E27-LED-Leuchtmittel

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Darmstadt
Hi,

will das hier mal ein bisschen als Übersicht und Sammelthread für E27-LED-Leuchtmittel aufbauen, insbesondere auch, da ich noch zwei neue (bald hoffentlich drei) Varianten habe, über die ich unten auch noch kurz berichten werde.


Grüße,
Chris


PS: Habe letztens entdeckt, dass es mittlerweile auch bei Geizhals eine Kategorie zu LED-Leuchtmitteln gibt. Ist natürlich quasi nur das drin, was "namhafte" Hersteller verkaufen, aber auch schon mal ne Nette Liste mit guten Vergleichs- und Filtermöglichkeiten. Insbesondere die Lampen von Ledon finde ich interessant, da es diese auch in Ausführengen mit zwei Helligkeitsstufen (zweites mal anschalten nach kurzer Auszeit = 30% Helligkeit) oder als Phasenanschnitt-Dimmbar gibt. Allerdings sind die meisten LED-Lampen, die man nicht aus Fernost kauft, doch noch recht teuer. Ob sich das tatsächlich so stark in der Qualität niederschlägt kann ich daher auch noch nicht beurteilen ;)
 
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Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Heute war mal wieder ein Postbote bei mir zu Besuch und hat ein wenig zu meiner Erleuchtung beigetragen. Geliefert wurden:

Zuerst einmal zur "normalen" Lampe:
Diese verhält sich vom Lichtbild (Farbe, Farbwiedergabe, Ausleuchtung) fast genauso wie die früher vorgestellte 7W OptiLed, nur dass diese hier natürlich auf Grund der anderen Form etwas mehr nach vorne gerichtet strahlt. Außerdem ist sie mit (angegebenen) 550lm doch spürbar heller als die 350lm der OptiLed. Da Sie sich sonst ähnlich verhält werde ich mir die "Beamshots" mal sparen ;)

Für 9 Euro das Stück durchaus sehr akzeptabel. Auch von der Dame des Haushaltes wurde sie akzeptiert, ich hatte sie ja auch nur bestellt, da die OptiLed schon gut ankam. Drei der neuen erhellen nun ihren Arbeitsplatz aka unseren Esstisch, eine leuchtet Richtung Kleiderschrank und die OptiLed wurde in den Flur verbannt.
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Die RGB-Lampe war eigentlich mehr ein Versuch mal etwas anderes Ambiente in unser Schlafzimmer zu bringen, da wir dort oft Filme vom gemütlichen Bett aus schauen oder auch mal ne Runde MarioKart spielen. Da man hier keine 60 W Glühlampe oder gar 100 W Halogendeckenfluter braucht, dachte ich mir eine dimm- und sogar farbwechselbare Lampe ist einen Versuch wert ;)
Kam auch recht gut an, man hat nun die Wahl zwischen einer festen Farbe (R/G/B oder diverse Mischungen + Weiss), jeweils vier Helligkeitsstufen. Außerdem gibt es noch die vier Farbwechselmodi, wobei da im Heimgebrauch nur die sanften Übergänge angenehm erscheinen. Diese laufen leider aber nur mit maximaler Helligkeit, außerdem hat man hier recht unterschiedliche Helligkeit im Zimmer, da z.B. rot wesentlich dunkler erscheint als zB grün oder weiß.
Die Farbmischung innerhalb der Kugel klappt dafür sehr gut, die Farben sind satt und schön. Das Licht, welches durch die Kugel direkt auf die Wand trifft, mischt sich allerdings kaum, so dass man zB bei weiß wirklich die drei Grundfarben rot+grün+blau sieht.
Die Helligkeit reicht locker aus im Schlafzimmer, nur zum Lesen oder Karten spielen werden wir nach wie vor die Halogenlampe einsetzen.
 

