[LED-Test / Review] Luminus SST-12-WxS Specialty White (≈ 5000 K, typ. 65 CRI)

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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LED-Test / Review

DE

Luminus SST-12-WxS Specialty White​


SST-12-W50S-A120-H3502


EDIT 02.07.2023 - SST-12 dedomed, Lichtstrom- und Leuchtdichtemessungen sowie Spektralmessung hier!​



LEDs mit runden LED-Chips scheinen immer interessanter zu werden. Nachdem „Yinding“ eine LED mit runder Leuchtfläche im XM-Footprint auf den Markt brachte (Test hier), bietet nun auch Luminus eine LED mit runder Leuchtfläche an. Die runde Leuchtfläche sollte das Verhalten in Optiken deutlich verbessern und die Leuchtdichte steigern.

Wie gut diese LED gegenüber Konkurrenten abschneidet, wird dieser Test klären.



Technische Daten​



Tj 85 °C / 700 mA

Typ: single die, domed
Binning: min. H3 (min. 267 / max. 285 lm)
Farbgruppierung: 502 (DA, DB, DC, DD ≈ 5000 K)

Nennspannung: 2,5 bis 3,1 V
Max. Vorwärtsstrom: 1800 mA
Max. Spitzenstrom: 2400 mA (130 °C Tj)
Abstrahlwinkel: typ. 120°
Wärmewiderstand: typ. 4,9 °C/W
Max. Temperatur Tj: 150 °C


Offizielles Datenblatt hier (Luminus, PDF)



Äußerliches Erscheinungsbild​



Besonders auffällig ist bereits auf den ersten Blick die runde Leuchtfläche, welche auf einem grauen Substrat mit weißer Silikonbeschichtung sitzt. Der Dome besteht aus klarem Silikon, die weiße Beschichtung um die Leuchtfläche herum scheint ein extra Layer zu sein, welches vor dem Aufbringen des Domes in einem extra Arbeitsschritt vergossen wird. Interessant ist, dass der hier genutzte LED-Chip mit Bonding-Drähten angeschlossen wird, was bei vielen LEDs heute nicht mehr umgesetzt wird. Hier dürfte dies wegen der runden Leuchtfläche und der damit ohnehin nicht auftretenden Abschattung der Leuchtfläche gewählt worden sein.


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Diese LED entspricht in ihrem Design sonst der XP-E2. Es zeigt sich hier auch relativ schnell, dass die XP-E2 am ehesten der anvisierte Konkurrent ist, da sich die Betriebsparameter und elektrischen Eigenschaften sehr ähneln.

Aufgrund der symmetrischen Bauform sind gedrehte Zentrierhilfen problemlos einsetzbar. Generell ist Zubehör für XP-LEDs (3535) voll kompatibel.


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Das Footprint entspricht dem XP-Format. Das Thermal Pad ist elektrisch isoliert, sodass problemlos DTP-Boards dieses Formats verwendet werden können.


Leuchtfläche​



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Eine Besonderheit ist die runde Leuchtfläche. Dies hebt diese LED zusätzlich von existierenden Modellen ab. Runde Leuchtflächen sind bisher eher von großen COB-LEDs bekannt, wobei in diesen mehrere kleine Leuchtflächen in einer kreisrunden Fläche angeordnet sind. Bei der SST-12-W leuchtet die runde Leuchtfläche absolut gleichmäßig. Bemerkenswert ist hier die sehr scharfe Abgrenzung von Leuchtfläche, was auf die Verwendung eines Chips der klassisch lateralen Bauart hinweist – heutige LED-Chips strahlen meist auch an den Seiten Licht ab, um die allgemeine Effizienz zu erhöhen, was aber häufig Probleme mit Farbsäumen in Reflektoren verursacht (siehe XHP70.2).

Die runde Leuchtfläche ist 2,64 mm² groß. Durch die runde Form geht trotz Nutzung von zwei Bonding-Drähten kein Licht durch Abschattung an den Drähten verloren.


Leistung und Überbestrombarkeit​



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Offizielle Parameter:
  • bei 1800 / 2400 mA (offizieller Maximalstrom 150 / 130 °C Tj): 601 lm @ 3,20 V / 709 lm @ 3,33 V
  • Leistung bei offiziellem Maximum: 5,76 / 7,99 W
  • Effizienz bei 1800 / 2400 mA: 104,3 / 88,7 lm/W
Die offiziellen Maximalströme sind sehr hoch angesetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen LEDs, wo die maximale Bestromung eher konservativ angegeben ist, ist der Leistungszuwachs durch Überbestromung ungewöhnlich gering. Möglicherweise dient dies Marketing-technischen Gründen, genau wissen tue ich dies aber nicht.

