Laberthread Lux, Lumen, empfundene Helligkeit, Lichtfarbe u.a.

Ulder

Erleuchteter
20 April 2026
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In diesen Thread werden Beiträge aus dem Thread Review Wurkkos TS28 TLF/BLF verschoben


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Also generell ist Luminus kein "guter" Hersteller, so wie ich das sehe. Es fehlt alleine schon die SDCM Angabe, mit der kann man eine LED genau vergleichen. Ja, ist keine Pflicht Angabe, aber die "guten" machen es und die Prüfungen danach sind für alle gleich.

Als Beispiel eine von Nichia - https://led-ld.nichia.co.jp/api/data/spec/led/NFSW757HT-V1H6-E(6194A)R9050j85.pdf

Auf Seite 3 stehen die Daten für SDCM 3 (geringe Farbunterschiede) und SDCM 5 (hohe Farbunterschiede).

sm503 - 5000K - SDCM 3
sm5050 - 5000K - SDCM 5

Auf Seite 5 die Beschreibung der MacAdam ellipse.

Auf Seite 7 sieht man dann ganz gut die Unterschiede, wie groß ein Bereich ist.

Die von Luminus gehen da eindeutig in SDCM 5 oder sogar 6 rein, was aber aufgrund des Preises der Lampe auch nicht verwunderlich ist.
Selbst Nichia schreibt: LEDs from the above ranks will be shipped. The rank combination ratio per shipment will be decided by Nichia.
Das dürfte dann bei Luminus auch so sein.
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
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Das ist genau das, was viele nicht verstehen. Auf Papier sieht kaltweiß heller aus (Lumen), aber nachts in der Natur hat wärmeres Licht meist die Nase vorn, auch wenn's gemessen weniger Lumen sind.
Für mich bei gleicher Lumen zahl auf jeden Fall schon. Aber das ist bestimmt auch subjektiv und hängt mit davon ab was man beleuchten möchte.
Auf einer weißen wand, Auf eine grünen Baum, Oder eben rot Braunes Gestrüpp, Holz und Erde...

Im extrem fall möchte man eine etwas beleuchten das nur 730 und 480nm reflektiert... da helfen dan die vielen lumen nicht viel wen der CRI bei 67 ist und diese wellenlänge von der LED einfach fast nicht ausgesendet werden.

Der Nachteil ist aber ganz klar das "besseres" licht nicht nur mehr Energie pro Lumen hat sonder auch mehr energie (äh Leistung) pro Lumen braucht.

wenn die verbaut ist berichte bitte mal ob du zufrieden bist.
Klar werde dan noch ma ein berecht zu der lampe machen :)
bin ja selbst gespannt. Und warte jetzt auch schon ne ganze weile auf die bestellung mit der led
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Das ist genau das, was viele nicht verstehen. Auf Papier sieht kaltweiß heller aus (Lumen), aber nachts in der Natur hat wärmeres Licht meist die Nase vorn, auch wenn's gemessen weniger Lumen
Da würde ich Dir sofort widersprechen. Habe 2x die Sc31 Pro und 2x die SP35, jeweils in 5000 und 6500k mir damals bestellt um genau das für mich rauszufinden. Bei Regen/Nebel, ist 5000k die angenehmere Farbe, wenn ich aber Kontraste in der Entfernung sehen will, geht für mich nichts über Kaltweiß, da es tiefer durchdringt. Dazu muss ich auch sagen, das ich Rot Grün Schwäche habe, was bei mir im gemischten Zustand der Farben als Grau erscheint.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Da würde ich Dir sofort widersprechen. ..
Bei Regen/Nebel, ist 5000k die angenehmere Farbe, wenn ich aber Kontraste in der Entfernung sehen will, geht für mich nichts über Kaltweiß, da es tiefer durchdringt.
Kaltweißes Licht wirkt bei gleichem Lumenoutput heller, man sieht tatsächlich damit Kontraste, Konturen, etc. deutlich besser als z.B. mit neutralweißem Licht.
Was die Farben betrifft ist allerdings das komplette Gegenteil der Fall...mit CW sehen die Farben echt grässlich aus, die sind mit NW wiederum besser zu erkennen (beides Low CRI). :)
Ich mag sowohl die Lampen mit 6500K als auch mit 5000K, sie haben jeweils ihre Vorzüge. :)
 
