Hochwertiges Labornetzgerät mit Feineinstellung gesucht

madmoony

Flashaholic
7 April 2013
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zuhause..ist doch klar
Hi,
stabiel in Bezug auf die eingestellten Werte,kein Drift und keine Schwankungen,egal was du damit anstellst.

Eingestellt wird Stufenlos mit 10 Gang Potentiometern,da kann man jeden wert mit erreichen.

Aber ja,wenn du mehr als 5 Amp brauchst......
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Wer mit wirklicher Ahnung von Labornetzgeräten kann mir etwas zum Gossen Konstanter 34 K 16 R 8 sagen?
Ich werde aus dem diesbezüglichen Datenblatt nicht schlau. Ist das Labornetzgerät in Bezug auf den Ausgabestrom jetzt sehr genau/präzise und fein einstellbar bzw. gar besser als moderne Schaltnetzteile?

Ich bin am überlegen, mir genau das Netzteil zu bestellen. Schon allein wegen den Analoganzeigen und dem perfekt passenden Ausgangsstrom...

Zum Gruße, Köf3
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Das Ding ist 40 Jahre alt...

Fein einstellbar ist es eher nicht, weil es anscheinend keine Feineinstellpotis hat. Entweder 10-Gang oder separate Grob- und Feineinstellung sollten es schon sein.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Du hast das Datenblatt gelesen? In eben diesem steht, dass es Zehn-Gang-Potis hat ("Auflösung Zehngang-Potentiometer").
Dass das Ding 40 Jahre alt ist, stört mich nicht, im Gegenteil. Nenn mich altmodisch, mir sind Analoganzeigen und der Verzicht auf USB, Mode-Preset und Co. lieber. Außerdem ist das Ding bezahlbar, was ich von den meisten anderen Netzgeräten mit 8-10 A nicht behaupten kann.

Zum Gruße, Köf3
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Du hast das Datenblatt gelesen? In eben diesem steht, dass es Zehn-Gang-Potis hat ("Auflösung Zehngang-Potentiometer").
Ich hab's gelesen, den dezent versteckten Hinweis aber übersehen. Gut, dann wäre das ja kein Problem. Interessant, dass für Potis eine "Auflösung" angegeben wird, das habe ich so noch nie gesehen.

Ob die angegebenen Drift- und Genauigkeitswerte besser oder schlechter als bei einem aktuellen Netzteil sind, kann man nur im konkreten Fall direkt vergleichen - was meistens an fehlenden Angaben bei den modernen Geräten scheitern wird. Schlecht per se sind die Daten jedenfalls nicht.

Ich habe nichts gegen alte Geräte, ganz im Gegenteil, ich mag sie.
Aber ob ein 40 Jahre altes Gerät die Spezifikationen noch einhält ist ungewiss, und ob die 10-Gang-Potis noch sauber laufen ebenfalls. Das Gute an den alten Sachen: man kann mit etwas Zeit und Geschick alles reparieren und kalibrieren, und dann hält es nochmal ein paar Jahrzehnte.

Analoganzeigen sind sehr hübsch anzusehen, aber in der Praxis wenn's wirklich ans Messen geht, sind mir digitale doch lieber. Mit Zeigern wird's schon schwer, auf 1% genau abzulesen, im konkreten Fall kann man den Strom mit Glück und Raterei vielleicht auf 100mA ablesen (und einstellen). Kein Problem, wenn man eh ein Multimeter am Ausgang hängen hat und die Instrumente nur zur groben Orientierung sind.

PS: mich würde evtl. der dauerlaufende Lüfter stören. Aber da kann man recht leicht Abhilfe schaffen, falls er störend laut sein sollte.
 
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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Klar, an gewissen Dingen muss ich wohl selber Hand anlegen, wie bspw. dem Lüfter. Ich habe herausgefunden, dass ein 80mm-Lüfter mit 24V eingebaut ist. Den kann ich im Zweifel gegen einen anderen mit gleichen Spezifikationen tauschen, den ich hier liegen habe oder eine einfache Temperaturregelung einbauen.
Ebenso die Potis, die ich tauschen könnte. Ich werde es sowieso mal aufschrauben und einen Blick reinwerfen.

