Hallo Leute,
unser Postbote hat mir mal wieder ein Päckchen aus China geliefert. Darin enthalten: Die Queen!
Schon der Name verrät es - wir haben hier die kleine Schwester des "King" vor uns. Die Akkuversorgung ist bei der Queen recht interessant, sie wird mit drei 16340er-Zellen betrieben. Daher auch der etwas ungewöhnliche Formfaktor: Die Königin ist ein "dicker Brummer".
Erhältlich ist die Taschenlampe bei verschiedenen China-Händlern, zum Beispiel hier oder hier.
Für günstige 41 Dollar (derzeit rund 34€) kann man sie bestellen und bekommt ungefähr zwei Wochen später ein Packerl aus dem fernen China.

In einem schwarzen Karton erhält man als Käufer die Lampe, ein Trageband, eine Anleitung sowie einen zusätzlichen Dichtungsring.


Auf den Fotos mag die Queen zwar recht golden aussehen, im Vergleich zum King ist sie jedoch eher Khaki und matt. Geschmackssache! Mir wäre eine schwarze Version lieber, vielleicht kommt die ja noch.
Lassen wir mal die technischen Daten sprechen:
Output lt. Hersteller: 1000 Lumen
Cree XM-L
Drei 16340er Akkus zur Stromversorgung
Drei Modi (High - Low - hidden Strobe)
Smooth-Reflektor
Gesamtlänge 10,1cm
Durchmesser 4,3cm
Verarbeitet ist die Queen relativ gut. Die Gewinde sind in Ordnung und etwas gefettet, die Lasergravuren sind gut lesbar. Einzig an den Kühlrippen gefällt mir die Verarbeitung an zwei Stellen nicht, siehe Bild.
Mit dem Metall-Knopf schaltet man die Königin an. Der Drücker reagiert jedoch praktischerweise nicht sofort, man muss ihn zwei Sekunden drücken, bis Licht kommt. Ist nicht schlecht als Schutz gegen versehentliches Aktivieren.
Angefangen wird immer im High-Modus. Ein weiterer Druck auf den Schalter bringt einen zum Low-Mode. Drückt man zwei mal schnell hintereinander, gelangt man zum Stroboskop-Modus.
Finde ich nicht schlecht, so kann der Blinkmodus nicht aus Versehen aktiviert werden.
Zur Verarbeitung muss ich noch etwas sagen. Schraubt man den silbernen Bezel ab, so lassen sich Schutzscheibe und Reflektor entnehmen und man hat freien Blick auf die LED. Diese ist leider nur auf einer Plastikscheibe angebracht - und die Scheibe ist nicht mal festgeklebt … will heißen, dass quasi keine Wärmeabgabe ans Gehäuse stattfinden kann. Das ist recht schade, da die XM-L doch recht stark bestromt wird und daher auch relativ warm wird. Hier sieht man, dass beim Innenleben doch ein wenig gespart wurde.
UPDATE: Weiter unten scheint sich doch tatsächlich etwas mehr Metall zur Wärmeableitung zu befinden. Temperaturmessungen folgen!



Betrieben wird die Blackshadow mit drei 16340er Akkus. Hier gilt unbedingt zu beachten, dass nur gleiche Akkus mit gleichem Ladestand benutzt werden sollten. Die Zellen werden jeweils mit dem Pluspol nach oben in das Gehäuse eingeführt, dann schraubt man den oberen Teil wieder drauf und kann die Lampe nutzen. Luxuriöse Bauteile wie eine Akkuwarnung bzw. Ladestandsanzeige gibt es leider nicht. Von den schmalen, kurzen AW-IMRs bis hin zu den überlangen TrustFire-Modellen passt alles, nur leider keine 18350er.