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bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Da würde ich Dir sofort widersprechen. Habe 2x die Sc31 Pro und 2x die SP35, jeweils in 5000 und 6500k mir damals bestellt um genau das für mich rauszufinden. Bei Regen/Nebel, ist 5000k die angenehmere Farbe, wenn ich aber Kontraste in der Entfernung sehen will, geht für mich nichts über Kaltweiß, da es tiefer durchdringt. Dazu muss ich auch sagen, das ich Rot Grün Schwäche habe, was bei mir im gemischten Zustand der Farben als Grau erscheint.
Das Problem ist aber, dass nachts sehr oft etwas mehr Luftfeuchtigkeit herrscht. Wenn ich dann z.B. eine Baumgruppe in Entfernung anleuchte, sehe ich ab einer gewissen Entfernung oft nur noch den milchigen Lichtstrahl. Mit 4000K kann ich die Bäume wieder erkennen. Bei trockener Luft mag das anders aussehen, aber das ist ehr die Ausnahme. Für mich ist es so, dass 4000K im Vergleich zu 6500K vielleicht etwas dunkler wirkt (bzw. ist) aber nicht so verwaschen und milchig wie das kalte Licht. Auch im Wald bilde ich mir ein mit 4000K besser zu sehen als mit 6500K. Mit kaltem Licht wirkt alles irgendwie schwarzweiß, man kann Blätter kaum von Ästen oder Boden unterschieden. Mag sein, dass das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist oder einfach Einbildung. Messen kann ich natürlich nicht. Ich bin aber jemand, der auf der Suche nach dem (für mich) perfekten Licht mit verschiedenen Lampen im Wald steht um abwechselnd mit den Lampen leuchtet, nur um zu sehen, ob eine besser ist als die andere. Dabei gewinnt 4000K immer klar vor 6500K.
Würde ich z.B. in einer großen Fabrikhalle rumleuchten, würde vermutlich das kalte Licht gewinnen, in der Natur liegt 4000K vorne.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.569
1.783
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Wellmitz/ Landgut
Das Problem ist aber, dass nachts sehr oft etwas mehr Luftfeuchtigkeit herrscht. Wenn ich dann z.B. eine Baumgruppe in Entfernung anleuchte, sehe ich ab einer gewissen Entfernung oft nur noch den milchigen Lichtstrahl. Mit 4000K kann ich die Bäume wieder erkennen. Bei trockener Luft mag das anders aussehen, aber das ist ehr die Ausnahme. Für mich ist es so, dass 4000K im Vergleich zu 6500K vielleicht etwas dunkler wirkt (bzw. ist) aber nicht so verwaschen und milchig wie das kalte Licht. Auch im Wald bilde ich mir ein mit 4000K besser zu sehen als mit 6500K. Mit kaltem Licht wirkt alles irgendwie schwarzweiß, man kann Blätter kaum von Ästen oder Boden unterschieden. Mag sein, dass das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist oder einfach Einbildung. Messen kann ich natürlich nicht. Ich bin aber jemand, der auf der Suche nach dem (für mich) perfekten Licht mit verschiedenen Lampen im Wald steht um abwechselnd mit den Lampen leuchtet, nur um zu sehen, ob eine besser ist als die andere. Dabei gewinnt 4000K immer klar vor 6500K.
Würde ich z.B. in einer großen Fabrikhalle rumleuchten, würde vermutlich das kalte Licht gewinnen, in der Natur liegt 4000K vorne.
Kaltweiß ist ja nicht gleich Kaltweiß, es gibt Lampen mit Blaustich, wo es milchig wirkt wiederum gibt es welche, die in Richtung neutral gehen und fast ohne Farbstich daherkommen, so wir ich es empfinde. Für mich ist immer noch wenn es um Reichweite mit breiter Ausleuchtung geht, die X65 perfekt, die ist nicht zu kalt und geht etwas ins gelbliche, was das milchige verhindert. Die L19 hat auch ein kaltweißes Licht, was schon mehr Richtung neutral geht und funktioniert auch bei feuchtem Wetter gut. Dazu kommt auch, wie groß der Spot und wie hell der Spill ist, was die Reflexionen in der feuchten Luft noch begünstigt. Meine MF04 hat einen so kleinen Spot, das da die Luftfeuchtigkeit fast gar keine Rolle spielt
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
Da würde mich jetzt mal interessieren woher diese Information kommt
Hellweißes / kaltweißes Licht (6500K) wirkt bei gleichem Output heller als z.B. cremefarbenes (5000K), gelbliches (4000K) oder orangenes Licht (3000K).
Das ist eine rein subjektive Beobachtung, die nicht nur ich gemacht habe.
Also "Erfahrungswert". ;)
 
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bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
1.377
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Offenbach
Da würde mich jetzt mal interessieren woher diese Information kommt
Hellweißes / kaltweißes Licht (6500K) wirkt bei gleichem Output heller als z.B. cremefarbenes (5000K), gelbliches (4000K) oder orangenes Licht (3000K).
Das ist eine rein subjektive Beobachtung, die nicht nur ich gemacht habe.
Also "Erfahrungswert". ;)
Kurze Frage an die allwissende KI:
Hat kaltweißes Licht bei gleichem Strom mehr Lumen als neutral oder warmweißes Licht?
Kurz gesagt: Ja – kaltweißes Licht hat bei gleichem Strom (A) in der Regel mehr Lumen als neutral- oder warmweißes.
Typischer Unterschied
Bei gleicher LED-Generation und gleichem Strom:
6500K: 100 % (Referenz)
5000K: ~95–98 %
4000K: ~90–95 %
3000K: ~80–90 %
(je nach LED und CRI)
Fazit
Ja: Kaltweiß ist messbar effizienter und hat mehr Lumen bei gleichem Strom
Aber: Neutral-/Warmweiß kann subjektiv die bessere Sicht liefern
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
206
106
43
Das ist eine rein subjektive Beobachtung, die nicht nur ich gemacht habe.
Ja, die subjektive Beobachtung haben ganz viele gemacht, und danach wurde aus eben diese Beobachtung eine Kurve ermittelt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Luminous_efficiency_function#/media/File:LuminosityCurve3.svg

eben die Hellempfindlichkeitskurve ist ja Grundlage für Lux, Lumen andere Photometrische Größen und Einheiten