Die Vf ist im normalen Bereich einzuordnen, sie ist nicht extrem niedrig wie bei manchen Lumileds-Emittern, aber auch nicht so hoch wie bei XP-E2 oder XP-G2 (alte Version).


Überbestromung:

  • Maximum bei 3,20 A erreicht, an diesem Punkt 771 lm @ 3,49 V
  • Leistung bei Maximum 11,17 W
  • Sweet Spot bei etwa 2 A (642 lm @ 3,24 V)
  • Leistung im Sweet Spot 6,48 W
  • Effizienz im Maximum 69,0 lm/W
  • Effizienz im Sweet Spot 99,1 lm/W

Eine Überbestromung empfehle ich nicht. Der Leistungszuwachs ist sehr gering. Interessanterweise ist selbst der Betrieb auf 2,4 A (offizieller Maximalstrom bei 130 °C Tj) nicht wirklich empfehlenswert, da es kaum noch Sicherheitsreserven gibt und bei höheren Umgebungstemperaturen die Tj von 130-150 °C deutlich überschritten werden könnte.

Bei 2-2,1 A ist der Betrieb mit einem 6*7135-Treiber problemlos möglich.


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Die alte XP-G2 S4 2B mit der kleineren Leuchtfläche sowie die Black Flat bieten einen deutlich höheren Lichtstrom und ziehen dank ihrer erheblich höheren Überbestrombarkeit gnadenlos davon. Die Black Flat bietet in etwa dieselbe Vf wie die SST-12, erreicht aber einen erheblich höheren Maximalstrom von 5,8 A.


Leuchtdichten​



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Die Leuchtdichte ist nicht sehr hoch. Interessanterweise ist die Leuchtdichte der SST-12 trotz deutlich höherem Lichtstrom nur minimal höher wie bei der XP-E2 R4, und das auch nur wenn der maximal mögliche Strom gefahren wird. Die hier angegebene Leuchtdichte wurde sowohl mit der Reflektor-Messmethodik als auch mittels Direktmessung in 1 m bestätigt. Die nur minimal erhöhte Leuchtdichte ist vor allem durch die größere Leuchtfläche als bei der XP-E2 bedingt.

Für Extrem-Thrower ist die SST-12 nicht zu empfehlen. Hier halte ich die XP-E2 (sofern es auf höhere Leuchtdichte bei geringem Strom ankommt und die höhere Vf wenig relevant ist) für sinnvoller. Alternativ kann auch eine CSLNM1/PM1.TG oder Black Flat HWQP verwendet werden, wobei letztere kein elektrisch neutrales Thermal Pad besitzt und der Umbau mit dieser LED daher deutlich schwieriger ist.



Lichtfarbe und Farbqualität​



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Die hier getestete SST-12 erzeugt ein grünliches Licht, insbesondere bei geringeren Betriebsströmen. Überraschungen gibt es im Spektrum sonst nicht; es ist typisch für eine neutralweiße LED mit niedriger Farbwiedergabe.


Ein duv von 0,0062 bei 350 mA ist relativ hoch, bei 50 mA liegt dieser bei 0,0098. Die Farbwiedergabe ist ebenfalls nicht brauchbar, ein Ra von 67 und ein R9 von -40 ist sehr niedrig, wobei diese LED in diesem CCT grundsätzlich nur im Bereich von typ. 65-70 CRI erhältlich ist.

Hier möchte ich allerdings an der Stelle ein paar Worte zu den Produkten von Luminus allgemein verlieren.

Ich habe nun bereits so einige LEDs dieses Herstellers getestet, auch wenn ich nicht zu jedem Emitter einen eigenen Test veröffentlicht habe. Durch die Bank weg sind diese LEDs sichtbar grün, weshalb ich keinen einzigen Emitter von Luminus empfehlen werde, sobald es auch nur ansatzweise um Farb- und Lichtqualität geht. Die Bezugsquelle spielt diesbezüglich keine Rolle, da sowohl die LEDs von Aliexpress, Kaidomain als auch Mouser dieselben Grünstiche aufweisen und dies damit auch Chargen-unabhängig ist.

