Ladeverhalten Wizard C2 Pro mit USB-Magnet-Adapter

14 Januar 2014
2
0
1
Moin moin,
zunächst mal ein freundliches Hallo in die Runde :)
Ich bin Sven und lese seit Jahren ab und an hier mit und Taschenlampen habe ich natürlich auch einige.
Da meine 6 Jahre alte Wizard "irgendwas" mit XML2-Led herumzickt (Schalter defekt, muss ich einsenden), schaute ich mich um,
und musste mir spontan den Nachfolger Wizard C2 Pro mit USB-Magnet-Ladeadapter bestellen.
Nicht nur die 2500 Lumen reizten mich, sondern auch das Stirnband mit Klick statt Gefummel und der Magnet an der Tailcap ist mir wichtig.
Darüber hinaus finde ich den magnetischen Ladeadapter sehr praktisch, denn USB hat man doch fast überall.

Zunächst habe ich verschiedene USB-Netzteile ausprobiert max. mit 2A Ladestrom bei 5V bis 5,2V Ausgangsspannung.
Der Ladestrom betrug zunächst knapp unter 1A und die Ladeleistung knapp 5W.
Nach ausprobieren der Netzteile und etwas wackeln an den USB-Steckern konnte ich den Ladestrom auf rund 1,1xxA und die Leistung auf bis zu 5,5W steigern.
Wenn ein USB-Stecker mehr Druck hat, ist der Kontakt besser bzw. niederohmiger, so dass auch ein etwas höherer Strom fließt.
Ist nicht viel, macht sich zumindest messtechnisch bemerkbar.

Mit der Powerbank lädt der Akku in der Lampe am besten, im Durchschnitt mit 6W bei exakt 5V, also mit 1,2A

Bei der Messung fällt auf, dass der Ladestrom alle paar Minuten kurz und fast auf Null einbricht um dann zügig (ca. 3Sekunden) wieder auf 1,2A zu steigen.
Dieses Verhalten ist sowohl an den Netzteilen als auch an der Powerbank zu beobachten.

Was mich stutzen lässt ist folgende Beobachtung:
Die Lampe/Akku lädt wie beschrieben mit 6W und 1,2A und dann löse ich den magnetischen USB-Adapter nur kurz,
unterbreche also die Ladung, dann stecke ich diesen wieder auf und der Adapter zeigt mit seiner grünen LED an, dass der Akku voll ist.
Ich kann machen was ich will, auch länger dran lassen, der Akku lädt nicht weiter!

Ich habe auch eine i2-Ladeschale von Armytek, welche mit drei LED´s nach dem Einlegen des Akkus den Ladezustand anzeigt.
Den angeblich vollgeladenen Akku habe ich dort eingesetzt und der i2 Lader zeigt mit der zweiten LED im blinkenden Zustand an,
dass der Akku bei weitem nicht voll ist. Ich hätte die Spannung des Akkus messen sollen, das kam mir leider nicht in den Sinn :-(

Erst nachdem ich den Akku mit dem Turbomodus einige Minuten belastete, konnte ich diesen auch wieder mit dem beiliegenden USB-Adapter laden.

Diese Verhalten des scheinbar voll geladenen Akkus am USB-Magnet-Ladeadapter konnte ich mehrfach nachstellen.
Eine versehentliche kurze Unterbrechung der Ladung führt dazu, dass der Akku als voll angezeigt wird, obwohl dieser tatsächlich nur zu ca. 50% geladen ist.
Am Schreibtisch stellt das kaum ein Problem dar, unterwegs z.B. im Auto kann ich mir diese Situation durchaus vorstellen auch wenn der Magnet recht stark ist.