Durch ihren Formfaktor bedingt liegt die Taschenlampe eigentlich recht gut in der Hand bzw. lässt sich ganz gut umfassen. Leider ist sie auch relativ schwer. Mir persönlich sind kleine EDCs mit 1x16340 lieber. Zwar erreicht keine meiner kleinen EDCs eine derartige Reichweite, aber im täglichen Gebrauch ist etwas mehr Flood auch nicht verkehrt.


Apropos Reichweite: Die Queen ist durch ihren relativ großen Reflektor durchaus auf Throw ausgelegt. Mein Luxmeter gibt für den High-Modus einen Wert von rund 19600 Lux an, im Low-Mode liefert sie rund 5800 Lux auf einen Meter Distanz.
Kein schlechter Wert für eine Lampe dieser Größe!
Beamshots folgen wohl im Laufe der Nacht - bin bisher einfach mal wieder nicht dazu gekommen.
Abschließend kann man sagen, dass die Queen für den günstigen Preis durchaus relativ viel Licht liefert. 1000 Lumen sind es sicher nicht, aber mit ungefähr 750 bis 800 Lumen dürfte man durchaus hinkommen.
Leider ist die Farbe des Gehäuses nicht ganz so, wie ich es vom "King" gewöhnt war. Statt "gold" ist hier eher "mattes Khaki" angesagt. Auch in Sachen Verarbeitung kann die Lampe nicht ganz mit den teureren Modellen von NiteCore, Niteye, LumaPower und Co. mithalten.
Grundlegend ist das Preis/Leistungsverhältnis jedoch ganz gut, wenn man von dem aktuellen Endpreis von unter 40 Euro ausgeht. Bedenken muss man jedoch, dass zum Betrieb noch drei gleiche 16340er-Akkus benötigt werden - sollten diese noch nicht vorhanden sein, muss man entsprechende Ausgaben planen!
Ich werde die Queen in den nächsten Tagen ausgiebig testen. Mal sehen, wie sie sich schlägt!
Natürlich interessiert mich auch eure Meinung - taugen kleine Lampen in diesem Formfaktor etwas? Wer würde sich ein solches Stück zulegen?

unser Postbote hat mir mal wieder ein Päckchen aus China geliefert. Darin enthalten: Die Queen!
Schon der Name verrät es - wir haben hier die kleine Schwester des "King" vor uns. Die Akkuversorgung ist bei der Queen recht interessant, sie wird mit drei 16340er-Zellen betrieben. Daher auch der etwas ungewöhnliche Formfaktor: Die Königin ist ein "dicker Brummer".
Erhältlich ist die Taschenlampe bei verschiedenen China-Händlern, zum Beispiel hier oder hier.
Für günstige 41 Dollar (derzeit rund 34€) kann man sie bestellen und bekommt ungefähr zwei Wochen später ein Packerl aus dem fernen China.

In einem schwarzen Karton erhält man als Käufer die Lampe, ein Trageband, eine Anleitung sowie einen zusätzlichen Dichtungsring.