MetalDeep

Flashaholic**
4 November 2010
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Weißwasser
Ich habe für mich, Familie schon Viele LED/SMD Leuchtmittel aus Asien Bestellt. Durchweg Super Qualität. Sollte dennoch mal was Defekt sein bei der Ankunft anschreiben und sie Geben eigentlich immer das Geld zurück.
Habe mir sogar vor Kurzem LED EInbaustrahler mit Trafo aus China eingebaut im Bad ist Wunderbar. 4 Strahler mit je 3 W Wahnsinn :thumbsup:
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
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meckiweb.blogspot.com
Hier bekommst du jede Menge E27 Leuchtmittel in klassischer "Glühbirnen-Form".

E27 in Spotform gibt es dort natürlich auch.

In dem gleichen Shop gibt es auch E14, Leuchtbänder und LED-Einbau-Leuchtmittel für diverse Halogen-Lampen.
 

kbyte

Flashaholic**
5 Februar 2011
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Interessant! Danke für den Vergleich!
Ich denke für den Flur bestelle ich mir auch diese E27 Lampen. Habe da jetzt noch eine 100w E27 Halogenlampe drin.
Ich würde gern im Bad meine beiden 50w GU5.3 Halogenstrahler gegen LEDs austauschen, am liebsten in WW, da mir diese Halogenstrahler Farbe sehr gut im Bad und Küche gefällt. Da habe ich unter dem Hängeschrank über der Spüle eine Strahlerleiste mit drei 20w GU4 Lampen, allerdings ist dort kaum Platz, die Lampen werden waagerecht in die halbrunden Reflektoren eingesteckt.
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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So, nachdem ich nun meinen 230 V Strommessadapter aufgebaut habe, folgen nun noch ein paar Werte zur Leistungsaufnahme der Lampen. Diese sind natürlich wie anzunehmen war höher als das, was die Händler angeben (das wird wohl LED-Leistungsaufnahme sein, nicht primärseitige Aufnahme).

  • LED Lampe 550lm WW: 12 W -> 46 lm/W
  • RGB Lampe: 6 W bei Weis@Max, etwa 2,6 W bei Einzelfarbe@Max, 1,3 W bei Einzelfarbe@Min, 0,9 W bei Standby
  • LED Lampe 7W OptiLED WW: 15 W -> 23 lm/W
  • LED Spot 9W DayWhite: 6,44 W -> 78 lm/W
Achja, die Lichtstrom-Angaben bei den Lampen halte ich persönlich für realistisch, verglichen mit den bisherigen Glühlampen. Daher auch die Effizienz-Angaben von mir oben.

Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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So, nachdem ich nun meinen 230 V Strommessadapter aufgebaut habe, folgen nun noch ein paar Werte zur Leistungsaufnahme der Lampen. Diese sind natürlich wie anzunehmen war höher als das, was die Händler angeben (das wird wohl LED-Leistungsaufnahme sein, nicht primärseitige Aufnahme).Chris
Darf ich fragen wie gemessen? Mit Wirkleistungsmessgerät oder einfach Strom x 230V gerechnet? Letzteres würde Diskrepanzen erklären.
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Klar darf man ;)
Strom, allerdings immerhin mit wirklicher Effektivstrommessung. Klar, dass da immer noch Abweichungen dabei sein können, aber nicht wie zB bei der OptiLED um Faktor 2 (7 W Herstellerangabe zu 15 W gemessen?!)

Ist auch ein etwas besseres Messgerät, ginge auch noch auf zwei Stellen genauer, habs nur der Einfachheit halber gerundet (die weiteren Stellen interessieren da denke ich eh kaum). Sollte auch primär mal zum groben Einordnen der Lampen sein und nochmal aufzeigen, wie sehr man sich auf Angaben zu Leistungsaufnahme/Lichteffizienz verlassen sollte.

Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
..Strom, allerdings immerhin mit wirklicher Effektivstrommessung. Klar, dass da immer noch Abweichungen dabei sein können, aber nicht wie zB bei der OptiLED um Faktor 2 (7 W Herstellerangabe zu 15 W gemessen?!)...
Ähm, doch, solche Abweichungen sind schon drin.
Beispiel: ein Spitzenwertgleichrichter (anzunehmen in solch einer LED-Lampe) zieht Strom immer nur einen kurzen Moment lang, nämlich am Scheitelpunkt der Sinuskurve, also bei 320-325V, der Stromflusswinkel ist gering.

