Hi und Lo Modus

LetThereBeLight

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14 November 2014
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Hi
Ich hab nir mal überlegt einen Brenner in Hi und low laufen zu lassen da alle meine Umbauten nur einen hi modus haben.Jetzt möchte ich das aber nicht mit einem 2 Stufen Ballast machen,sondern mit 2 Ballasten arbeiten 1x55w und 1x 120w.Ich hatte mir überlegt den Zünder vom 120w Ballast zu entfernen und damit direkt an die Birne zu gehen und bei dem 55 Watt Ballast den Zünder dranzulassen der dann auch an die Birne geht.Wenn ich dann umschalte auf 120 watt ,soll der Schalter den Stromkreislauf des 55watt Ballasts , einmal vor dem Ballast(Batteriespannung) und einmal nach dem Zünder unterbrechen (damit die Leistung des 120w ballast nicht in den 55w Ballast zurück geht).Den Zünder vom 120Watt Ballast entferne ich, weil ich hoffe das die Lampe, wenn sie warm ist und das umschalten ja in einem Sekundenbruchteil vonstatten geht, weiter leuchtet halt nur mit 120 anstatt 55watt.Hat das jemand schonmal probiert oder hat jemand ne Ahnung ob das klappen könnte?
Gruß Oliver
 

amaretto

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Oliver, du arbeitest da mit 25.000 V Spannungen, lass es lieber bleiben mit 2 Ballasten. Das Risiko erscheint mir zu hoch.
 

LetThereBeLight

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14 November 2014
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Oliver, du arbeitest da mit 25.000 V Spannungen, lass es lieber bleiben mit 2 Ballasten. Das Risiko erscheint mir zu hoch.

Das hab ich auch schon bedacht und grundsätzlich hast du Recht und ich freu mich das dir was an meiner Gesundheit liegt :) aber wenn ich von 55watt umschalte ist doch gar keine Hochspannung mehr vorhanden,dann läuft der doch schon auf 90v und da der andere keinen Zünder hat läuft der doch dann auch nicht auf Hochspannung, oder ist der Zünder nicht für die Hochspannung zuständig sondern der Ballast?

Aber um Unfälle mit Todesfolge zu vermeiden, werde ich das Ganze nur probieren, wenn alle Zweifel vom Tisch sind, oder ich ein Versuchskaninchen finde, das den Schalter umlegt :p
 

LetThereBeLight

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14 November 2014
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Moin,
"nur" 90V bei >0,6A mit mehreren kHz sind auch Lebensgefährlich.

Was ich an deiner Stelle versuchen würde ist eine Strombegrenzung im Primärkreis (12V)
Also auf 4A begrenzt, wenn du 50W haben willst und 10A, wenn du 120W haben willst.

Sowas wie der LM317 ist ein guter Ansatz.


Grüße

Ok Danke wusste nicht das das auch tödlich sein kann.

Also du meinst das die Stromversorgung nicht mehr als 4 ampere hergibt?
Wie kann ich das erreichen?
Gruß Oliver
 

LetThereBeLight

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Jup.
Also die simpelste Strombegrenzung wäre ein simpler Widerstand.

Diese Variante ist aber nicht wirklich die Beste.

Die bessere Möglichkeit wäre eben ein Linearregler (wie eben z.B. der LM317 [der aber für max 3A ausgelegt ist]).

Einfach mal nach "Strombegrenzung" googlen und sich da einwenig durchlesen :)


Grüße

Problem ist nur das man nicht weis wie der Ballast darauf reagiert.Könnte entweder nicht funktionieren,nicht funktionieren und kaputt gehen oder funktionieren.Aber die Chancen stehen 2zu1 dagegen.:rolleyes:
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Bin extrem skeptisch. Ich hol mal etwas aus, warum.

Vorab: Die Automobil-HIDs laufen übrigens mit ca. 400Hz. Das ist nicht ohne. Sowohl für den Körper (bei dem man sowieso deutlich unter 50V bleiben sollte), als auch bzgl. der Effekte, wenn man einfach den Ausgang auftrennt, umschaltet, o.ä. Das mag außerdem einen groben Anhaltspunkt geben, wie lange der Lichtbogen noch leitet, wenn das EVG weg ist. 2.5 ms. Laß es ein mehrfaches sein, es ist auch dann nicht viel.

