z.B. Energizer Ultimate Lithiumkaufen, deren Entladekurve deutlich flacher verläuft, die aber teuer sind.
c) einen Satz Eneloop Pro besorgen was auf die Dauer sicherlich die umweltfreundlichste Lösung wäre. Wobei hier die Gefahr besteht, dass ich alle 3 Monate nachladen muss statt einmal im Jahr zu tauschen, wie es normalerweise bei Alkalines in etwa sein sollte.
d) die eingangs erwähnten Akkus kaufen, in der Hoffnung die Vorteile von b und c zu verbinden ohne deren Nachteile. Sollten die aber durchgängig 1,5 V liefern und dann schlagartig leer sein, zeigt mir das Schloss eventuell monatelang 100% Batteriestand an, bis ich plötzlich vor verschlossener Tür stehe. Das wäre dann auch ziemlich blöd.
Erst mal vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben! Super!
Wenn jetzt einer von euch Tapferen noch eine Antwort hätte, wäre das ja fast unschlagbar.