Da mich das jetzt doch interessiert hat, habe ich mal versucht, die Wirkleistung aus den gemessenen Werten herzuleiten:
Wer Formeln nicht mag, springt jetzt einfach gleich zum letzten Absatz ;)

Nimmt man vereinfacht einen rechteckförmigen Stromverlauf an, und dass dieser Strom nur am Scheitelpunkt der Netzspannung fließt, entspricht das einer Gleichspannung U=320V mit PWM 100Hz, Tastverhältnis t/T; T=10ms; t ist leider unbekannt, das wäre die Dauer des Strompulses.
Die Wirkleistung ergibt sich dann zu P = U * Î * (t/T)
Den Spitzenstrom Î kennen wir nicht, aber den Effektivstrom Ieff (vom Messgerät), und daraus kann man den Spitzenstrom ableiten:
Î = Ieff * sqrt(T/t)
Eingesetzt ergibt das: P = U * Ieff * sqrt(t/T)
Leider fehlt immer noch t, denn wir wissen nicht, wie lange der Strompuls dauert.

Nimmt man einfach mal ein Tastverhältnis t/T von 0,2 an, d.h. während 2ms jeder 10ms Netzhalbwelle fließt Strom:
P = 320V * Ieff * 0,45
Das ist schon ein deutlicher Unterschied zu
P = 230V * Ieff
namlich Faktor 1,6 kleiner.
Je kürzer der Strompuls, desto größer wird der Unterschied.

Nun gib es z.B. hier die Aussage:
"Wenn die Spannung sinusförmig ist, der Strom aber nicht, bleibt die Gleichung P=U * I * cos phi unter der Einschränkung gültig, dass I und phi Parameter der Grundschwingung des Stromes sind. Oberschwingungen gehen in P nicht ein."
Das ist hier gegeben, und man kann sogar phi = 0°, d.h. cos phi = 1 annehmen.
ABER: für I ist dann die GRUNDschwingung des Stromes zu messen, d.h. nur der 50Hz-Anteil, ohne die Oberwellen. Das ist aber etwas ganz anderes als der Effektivwert, besonders bei oberwellenreichen gepulsten Strömen.


Leistungsmessung über Effektivstrom * Spannung funktioniert nur bei Gleichspannung oder bei sinusförmiger Stromaufnahme ohne Phasenverschiebung bzw. mit bekannter Phasenverschiebung (cos phi). Bei allem anderen hilft nur eine echte Wirkleistungsmessung, ganz besonders bei elektronischen Kleinlasten mit ihrer meist stark pulsförmigen Stromaufnahme.
Größere Lasten (normalerweise ab 75W) müssen wg. EMV-Norm eine PFC haben (Leistungsfaktorkorrektur), d.h. die Stromaufnahme muss angenähert sinusförmig sein, da wird der Fehler dann geringer.
 

Alloc

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10 Oktober 2010
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Vielleicht hab ich mich da blöd ausgedrückt ;)
Mit Effektivwert-Messung meinte ich TrueRMS, und soweit ich das verstanden habe macht das nichts anderes, als eben "Î * (t/T)" zu bestimmen, in dem dabei das Signal pro Welle ganz oft gesampelt wird und dann der Mittelwert gebildet. Wenn nun eben nur kurzzeitig pro Welle (eben bei Î) ein Strom fließt (wiederum Î) und das für die Dauer t, dann ist der Mittelwert davon Î * (t/T) -> genau das, was ich für die Leistungsberechnung brauch.
Oder seh ich da was falsch? :confused:

Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Nee, RMS ist etwas anderes als Î * (t/T), denn das wäre schlicht der Mittelwert.