Reguläre Ladung mit USB-Adapter:
Erst wenige Minuten vorher (habe die Zeit nicht gemessen) wird der Ladestrom allmählich reduziert.
Nach regulär beendeter Ladung hat der Akku eine Leerlaufspannung von 4,17V
Diesen legte ich dann in den i2-Armytek-Lader ein und dieser lud dann fleißig um die 15 Minuten nach, zunächst mit 4,19V dann steigend bis 4,22V
Die Leerlaufspannung betrug danach dann auch 4,21V. Dass der USB-Ladeadapter schon früher aufhört, ist mir sympathisch,
weil man, um der Langlebigkeit willen nicht jedes Prozentchen an Kapazität aus einem Akku herausholen muss.

Original Armytek Akku 18650 mit 3500mAh/13Wh
Schwarzer USB-Ladeadapter

Fazit: einen kompletten Ladevorgang habe ich noch nicht gemessen, erwarte aber, dass eine Komplettladung nicht wie angegeben 3h 40m dauert,
sondern nur etwa 2,5h mit dem schwarzen magnetischen USB-Ladeadapter :)

Die Ladung erfolgt nicht temperaturgeführt. Auch mit heißer Lampe (vorher mehrfach mit Turbomodus 3 erhitzt) lädt der Akku in der Lampe mit einer Leistung von 6W

Mich würde nun interessieren, ob andere User dieses Verhalten bei versehentlicher oder gewollter kurzer Ladeunterbrechung nachstellen können.
Darüber hinaus ist die Frage, ob dies ein feature darstellt, welches ich nicht verstehe :oops:

Viele Grüße
Sven
 

djembe001

Flashaholic*
1 Dezember 2010
410
131
43
Unterfranken
Ich hatte meinem Bruder eine Armytek Wizard WR geordert, bei der gab (gibt) es das gleiche Problem.
Selbst bei einer kurzen Verdrehung (also quasi nicht mal einer richtigen Unterbrechung) des magnetischen Adapters springt die Ladeanzeige auf "grün".

Gruß djembe001
 
14 Januar 2014
2
0
1
Danke für die Rückmeldung :)
Dann scheint es sich nicht nur um einen Einzelfall zu handeln.
Nur das Verdrehen führte bei mir nicht zu diesem Effekt, ich musste schon unterbrechen.
Wenn es noch andere bestätigen, dann werde ich das Problem an Armytek melden.

Viele Grüße
Sven
 

Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
104
76
28
Regensburg
Weiß hier zufällig jemand, ob die neuen, schwarzen Armytek Magnetladekabel auch bei der Wizard Pro v3 passen und dann dort auch mit 1 Ampere laden? Die bei diesen mittlerweile etwas älteren Stirnlampen seinerzeit mitgelieferten, weißen Magnetladekabel laden quälend langsam. Ich schätze mit weniger als 0,2 Ampere. (Kennt jemand die genaue Ladeleistung der alten Armytek Magnetladekabel? Ich finde dazu nichts.)

Ich lade meine Akkus zwar gewöhnlich extern im Akkuladegerät, für unterwegs oder bei Stromausfall wäre eine einigermaßen schnelle Lademöglichkeit per Magnetkabel und Powerbank aber von Vorteil.

PS:
Bei den Wizard Pro v3 mit weißen Magnetladekabeln ist es übrigens auch so, dass bei kurzem Abstecken oder auch nur leichtem Drehen des Magnetkontakts die Ladeanzeige von Rot auf Grün springt. Wenn man dann etwas am Magnetkontakt ruckelt oder dreht, springt die Anzeige irgendwann wieder auf Rot um (manchmal sehr schnell bzw. sofort, manchmal muss man aber auch recht lang ruckeln oder drehen). Ich habe zwei Stück Wizard Pro v3 aus Ende 2017 und Anfang 2018. Mein Vater und ein Freund besitzen ebenfalls je ein Exemplar, nur jeweils etwas neuere Revisionen (die zuletzt erworbene Wizard Pro v3 stammt aus Ende 2021 oder Anfang 2022 und hat mehrere, kleine, technische Verbesserungen, die offiziell nie beworben wurden). Es ist bei allen vier Exemplaren und insgesamt drei Revisionen dieser Lampe dasselbe mit dem weißen Magnetladekabel und der ggf. umspringenden Ladeanzeige. Das ist offenbar normal bei Armytek.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lomono