Mir gefällt diese Entwicklung nicht. Niedrige Farbwiedergabe ist das eine, aber grünstichige LEDs waren und sind grundsätzlich nicht sonderlich beliebt, insbesondere wenn ein etwas höherer Anspruch an Lichtqualität essentiell ist. Der Grünstich tritt auch bei den Varianten mit hoher Farbwiedergabe (4000 K SST-20-H bspw.) auf, wobei hier ebenfalls die Farbsättigung und Farbechtheit leidet – der Ra und auch der R9 sind zwar nominal sehr hoch, aber die Farbwiedergabe gefühlt ist dennoch nicht sehr gut. Die Nichia 519A liefern ein minimal rotstichiges Licht, was aber die Farbsättigung erhöht und subjektiv betrachtet einfach sehr gut aussieht.
Warum Luminus nicht verstärkt Augenmerk auf Lichtqualität legt und wenigstens spezielle Binnings mit negativem duv anbietet, erschließt sich mir nicht. Technisch sind die Emitter ja sehr gut, nur die Lichtfarbe ist es nicht. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass spezielle Farbbinnings verfügbar sind, aber solange diese nicht im breiten Massenmarkt ankommen und auch im Großhandel verfügbar sind, frage ich mich, warum dieser Bereich der guten Lichtfarbe quasi ausschließlich Nichia vorbehalten bleibt.



Verhalten in Optiken​


In Reflektoren ist das Lichtbild sehr gut. Je nach Qualität und Berechnung des Reflektors können Ringe um den Spot auftreten, wobei der Spot dennoch scharf abgegrenzt ist. Spill ist nur wenig vorhanden, die meiste Lichtmenge wird im Spot konzentriert. Farbverfälschungen in Spot oder Spill gibt es nicht.


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Die Aussagen aus dem Yinding 5050-Test treffen grundlegend auch auf die SST-12 zu; durch die kreisrunde Leuchtfläche ist diese LED ebenfalls gut für die Verwendung in Zoom-Optiken (Linsen) geeignet.


Fazit​


Die SST-12-W ist eine der ersten LEDs mit Dome und kreisrunder Leuchtfläche. Die kreisrunde Leuchtfläche sorgt für ein hervorragendes Lichtbild in Sekundäroptiken, und die Vf ist relativ niedrig.

Weniger gefällt mir die grünliche Lichtfarbe und die geringe Leuchtdichte, wodurch für Thrower-Anwendungen bei geringerem Betriebsstrom LEDs wie CSLNM1/PM1.TG oder Black Flat HWQP und selbst die alte XP-E2 geeigneter erscheinen. Zudem ist eine Überbestromung wenig sinnvoll, die Herstellerangaben sind hier bereits sehr hoch angesetzt.


Pro
  • XP-Footprint
  • kreisrunde Leuchtfläche, dadurch sehr gutes Lichtbild in Sekundäroptiken
  • günstiger Preis

Neutral
  • Leuchtdichte auf Niveau der XP-E2 R4
  • Überbestromung lohnt kaum

Contra
  • hoher Wärmewiderstand
  • Schlechte Farbwiedergabe und grüne Lichtfarbe


Danke für das Lesen des Tests! :)

Viele Grüße, Dominik​
 
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Köf3

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Das mag sein, scheinbar bietet KD einigermaßen gebinnte Emitter diesen Typs.

Der Grün-Tint ist nichtsdestotrotz bei Luminus ein großes Problem, wie bspw. bei Fenix eindrucksvoll zu beobachten ist. Das ist bei allen neueren Fenix-Lampen mit Luminus-LED der Fall, die ich bis dato gesehen habe. Der Tint ist grün (bei einer Fenix E09R eines Freundes sogar extrem grün, duv über 0,02!), was gerade auf niedrigen Leuchtstufen furchtbar aussieht.
Die SST-20 4000 K meiner MF01 Mini Copper bietet btw zwar auch extrem hohen Ra und R9 (im Bereich 95 bis 98), aber das Licht wirkt auf niedrigeren Leuchtstufen - welche ich im Alltag halt einfach mehr nutze - grün und subjektiv betrachtet nicht schön.
Da gefällt mir die 519A um Längen besser.
 

Köf3

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Ich habe nun die SST-12 dedomed und Lichtstrom sowie Leuchtdichte gemessen.


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Ich habe den Dome in kaltem Zustand mit einem scharfen Messer abgehebelt. Dies ist prinzipiell möglich, allerdings besteht die Gefahr die Bonding-Drähte zu beschädigen, zudem bleiben Rückstände des Silikons und der weißen Vergussmasse um den LED-Chip zurück, zumal diese Methode einfach ein nicht so schönes Ergebnis produziert. Sinnvoller erscheint mir Shaving/slicing des Domes dicht über der Leuchtfläche, wobei hier besonders auf die Bonding-Drähte geachtet werden muss.