RMS = Root Mean Square, Wurzel aus dem Mittelwert der Quadrate, der Strom wird quadriert, das Stromquadrat gemittelt, und daraus dann wieder die Wurzel gezogen. Das ergibt dann einen Wert, der dem Gleichstrom entspricht, welcher in einem ohmschen Widerstand die gleiche Leistung umsetzen würde.
T(rue)RMS heißt, dass das Messgerät tatsächlich wie beschrieben rechnet, und nicht einfach den Mittelwert misst und mit konstantem Faktor auf RMS-Wert umrechnet, in der Annahme, dass der Strom sinusförmig ist.

Für die Wirkleistung ist ganz entscheidend, wie hoch die Spannung in dem Augenblick ist, wenn der Strom fließt. 1A bei 300V ist etwas anderes als 1A bei 200V. Dieser Bezug geht verloren, wenn man den Strom separat misst.
 
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10 Oktober 2010
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Die 400lm WW Birnen sind mittlerweile auch eingetroffen. Interessanterweise fast zweieinhalb Wochen nach den anderen beiden Packen, obwohl alle drei innerhalb von 5 Minuten bestellt / bezahlt :confused:

Zum Lampe an sich gibts nicht viel neues im Vergleich zu den vorigen zu sagen: Die Lichtfarbe trifft die der 550lm-Lampen so gut, dass ich eine von den 400ern mit zwei von den 550ern in einem Dreier-Spot kombiniert habe. Das sie dunkler sind merkt man natürlich recht deutlich, ich würde sie in der Größenordnung der 350lm OptiLED einordnen.

Unschön, wenn man die Birnen auf Augenhöhe oder so nutzen will: Man sieht doch recht deutlich, wie auch auf dem Bild bei eBay zu sehen, die einzelnen LEDs durch das Gehäuse. Im eingeschalteten Zustand natürlich nicht sooo sehr, da man dann ja eh geblendet wird :cool: , aber man kann es dennoch sehen. Und im ausgeschalteten Zustand so wie auf den Bildern. Außerdem ist das Gehäuse, im Gegensatz zu den bisher erstandenen Lampen, aus Plastik, weshalb ich mir bei der Wärmeableitung doch etwas Sorgen mache.



Nachtrag beim Thema Gehäuse zu den 550lm WW Birnen: Dieses ist aus Metall, was sich natürlich positiv auf die Wärmeableitung auswirkt. Allerdings ist mir beim (versehentlichen) Aufschrauben aufgefallen, dass das Metall außer der äußeren Lackierung nicht isoliert ist. Innen ist die Elektronik-Platine zwar mit einer schwarzen dünnen Gummimatte vom Gehäuse isoliert, aber angenehm finde ich diesen Aufbau nicht. Wenn da doch mal ein leitendes Stück ans Gehäuse kommt ist dieses schlimmstenfalls eine Verbindung zur netzseitigen Phase. Allerdings sind diese Lampen ja normalerweise auch nicht an einer Stelle, an der man dauernd seine Hände hat, von daher kann ich auch hiermit leben ;)

Zum versehentlichen Aufschrauben: Das ist mir mit den 550lm-Lampen bereits zwei mal passiert. Einerseits schön, andrerseits in diesen Fällen lästig gewesen: Man kann einfach den Gewindeschuh vom Rest des Gehäuses abdrehen. Dieser Schuh war aber Werkseitig nicht fest genug angezogen, so dass ich beim ersten Ausschrauben von zwei Lampen statt die Lampe aus der Fassung zu schrauben das Gehäuse vom Gewindeschuh abgeschraubt hatte. Zum Glück konnte ich dann einfach das Gehäuse wieder aufschrauben, noch etwas fester anziehen und beim Abschrauben kam dann die ganze Lampe aus der Fassung ;)