Kurz gesagt: Die ganze Idee von photometrischen Größen wie Lumen ist ja, die wahrgenommene Helligkeit abzubilden.
(im Gegensatz zu Radiometrie)

Damit ist der Lumen-Output die auf die menschliche Wahrnehmung wirkende Helligkeit.
Zu sagen:

„Kaltweißes Licht wirkt bei gleichem Lumen-Output heller“

ist also etwa so, wie zu sagen:

„Kaltweißes Licht mit der gleichen wahrgenommenen Helligkeit wird heller wahrgenommen.“
Hat kaltweißes Licht bei gleichem Strom mehr Lumen als neutral oder warmweißes Licht?
Ja klar aber das ist ja ne ganz andere frage. Bei gleichem Strom ist natürlich eine ganz andere Sache als bei gleichem Lumen Output.
Je mehr Phosphor/Farbumwandlung da passiert, desto ineffizienter
Ja... naja, ja und nein. Also der Phosphor hat nur eine bedingte Effizienz. Ja. ABER:
Schau dir auch noch mal die Lambda-v-Kurve an:

Grün wird so viel effektiver wahrgenommen (es wirkt heller bei gleicher Strahlungsleistung) als z. B. blau. Daher kann eine Phosphor-konvertierte LED eine bessere https://en.wikipedia.org/wiki/Luminous_efficacy haben als eine blaue ohne Phosphor-Converter.

Und grüne Phosphor-LEDs sind effizient und billig. Mit Blau und Grün lässt sich gut ein kaltweißes Licht mischen (eben mit sehr schlechter Rotwiedergabe).
Aber hohe Effizienz.

Wir messen CRI in der Regel indem wir sie mit der Sonne vergleichen. Modernere Generationen mit dem Adobe-Farbraum ihrer iPhones und Monitore, ich nehme mich da nicht aus.
Also, dein iPhone hat nativ den Display-P3 Farbraum und nicht Adobe RGB, aber das eine ist ein Farbraum und das andere ist ein Illuminant.
Das sind eigentlich zwei ganz unterschiedliche Dinge mit extrem gegensätzlichen Anforderungen.


Wie würdest du jetzt Color Rendering Werte wie CRI oder TM-30 mit einem Farbraumwert wie Adobe RGB vergleichen? oder disen ert für eine LED anhand von dem Adobe RGB farbraum berechnen?
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@six7 - das ist so Unsinn.
Vergleiche ich 3 LEDs - sagen wir die SFT-40 - in 6500K, 5000K und 3000K mit jeweils einem Output von 1000 Lumen in identischen Lampen mit identischen Reflektoren, so wirkt die 6500K-Variante heller als die Varianten mit 5000K und 3000K, die Variante mit 5000K wirkt heller als die 3000K-Variante.

Und wo ist jetzt da ein Problem für Dich?
 

six7

Flashaholic
25 März 2026
206
106
43
das ist so Unsinn.
Vergleiche ich 3 LEDs - sagen wir die SFT-40 - in 6500K, 5000K und 3000K mit jeweils einem Output von 1000 Lumen in identischen Lampen mit identischen Reflektoren, so wirkt die 6500K-Variante heller als die Varianten mit 5000K und 3000K, die Variante mit 5000K wirkt heller als die 3000K-Variante.

Und wo ist jetzt da ein Problem für Dich?
Was daran ist Unsinn? wie willst du den sicher stellen das der Output 1000 Lumen ist?

Per Definition ist Lumen ja der gesamt Licht strom also:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtstrom
"Für die Beschreibung des Helligkeitseindrucks wird der sichtbare Anteil der Strahlungsleistung daher mit der Hellempfindlichkeitskurve des menschlichen Auges bewertet (gewichtet)."

Die ganze Idee von Lumen ist als doch es eine Konstanten Helligkeitseindruck hat welcher unabhängig von der Spektrum/Farbe ist.

Und wo ist jetzt da ein Problem für Dich?

Lumen Heißt doch quasi "wahrgenommene Helligkeit" und du sagst "die gleich wahrgenommene Helligkeit wird heller wahrgenommen"

Und ja, wahrgenommen wird eigentlich nicht Lichtstrom in Lumen, sondern Luminanz in cd/m². Aber bei gleichen Bedingungen erzeugt derselbe Lichtstrom in Lumen die gleiche Luminanz in cd/m². Es sind alles radiometrische Einheiten, die eben auf der wahrgenommenen Helligkeit basieren.
 
