Haben 18650er eine Zukunft?

dantist

Flashaholic
17 Oktober 2012
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Wenn man beginnt, sich für Taschenlampen zu interessieren, verfällt man, wie ihr sicher alle wisst, früher oder später dem Lumen-Rausch :) Damit einher geht zwangsläufig auch die Anschaffung von aus Sicht normaler Verbraucher exotischen Akkus wie den 18650ern.

Ich wollte diese Mehrkosten (teure Akkus, spezielle Ladegeräte) und den Mehraufwand an Pflege eigentlich vermeiden, aber man kommt momentan eben nicht drum herum.

Wenn ich jetzt allerdings Lampen wie die Zebralight SC52 sehe, die mit einem AA-Akku 280 Lumen schafft, oder die Nitecore EA8 mit ihren 1000 Lumen bei 8 AAs, frage ich mich, ob Li-Ion-Akkus im Taschenlampen-Bereich nicht früher oder später obsolet werden? Schaut man sich die Effizienzsteigerung im LED-Bereich über die letzten Jahre an, könnte man zu dem Schluss kommen, dass in ein paar Jahren jede TaLa mit 2 AAs mehr als hell genug für die meisten Anwendungen sein wird. Man sitzt also irgendwann auf seiner Sammlung von Geräten, die spezielle Akkus benötigen, ohne dann noch einen echten Mehrwert zu haben.

Was meint ihr dazu? Sollte man als Neueinsteiger Li-Ion-TaLas direkt ausklammern und geduldig beobachten, wie normale Akkus immer mehr Leistung aus neuen Lampen holen? Oder werden sich Li-Ion-Akkus als feste Größe neben NiMHs etablieren?
 

andreas0401

Flashaholic**
20 September 2010
2.638
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113
Dorsten
Ich sag mal so, wenn mir heute eine Lampe gefällt die mit 18650er Akkus betrieben wird, dann kauf ich sie mir.
Warum ?
Weil ich jetzt Spaß mit der Lampe haben möchte. Ob ich in 10 oder 20 Jahren
noch Akkus dafür bekomme, daran denke ich heute nicht:).

Das selbe bezieht sich ja auch auf die LEDs. Kauf ich mir heute ne Lampe
mit XM-L2 LED, dann wird die Lampe in 1-2 Jahren schon nicht mehr aktuell sein.

Andreas
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Zum einen glaube ich, habe sich LiOn-Akkus schon längst bei Taschenlampen etabliert. Zumindest wenn man sich abseits von Supermärkten und Baumärkten umschaut.

Zum anderen ist die Effizienzsteigerung bei Led-Lampen in den letzten Jahren überschaubar.
Wenn man sich das am Beispiel XM-L goes XM-L2 anschaut, so liegt das rein auf den Strom bezogen vielleicht bei 20%. Und wenn man die Leistung heran zieht, wird die Steigerung noch geringer ausfallen, da die XM-L2 glaube ich eine höhere Vf-Spannung benötigt.
Und auch die neue MT-G2 hat zwar als einzelne Led einen ungeheuren Lumen-Output, benötigt dafür auch 6V (die Version, die derzeit bei Talas verwendet wird) auf der Eingabeseite, was in Verbindung mit der angelegten Stromstärke wieder zu einer hohen Leistungsaufnahme führt.

Und für all das in Verbindung mit einer vernüftigen Laufzeit benötigt man einen entsprechenden Energietank.
Und Energiedichte bei LiOn-Akkus ist einfach deutlich höher als bei NiMh-Akkus.
Für konkrete Zahlen - also Energie bezogen auf Volumen oder Gewicht - müsste man einfach verschiedene Akkutypen "durchrechnen" und vergleichen.

Die andere Seite ist natürlich: Welche Lichtmenge braucht man wirklich und kann diese nicht bereits für eine in der Praxis ausreichende Zeitspanne durch NiMh-Akkus bereitgestellt werden?

Da mag die technische Entwicklung tatsächlich langsam so weit sein, dass man eigentlich keine LiOn-Akkus in einer Tala nicht mehr brauchen wird.

Aber um ehrlich zu sein: das mit dem "Was braucht man?" ist keine Frage, die mich bei Talas umtreibt.

Gruß Walter
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Neubrandenburg
Man darf ja auch nicht vergessen das bei den Akkus auch recht große Schritte gemacht werden. Ni-Mh ist so gut wie erschöpft was den Entwicklungsstand angeht, bei Li-Ion erwarte ich noch größere Entwicklungsschritte.
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
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in Sachsen
Schaut man sich die Effizienzsteigerung im LED-Bereich über die letzten Jahre an, könnte man zu dem Schluss kommen, dass in ein paar Jahren jede TaLa mit 2 AAs mehr als hell genug für die meisten Anwendungen sein wird.

nüchtern betrachtet sind jetzt schon Lampen mit 1x AA hell genug für die meisten Anwendungen.