Flashaholic
28 Januar 2022
225
137
43
Berlin
Weiß hier zufällig jemand, ob die neuen, schwarzen Armytek Magnetladekabel auch bei der Wizard Pro v3 passen und dann dort auch mit 1 Ampere laden? Die bei diesen mittlerweile etwas älteren Stirnlampen seinerzeit mitgelieferten, weißen Magnetladekabel laden quälend langsam. Ich schätze mit weniger als 0,2 Ampere. (Kennt jemand die genaue Ladeleistung der alten Armytek Magnetladekabel? Ich finde dazu nichts.)

Ich lade meine Akkus zwar gewöhnlich extern im Akkuladegerät, für unterwegs oder bei Stromausfall wäre eine einigermaßen schnelle Lademöglichkeit per Magnetladekabel und Powerbank aber von Vorteil.
Ich vermute stark, dass das funktionieren wird. Was ich Dir sicher sagen kann: mit dem neuen, schwarzen Magnetladekabel meiner Wizard C1 Pro konnte ich eine Prime C1 Pro laden (die hatte noch das alte, weiße Kabel) – und umgekehrt. (Ich habe gelesen, dass die weißen mit 0,5 A laden. Und ich habe mehrfach gelesen, dass die neuen Ladekabel auch ältere Modelle mit der neuen, höheren Ladeleistung füllen.)
 

taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
1.449
1.591
113
Moin moin,
zunächst mal ein freundliches Hallo in die Runde :)
Ich bin Sven und lese seit Jahren ab und an hier mit und Taschenlampen habe ich natürlich auch einige.
Da meine 6 Jahre alte Wizard "irgendwas" mit XML2-Led herumzickt (Schalter defekt, muss ich einsenden), schaute ich mich um,
und musste mir spontan den Nachfolger Wizard C2 Pro mit USB-Magnet-Ladeadapter bestellen.
Nicht nur die 2500 Lumen reizten mich, sondern auch das Stirnband mit Klick statt Gefummel und der Magnet an der Tailcap ist mir wichtig.
Darüber hinaus finde ich den magnetischen Ladeadapter sehr praktisch, denn USB hat man doch fast überall.

Zunächst habe ich verschiedene USB-Netzteile ausprobiert max. mit 2A Ladestrom bei 5V bis 5,2V Ausgangsspannung.
Der Ladestrom betrug zunächst knapp unter 1A und die Ladeleistung knapp 5W.
Nach ausprobieren der Netzteile und etwas wackeln an den USB-Steckern konnte ich den Ladestrom auf rund 1,1xxA und die Leistung auf bis zu 5,5W steigern.
Wenn ein USB-Stecker mehr Druck hat, ist der Kontakt besser bzw. niederohmiger, so dass auch ein etwas höherer Strom fließt.
Ist nicht viel, macht sich zumindest messtechnisch bemerkbar.

Mit der Powerbank lädt der Akku in der Lampe am besten, im Durchschnitt mit 6W bei exakt 5V, also mit 1,2A

Bei der Messung fällt auf, dass der Ladestrom alle paar Minuten kurz und fast auf Null einbricht um dann zügig (ca. 3Sekunden) wieder auf 1,2A zu steigen.
Dieses Verhalten ist sowohl an den Netzteilen als auch an der Powerbank zu beobachten.

Was mich stutzen lässt ist folgende Beobachtung:
Die Lampe/Akku lädt wie beschrieben mit 6W und 1,2A und dann löse ich den magnetischen USB-Adapter nur kurz,
unterbreche also die Ladung, dann stecke ich diesen wieder auf und der Adapter zeigt mit seiner grünen LED an, dass der Akku voll ist.
Ich kann machen was ich will, auch länger dran lassen, der Akku lädt nicht weiter!