Da ich sowieso ein Multimeter für eigentliche Messaufgaben zwischenschalte, ist eine gewisse Ableseungenauigkeit der Anzeige kein Problem. Aber auch moderne digitale Anzeigen haben sich da nicht mit Ruhm bekleckert, die sind auch nicht immer sehr präzise...

Zum Gruße, Köf3
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Aber auch moderne digitale Anzeigen haben sich da nicht mit Ruhm bekleckert, die sind auch nicht immer sehr präzise...
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Für einfache Aufgaben haben wir am Arbeitsplatz Conrad Doppelnetzgeräte (2x 40V 5A). Strom liegt 10-30mA daneben, Spannung 0,1-0,3V. D.h. in der letzten Stelle bis zu 3 Digit Abweichung. Alles innerhalb Spec, aber wenn ich 12,0V einstelle, erwarte ich auch 12,0V und nicht 11,8V.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Ich habe in meiner Jugend ab Mitte/Ende der 70er Jahre viel mit einem Gossen Konstanter gespielt, das war quasi mein Wald- und Wiesen-Netzteil für alles (Das Modell konnte glaube ich 25V/1,5A). Die Einstellbarkeit mit den leichtgängigen 10-Gang Potis war für meine damaligen Ansprüche perfekt, dazu war das Teil schlichtweg nicht kaputtzubekommen.
Wo alle anderen selbstgebauten Netzteile, gleich ob nach Anleitung oder selbst entworfener Schaltung regelmäßig herumzickten oder wieder irgendwas kaputtging, war der Konstanter einfach nicht aus der Ruhe zu bringen. Auch sonst war er stabiler als alles, was ich damals mit irgendwelchen integrierten Reglern selber gebaut habe.

Das aber nur als subjektive Meinung, damals konnte ich die Daten bestenfalls mit einem Oszilloskop und Analogmultimetern überprüfen.
Das alte Teil ist noch im Nachlass meines Vaters, in den nächsten Monaten werde ich es zu mir nehmen, muß es gründlich reinigen und kann dann auch mal Messungen vornehmen. Bin mal gespannt, wie gut es sich heute schlägt.
Ich weiß, damals hatten wir auch einen Schaltplan von dem Teil, bisher ist mir dieser leider aber noch nicht in die Hände gefallen, mal sehen.

Das haufenweise Konstanter auf Ebay angeboten werden ist mir auch schon aufgefallen. Zum Teil zu wirklich günstigen Preisen.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Kurze Rückmeldung zu meiner scheinbar nicht enden wollenden Labornetzteil-Story:

Ich habe vorhin Nägel mit Köpfen gemacht und zähneknirschend ein QJ3005E bestellt, was natürlich eigentlich nicht meine Anforderungen, die ich in diese "Kaufberatung" gestellt habe (vor allem hochwertig sollte es ja sein), entspricht.

Aber da ich leider und auch wegen anderer Hobbys nicht (mehr) sehr viel Geld über habe und ich das Gerät recht dringend brauche sowie mir das doch wenigstens einigermaßen seriös erscheint, gehe ich das Risiko ein und hoffe, dass es was taugt.
Es hat immerhin eine dedizierte Feineinstellung, ist ein Linearnetzteil und soll 5A bis max. 30V liefern. Immerhin ist so etwas Überbestromung von LEDs (XP-G2) möglich. Das kleine Manko, dass die Strombegrenzung nur unter anliegender Last einstellbar ist, nehme ich missbilligend in Kauf.

Wenn das Gerät geliefert ist, öffne ich es mal (muss ich eh, wegen dem wohl nervtötenden Lüfter, den ich dann direkt durch was gescheites ersetze) und zeige Euch hier oder in einem extra Thread ein paar Bilder vom Innenleben.