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Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.972
5.241
113
Lumen Heißt doch quasi "wahrgenommene Helligkeit"

Hier liegt das Kommunikationsproblem bei euch. Buteo geht nicht von subjektiver Wahrnehmung aus, sondern von objektiv messbaren Werten als Definition von Lumen.
Diese erreicht man entweder mit eigenem Equipment, indem man zwei Lampen z.B. kurz nach dem Einschalten vergleicht (dabei ist es unerheblich, ob das Equipment zu viel oder zu wenig anzeigt. Wichtig ist hier nur, dass beide Werte auf einer Höhe sind) oder man nimmt zwei Lampen, wo die Hersteller die gleichen ANSI-Lumen Werte für die Lampen angegeben haben. Damit ist sichergestellt, dass die technischen Spezifikationen einem einheitlichen Messverfahren unterliegen.

Was auch noch nicht zur Sprache kam ist, dass die unterschiedlichen Kelvinzahlen auch unterschiedliche Wellenlängen des Lichts beinhalten. Extrem vereinfacht ausgedrückt: Also entweder z.B. mehr Blauanteil bei 6500k und mehr Rotanteil bei 1800k. Das ist ebenfalls messbar. Das menschliche Auge ist für den Wellenlängenbereich bei Licht mit 6500k empfindlicher (im kurzwelligen Spektrum) als im Wellenlängenbereich einer 3000k Lampe (im langwelligen Spektrum). Allein daraus ergibt sich der „hellere“ Seheindruck bei einer 6500k Lampe zu einer 3000k Lampe bei gleichem Lichtoutput.

Aber hier soll es ja um das Review gehen und nicht um technische Diskussionen. Daher diese vielleicht in einen anderen Thread verlegen. ;)
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
206
106
43
Hier liegt das Kommunikationsproblem bei euch. Buteo geht nicht von subjektiver Wahrnehmung aus, sondern von objektiv messbaren Werten als Definition von Lumen.
Ja aber das eine schleißt das andere doch nicht aus?

Lumen misst die per Definition subjektiv Wahrgenommen Helligkeit*
Das ist doch die ganze idee von https://de.wikipedia.org/wiki/Photometrie die subjektive Wahrnehmung als Objektiven wert zu definieren und messen zu können.

*wie gesagt eigentlich Lichtstrom aber daraus ergibt sich ja Helligkeit

wie gesagt bei Lumen, Lux, candela usw geht es nicht darum wie viel Licht im Physikalischen sinne kommt wirklich aus einer Lampe. sondern eben wie Hell es wahrgenommen wird. Spezifisch von dem Menschlichen Auge.
dabei ist es unerheblich, ob das Equipment zu viel oder zu wenig anzeigt. Wichtig ist hier nur, dass beide Werte auf einer Höhe sind)
Es ist aber nicht unerheblich, ob das Equipment, also das Luxmeter, die V(λ)-Kurve korrekt abbildet oder ob es die radiometrische Strahlungsleistung misst und diese in photometrische Lux umrechnet.
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/kalibrierlampe-passaround.99893/post-1304513
Das
TL;DR ist der umrechnungs fakor stimmt nur für ein bestimmtes spektum

Lumen ist die (berechnete) „gefühlte Temperatur“.
Die radiometrische Strahlungsleistung in Watt entspricht der gemessenen „Temperatur“.
Die „gefühlte Temperatur“ setzt sich aus Feuchtigkeit, Wind und Temperatur zusammen
Lumen hingegen aus Spektrum, V(λ)-Kurve und radiometrischer Strahlungsleistung.
 
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Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.972
5.241
113
Ja aber das eine schleißt das andere doch nicht aus?

Unabhängig davon ist das ja der Knackpunkt, wo es ein Kommunikationsproblem gibt. Du siehst es nach wie vor als subjektive Wahrnehmung an, Buteo als objektiven Wert. Egal, ob sich da etwas ausschließt oder nicht. Das war ein Hinweis für eure Debatte.

Auf die Debatte an sich gehe ich nicht weiter ein, sondern wollte lediglich den Streit schlichten. Von daher musst du mich auch nicht überzeugen.

Vielleicht macht ihr lieber im Laberthread weiter, da es sonst zu sehr hier abdriftet.

Als Idee, um sich vielleicht nicht zu sehr in Theorie, Definitionen und Quellenangaben zu verrennen, könntest du ja bei der Aussage anfagen, dass das menschliche Auge für unterschiedliche Wellenbereiche auch unterschiedlich empfindlich sei und sich allein daher durch die Änderung des Kelvin-Wertes in der Folge auch die subjektive Helligkeitswahrnehmung ändere. Vielleicht kannst du das ja mal als Ansatz nehmen und im Laberthread drauf eingehen.
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
113
München
dahamstah.de
@six7 - das ist so Unsinn.
Vergleiche ich 3 LEDs - sagen wir die SFT-40 - in 6500K, 5000K und 3000K mit jeweils einem Output von 1000 Lumen in identischen Lampen mit identischen Reflektoren, so wirkt die 6500K-Variante heller als die Varianten mit 5000K und 3000K, die Variante mit 5000K wirkt heller als die 3000K-Variante.