Inwieweit chemisches Dedoming sinnvoller ist, weiß ich nicht, da ich dies mangels geeigneter Chemikalien nicht getestet habe. Zudem scheint die weiße Vergussmasse um den LED-Chip aus einem anderen Material zu bestehen, was chemisches Dedoming möglicherweise erschwert.

Interessanterweise hat sich der maximal mögliche Betriebsstrom nach dem Dedoming etwas verringert. Statt 3,2 Ampere beträgt dieser nun nur noch 2,8 A max., mit 610 lm @ 3,41 V (63,9 lm/W). Die Vf hat sich nicht verändert.


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Die Leuchtdichte ist etwa 40 % höher, trotz verringertem Lichtstrom. Dennoch bietet die XP-E2 eine etwas höhere Leuchtdichte, bei zugleich meist deutlich ansprechenderem Tint.


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Denn dieser ist alles andere als schön, was nach der ersten Farbmessung leider bereits zu erwarten war. Sattes Grün erwartet den Nutzer der dedomten SST-12, wie schon bei der zuletzt getesteten "Yinding 5050" LED. Schön ist das nicht und selbst für Einsätze in Throwern nicht mehr erträglich. Zwar bewegt sich der Farbort bei steigendem Betriebsstrom immer mehr in Richtung BBL, aber bei niedrigeren Betriebsströmen ist die Farbqualität nicht mehr zu gebrauchen.
Es gibt wie schon im BLF erwähnt bei Kaidomain durchaus speziell nach bestimmten Farborten nahe BBL gebinnte SST-12 zu kaufen, doch solange diese Binnings nicht dort Einzug halten wo für Massenproduktion sehr große Stückzahlen abgenommen werden - dem Großhandel - ist dies nur für Enthusiasten und Modder von Relevanz und leider nicht auf die allgemeine Taschenlampen-Industrie zu übertragen.

Ich empfehle für Thrower im niedrigen/mittleren Leistungsbereich LEDs wie die XP-E2 (dedomed), Black Flat HWQP oder CSLNM/PM1.TG. Diese bieten neben der höheren Leuchtdichte auch den Vorteil eines relativ farbstich-freien Lichts, wenn auch bei kälteren CCTs.
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Die SST70 in meinen Fenix TLs grünen auch so grün, was soll man dazu noch sagen, außer vielleicht?
 
  • Danke
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Ich hab die 4000K Variante von KD bezogen und kann nicht finden, dass sie, was Lichtqualität angeht, der 4000K 519A (3-step) unterlegen wäre. Vernünftig messen kann ich sie nicht, aber Rot wird sehr gut reproduziert, weit besser als alles, was ich sonst von Luminus hatte.

Ich hab mittlerweile auch ein wenig mit dem Emitter gespielt, und möchte auch eine (kleine) Lanze für die 4000K 90CRI brechen. So verkehrt ist die nicht.

#1/2 hat zwar einen hauch grün, aber noch gut erträglich,
#2/2 ist fast schon ideal mit einem Hauch von rosé.

Dabei darf man nicht vergessen, die Teile kosten momentan gut 90 Cent bei Kai, das ist wirklich mal ein low-buget Emitter.

Des Flashoholics Liebling wird die LED zwar sicherlich nicht werden, aber es gibt durchaus einige Anwendungsfälle wo sie keine schlechte Wahl sind. Die niedrige Bestromung prädestiniert sie für Lampen der subkompakt Klasse (14500/AA bzw. 16340).

Gerade bei Sorgenkindern mit schlechtem Beam sind sie einen Versuch wert. Das gilt auch für uralte Schätzchen noch mit XR-E und früher. Auch billige Zoomlampen werden fast schon reizvoll.

Mir lag seit Ewigkeiten jemand in den Ohren, ich möchte doch bitte ihre Ramsch Zoomie pimpen. Nein, keine andere (gescheite) Funzel geschenkt bekommen, nur die Alte bitte etwas wärmer...
Bekannterweise dauern Wunder etwas länger . Mit der SST-12 ließ sich der Wunsch jetzt aber optimal realisieren. Der Beam ist in allen Zoombereichen gefällig, selbst auf maximalem Fokus ein schöner kreisrunder Spot, zwar mit einem Zoom bedingten Ring um den Spot, der aber nicht weiter stört. So kann selbst ich mit einer Zoom Lampe leben.

Auch für Modding Einsteiger sind die SST-12 keine schlechte Wahl. In Verbindung mit angesammelten Jugendsünden bietet die LED mit minimalem finanziellen Einsatz und somit Risiko die Möglichkeit, erste Gehversuche zu unternehmen.
 
  • Danke
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