Allerdings kann genug nie genügen. Wenn ich mit 1x18650 im kleineren Formfaktor die selbe Leistung unterbringe, oder bei gleicher Lampengröße mehr Leistung - dann wird es dafür immer Käufer geben.

Am Ende muss jeder selber entscheiden was er gerne hätte. Ob ein A1 reicht oder ein RS6, ein Schweizer Offiziersmesser oder ein Chris Reeve, eine 1AA Fenix oder eine Spy 007 - die Wahl ist immer da und wird immer da sein.

Zumal es immer gut ist wenn man Reserven hat :)
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
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Neuruppin
Es ist einfach so, dass Li-Ion die modernere Technologie ist und in vielen Bereichen Ni-MH deutlich überlegen ist. Fast überall, wo proprietäre Akkus eingesetzt werden, gibt es nur noch Li-Ion (Handys, Notebooks, Kameras, etc.). Deswegen wird eher Li-Ion Ni-MH verdrängen als andersrum. Viele Probleme die es jetzt noch gibt sind eher auf die (noch) geringe Verbreitung zurückzuführen und kein grundsätzliches Problem der Technologie. Außerdem setzen ja auch viele E-Zigaretten inzwischen auf die selben Akkuformate wie unsere Taschenlampen, das wird die Verbreitung noch erhöhen.
 

Holzkopf

Flashaholic*
13 April 2013
330
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43
Surat Thani, Thailand
Ich frage mich eher umgekehrt. Warum werden die LiIon Akkus nicht auch als Einzelzellen in anderen Geräten verwendet.

Aktuelles Beispiel: In einem Kameraakku von mir sind zwei ungeschützte 18500er verbaut. Sie sind mit herstellerspeziefischen Kontaktblechen punktverschweißt, welche dann wiederrum auf der Platine mit der Elektronik verlötet sind. Das ganze Akkugehäuse ist ebenfalls verschweißt und ich musste es mit dem Cuttermesser aufschneiden.
Jetzt kann ich die Akkus aber trotzdem nicht selber austauschen weil ich keine Möglichkeit zum Punktschweißen habe.
Die Kamera ist schon etwas älter, und anstatt die teuren Originalakkus zu kaufen, verwende ich jetzt eben preiswerte Nachbauten aus China :cool:

Das gleiche Problem hat man ja wohl auch bei Notebookakkus oder Akkuschraubern und sicher auch noch bei anderen Geräten.

Dann könnte man auch die vielen gerätespezifischen Ladegeräte durch ein vernüftiges ersetzten.

Könnte alles so schön sein...muß aber nicht :thumbsup:
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
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Karlsruhe
@Holzkopf: Zu dem Tauschen von verbauten Akkus gab es kürzlich erst diesen Thread, insbesondere der erste Teil von diesem Post:
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=360177

Im Grunde geht es darum, dass es für den Otto Normalverbraucher gefährlich werden könnte, wenn dann jemand die guten Zellen durch irgendeinen Schrott ersetzt. Für uns Freaks wäre das natürlich toll, aber wir sind eine Minderheit.
Da geht es zwar um Notebookakkus, bei Akkuschraubern ist es aber auch so, dass viele PCBs die Funktion verweigern wenn die Zellenspannung einmal zu niedrig war. Ich würde erwarten dass das bei allen halbwegs hochwertigen Geräten die LiIon Zellen verwenden der Fall ist, ansonsten ist das echt ein heißes Eisen (im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man bedenkt dass in einem 18V 3-4Ah Akkuschrauberpack 10 IMR Zellen stecken).

Es gibt natürlich auch LiIon Zellen mit aufgeschweißten Lötfahnen, viele Anbieter bieten auch an, direkt die Akkus in gewünschter Form zusammen zu schweißen, aber das alles nützt einem nur, wenn man den Defekt erkennt bevor es das BMS tut. Und das dürfte schwer werden.

On Topic: ein 18650er enthält ca. 10Wh. Ein Eneloop ca. 2.5Wh. Ich brauche also 4AA Akkus um auf die gleiche Energie zu kommen. Zudem sind 18650er Talas kompakter als welche mit 2, 3 oder mehr AA.
 
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Wie hier schon angesprochen wurde: Eine Lampe mit AA-Akkus reicht für die meisten Situationen völlig aus.
Aber wenn es dann richtig hell werden soll, muss man die Lampen größer und schwerer bauen, um mit AAs die gleiche Leistung zu erreichen wie mit 18650-Akkus.
Bestes Beispiel ist die von dir angesprochene Nitecore. Was die mit acht AA-Akkus leistet, schaffen kleinere Lampen mit zwei 18650ern.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Die LED werden besser, dass stimmt und das heißt, bei gleichem Strom mehr Licht. Die Verbesserungen werden im einstelligen % Bereich liegen. Denn man ist jetzt schon der physikalischen Grenze rehct nah gekommmen. Man könnte bei gleicher Stromaufnahme die Helligkeit theoretisch verdoppeln, dann ist endgültig Schluß.