Und wo ist jetzt da ein Problem für Dich?
Beim "Ideal-Auge" sollte das nicht so sein, denn was six7 versucht zu sagen:
Die unterschiedliche Helligkeitswahrnehmung wird beim Ausdruck in Lumen bereits berücksichtigt. Darum sollten korrekt gemessene 1000Lumen in 3000K gleich Hell wirken wie 1000 Lumen in 6500K. Da wir aber rot schlechter wahrnehmen als grün und bei 6500K der Grünanteil höher ist, wäre bei einer Messung der Photonenstroms 1000 Lumen in 3000K heller.
D.h. deine Beobachtung kann unterschiedliche Gründe haben:
Ungenaue Lumenangaben, individuelle Wahrnehmungsunterschiede, Umgebungsbedingungen,...
Nicht vergessen, LEDs sind nie genau gleich hell!
Bei 3 gleichen Lampen mit angegebenen 1000Lumen in 3 Lichtfarben wird immernoch so viel Varianz in den LEDs sein, dass die eine ggf. 900, die zweite 1000 und die dritte 1100 hat. Das reicht, um die Unterschiede den Lichtfarben zuzuschreiben, weil man es kaum als effektiven Helligkeitsunterschied wahrnimmt.

Aber prinzipiell hat six7 recht, 1000 Lumen sind gleich hell, egal ob 3000K oder 7000K. Das ist sinn und zweck dieser Einheit.
Die ganze Idee von Lumen ist als doch es eine Konstanten Helligkeitseindruck hat welcher unabhängig von der Spektrum/Farbe ist.
Auch wenn Buteo sich da nicht optimal ausgedrückt hat, den Eindruck, dass eine Lichtfarbe heller wirkt als eine andere bei gleichem Output kenn ich.
Was dabei schnell in Vergessenheit gerät - wir haben nie Idealbedingungen. Luftfeuchtigkeit, Materialien, die Wellenlängen unterschiedlich absorbieren,... verfälschen den Eindruck schnell.
Dazu kommt dann noch, dass Menschen tatsächlich individuell leichte Abweichungen im Farbsehen haben, was durchaus zu einem unterschiedlichen Helligkeitseindruck führen kann.
Also ja, theoretisch hast du recht, praktisch kann das individuell durchaus abweichen.
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.972
5.241
113
Es ist ja mit genormten Messervahren sogar belegt, dass bei gleichem Output bei unterschielichen Farbtemperaturen auch unterschiedliche Reichweiten ermittelt werden. Man muss sich nur die ANSI-Angaben der Hersteller anschauen, die verschiedene LED-Optionen anbieten. Schau ich mir z.B. eine FFL auf der Webseite an mit 6500k, hat diese eine bestimmte Reichweite bei 1000 Lumen. Wähle ich die Option einer 1800k LED, gibt der Hersteller bei 1000 Lumen eine geringere Reichweite an. Das alles nach einem ANSI- und somit genormten Messverfahren.

Wenn ich also 200 Meter entfernt stehe und Jemand leuchtet mich abwechselnd mit 2 Lampen an, die sich lediglich in der Farbtemperatur unterscheiden, dann ist es nicht nur der subjektive Helligkeitseindruck, sondern auch nachgewiesen, dass bei mir unterschiedlich viel Licht ankommt (ermittelbar durch den Luxwert).

Daher würde ich gern wissen, ob meine Aussage:

„Eine Lampe hat bei gleichen Lumenoutput einen unterschiedlichen Luxwert je nach Farbtemperatur aufgrund der verschiedenen Wellenlängen des Lichts“

richtig oder falsch ist.
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
113
München
dahamstah.de
Es ist ja mit genormten Messervahren sogar belegt, dass bei gleichem Output bei unterschielichen Farbtemperaturen auch unterschiedliche Reichweiten ermittelt werden. Man muss sich nur die ANSI-Angaben der Hersteller anschauen, die verschiedene LED-Optionen anbieten. Schau ich mir z.B. eine FFL auf der Webseite an mit 6500k, hat diese eine bestimmte Reichweite bei 1000 Lumen. Wähle ich die Option einer 1800k LED, gibt der Hersteller bei 1000 Lumen eine geringere Reichweite an. Das alles nach einem ANSI- und somit genormten Messverfahren.

Wenn ich also 200 Meter entfernt stehe und Jemand leuchtet mich abwechselnd mit 2 Lampen an, die sich lediglich in der Farbtemperatur unterscheiden, dann ist es nicht nur der subjektive Helligkeitseindruck, sondern auch nachgewiesen, dass bei mir unterschiedlich viel Licht ankommt (ermittelbar durch den Luxwert).