Einschaltverzögerung aller Lampen:
Hatte ich bisher glaub nicht thematisiert, ist aber vielleicht für den einen oder andren auch ganz interessant.
Am schnellsten schalten die 400lm Birnen an, hier ist kaum eine merkbare Verzögerung festzustellen. Die 550lm und die OptiLED hingegen sind schon gut merkbar, allerdings auch wieder unterschiedlich bei den verschiedenen Exemplaren innerhalb der 550lm-"Serie". Das höchste was ich bisher erlebt hab waren geschätzte 0,5 Sekunden. Allerdings gehen die drei Lampen des 3er Strahlers immer in der gleichen Reihenfolge an: 400lm (sofort), dann die 550lm an der andren Seite (vllt. 0,25 s) und dann die 550lm in der Mitte (ca. 0,5 s). Die OptiLED dürfte auch in dem Bereich 0,25 s bis 0,5 s liegen.
Stört mich nicht weiter, dass man wirklich sofort Licht braucht, sobald man auf den Schalter drückt, ist ja auch eher unüblich. Dafür sind die Lampen ja ansonsten gut :thumbsup:


Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Für mich liest sich das so, als wären die Lampen elektrisch unsicher...
Metallgehäuse, unzureichende Isolierung, kein Schutzleiter (woher auch in einer Lampenfassung), fällt bei Montage auseinander, ... naja.


Aber das scheint ja auch niemanden zu interessieren - einen besonders krassen Fall hatte ich auch mal den Behörden gemeldet, die haben zwar zugestimmt, dass das Ding lebensgefährlich ist und aus dem Verkehr gezogen gehört, aber sie werden immer noch haufenweise auf ebay angeboten... bei manchen steht inzwischen immerhin "Achtung: Bitte niemals die SMD-Chips beruehren, wenn Sie die Lampen installieren moechten" :rolleyes: bei anderen nicht mal das. Inzwischen gibt es immerhin auch gekapselte - aber da werden dann die LEDs zu heiß.
 
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Alloc

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10 Oktober 2010
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Hi,

der Vergleich mit "deinen" Produkten hinkt ... das sind offene LEDs, die gibt es bei den Birnen und ähnlichen Produkten sowieso nirgends.

Für mich liest sich das so, als wären die Lampen elektrisch unsicher...
Metallgehäuse, unzureichende Isolierung, kein Schutzleiter (woher auch in einer Lampenfassung), fällt bei Montage auseinander, ... naja.
Metallgehäuse an elektrischen Geräten sind nicht unüblich, jede Glühlampe hat die übrigens auch. Nur sind die so weit in den Fassungen, dass man sie nicht anfassen kann. Ich würde es übrigens bei den von mir vorgestellten LED-Lampen auch nicht schaffen, an deren Metallkörper in eingeschraubtem Zustand zu fassen, da dies ebenfalls in der Lampe verschwindet.

Ob die Isolierung unzureichend ist kann ich nicht beurteilen, ich habs nur angemerkt, weil es mir aufgefallen ist. Und dass man so eine Lampe aufschrauben kann finde ich eher positiv, sie hätten halt nur einen Ticken fester angezogen sein müssen von Werk aus.

Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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...der Vergleich mit "deinen" Produkten hinkt ... das sind offene LEDs, die gibt es bei den Birnen und ähnlichen Produkten sowieso nirgends.
Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz, was heißt "die gibt es ... nirgends"? Das sind doch genau Retrofit-Birnen für E27-Fassungen, und es gibt haufenweise Angebote dafür. Beim Reinschrauben dieser "offenen Birnen" fasst man beinahe zwangsläufig die LEDs an, und wenn man dabei den Lichtschalter an hat (oder dieser nicht vorschriftsgemäß angeschlossen ist), dann kriegt man eben sauber eine gewischt.
Ich würde die z.B. nie im Treppenhaus einsetzen (obwohl LEDs dafür eigentlich perfekt sind), weil ich nicht weiß, wer da irgendwann mal hinfasst, z.B. die Putzfrau, wenn sie die toten Fliegen hinter dem Lampenschirm rausputzt. Oder man stelle sich eine Stehlampe und ein neugieriges Kind vor.

Das sollte ein besonderes krasses Beispiel für ein unsicheres Produkt sein, kein Vergleich mit "Deinen" Lampen, die sind ja ganz anders aufgebaut.