NiMH sind ziemlich ausgereizt. Es ist kaum zu erwarten, dass die maximale Leistung die man aus einer AA Zelle ziehen kann noch wesentlih höher wird. Es wird auch kaum ein Akkushersteller in diese Richtung entwickeln, weil sich der Markt nur für die Kapazität interssiert.

Ich denke, die 18650er Zelle wird uns noch eine Weile erhalten bleiben und vielleicht mal von fest in die Lampen eingebauten LiPos oder proprietären Allupacks abgelöst werden.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
18650 ist die gängigste Größe für Li-Ion.
Die wird's noch eine Weile geben. Sonst muss man halt Teslas ausschlachten, sind ja 7000 Stück in jedem :D.
Bei Notebooks geht ihr Einsatz zurück, da dort aus Platzgründen vermehrt prismatische Bauformen bzw. LiPos zum Einsatz kommen.
Aber bei Powertools, Pedelecs, E-Bikes, etc. geht's gerade erst richtig los.

Bei NiMH hat sich in den letzten 5 Jahren praktisch nichts getan.
 
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Flashaholic*
23 Juli 2012
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Berlin
Die Verwendung von Li-Pol hat leider eine Schatenseite

Vor allem dort, wo das Produktlebenszyklus so niedrig ist, werden Li-Pol-Zellen verwendet. Die sind günstiger und sie halten nicht so lange (ca. 300 Ladezyklen ggü. 500 Ladezyklen bei Li-Ion). Wenn ein Laptop nach 6 Monaten bereits alt ist, wozu sollten die Hersteller Geld in guten Akkus investieren? Traurig, aber wahr!
Da die Energiedichte höher ist bei Li-Ion als bei Ni-Mh, sehe ich kein Grund, warum gerade Ni-Mh zum Einsatz kommen sollte?

Sollte die Efiizienz bei LED steigen, so wird diese Entwicklung (meiner Meinung nach) mit der Entwicklung in Li-Ion begleitet.

Warum findet man noch so viel Ni-Mh?

Weil viele Hersteller im Consumer-Elektronik kein frishes Geld investieren möchten. Schaut ihr euch an, was Timo von Blasterparts macht:

Blasterparts - Tuning-Produkte - Dartblaster & Modding Accessoires
 

pichpet

Stammgast
4 Mai 2011
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Es wird eher etwas besseres in Zukunft geben also ein Li-Io 18650 Akku, aber es wird niemals ein Rückschritt auf gewöhnliche 0-8-15 NiMH AA Akkus erfolgen.

Ich schätze dass NiMh langfristig aussterben werden, aber uns noch eine weile gesellschaft leisten werden:

NiMh AA , AAA, Baby und Mono und CR123 sgibt es in jedem Supermarkt um die Ecke.
Die gibt es heute nur noch deswegen weil man Sie in die Ecke schmeißen kann, in die Schraubendose, ins Feuer, kurzschließen, alles was man möchte, die Dinger werden höchstens sehr warm, aber mehr passiert nicht.

Für Fernbedienungen reichen die. In meinen Schnurlostelefonen sind die auch drin, schade, ich hätte lieber Li-Io, aber egal.


In allen anderen Geräten, angefangen bei meinem alten Handy über meine Digicam über meine Lampen bis hin zum Notebook nur noch Li-Io Akkus.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Abgesehen vom niedrigeren Energieinhalt disqualifizieren sich NiMH meiner Meinung nach auch durch ihr Ladeverhalten. Man weiß ja nie so richtig, wann die Dinger voll sind, selbst aktuelle Ladegeräte wie BC-700 oder MH-C9000 haben da so ihre Probleme. Das ist bei Li-Ion sehr viel einfacher.
 
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Zum anderen ist die Effizienzsteigerung bei Led-Lampen in den letzten Jahren überschaubar.

Ich bin jetzt seit 4 Jahren (TaLas, nicht TLF) dabei. Als es mich erwischt hatte, waren XR-E Q5 und R2 state of the art und eine Olight M20 Titanium Warrior mit SST-50 und 500 Lumen war etwas ganz besonderes. Heute schafft das jede bessere XM-L-Lampe mit einem 16340er Akku. Ganz so schlecht war die Entwicklung also nicht. Quantensprünge gab es zwar nicht (wo bleibt die Schlüsselbund-HID, die mit einer AAA den Lichtbogen sofort in voller Helligkeit aufbaut und dann die 1000 Lumen eine Stunde hält?), aber die Evolution war zeitweise recht heftig.