Zum Gruße, Dominik (alias Köf3)
 

light-wolff

Flashaholic***²
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Wenn das Gerät geliefert ist, öffne ich es mal ... und zeige Euch hier oder in einem extra Thread ein paar Bilder vom Innenleben.
Würde mich nicht wundern, wenn darin ein LM723 samt 2N3055 im TO3-Gehäuse wäre ;)
Wir haben in der Firma für gröbere Aufgaben eines das aussieht wie dessen 2-kanaliger Bruder, und das ist mit feinster 70er-Jahre-Technik aufgebaut, obwohl noch keine 10 Jahre alt (wir nennen es "Der Chinese"). Hat den Vorteil, dass es leicht zu reparieren ist.
 

muellihenry

Flashaholic**
12 Oktober 2014
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Nur mal so am Rande, dies hier ist das meinige :D


32532


Triple Output
(0~30V/0~3A) x 2, (5V/3A Max.) x 1
Auto tracking
Auto Series and Parallel operation
Constant Voltage and Constant Current Operation
Low Ripple and Noise
Internal Select for Continuous or Dynamic Load
Overload and Reverse Polarity Protection
3 1/2 digit 0.5" LED display
5V, 3A Fixed output

Parallel verschalten dann 6A und 30V, oder serie 3A 60V oder auch als symmetrisches Netzteil nutzbar. Habe es vor nem Jahr mal von meinem Kumpel geschenkt bekommen, der gute :D
Nutzte es sonst für meine HIFI Basteleien und Reparaturen und jetzt eben auch für die Tala Bastelei...
Bin sehr zufrieden mit dem Teil, wie hochwertig das ist oder auch nicht, keine Ahnung. :p
 

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Köf3

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Bau Dir doch einen Schalter ein, der die Ausgänge kurzschließt, zur einfacheren Einstellung.
Werde ich auch wohl machen, daran dachte ich vorhin auch schon. Sollte kein Ding sein, einfach einen Standard-Kippschalter ins Gehäuse klemmen, verdrahten und fertig.
Aber trotzdem danke für den Tipp! :thumbup:

Morgen soll das Ding schon geliefert werden, bin gespannt. Vor allem für den geringen Preis...

Zum Gruße, Dominik
 

schopi68

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Werde ich auch wohl machen, daran dachte ich vorhin auch schon. Sollte kein Ding sein, einfach einen Standard-Kippschalter ins Gehäuse klemmen, verdrahten und fertig.
Aber trotzdem danke für den Tipp! :thumbup:

mach auf jeden Fall noch einen kleinen Vorwiderstand vor den Schalter (der die max. auftretende Leistung verkraften kann). Sonst a) brennen Dir die Kontakte ab. b) kann es sein, daß der Ausgangselko im Netzteil Dir das Übel nimmt (ausser der verbaute Elko wäre schaltfest - das wäre zu klären). ;)

Während der Entladephase des Elkos wird der fließende Strom nur durch den Innenwiderstand des Elkos und die Leitungswiderstände begrenzt.
 

light-wolff

Flashaholic***²
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Nu ja, mann kann ja zum Stromeinstellen auch die Spannung erst mal auf 0 drehen bevor man kurzschließt, dann funkt's nirgends.
 

Köf3

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17 Mai 2015
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Vorwiderstand vor den Schalter (der die max. auftretende Leistung verkraften kann)

Und welchen sollte ich da am ehesten nehmen? Einfach so ein Standard-Widerstand mit 0,25 oder 1W? Kannst Du mir evtl. einen geeigneten verlinken? Die max. Leistung des Netzteils beträgt immerhin 150W, das ist glaube ich doch ein bisschen sehr viel für einen Widerstand ;)

Außerdem habe ich eben auf Amazon gelesen, dass die Strombegrenzung bei Lastspitzen erst greit, wenn der Elko am Ausgang entladen wurde, sodass angeschlossene Verbraucher trotz max. eingestelltem Strom durchbrennen können. Gibts da eine praktikable und wenn möglich einfache Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen? Ich möchte nicht, dass meine LEDs bei Direktbestromung am Netzgerät abrauchen. Die waren nämlich teuer genug... :S

Wie kann ich eigentlich herausfinden, ob der Elko am Ausgang schaltfest ist? Netzteil zerlegen, auf den Elko schauen und versuchen, ein Datenblatt von diesem zu finden?