Daher würde ich gern wissen, ob meine Aussage:

„Eine Lampe hat bei gleichen Lumenoutput einen unterschiedlichen Luxwert je nach Farbtemperatur aufgrund der verschiedenen Wellenlängen des Lichts“

richtig oder falsch ist.
1Lux = 1Lumen/1m² - prinzipiell ist sie also falsch.
Hast du ein Beispiel, wo das wirklich auf den gleichen Output so angegeben ist? Bei FFL ist ja die Reichweite für den maximalen Output angegeben und der Unterscheidet sich ja. Beispiel E12 FFL351A: 5000K 10000Lumen, 1800K 7500 Lumen. Macht dann 450 vs 420m Reichweite.
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.972
5.241
113
FFL war jetzt auch nur ein exemplarisches Beispiel. Ich habe das bei mehreren Herstellern im Hinterkopf, vielleicht habe ich das auch falsch im Gedächtnis. :grinsen: Müsste ich mal schauen, ob ich da was finde.
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.880
3.606
113
Am Rhein
Die Reichweite nach ANSI in Metern ist die Wurzel aus (Lichstärke in Candela geteilt durch 0,25 Lux).

Candela lässt sich zwar aus Lumen herleiten, ausschlaggebend ist aber die Fokussierung des Lichstrahls. Thrower mit entsptechendem Reflektor (Abstrahlwinkel) haben bei gleichen Lumen bekanntermaßen eine höhere Reichweite.
 
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ulu

Flashaholic
5 Dezember 2018
234
96
28
Moin Flashis. Vielleicht waren meine Worte zu hart, aber es hat mich etwas aufgeregt das es hier plötzlich nicht mehr so sehr um die Lampe geht.
wie gesagt bei Lumen, Lux, candela usw geht es nicht darum wie viel Licht im Physikalischen sinne kommt wirklich aus einer Lampe. sondern eben wie Hell es wahrgenommen wird. Spezifisch von dem Menschlichen Auge.
Die Reichweite nach ANSI in Metern ist die Wurzel aus (Lichstärke in Candela geteilt durch 0,25 Lux).
Und die Diskussion ob warmes Licht oder kaltes, Reichweite, Luftfeuchtigkeit etc. gab es hier doch schon oft.
Naja, dann kaufen wir halt alle diese Gigalumenlampen beim Ali für 20€, und freuen uns, dass das Licht angeht. Das Forum wäre dann auch überflüssig
Das meinte ich nicht. Jeder soll doch die Lampe benutzen die für seinen Zweck passt. Warm, Kalt, Flood, Throw usw..
Natürlich hat das hier was mit der TS28 TLF zu tun. Es wurde diese Lampe hier gezeigt und es wurden Messungen dazu gemacht, und die Diskussion drehte sich um ein essenzielles Bauteil (LED) für eben diese hier gezeigte Lampe. Keine Ahnung, warum das hier plötzlich abgetrennt werden soll.
OK, aber die oben aufgeführten Zitate haben ja nichts mit der TS28 LED zu tun.
Sorry nochmal für meine Worte.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.569
1.783
113
Wellmitz/ Landgut
Ich hab da zu der Lampe nochmal eine technische Frage, die für mich keinen Sinn ergibt. Wie entscheidet der Treiber nicht mehr den Turbo zuzulassen, wenn der Akku nur noch 50% hat, selbst wenn es ein Akku mit besserer Spannungslage ist? Wenn z. B. Der Treiber für den Turbo 3,8V braucht, der Akku aber nur noch 50% an Kappa hat, trotzdem aber die 3,8V noch bringt dann trotzdem abzuschalten?
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
113
München
dahamstah.de
Ich hab da zu der Lampe nochmal eine technische Frage, die für mich keinen Sinn ergibt. Wie entscheidet der Treiber nicht mehr den Turbo zuzulassen, wenn der Akku nur noch 50% hat, selbst wenn es ein Akku mit besserer Spannungslage ist? Wenn z. B. Der Treiber für den Turbo 3,8V braucht, der Akku aber nur noch 50% an Kappa hat, trotzdem aber die 3,8V noch bringt dann trotzdem abzuschalten?
Ich würde vermuten, dass die Spannungen der Akkus bei niedriger Belastung nah genug aneinander sind. 0,1V hin oder her werden da nicht so viel ausmachen.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
Ich hab da zu der Lampe nochmal eine technische Frage, die für mich keinen Sinn ergibt. Wie entscheidet der Treiber nicht mehr den Turbo zuzulassen, wenn der Akku nur noch 50% hat, selbst wenn es ein Akku mit besserer Spannungslage ist? Wenn z. B. Der Treiber für den Turbo 3,8V braucht, der Akku aber nur noch 50% an Kappa hat, trotzdem aber die 3,8V noch bringt dann trotzdem abzuschalten?
Ich hatte beide Versionen der Klarus G15 (V1 und V2).
Beide haben beschlossen, den Turbo ab ca. 85% Restkapazität sofort wieder zu verlassen und nicht länger als 1 Sekunde zu betreiben - auch bei High Drain Button Top Akkus.
Man fragt sich in solchen Momenten einfach nur "WTH?".
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.880
3.606
113
Am Rhein
Ich besitze eine einzige Sofirn (SP33 V1). Knapp 10 Jahre alt. Da war das auch schon so. Turbo ging nach kurzer Zeit nicht mehr. Knapp 4V Leerlaufspannung hatte der Akku da. In einer Thrunite TC20 V1 lief der Akku dann zur Höchstform auf.