Lampenbauer müssen immer den Kompromiss zwischen Größe und Leistung suchen. Und da liegen die jetzigen Formate bis zum 18650er ganz gut im Rennen. 26650er schleichen noch, von 32650ern halte ich in echten TaLas nicht viel. Die kann man in halbstationären Suchscheinwerfern einsetzen. Von Akku-Packs, die zunehmend in Mode geraten, halte ich gar nichts. Das ist etwas für jemanden, der eine einzige Lampe kauft und dann bis zum endgültigen Elektronik- oder Led-Tod jeden Tag nutzt.
Was unter der Hülle der Akkus passiert, ist eine ganz andere Frage. Die Elektrochemie steht auch nicht still, und vielleicht liefert in 5 Jahren ein 18650er echte 10.000 mAh.
Solange die Lampen keine fest verbauten oder auf das Modell zugeschnittene Akkus haben, so wie das bei Handys, Kameras und Smartphones üblich ist, bin ich zufrieden.
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
3.076
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113
Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Die Leistungsfähigkeit von Lampen die mit Li-Ionen Akkus betrieben werden
ist bei vergleichbarer Grösse deutlich höher als bei Versorgung mit Ni-MH Zellen . Das ist nicht nur messbar sondern auch deutlich sichtbar . :mehrlumen:
Und weil heller einfach besser ist haben sich Li-Ionen Akkus bei TaLa´s deutlich
durchgesetzt.:)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Die LEDs sind schon leistungsfähiger, d.h. HELLER geworden, aber seit der XR-E kaum noch EFFIZIENTER. Daher resultiert ja das Batterieproblem: eine XR-E kriegt man noch aus einer CR123A gefüttert, eine XM-L nicht mehr.
Die Effizienz stagniert jetzt bei ~100 lm/W (bei voller Leistung). Die gerne von den Presseabteilungen verkündeten Traumwerte um 200lm/W werden nur bei kleinen Strömen, niedrigen Temperaturen und spezieller Lichtfarbe erreicht. Noch ;).
Eine LED mit 200lm/W bei 1,5A (5W) ergäbe eine dauerbetriebsfeste Schlüsselbundlampe mit 1000lm aus einem 16340 (der nach 20min leer wäre).

..., und vielleicht liefert in 5 Jahren ein 18650er echte 10.000 mAh.
Würde mich sehr wundern. Selbst in den Versuchslabors gibt es derzeit noch nicht mal 5000mAh.
Selbst 4000mAh werden schon schwierig. Da wird man wohl auf Silizium-Anoden (statt Graphit) umsteigen, aber die haben noch viele ungelöste Probleme, v.a. sehr kurze Lebensdauer, weil sie beim Laden und Entladen starker Volumenänderung unterliegen und dadurch regelrecht zerbröseln. Vor 6 Jahren wurde da schon ein erster "wissenschaftlicher Durchbruch" mit Si-Fäden gemeldet, danach immer wieder mit anderen Nanostrukturen, aber in die Serie hat es bisher noch keine dieser Techniken geschafft.

Panasonic wollten Ende 2012 mit einem Si-basierten 4000mAh 18650 auf den Markt kommen. Es kam der NCR18650B mit 3350mAh ohne Si.

Von der für Ende 2011 von Sony angekündigten Nexelion 18650WH1 mit 3500mAh (Sn-basierte Anode) ist im Endkundenmarkt auch noch nichts angekommen.

Das dauert viele Jahre, bis ein neue Chemie großflächig verfügbar ist.

18650 mit 5000mAh (bei gleicher Spannungslage) in 5 Jahren wäre schon gut.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
113
Umkreis Heidelberg
Bei den 18650 sehe ich vor allem drei große Vorteile:

1. Sehr viele Lampen laufen damit. Die kleinsten sind knapp unter 10cm kurz (z.B. DQG tiny 18650)., aber genauso gibt es große Monster wie z.B. die Spark SP6 mit 6x 18650. Eigentlich hat jeder Taschenlampenhersteller Modelle, die mit diesen Akkus laufen und man findet damit für jeden Geschmack etwas. Ich glaube daher nicht, dass die Hersteller da so schnell was ändern werden, da sie selber wissen, dass nicht jeder sofort mit umschwenken würde.

2. Falls man doch auf eine Lampe mit größeren Akkus z.B. 26650 umsteigen will, gibt es Adapterrohre (die Länge ist gleich, wenn man bei der heutigen Vielfalt von 18650 [unprotected mit 65mm, bis protected mit 70,5-71mm] noch von gleich reden darf, nur die 26650 sind dicker als die 18650). Man ist also auch etwas flexibel.

3. Einen sehr großen Vorteil an 18650 sehe ich darin, dass es einige Hersteller gibt, auf deren Qualität man vertrauen kann. Wenn Panasonic/Sanyo oder Samsung Zellen drinnen sind, ist das für mich oft schon beinahe ausreichend als Kaufargument.
Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass eine vernünftige Schutzschaltung verbaut ist und ich bin glücklich.
Alle "Veredler" greifen in der Regel auf die gleichen Akkus zurück: Alle 3400mAh Akkus enthalten Panasonic Zellen, ebenso wie bei den 3100 und 2900mAh. Bei vielen 2600mAh sind Sanyo Zellen im Einsatz. Der einzige Unterschied zwischen AW, Redilast, Keeppower um nur einige der Veredler zu nennen, ist die Schutzschaltung und der Aufkleber, der draußen drauf ist.