120W EVG runterregeln:
Strombegrenzung in der EVG-Versorgung wird das EVG keineswegs killen, denn sowas gibt's im KFZ ja auch bei zu schwacher Batterie. Das EVG wird bei gedrosselter Versorgung allerdings einfach komplett abschalten, da es für den Ausgang eine ganz bestimmte Leistung konstant einregeln soll. Das Abschalten bei Unterversorgung hat einen guten Grund: Eine HID mit zuwenig Leistung geht sehr schnell kaputt. Das muß das EVG also zuverlässig verhindern und Dein EVG weiß ja nicht, daß es in Deinem Fall o.k. wäre. (Das EVG regelt den Ausgang übrigens sehr gut über einen weiten Bereich der Eingangsspannung, solange es genügend Strom erhält. Sieht man gut, wenn man den Eingang an ein Labornetzgerät hängt und stark rumregelt: Am Ausgang bewegt sich praktisch nix.)

Am Rande, Zünder ausbauen:
Das könnte tiefe Kenntnisse der Schaltung erfordern, wenn sie das so einfach wegstecken soll. Denn sie hat ja eine Art Einschaltablauf: Mehrfachzündung bei Zündproblemen und kurzeitige Übersteuerung zum Anheizen. Und: Die Schaltung darf nicht eingegossen sein, was es aber oft der Fall ist. Eine eingegossene Schaltung legt man nicht freiwillig frei.

120W/55W umschalten:
Die EVGs werden ohne Last (also Birne) gar nicht anlaufen, in den Leerlauf sozusagen. Einfach Brenner wegnehmen wird zum Versuch führen, einen vermeintlich erloschenen Lichtbogen wieder zu zünden. Zünder ausbauen war ja aber knifflig. => Also bleibt wohl noch, immer nur ein EVG laufen zu haben und schnell komplett umzuschalten. Dann gibt's auch gar keinen Grund mehr, den Zünder auszubauen. Flackert dann halt merklich beim Aus- und Einschalten :) Und klingt anspruchsvoll bzgl. dem Schaltmechanismus.

Ob man die Ausgänge zweier EVGs miteinander verbinden kann, wenn immer nur eins versorgt wird, weiß ich nicht. (Sprich, ob das andere EVG die Zündspannung des einen verträgt.). Wenn das der Fall wäre, könnte es deutlich einfacher werden.
 
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LetThereBeLight

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Am Rande, Zünder ausbauen:
Das könnte tiefe Kenntnisse der Schaltung erfordern, wenn sie das so einfach wegstecken soll. Denn sie hat ja eine Art Einschaltablauf: Mehrfachzündung bei Zündproblemen und kurzeitige Übersteuerung zum Anheizen. Und: Die Schaltung darf nicht eingegossen sein, was es aber oft der Fall ist. Eine eingegossene Schaltung legt man nicht freiwillig frei.

120W/55W umschalten:
Die EVGs werden ohne Last (also Birne) gar nicht anlaufen, in den Leerlauf sozusagen. Einfach Brenner wegnehmen wird zum Versuch führen, einen vermeintlich erloschenen Lichtbogen wieder zu zünden. Zünder ausbauen war ja aber knifflig. => Also bleibt wohl noch, immer nur ein EVG laufen zu haben und schnell komplett umzuschalten. Dann gibt's auch gar keinen Grund mehr, den Zünder auszubauen. Flackert dann halt merklich beim Aus- und Einschalten :) Und klingt anspruchsvoll bzgl. dem Schaltmechanismus.

Ob man die Ausgänge zweier EVGs miteinander verbinden kann, wenn immer nur eins versorgt wird, weiß ich nicht. (Sprich, ob das andere EVG die Zündspannung des einen verträgt.). Wenn das der Fall wäre, könnte es deutlich einfacher werden.

Das Innenleben ist bei den von mir verwendeten Ballasten tatsächlich mit resin versiegelt.Ich dachte immer der Zünder ist das Teil nach dem EVG:confused:
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Danke, ext. Zünder habe ich völlig übersehen! Wenn also eines der EVGs einen externen Zünder hat (der dann entfernt wird) und die EVG-Ausgänge es vertragen, fix verbunden zu sein, dann mags sogar gehen. Oder puff. Wär aber schon anspruchsvoll, zuverlässig zu vermeiden, daß an beiden Ausgänge mal nennenswert was zum selben Zeitpunkt rauskommt. Das klingt halt alles nach einem Bastelprojekt für jemand, der schon Routine mit höheren Spannungen hat. Ich denke Amaretto meinte das ganz genau so.