Gibt für mich nur 2 Erklärungen. Hard- und/oder Software Konstruktionsfehler oder Absicht (nennt der Hersteller dann konservative Auslegung).
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Man sieht an gut geregelten Lampen, dass es ganz anders geht, oft allerdings auch zu ganz anderen Preisen.
Wegen der guten Regelung mit Hochstromakku, schätze ich z.B. die alte Fenix C7 so.
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Das ist mir auch bei der Acebeam E75 negativ aufgefallen. Man kann zusehen, wie ab 3.9 V der Turbo, etwas später High ausfällt. Meine Erklärung war immer, dass da kein Boost-Treiber verbaut ist, aber ich mag mich täuschen.
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
113
München
dahamstah.de
Olight macht das ja auch gerne.

Ich vermute, dass der Gedanke ist, dass die Leistung unabhängig vom Akku (oder weil die verwendeten Akkus eher... Günstig sind) immer gleich sein soll.

Die Lampen mit Buck sollten das eigentlich auch schaffen, speziell bei Buck+Fet. Das sollte sich zu Boost nichts nehmen.

Ob das konstruktiv so einfacher ist und die Hersteller Geld sparen wollen oder das ein Feature und kein Bug ist... Keine Ahnung!
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Meine Fenix PD40 V2 wird auch mit sinkender Akkuspannung immer dunkler im Kaltstart, die ist nicht so hart geregelt wie die C7.
Ich vermute, dass dieses harte Boosten viel Wärme erzeugt und Lampenhosts mit einer Mindestgehäusemasse zur Wärmeableitung erfordert um sinnvoll zu funktionieren und kein rasches wärmebedingtes Abdimmen zu erfordern.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Man sieht an gut geregelten Lampen, dass es ganz anders geht, oft allerdings auch zu ganz anderen Preisen.
Wegen der guten Regelung mit Hochstromakku, schätze ich z.B. die alte Fenix C7 so.
Lässt die C7 sich eigentlich modden?
Ich habe dazu nichts im Netz finden können.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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1.145
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München
dahamstah.de
Lässt die C7 sich eigentlich modden?
Ich habe dazu nichts im Netz finden können.
Viele Fenix sind mit Kleber aus der Hölle verklebt. Meine TK35 z.B. trotzt, ebenso wie meine PD36R, allen Öffnungsversuchen. Hitze, Kälte, Kraft, alles erfolglos. Nur chemisch hab ich's noch nicht probiert, aber das Lösungsmittel steht bereit, es fehlt nur die Zeit...
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
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Lässt die C7 sich eigentlich modden?
Ich habe dazu nichts im Netz finden können.

Viele Fenix sind mit Kleber aus der Hölle verklebt. Meine TK35 z.B. trotzt, ebenso wie meine PD36R, allen Öffnungsversuchen. Hitze, Kälte, Kraft, alles erfolglos. Nur chemisch hab ich's noch nicht probiert, aber das Lösungsmittel steht bereit, es fehlt nur die Zeit...
Mit dem Öffnen von Fenix Lampen habe ich auch keine guten Erfahrungen, die sind meistens so gut verklebt, dass man sie nicht ohne sichbare Schäden auf bekommt.
Bei der C7 sehe ich allerdings auch keinen Grund sie zu öffnen, sie ist für mich gut wie sie ist.
Ja, sie hat wohl einen Grünstich, den normalsichtige Nutzer als unschön wahrnehmen könnten, für mich mit meiner Rot-Grün-Sehschwäche ist das jedoch unrelevant.
 
