Leerlaufspannung Energizer

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Neues Messgerät bestellt, ein Uni-T 136B, und mal alles womit ich so messen kann kontrolliert, Resultat:
Abweichungen von ~100mV :eek:
Es wäre schön wenn mal jemand mit genauen Messgerät gucken könnte wie die Leerlaufspannung von frischen Energizer-Batterien bei 20°C ist. Damit ich wenigstens so in etwa weiß wie genau welches Gerät ist.

Danke!
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
1.170
760
113
Berlin
Abweichungen von ~100mV
Von einem Messgerät zum anderen oder unter verschiedenen Baterien?
Ich denke kaum das volle Baterien als Referenz nutzen kann, die werden doch immer mindestens Abweichungen im 0,1V Bereich haben oder?
Etwas genauer müsste da dann schon die 5V USB Spannung des Rechners sein oder?
Oder die Ladeschlusspannung eines guten LiIo Laders.
Die 7805 Spannungsregler geben in der Regel auch relativ genaue 5V raus.
 
  • Danke
Reaktionen: Heinrich

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Von einem Messgerät zum anderen oder unter verschiedenen Baterien?
Ich denke kaum das volle Baterien als Referenz nutzen kann, die werden doch immer mindestens Abweichungen im 0,1V Bereich haben oder?
Etwas genauer müsste da dann schon die 5V USB Spannung des Rechners sein oder?

Ich denke mal das die Energizer frisch so 20mV driften, und schlimmstenfalls von 50mV ausgehen.
Die 5V USB-Spannungen die ich mal so gesehen haben schwanken wie ein betrunkener Seemann auf Landgang.


Oder die Ladeschlusspannung eines guten LiIo Laders.

Ja genau das mache ich auch, die Energizer war als erste Referenz gedacht um überhaupt erst ein mal einschätzen zu können wo das Problem überhaupt liegt.

Danke!
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
1.170
760
113
Berlin
Ich hätte gedacht das Primärzellen auf grund von Fertigungstolleranzen oder Alter deutlich weiter mit der Ruhespannung auseinander liegen können. Wenn es jedoch sowas wie eine chemische Konstante ist könnte ich mir schon vosrtellen das man sie als Referenz nutzen kann.
Man lernt nie aus :thumbup:
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Wenn es jedoch sowas wie eine chemische Konstante ist könnte ich mir schon vorstellen das man sie als Referenz nutzen kann.

Referenz ist wohl etwas übertrieben. Die halten über lange Zeit eine konstante Leerlaufspannung, aber einmal kurz eingelegt dann ist erst ein mal vorbei mit genau 1,82V, aber als Einschätzung wenn man merkt da läuft was schief was schief läuft anscheinend gut zu gebrauchen, trifft wohl auch auf die 3V CR123 zu.


Zeit für einen neuen Lader? :D

Tja ist wohl so bzw. habe ich schon.

Vor ~2 Monaten bekam ich einen Imax B6, die Spannung hatte ich mit der des Ultramat verglichen und die war 20mV zu niedrig(Ultramat als Referenz). Fand ich toll für so ein Billiglader. Den Imax in die Schublade gepackt. Gestern dann das Uni-T 136B bekommen, und da passte dann auf einmal gar nichts mehr :( .

Zum Glück hatte ich einen Lader da der vor kurzem mit geeichten Messgerät geprüft wurde. Das Erstaunliche: Das Uni-T ist wohl tatsächlich bis auf die letzte Stelle genau(10mV) zumindest gestern :D. Ich bekam dann schnell raus das der Ultramat es war der 120mV! zu viel anzeigte, und das natürlich auch zu viel geladen hat. Das kann noch nicht lange so sein, gegenüber den Uni-T zeigt der Imax 20 mV zu wenig an.

Und nach dem ich mal etwas nachgedacht habe meine ich das so seit 2-3 Wochen die Spannung nach dem Laden stärker als sonst gefallen ist, sonst waren das so 40-50mV, und jetzt so 80-90mV, habe ich mir nicht viel bei gedacht, der Terminierungsstrom vom Ultramat ist in der Normaleinstellung recht hoch(1/10C), und der Widerstand von meiner Bastelladeschale recht hoch(~200mOhm).
Den beiden letzten Umständen ist es wohl zu verdanken ich ich noch keine negativen Auswirkungen auf die Akkus feststellen konnte.

Fazit für mich:

Auch gutes kann kaputt gehen, und das muss man nicht ein mal merken.
Wenn sich etwas verändert sollte man Ursachenforschung betreiben, auch wenn die Auswirkungen scheinbar unschädlich sind(stärkeres Absinken der Leerlaufspannung nach dem Laden)
Auch wenn man einen Lader mit Spannungsanzeige nutzt, diese trotzdem mit dem Multimeter nach dem laden kontrollieren.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Zum Glück hatte ich einen Lader da der vor kurzem mit geeichten Messgerät geprüft wurde. Das Erstaunliche: Das Uni-T ist wohl tatsächlich bis auf die letzte Stelle genau(10mV) zumindest gestern :D. Ich bekam dann schnell raus das der Ultramat es war der 120mV! zu viel anzeigte, und das natürlich auch zu viel geladen hat. Das kann noch nicht lange so sein, gegenüber den Uni-T zeigt der Imax 20 mV zu wenig an.

Pass auf dass du dich nicht "verdenkst", wenn der Lader 120mV zu VIEL anzeigt, dann lädt er 120mV zu WENIG weil er glaubt, dass die Spannung schon den Endwert erreicht hat.