Ich habe auch eine i2-Ladeschale von Armytek, welche mit drei LED´s nach dem Einlegen des Akkus den Ladezustand anzeigt.
Den angeblich vollgeladenen Akku habe ich dort eingesetzt und der i2 Lader zeigt mit der zweiten LED im blinkenden Zustand an,
dass der Akku bei weitem nicht voll ist. Ich hätte die Spannung des Akkus messen sollen, das kam mir leider nicht in den Sinn :-(

Erst nachdem ich den Akku mit dem Turbomodus einige Minuten belastete, konnte ich diesen auch wieder mit dem beiliegenden USB-Adapter laden.

Diese Verhalten des scheinbar voll geladenen Akkus am USB-Magnet-Ladeadapter konnte ich mehrfach nachstellen.
Eine versehentliche kurze Unterbrechung der Ladung führt dazu, dass der Akku als voll angezeigt wird, obwohl dieser tatsächlich nur zu ca. 50% geladen ist.
Am Schreibtisch stellt das kaum ein Problem dar, unterwegs z.B. im Auto kann ich mir diese Situation durchaus vorstellen auch wenn der Magnet recht stark ist.

Reguläre Ladung mit USB-Adapter:
Erst wenige Minuten vorher (habe die Zeit nicht gemessen) wird der Ladestrom allmählich reduziert.
Nach regulär beendeter Ladung hat der Akku eine Leerlaufspannung von 4,17V
Diesen legte ich dann in den i2-Armytek-Lader ein und dieser lud dann fleißig um die 15 Minuten nach, zunächst mit 4,19V dann steigend bis 4,22V
Die Leerlaufspannung betrug danach dann auch 4,21V. Dass der USB-Ladeadapter schon früher aufhört, ist mir sympathisch,
weil man, um der Langlebigkeit willen nicht jedes Prozentchen an Kapazität aus einem Akku herausholen muss.

Original Armytek Akku 18650 mit 3500mAh/13Wh
Schwarzer USB-Ladeadapter

Fazit: einen kompletten Ladevorgang habe ich noch nicht gemessen, erwarte aber, dass eine Komplettladung nicht wie angegeben 3h 40m dauert,
sondern nur etwa 2,5h mit dem schwarzen magnetischen USB-Ladeadapter :)

Die Ladung erfolgt nicht temperaturgeführt. Auch mit heißer Lampe (vorher mehrfach mit Turbomodus 3 erhitzt) lädt der Akku in der Lampe mit einer Leistung von 6W

Mich würde nun interessieren, ob andere User dieses Verhalten bei versehentlicher oder gewollter kurzer Ladeunterbrechung nachstellen können.
Darüber hinaus ist die Frage, ob dies ein feature darstellt, welches ich nicht verstehe :oops:

Viele Grüße
Sven
Ich habe endlich mal meine C2 pro gemessen und kann deine Beobachtungen teilweise bestätigen. Das die Lampe nicht weiterlädt, tritt bei mir nur auf, wenn der Akku zu "voll" ist. Also wenn der Akku etwa 4,1 V hat wird nach einer Unterbrechung nicht weitergeladen.

Viel stutziger machte mich das permanente Einbrechen des Ladestrom. Egal welcher Akku und egal ob altes, weißes oder neues, schwarzes Ladekabe - der Strom bricht bei mir immer wieder ein. Ich habe das Ganze mal mit meinem UM25 geloggt und es sieht dann so aus.


ladeverlauftgcgh.jpg
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
prinzipiell sieht das hier genauso aus ... (zwei Messkurven in einem Diagramm, einmal durchgezogen, einmal gestrichelt ...)

regelmäßig, zuerst alle 10 Minuten ... später, wie bei Dir, etwa jede Minute ...

mmmh ... Messen der Akkuspannung ?
 
  • Danke
Reaktionen: taenzerwalze