So jetzt auch meine Eindrücke aus dem Passaround zu der Imalent MS12 mini.
Zuerst ein großes Danke an
@imalent und
@amaretto fürs zur Verfügung stellen und organisieren.
Für mich war das die erste Lampe mit 5-Stelliger Lumenzahl, die ich in der Hand halten durfte und dann auch gleich noch die zweithellste Serienlampe, genial
Erst ein paar Bilder:
Von vorne einmal AN und einmal AUS
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Und weil das die erste Lampe in meinen Händen mit XHP70 ist, hier noch die mittlere LED in Großaufnahme auf der schwächsten Stufe:
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Noch ein Größenvergleich mit der Noctigon M43 Meteor und der Fitorch MT40 (von
@Greenhorn), die beide um die 8.000 lm bringen sollen und auch beide mit 4*18650 betrieben werden.
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Jetzt noch ein paar Beamshots mit den dreien, ich hab versucht es so einzustellen, wie es gewirkt hat.
Meteor
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MT40
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MS12mini
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Nun noch einige Punkte, die mir aufgefallen sind:
Ladebuchse:
Ich bin grundsätzlich kein Fan von diesen Rundsteckern und ich persönlich würde in dieser Preisklasse auf USB-C setzen und meinetwegen auch noch 10€ mehr dafür zahlen. Aber die Ladebuchse an sich ist Geschmackssache, schlecht gemacht finde ich dagegen die Abdeckung dieser, denn:
- Ich versteh nicht warum die Umrandung asymmetrisch ist, mir fallen dazu nur Nachteile ein.
- Die Kappe ist dafür gedacht das Lanyard aufzunehmen, aber je nachdem wie man das befestigt, blockiert es ein Aufschrauben der Kappe, man muss es zum Laden der Lampe also abmachen, oder es schraubt die Kappe potentiell ab und damit sich selbst.
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- Die Kappe hat keine Dichtung und ist somit nicht Wasserdicht, was ja in dem Fall nicht stört, weil es die Lüfter auch nicht sind.
- Dadurch, dass diese Abdeckung deutlich kleiner ist wie der Akkupack an sich, steht die Lampe schlechter als es möglich wäre auf unebenem Untergrund (die Meteor hat z.B. eine größere Standfläche)
Alles nix Dramatisches, aber von gut gemacht und komplett durchdacht kann ich da einfach nicht reden.
Lichtmenge:
Der Turbo ist echt verrückt, aber mir fallen nur zwei Einsatzmöglichkeiten für den Turbo ein. 1. Angeben 2. Stadionbeleuchtung (leider nur für sehr kurze Spiele)
Das Problem mit so viel Licht bei so breitem Lichtbild ist, dass man sich mehr selber blendet, als dass man wirklich was sieht.
Sehr toll ist aber, dass diese krasse Turboleistung wirklich erreicht und auch mit nicht mehr vollen Akkus immer noch erreicht wird.
Schalter:
Im Dunkeln fast nicht zu finden und so leichtgängig, dass ich ihn auch öfters unbeabsichtigt betätigt habe.
Akkupack:
Den Akkupack sollte man nicht einzeln, ohne Schutz transportieren oder ähnliches, da besteht akute Kurzschlussgefahr.
Lüfter:
Leiser als erwartet, vor allem nach dem Video von
@pho [Beitrag 13], für mich nicht schön, aber auch nicht störend.
Beim Zünden vom Turbo bricht die Drehzahl hörbar ein, ebenso beim Schütteln der Lampe, das als kleinen Funfact.
Der Lüfter tut seine Arbeit ganz gut und kühlt die heiß gelaufene Lampe erstaunlich schnell wieder runter.
Wieso so kleine Rotorblätter?
Wieso ist die Fläche unter den Lüftern eben und nicht mit leichten Kühlrippen versehen, hier würde eine Erhöhung der Oberfläche deutlich was bringen, da ja ordentlich drüber gepustet wird.
Ich behaupte, man hätte mit minimal anderem Design mehr Kühlleistung bei gleicher Lautstärke rausholen können, oder eben leiser bei gleicher Kühlleistung.
Holster:
Schön, dass bei so einer großen Lampe ein Holster dabei ist, das seinen Zweck zuverlässig erfüllt.
Fazit:
Danke, dass ich die Lampe testen durfte und so jetzt definitiv weiß, dass so ein starker Fluter nix für mich ist.
Die Lampe ist in vielen Punkten absolut Spitze, hat aber auch einige Schwächen.