Nu ja, mann kann ja zum Stromeinstellen auch die Spannung erst mal auf 0 drehen bevor man kurzschließt, dann funkt's nirgends.
Auch ich würde wie schopi da wohl irgendwann nicht mehr dran denken... :peinlich:

Zum Gruße, Dominik
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Ich habe das QJ3005E soeben bekommen und es mal mit ein paar LEDs und einer Halogenbirne gequält.
Was soll ich sagen? Es funktioniert genauso, wie man es von einem billigen China-Netzgerät erwarten würde. Die Anzeigen weichen um +- 0,1 V und +- 0,05 A zu meinem Multimeter ab, leises Trafobrummen ist zu hören.
Dafür gibt es einen höllisch lauten Lüfter, welchen ich die Tage mal durch ein 24V-Modell ersetze - welches hoffentlich leiser ist. Der Lüfter springt erst ab einer gewissen Temperatur an, und darunter schaltet er sich wieder ab. Ein Tragegriff fehlt, wobei das ohnehin das geringste Übel ist.
Aber was ich nett finde: Ich kann den Strom auf bis zu 3 mA und die Spannung bis 1 mV genau einstellen, laut dem Multimeter, welches ich zugeschaltet habe.

Wie die elektrischen Qualitäten des Geräts sind, kann und will ich nicht beurteilen. Ich bin kein Elektroniker, ganz zu schweigen jemand, der brauchbares Messequipment bei sich rumstehen hat.

Zum Gruße, Dominik
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Zuerstmal muß ich mich glaube ich revidieren. Ich habe jetzt mehrfach beim recherchieren gelesen, daß Elkos normalerweise für das Auf- oder Entladen keine Strombegrenzung benötigen, dieses sei konstruktiv bedingt. Einzig die Frequenz dieser Peaks darf die Spezifikation des Elkos nicht überschreiten (was hier ja nicht der Fall ist). Aber letztlich geht es hier bei näherer Betrachtung auch mehr darum, den Schalter vor mehreren -zig Ampere zu schützen.

Kann aber sein, daß das Internet hier lügt. Meine Bücher über Elkos im Schrank sind 30 Jahre alt, da lohnt sich hierfür nichtmal das Anfassen, ich weiß, die Infos wären veraltet. :S

Und welchen sollte ich da am ehesten nehmen? Einfach so ein Standard-Widerstand mit 0,25 oder 1W? Kannst Du mir evtl. einen geeigneten verlinken? Die max. Leistung des Netzteils beträgt immerhin 150W, das ist glaube ich doch ein bisschen sehr viel für einen Widerstand ;)

Die Leistung des Netzteils, die sich ja aus maximaler Spannung und maximalem Strom ergibt, hat nur indirekt einen Einfluss auf den benötigten Widerstand, da bei Einsetzen der Strombegrenzung ja die Spannung heruntergeregelt wird. Hier gibt es dann nur einen kurzzeitigen Puls während dessen der Elko im Gerät bis zum Einsetzen der Strombegrenzung entladen wird.

Wichtiger ist hier der Dauerstrom, dieser ergibt sich aus:

P = U * I
und U = R * I

nach Einsetzen: P = R * I²

Jetzt muß noch bestimmt werden, welches die kleinste Spannung ist, bei der der Maximalstrom noch eingestellt werden kann.

Ein weiterer Faktor ist der maximale kurzzeitige Entladestrom, der beim Umlegen des Schalters fließen darf (sprich der größte Strom, den der Elko Impulsweise verträgt. Dieser steht im Datenblatt des Elkos). Dieser Strom ist bei voller Ausgangsspannung am größten.
Das Bauelement mit der an dieser Stelle geringsten Belastbarkeit dürfte der verwendete Schalter sein. Im Moment des Einschaltens kommt es zu Kontaktprellen, also einem mehrmaligem sehr schnell aufeinander folgenden Öffnen und Schließen des Kontaktes. Wird beim Öffnen der maximale erlaubte Strom des Schalters überschritten, schmelzen die Kontakte an (ungünstigstenfalls, z.B. bei Relais kommt es hier zu einem verschmelzen und "zusammenkleben" der Kontakte).