Ich glaube allerdings nicht, dass sich Li-Ionen Akkus langfristig neben Ni-MH im "Kaufhausregal" etablieren werden und finde das auch gut so. Als Neuling wird man sich nicht sofort informieren, wo mögliche Risiken liegen und nutzt diese dann wohl erst mal so, wie viele ihre Ni-MH Akkus genutzt haben.
Li-Ionen Akkus muss man eben mit etwas Vorsicht behandeln und dann ist auch das Risiko sehr gering.

@dantist
Ich würde also in den Li-Ionen Bereich einsteigen, wenn Du helle Lampen haben willst (und sie nicht so groß werden sollen). Beim Ladegerät würde ich dann aber gleich eines wählen, wo Du flexibel bist (sowohl von der Akkulänge als auch vom Amperewert). Falls Du später noch eine kleine Taschenlampen für den Schlüsselbund willst, wo kleine Akkus mit wenig Kapazität wie 16340, 14500, 10440 genutzt werden, sollte auch der Ladestrom geringer sein als bei 18650.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Mal als ganz groben Vergleich ein paar typische Werte als Tabelle (nagelt mich nicht drauf fest!):

TypKapazität (Ah)Nennspannung (V)Energie (Wh)Leistung (2C) (W)Volumen (cm^3)Energie/Volumen (Wh/cm^3)Leistung/Volumen(W/cm^3)
Alkaline AA 2 1,5 2 3(?) 7,7 0,26 0,39
Eneloop AA 2 1,2 2 5 7,7 0,26 0,65
Sanyo UR18650FM 2,6 3,7 9 19 17 0,53 1,11
Panasonic NCR18650B 3,4 3,7 12 25 (?) 17 0,70 1,47
26650 4,5 3,7 17 33 35 0,49 0,94

Fazit:
Energiedichte bei 18650 um Faktor 2-3 größer als bei NiMH AA
Leistungsdichte ebenso

Das ist der Grund warum in Handys, Laptops, Taschenlampen, Elektroautos usw "keine NiMH" sondern Li-Akkus zum Einsatz kommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig
Da das Format 18650 auch oft als "Industriezelle" bezeichnet wird, steckt es in quasi allen professionellen mobilen Stromquellen, nicht nur in Talas. Daher denke ich, daß uns dieses Format noch lange erhalten bleibt. :thumbup:

[edit]
Ich denke sogar, daß es das 18650-Format schon lange gab, bevor es von der Talaindustrie für ihre Produkte "entdeckt" wurde.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Energiedichte bei 18650 um Faktor 2-3 größer als bei NiMH
Leistungsdichte ebenso
Vorsicht.
Vergleiche mal Akkus gleicher Größe, Beispiel Sanyo UR14500P und Eneloop AA. Da fällt der Unterschied viel geringer aus. Bei 3W Konstantleistung z.B. 42 zu 58 Minuten, Faktor 1,4.

18650 ist bei Li-Ion die am weitesten optimierte Bauform. Bei NiMH könnte das auf AA zutreffen. Dann ist der Vergleich schon gerechtfertigt.

PS: Alkaline AA sind in Lampen eine Katastrophe, nicht der Erwähnung wert. Bei 1C Entladestrom nur noch 1/3 Kapazität.:thumbdown:
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Vorsicht.
Vergleiche mal Akkus gleicher Größe, Beispiel Sanyo UR14500P und Eneloop AA. Da fällt der Unterschied viel geringer aus. Bei 3W Konstantleistung z.B. 42 zu 58 Minuten, Faktor 1,4.

18650 ist bei Li-Ion die am weitesten optimierte Bauform. Bei NiMH könnte das auf AA zutreffen. Dann ist der Vergleich schon gerechtfertigt.

Ja, das hab ich etwas allgemein formuliert, aber der Eröffnungspost hat NiMH AA als Ablösung für 18650 in Frage gebracht...
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Abgesehen vom niedrigeren Energieinhalt

So riesengroß ist der Unterschied ja nicht wenn man die 2700Ni-Mh mit den 14500 Sanyos(840mAh) ja nicht, bei anderen Bauformen sieht das anders aus.


disqualifizieren sich NiMH meiner Meinung nach auch durch ihr Ladeverhalten. Man weiß ja nie so richtig, wann die Dinger voll sind, selbst aktuelle Ladegeräte wie BC-700 oder MH-C9000 haben da so ihre Probleme. Das ist bei Li-Ion sehr viel einfacher.

Einfacher? Das kommt immer auf dem Standpunkt an. Technisch elegant ist die Ni-Mh-Ladung wahrlich nicht.