Auf den Fotos mag die Queen zwar recht golden aussehen, im Vergleich zum King ist sie jedoch eher Khaki und matt. Geschmackssache! Mir wäre eine schwarze Version lieber, vielleicht kommt die ja noch.
Lassen wir mal die technischen Daten sprechen:
Output lt. Hersteller: 1000 Lumen
Cree XM-L
Drei 16340er Akkus zur Stromversorgung
Drei Modi (High - Low - hidden Strobe)
Smooth-Reflektor
Gesamtlänge 10,1cm
Durchmesser 4,3cm
Verarbeitet ist die Queen relativ gut. Die Gewinde sind in Ordnung und etwas gefettet, die Lasergravuren sind gut lesbar. Einzig an den Kühlrippen gefällt mir die Verarbeitung an zwei Stellen nicht, siehe Bild.
Mit dem Metall-Knopf schaltet man die Königin an. Der Drücker reagiert jedoch praktischerweise nicht sofort, man muss ihn zwei Sekunden drücken, bis Licht kommt. Ist nicht schlecht als Schutz gegen versehentliches Aktivieren.
Angefangen wird immer im High-Modus. Ein weiterer Druck auf den Schalter bringt einen zum Low-Mode. Drückt man zwei mal schnell hintereinander, gelangt man zum Stroboskop-Modus.
Finde ich nicht schlecht, so kann der Blinkmodus nicht aus Versehen aktiviert werden.
Zur Verarbeitung muss ich noch etwas sagen. Schraubt man den silbernen Bezel ab, so lassen sich Schutzscheibe und Reflektor entnehmen und man hat freien Blick auf die LED. Diese ist leider nur auf einer Plastikscheibe angebracht - und die Scheibe ist nicht mal festgeklebt … will heißen, dass quasi keine Wärmeabgabe ans Gehäuse stattfinden kann. Das ist recht schade, da die XM-L doch recht stark bestromt wird und daher auch relativ warm wird. Hier sieht man, dass beim Innenleben doch ein wenig gespart wurde.
UPDATE: Weiter unten scheint sich doch tatsächlich etwas mehr Metall zur Wärmeableitung zu befinden. Temperaturmessungen folgen!



Betrieben wird die Blackshadow mit drei 16340er Akkus. Hier gilt unbedingt zu beachten, dass nur gleiche Akkus mit gleichem Ladestand benutzt werden sollten. Die Zellen werden jeweils mit dem Pluspol nach oben in das Gehäuse eingeführt, dann schraubt man den oberen Teil wieder drauf und kann die Lampe nutzen. Luxuriöse Bauteile wie eine Akkuwarnung bzw. Ladestandsanzeige gibt es leider nicht. Von den schmalen, kurzen AW-IMRs bis hin zu den überlangen TrustFire-Modellen passt alles, nur leider keine 18350er.

Durch ihren Formfaktor bedingt liegt die Taschenlampe eigentlich recht gut in der Hand bzw. lässt sich ganz gut umfassen. Leider ist sie auch relativ schwer. Mir persönlich sind kleine EDCs mit 1x16340 lieber. Zwar erreicht keine meiner kleinen EDCs eine derartige Reichweite, aber im täglichen Gebrauch ist etwas mehr Flood auch nicht verkehrt.


Apropos Reichweite: Die Queen ist durch ihren relativ großen Reflektor durchaus auf Throw ausgelegt. Mein Luxmeter gibt für den High-Modus einen Wert von rund 19600 Lux an, im Low-Mode liefert sie rund 5800 Lux auf einen Meter Distanz.
Kein schlechter Wert für eine Lampe dieser Größe!
Beamshots folgen wohl im Laufe der Nacht - bin bisher einfach mal wieder nicht dazu gekommen.
Abschließend kann man sagen, dass die Queen für den günstigen Preis durchaus relativ viel Licht liefert. 1000 Lumen sind es sicher nicht, aber mit ungefähr 750 bis 800 Lumen dürfte man durchaus hinkommen.
Leider ist die Farbe des Gehäuses nicht ganz so, wie ich es vom "King" gewöhnt war. Statt "gold" ist hier eher "mattes Khaki" angesagt. Auch in Sachen Verarbeitung kann die Lampe nicht ganz mit den teureren Modellen von NiteCore, Niteye, LumaPower und Co. mithalten.
Grundlegend ist das Preis/Leistungsverhältnis jedoch ganz gut, wenn man von dem aktuellen Endpreis von unter 40 Euro ausgeht. Bedenken muss man jedoch, dass zum Betrieb noch drei gleiche 16340er-Akkus benötigt werden - sollten diese noch nicht vorhanden sein, muss man entsprechende Ausgaben planen!
Ich werde die Queen in den nächsten Tagen ausgiebig testen. Mal sehen, wie sie sich schlägt!
Natürlich interessiert mich auch eure Meinung - taugen kleine Lampen in diesem Formfaktor etwas? Wer würde sich ein solches Stück zulegen?

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