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bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
1.377
1.117
113
51
Offenbach
Begründung für dieses Treiberverhalten lt. der allwissenden Intelligenz:
Bei Buck- und Boost-Treibern gibt es fast immer eine Art Unterspannungs- oder Leistungsgrenze.
Der Treiber „weiß“:
Für Turbo brauche ich X Watt
Dafür muss der Akku genug Spannung + genug Strom liefern
Wenn die Akkuspannung unter einen bestimmten Wert fällt (z. B. ~3,3–3,5 V unter Last), passiert:
Der Treiber erlaubt den Turbo gar nicht mehr oder bricht ihn sofort wieder ab.
Grund:
Schutz des Akkus (Tiefentladung) Der Treiber weiß nicht, ob ein High Drain Akku verwendet wird, darum
Vermeidung von Instabilität (Treiber kann Leistung nicht mehr sauber regeln)
Effizienz: Der Strom würde sonst extrem hoch werden
Das ist bewusst so gewählt:
Akkuschutz (keine Tiefentladung unter Last)
Thermik (niedrige Spannung = hoher Strom = mehr Hitze im Treiber)
Stabilität (Regelung bricht sonst zusammen)
Effizienz (extrem ineffizient bei niedriger Spannung)
Deshalb:
Manche Lampen = „harte Grenze“ → kein Unterschied
Andere = „flexibel“ → High-Drain bringt mehr Turbo
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.569
1.783
113
Wellmitz/ Landgut
Begründung für dieses Treiberverhalten lt. der allwissenden Intelligenz:
Bei Buck- und Boost-Treibern gibt es fast immer eine Art Unterspannungs- oder Leistungsgrenze.
Der Treiber „weiß“:
Für Turbo brauche ich X Watt
Dafür muss der Akku genug Spannung + genug Strom liefern
Wenn die Akkuspannung unter einen bestimmten Wert fällt (z. B. ~3,3–3,5 V unter Last), passiert:
Der Treiber erlaubt den Turbo gar nicht mehr oder bricht ihn sofort wieder ab.
Grund:
Schutz des Akkus (Tiefentladung) Der Treiber weiß nicht, ob ein High Drain Akku verwendet wird, darum
Vermeidung von Instabilität (Treiber kann Leistung nicht mehr sauber regeln)
Effizienz: Der Strom würde sonst extrem hoch werden
Das ist bewusst so gewählt:
Akkuschutz (keine Tiefentladung unter Last)
Thermik (niedrige Spannung = hoher Strom = mehr Hitze im Treiber)
Stabilität (Regelung bricht sonst zusammen)
Effizienz (extrem ineffizient bei niedriger Spannung)
Deshalb:
Manche Lampen = „harte Grenze“ → kein Unterschied
Andere = „flexibel“ → High-Drain bringt mehr Turbo
Danke, das klingt logisch und das wollte ich wissen.

für mich mit meiner Rot-Grün-Sehschwäche ist das jedoch unrelevant.
Geht mir genau so mit angeblichem Grünstich. Der muss wirklich schon extrem sein, das ich ihn sehe. Hat also auch Vorteile, die Rot Grün Schwäche!
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
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München
dahamstah.de
An die Rot-Grün-Blinden/Schwachen hier: Wie ist das für euch mit den Ladelichtern, die ja oft Rot und grün sind, ist das schwierig? Z.B. Wuben nutzt ja rot und blau, macht es das wirklich einfacher / besser für euch?
Und ist für euch dann wirklich zwischen rosy und grün quasi kein Unterschied, oder wie?
Sorry für die plumpen Fragen, ich bin hart neugierig :D
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.569
1.783
113
Wellmitz/ Landgut
Bei Rot Grünschwäche kannst Du die gemischten Farben bei bestimmten Nuancen nicht oder schwer erkennen. Im Extremfall ist es dann alles Grau.
Mit diesen Tafeln wird das rausgefunden, meist im Kindesalter. Für mich ist da bei konzentriertem hinsehen, gerade so die 6 ( hoffentlich) zu erkennen, für andere kein Problem. Sind Rot und Grün nebeneinander oder wie Zebrastreifen ist es kein Problem.
1777579385216.jpeg
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
An die Rot-Grün-Blinden/Schwachen hier: Wie ist das für euch mit den Ladelichtern, die ja oft Rot und grün sind, ist das schwierig? Z.B. Wuben nutzt ja rot und blau, macht es das wirklich einfacher / besser für euch?
Und ist für euch dann wirklich zwischen rosy und grün quasi kein Unterschied, oder wie?
Sorry für die plumpen Fragen, ich bin hart neugierig :D
Hier ist ein Simulator: https://barrierefreies.design/werkzeuge/farbsehschwaeche-simulieren
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
206
106
43
Eigentlich habe wir alle* eine Farben Sehschwäche.
https://jov.arvojournals.org/article.aspx?articleid=2191517
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11495112/

Ich bin schon Etwa Niedlich auf die extra Farb Dimension Wobei wir ja mit dem 3 dimensionalen Farbräumen schon zu kämpfen haben

Dafür Wurde das CIE1931 Experiment was bis heute mit dem CIE1931 Farbraum quasi Grundlage aller farbtheorie ob für Monitore oder CRI und TM30
Nur an Männern getestet :D

Tjah Also wen eure Frau sich beschwert das licht sieht komisch schlecht aus oder die Farben stimmen nicht... vllt sieht sie einfach was das ihr nicht seht.

*Tetrachromacy tritt eigentlich nur bei xx Chromosomen auf und auch da sehr selten.
Ich gehe davon aus wir haben nicht sehr viele Person mit XX Cromosom im forum?

Rot-Grün-Blinde/-Schwache: Je nach Typ beeinflusst das wohl auch die empfundene Lumenkurve, und damit stimmt die ganze Theorie, dass zwei gleiche Lux-/Lumenwerte gleich hell wirken, natürlich nicht mehr.
Die ganze Theorie ist auf 17 normalsichtige männliche Britten vor ~100 jahren optimiert.