Ein Ni-Mh kann ich gezielt mit 0,1C überladen ohne das der Akku sonderlich leidet, das ist sehr einfach würde ich sagen. Das ist natürlich auch für die Hersteller wichtig das ein Akku auch mit suboptimalen Ladegerät eine gewisse Zeit die Nennleistung erbringt.

Ein Li-Akku darf man ja nicht ein mal wirklich volladen, sprich der gibt gar keine Rückmeldung wenn er voll ist, sondern quittiert das mit beschleunigter Alterung, Kapazitätsverlust. Obwohl ich das auch nur aus der Theorie weiß, wenn ich lese das einige Dampfer Ihre Akkus immer mit 4,5V laden weiß ich gar nicht ob die Li-Ion-Akkus wirklich so empfindlich sind wie man das immer hört.

mfg
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Ich denke sogar, daß es das 18650-Format schon lange gab, bevor es von der Talaindustrie für ihre Produkte "entdeckt" wurde.

Aber sicher. Das, was von der Weltproduktion an 18650ern an uns flashies geht, dürfte im Promillebereich liegen. Die werden ja wirklich überall verbaut. Viele Notebookakkus, Akkuschrauber, jetzt die ganzen Powerbanks und sogar Elektroautos (z.B. Tesla Roadster).
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Wenn ich jetzt allerdings Lampen wie die Zebralight SC52 sehe, die mit einem AA-Akku 280 Lumen schafft, oder die Nitecore EA8 mit ihren 1000 Lumen bei 8 AAs, ...
Die SC52 wird aber erst mit 14500 Li-Ion richtig interessant, und die EA8 ist (mir) viel zu groß.
Schaut man sich die Effizienzsteigerung im LED-Bereich über die letzten Jahre an, könnte man zu dem Schluss kommen, dass in ein paar Jahren jede TaLa mit 2 AAs mehr als hell genug für die meisten Anwendungen sein wird. ...
Das ist eigentlich heute schon so.
Aus 2 Eneloop AA kriegt man 5 Watt, also ca. 500 Lumen. Das ist schon in der Größenordnung eines Halogen PKW-Abblendscheinwerfers und wäre vor 10 Jahren als Lumenmonster bewundert worden.
Das sollte für jeden Normalverbraucher vollauf genügen, der mal im Haus, auf dem Zeltplatz oder nachts ums Auto ein Bisschen leuchten muss.
Trotzdem wird man mit 500lm nur noch müde belächelt. Das ist unter Flashies Schlüsselbundlampen-Niveau. ;)

Denn wenn ich statt 2x AA auch 1x 18650 nehmen kann, die Lampe dadurch kompakter wird, und gleichzeitig auch noch entweder doppelt so lange oder doppelt so hell leuchtet, dann will ich das auch haben.

Ich habe z.B. meine SC600w zugunsten der SC52w als EDC praktisch aufgegeben. Kleiner ist besser. Die Zeit der 6D-Lampen ist zum Gglück vorbei.

Wenn Lampen kompakt sein sollen, wird man auch in Zukunft um Li-Ion nicht herumkommen.
Wenn Größe keine Rolle spielt, kann man NiMH nehmen.

Ein Ni-Mh kann ich gezielt mit 0,1C überladen ohne das der Akku sonderlich leidet, das ist sehr einfach würde ich sagen.
... und dauert 12-14 Stunden.
Entweder man lädt mit mindestens C/3, sonst funktioniert die -dV-Abschaltung nicht, oder man lädt mit C/10 ewig. Und wenn im Ladegerät der Nachbarakku bei Ladeende heiß wird und den anderen mitheizt, kommt es schon mal zu verfrühter Abschaltung.

Technisch ist die Li-Ion-Ladung viel einfacher umzusetzen, wesentlich robuster gegenüber Störungen, und funktioniert problemlos auch bei kleinem Ladestrom (z.B. 18650 am USB max 500mA) oder wenn ein praktisch voller Akku nochmal nachgeladen werden soll. Man wundert sich da schon, warum es so viele schlechte Li-Ion-Lader gibt.
 

rutzki73

Flashaholic*
23 Juli 2012
347
360
63
Berlin
Nicht wirklich Korrekt!

So riesengroß ist der Unterschied ja nicht wenn man die 2700Ni-Mh mit den 14500 Sanyos(840mAh) ja nicht, bei anderen Bauformen sieht das anders aus. mfg

Zunächst kenne ich kein Ni-MH mit 2700 mAh, der auch LSD ist. Also bei über 2500 mAh in Ni-MH haben wir bereits Probleme mit der Selbstentladung.

Auch dieser Hier ist keine Alternative :D:
4er Akku Set - ECOCELL - Typ AA R6 Mignon - 3900mAh Ni-MH 1,2V | eBay

Ferner haben Akkus Ni-Mh mit über 2500 mAh genau so kurze Lebensdauer wie Li-Ion (ca. 300 - 500 Ladezyklen).

