Eneloops defekt?

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Gast04

Guest
Hallo Leute,

ich habe eine Zebralight H502d als EDC. Die Lampe hat bekanntlich eine Ladestandsanzeige durch 4 maliges betätigen des Schalters. Wenn ich eine frische Eneloop in die Lampe einlege hat sie meist ca. 1,45V und ist laut BC700 Lader mit knapp über 2000 mAh voll geladen. Innerhalb von ein zwei Tagen benutze ich die Lampe nur selten. Wenn ich dann die 4 Klicks mache um zu sehen wie voll die Batterie noch ist zeigt sie mir nur noch ein mal blinken an und der H1 Mode (170 Lumen) funktioniert nicht mehr. Wenn ich die Eneloop dann in den Lader packe und wieder voll lade fehlen dann allerdings nur 200-300 mAh.
Ist jetzt meine h502d defekt oder sind die Eneloops verbraucht? In meiner LD10 XP-G R5 funktioniert alles prima, allerdings zieht die auf Turbo nur 1,3A statt 2,4A bei der Zebralight.

Wie kann ich nun prüfen wo der Fehler ist?

Viele Grüße

Nick
 

h!fisch

Flashaholic**
21 November 2012
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Also wenn du testen willst, obs an den Akkus liegt, würde ich das Prozedere mit anderen, neuen Eneloops wiederholen und testen, obs da genau so ist. Alternativ könntest du einfach mal Primärzellen reinstecken.

VG
 
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Gast04

Guest
Das habe ich mir auch schon überlegt, muss mir mal 4 neue eneloops ordern und austesten. AA Batterien brechen bestimmt sofort ein, die halten 2,4Ampere bestimmt nicht aus.

Ich habe bereits getestet ob die Lampe einen zu hohen Ruhestrom zieht, das war aber nicht der Fall.
Gibt es denn nicht irgendwelche klaren Anzeichen für eine verschlissene Eneloop?

Viele Grüße

Nick
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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Hallo Nick,

Das ist ein klarer Fall von zu hohem Übergangswiederstand. Zur Behebung einfach mal die Kontakte reinigen (z.B. mit Alkohol). Also Tailcap abschrauben und die blanke Kante am Körperende abreiben. Innerhalb der Tailcap möglichst auch reinigen, z.B. mit einem Wattestäbchen.


Gruß Noir
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
Du kannst auch mit dem BC 700 Deinen eneloops mit der "Test"- Funktion auf den Zahn fühlen. Da sollten ungefähr 1900 mAh rauskommen.
Ansonsten hilft nur, Innenwiderstand messen, oder mit neuen zu vergleichen.

Gruß
Volker
 
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Gast04

Guest
Erstmal vielen Dank für eure Antworten!

Die Testfunktion hatte ich garnicht bedacht, allerdings haben alle meine Eneloops über 2000 mAh nachdem sie erst entladen und anschließend geladen wurden.

An das Reinigen der Kontaktflächen hatte ich auch noch nicht gedacht, aber ich weiß dass das Gewinde von Haus aus extrem gut gefettet war. Werde die Flächen auf jeden Fall mal anständig reinigen.

Kann ich denn den Innenwiderstand mit einem handelsüblichen Multimeter messen? Und wenn ja, wie geht das?

Viele Grüße

Nick
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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1.011
113
Den Test mit dem BC700 kann man machen, sagt auch was über die Kapazität aus, aber sehr wenig über die Spannungslage.
Eine Möglichkeit wäre, wie schon geschrieben, 4 neue eneloops kaufen, die fallen eigentlich nie durch, dafür findet man immer noch eine Anwendungsmöglichkeit.

Ober aber, man testet die Eneloops, die du hast.
Falls Du interessiert bist, könnte ich für dich mit dem CBA mal die Akkus testen...

Viele Grüße
Megalodon
 
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Gast04

Guest
Ich habe jetzt als erstes das Fett entfernt und nur ganz wenig im Gewinde gelassen. Die Kontaktflächen sind komplett sauber! Ich werd jetzt mal schauen wie sich das die nächsten zwei Tage verhält!
Sollte keine Besserung eintreten würde ich sie dir dann gerne mal zuschicken!
Über die Kosten usw. kann man dann ja per PM schreiben.
Wie gesagt, ich teste das jetzt erst mal und melde mich dann die Tage wieder.
An dieser Stelle noch mals herzlichen Dank an alle :)

Viele Grüße

Nick
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
1.321
1.309
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Heidelberg
Kann ich denn den Innenwiderstand mit einem handelsüblichen Multimeter messen? Und wenn ja, wie geht das?

Viele Grüße

Nick
Nein, mit dem Multimeter alleine nicht, da brauchst Du entweder: ELV RIM 1000*, oder eine Stromsenke. Dann rechne: U Leerlauf- ULast/ ILast = Ri
Besser noch eine umschaltbare Stromsenke: dann rechne: delta U/ delta IAber, da wird's schon aufwändiger.
Gruß
Volker
* es gibt auch Lader, die diese Funktion unterstützen
 
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Gast04

Guest
Ja gut, dann fällt die Sache, den Innenwiderstand selbst zu messen leider flach.
Ich schau mal wie sich die Lampe weiterhin verhält. Bisher scheint es zu klappen, die Akkuzustandsanzeige der Lampe zeigt immer noch vier Blitze an, also voll.

Viele Grüße

Nick
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Akkustandsanzeigen für NiMH-Akkus funktionieren nur dann zuverlässig wenn der Akku immer im Gerät ist. Also auch zum laden, so wie im Schnurlostelefon.
Anhand der Spannung kann man beim NiMH/NiCD nicht sagen wieviel Ladung noch drin ist. Deshalb haben z.B. Schnurlostelefone einen "Stromzähler" drin, der sich merkt wieviel rein und raus geht und anhand dessen einen Ladestand angibt.
Die oben genannte Lampe geht wohl von einer Alkaline Batterie aus und zeigt deshalb immer etwa halbvoll an bis der Akku richtig leer ist.
 
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Gast04

Guest
Ich weiß ja nicht ob Zebralight einfach nur die Spannung der eingelegten Zelle misst. Müsste man mal nachfragen.

Ich werde mal noch den morgigen Tag abwarten und evtl. noch eine andere Zelle testen, aber es scheint so als hätte Noir voll ins schwarze getroffen und es lag tatsächlich am zu hohen Übergangswiderstand. Die Akkuzustandsanzeige blinkt jetzt zuverlässig 4 mal und auch der H1 Modus geht ohne Probleme, was zuvor nicht der Fall war.

Allerdings soll man ja nicht den Tag vor dem Abend loben, trotzdem bin ich zuversichtlich. Ich meld´ mich wie gesagt die Tage wieder und berichte...

Viele Grüße

Nick
 
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Gast04

Guest
Wie erwartet lag es nicht an den Akkus, sondern in der Tat am Übergangswiderstand der durch zu viel Fett auf dem Gewinde ausgelöst wurde. Die Lampe funktioniert jetzt absolut Spitze, die Batterieanzeige zeigt seit heute morgen nur noch drei mal blinken an, was allerdings aufgrund der Nutzung durchaus realistisch erscheint. Der H1 Mode läuft ebenso zuverlässig.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe! :thumbsup:

Viele Grüße

Nick