Eine kurze Suche (nur Beispielhaft) bei Conrad brachte diesen Schalter zutage. Ein Schaltkontakt mit 20A.
Zur Sicherheit lassen wir einen kleinen Spielraum und rechnen mit maximal 15A.


R = U / Imax --> 30V / 15A = 2 Ohm

Welches ist jetzt die kleinste Spannung bei der wir den Maximalstrom noch einstellen können?

U = R * I --> 2 Ohm * 5A = 10V

Ups. Wir haben ein Problem. :peinlich:

Also nochmal ein anderer Schalter der einen größeren Maximalstrom zulässt. 2 * 25A
Bei Parallelschaltung der beiden Kontakte sollten 50A möglich sein. Wir rechnen jetzt mal mit 45A Spitzenstrom bei der Entladung:

R = U / Imax --> 30V / 45A = 0,66 Ohm
U = R * I --> 0,66 Ohm * 5A = 3,3V

Damit ergibt sich nach der ersten Formel eine Dauerleistung von:

P = 0,66 Ohm * (5 A)² = 16 Watt

Ein passender Widerstand bei C wäre dieser
(Dieser kann bis 12,5W ohne Kühlkörper eingesetzt werden. Bei Einsatz mit Kühlkörper erwärmt er sich um 3°C pro Watt. Macht hier also 37°C + 25°C Raumtemp = 62°C. Impulsweise kann er eine viel höhere Leistung.)

Du siehst, ein bescheuert hoher Aufwand, wenn man es "richtig" machen will. :) Vielleicht doch besser auf 0 Stellen und vorne mit einem Draht kurzschließen.

Außerdem habe ich eben auf Amazon gelesen, dass die Strombegrenzung bei Lastspitzen erst greit, wenn der Elko am Ausgang entladen wurde, sodass angeschlossene Verbraucher trotz max. eingestelltem Strom durchbrennen können. Gibts da eine praktikable und wenn möglich einfache Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen? Ich möchte nicht, dass meine LEDs bei Direktbestromung am Netzgerät abrauchen. Die waren nämlich teuer genug... :S

Wie Wolff schon schreibt: langsam die Spannung hochdrehen. Ansonsten würdest Du hier ein Netzteil ohne Ausgangselko benötigen (bei manchen - meist teureren - Netzteilen kann der Elko ausgeschaltet werden). Man könnte ihn einfach ausbauen, doch da weiß man dann bei einem unbekannten Netzteil nicht, ob es dann instabil wird. Auf jeden Fall verschlechtert sich die Restwelligkeit.

Wie kann ich eigentlich herausfinden, ob der Elko am Ausgang schaltfest ist? Netzteil zerlegen, auf den Elko schauen und versuchen, ein Datenblatt von diesem zu finden?

Jepp. Aufmachen und nachschauen. Wie ich bei Amazon sehe, hat das schonmal einer geöffnet und ein paar Bilder reingestellt. Leider ist dort nichts zu erkennen - ausser daß es recht übersichtlich aufgebaut zu sein scheint. :) Der Ausgangselko wird nicht der ganz große Elko sein.

Aber wie ganz am Anfang schon gesagt, sieht es so aus, als wäre die Schaltfestigkeit hier gar nicht das Problem.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Danke auch, dass es dem Ausgangselko nichts ausmachen wird, gelegentlich kurzgeschlossen zu werden - und dass die weitaus einfachste Lösung ist, vor dem Kurzzschließen zur Stromeinstellung UND AUCH VOR DEM ANSCHLIESSEN DER LED die Spannung auf 0V zu drehen.
 

Köf3

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17 Mai 2015
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nahe Köln
und dass die weitaus einfachste Lösung ist, vor dem Kurzzschließen zur Stromeinstellung UND AUCH VOR DEM ANSCHLIESSEN DER LED die Spannung auf 0V zu drehen.
So mache ich es jetzt auch - bzw. ich versuche es mir anzugewöhnen. :peinlich:
Immer wenn ich das Netzgerät ausschalte oder einen anderen Verbraucher anschließen möchte, drehe ich alle Knöpfe zurück auf 0, und fertig.
Sicher ist sicher. Möchte LEDs nicht wegen sowas zerstören...

Zum Gruße, Dominik