Noch dazu, damit man die versprochenen 1000 - 1500 Ladezyklen bei eneloops und co. erreichen kann, benötigt man ein sehr gutes Ladegerät, das im Vergleich zu einem vernünftigen Li-Ion Ladegerät wesentlich teuer ist.

Last but not least - Li-Ion kann man in der Regel (Markenzellen) ohne viel Qualitätsverlust mit 1C entladen und aufladen. Ni-Mh Akkus sind nicht so robust.
 

Wetterleuchte

Flashaholic
6 Oktober 2012
134
20
18
kein GPS-Signal
Ich nutze auch sehr gerne NiMH. Erstens habe ich ein (ja, extrem teures) Maha Powerex- C808M-Ladegerät, was mir die AA in einer Stunde ohne viel Wärme vollknallt und auch den richtigen Moment findet, außerdem leiden die Eneloop unter voller Lagerung nicht so wie Li-Ion, scheint mir. Die 1500 Ladezyklen könnten realistisch sein und generell sind gut NiMH eher robuster und gutmütiger. Ohne ein paar sehr spezielle Ladegeräte und Sanyo mit ihren LSD-Akkus würde ich aber denen auch nur wenige Tränen hinterherweinen. Nicht zu vergessen, dass es viel weniger Formen gibt, als bei z.B. bei Lipo, was das reparieren und austauschen erheblich erleichtert. Ich habe auch eneloops nach dem Kauf schon über 2 Jahre liegen lassen (waren immer noch brauchbar voll) und dann erst benutzt. Don't try this with lithium!

Ich mache mir Sorgen um die Geräte, die so langsam ins Schrottalter kommen und Lithium-Akkus drinnen, am besten noch fest eingebaut, haben. Leere Li-Akkus sind nicht zwingend harmloser und die reaktive Chemie bahnt sich auch sicher mal nach Jahren harter Arbeit den Weg durch die Mebranen und Isolatoren. Wenn dann der Schrank brennt, wer weiß, wer schuld ist.

Ich verwende (freiwillig, d.h. in Taschenlampen) ausschließlich gute 18650er und inzwischen auch 26650er, was Lithium angeht. habe ein sicheres Ladegerät und achte auch auf den Umgang damit. Die Lebensuhr tickt aber ab Herstellung. Langlebig und idiotensicher sind nicht gerade die Attribute, die mir bei Lithium-Akkus einfallen, eher mimosenhafte Hightech, die besänftigende Elektronik braucht und nach 2 Jahren ausgetauscht werden MUSS.

Ich habe so ungefähr 1/3 meiner Lampen mit NiMH, aber auch nur mit 1-2 Zellen, abgesehen von meiner elendig aufwendig gemoddeten MagLite 4D ;)

Alkaline-Batterien nutze ich aber nur zähneknirschend, wo nichts anderes geht, in Fernbdienungen und Uhren eben die Aldi- oder Reichelt-LSDs, nicht viel teurer aber auslaufsicher. :thumbup:

Also Fazit: immer gut diversifizieren, vorsicht mit alten Rennpferden, keine Geräte mit nicht-wechselbaren Akkus kaufen, Alkalines hatten ihre Chance, und niemals gelben Schnee essen!
 
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light-wolff

Flashaholic***²
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Langlebig und idiotensicher sind nicht gerade die Attribute, die mir bei Lithium-Akkus einfallen, eher mimosenhafte Hightech, die besänftigende Elektronik braucht und nach 2 Jahren ausgetauscht werden MUSS.
Dem MUSS muss ich widersprechen.
Klar, wenn man täglich einen Zyklus fährt, mag das zutreffen, dass sie nach 2 Jahren schwach werden.
Aber bei nicht so extremer Nutzung können Li-Ion Akkus locker 5 Jahre und länger halten. Meine ältesten Li-Ion sind von 2006 und immer noch einwandfrei, kein merkliches Nachlassen gegenüber Neuzustand. Werden aber nur ca. 1x im Monat geladen.
Mehr als 1x pro Woche lade ich keinen meiner Lampenakkus, eher weniger. Die werden noch lange halten, da bin ich sicher.
 

Wetterleuchte

Flashaholic
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Das ist schön zu hören! vielleicht altert die aktuelle Generation auch nicht mehr so übel; wenn ich an die ganzen Nachbau- oder Ersatzakkus für Geräte aus der Bucht denke, die so überlagert sind, dass sie sich kaum noch laden lassen und bald aufblähen... :rolleyes: Das Problem bekommt man leider auch nicht mehr aus der Welt.

Aber wenn die guten Markenakkus in meinen Lampen so lange halten, werde ich nicht meckern. ...sind eventuell meine ersten auch schon so alt...? :peinlich:

Meine Eneloops sind aber alle noch top-fit, nur die eneready, Ansman maxE und co sind "gemischt", die kommen auch nicht in Lampen zum Einsatz (außer die Ansmann in "D"/Mono). Und die waren alle nicht so prickelnd ab Werk.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Meine Eneloops sind aber alle noch top-fit, nur die eneready, Ansman maxE und co sind "gemischt", die kommen auch nicht in Lampen zum Einsatz (außer die Ansmann in "D"/Mono). Und die waren alle nicht so prickelnd ab Werk.

Es hört sich vielleicht komisch an, aber bis auf die Eneloops kommen wahrscheinlich alle der genannten Akkus nicht aus Japan, sondern eher aus China!
Das Problem haben wir vor allem bei den Mono und Baby Zellen, wobei es da trotzdem recht gute gibt (Tenergy...).
Japanische (und Koreanische) Akkus sind ja für Ihre hohe Qualität bekannt.
 

light-wolff

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wenn ich an die ganzen Nachbau- oder Ersatzakkus für Geräte aus der Bucht denke, die so überlagert sind, dass sie sich kaum noch laden lassen und bald aufblähen...
Namenlose Billigakkus natürlich außen vor.
Panasonic, Sanyo, LG, Samsung, Sony traue ich. In Einzelfällen auch noch anderen, wenn der Hersteller bekannt ist.
Der Rest, naja, lieber Finger weg. Das gilt bei NiMH aber genauso.
 

Wetterleuchte

Flashaholic
6 Oktober 2012
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wobei es da trotzdem recht gute gibt (Tenergy...).
Japanische (und Koreanische) Akkus sind ja für Ihre hohe Qualität bekannt.

WO sie hergestellt werden ist mir erstmal völlig egal. WER sie WIE herstellt ist interessanter. Bei Li-Ion gibt es ja heute schon wirklich sehr gute Zellen aus China, siehe die Enerpower 26650er. Und bei den echten Trustfires (BAK?) ärgere mich am meisten über das Etikett, die "3000"er sind eigentlich nette 2600er mit ordentlicher Spannungslage.

(LSD-)NiMH kommen wohl hauptsächlich von Minwa, von denen hält man zurecht recht wenig. Immerhin sind die LSD relativ stromfest, billig, und sie versprechen auch deutlich weniger als die Eneloops. Einer (Eneready) ist mir aber schon geplatzt, so jeder 5. oder 6. wird auch echt warmheiß beim Laden. die anderen aus der Packung machen aber seit Jahren keinerlei Probleme; arge Streuung wohl.

Das beste Gefühl habe ich mit den Li-Ions von Enerpower, wobei die sich mit Zellen von Sanyo und Samsung im Alltag echt bewährt haben. Sind ja nicht nur die Zellen...
 

angerdan

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Flummi

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Aber was für eine tolle Entdeckung, dieser Thread :thumbsup:.

Ich habe ihn komplett durchgelesen. Hatte nur "Oktober" gelesen und dachte, der ist aktuell. Die ersten paar Posts sind herrlich! 280-500 Lumen reichen für alles :). Und nun wieder zum Kontrastprogramm DX80...;)
 
  • Danke
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light-wolff

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Also wenn wir schon wieder so schöne Leichen wiederbeleben, dann richtig :):
Kollege Holzkopf suchte 18500er für seinen Kameraakku, 18650er passen da nicht.


Die Entwicklung bei 18650er-Zellen seit den letzten Beiträgen vor 4 Jahren ist schon interessant.
Damals war der NCR18650B mit 3350mAh das Maß der Dinge bei der Kapazität. Heute der NCR18650GA mit 3450mAh - gerade mal mickrige 3% mehr. Allerdings mit besserer Spannungslage und fast doppelt soviel Strom.
Bei den Hochstromzellen hat sich etwas mehr getan.

Aber insgesamt scheint bei 18650ern jetzt der Zenit erreicht.
HG2 und 30Q sind 3 Jahre alt, LG MJ1 und NCR GA auch schon fast - und seitdem kam nix mehr. Oder ich hab's nicht mitgekriegt.
Ob die 4000mAh-Grenze bei 18650 je fallen wird?
 
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Flummi

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Ich sehe da auch mehr Potenzial bei den 26650ern. Da tut sich derzeit was. Ich suche schon seit Wochen nach einer Quelle für die Shockli 5500er (toppt in Spannungslage und Kapazität alles andere an 26650 und 18650). Die 26650er haben sowohl bei der Belastbarkeit als auch der Kapazität noch Luft nach oben (mit existierender Chemie). 18650er scheinen wirklich weitgehend ausgereizt zu sein. Aber es gibt ja noch andere Optimierungsziele. Laden mit 4C? Wäre mein Ding.
 

light-wolff

Flashaholic***²
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Für die Zukunft tippe ich eher auf 2170(0) als 26650. Panasonic und Samsung steigen da groß ein, die Gigafactory spuckt auch 2170er aus. 26650 gibt es dagegen von keinem renommierten Hersteller.
 
  • Danke
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