Aber: fast alle etwas stärkeren LED-Lampen haben einen großen Metallkühlkörper (Keramik gibt's auch), und meistens muss man sich schon anstrengen, den NICHT anzufassen, bei Spots geht es oft gar nicht anders - ganz im Gegensatz zur klassischen Glühbirne.
Die LEDs stehen unter Netzspannung und sind auf dem Kühlkörper montiert. Wenn die Isolation unzureichend ist, oder ein Netzspannung führender Draht sich lösen und mit dem losen Ende von innen den KK berühren kann, dann ist das eben gefährlich. Letzteres ist gar nicht so abwegig, wenn man sich die Lötqualität vieler Billigprodukte anschaut...
Aber warum schreib' ich das eigentlich nochmal, denn
Innen ist die Elektronik-Platine zwar mit einer schwarzen dünnen Gummimatte vom Gehäuse isoliert, aber angenehm finde ich diesen Aufbau nicht. Wenn da doch mal ein leitendes Stück ans Gehäuse kommt ist dieses schlimmstenfalls eine Verbindung zur netzseitigen Phase.
Eben.
Dass das jetzt in deiner Leuchte für dich kein Problem darstellt, ist schön für dich :), entbindet den Hersteller aber nicht von der Einhaltung einschlägiger Vorschriften.

Elektrogeräte mit Metallgehäuse ohne Schutzleiter müssen doppelt isoliert sein, d.h. wenn eine Isolationsbarriere versagt, muss noch eine zweite vorhanden sein (vereinfacht formuliert). Ein gewöhnlicher isolierter Draht ist keine doppelte Isolation, daher muss da nochmal eine weitere Schutzhülle drüber, oder das Gehäuse muss innen isoliert sein.


Ich will jetzt diese Art Lampen beileibe nicht generell schlecht machen, aber neben Lichtqualität und Effizienz gibt es eben noch weitere Kriterien, z.B. elektrische Sicherheit, und die kommt bei den "Schnäppchenlampen" oft zu kurz. Von Betriebssicherheit und Lebensdauer ganz abgesehen.
Wenn sich bei einem vorschriftsgemäßen Montagevorgang Teile der Lampe lösen, und das gleich mehrfach, dann ist das ist m.E. kein positives Qualitätsmerkmal - sehr vorsichtig formuliert ;) - besonders wenn das ein Teil ist, an dem vermutlich netzspannungsführende Kabel hängen.
 

Alloc

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10 Oktober 2010
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Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz, was heißt "die gibt es ... nirgends"?
Das bezog sich auf die offenen LEDs. Außer bei diesen (meines erachtens etwas merkwürdig aussehenden ;) ) maiskolbenförmigen Lampen sind die LEDs immer hinter irgendeiner Plastik/Glaskuppel. Also nichts, wo man mal eben direkt an die LED dranlangen kann.

Aber: fast alle etwas stärkeren LED-Lampen haben einen großen Metallkühlkörper (Keramik gibt's auch), und meistens muss man sich schon anstrengen, den NICHT anzufassen, bei Spots geht es oft gar nicht anders - ganz im Gegensatz zur klassischen Glühbirne.
Naja, wie oft fasst du irgendwelche Leuchtmittel (egal ob LED/Glühfaden) in der Leuchte noch an? Klar, beim Montieren kann auch was passieren, aber da muss man halt aufpassen. Wobei man hier aber genauso gut die Verantwortung beim Elektroinstallateur (zumindest mit-) suchen könnte, denn wenn da alles korrekt lieft, gibts eben keine Verbindung zur Phase, wenn der Lichtschalter auf Off ist.

Wer halt Leuchtmittel für < 10 Euro kauft, was deutlich unter dem Preis von solchen, die nach europäischen Richtlinien / VDE produziert werden, liegt, der darf eben auch nicht erwarten, dass diese VDE konform sind.

Dafür bekommt man Produkte, die nach der Montage (und ab da fasse ich die Dinger bis zum Auswechsel wegen Defektes nicht mehr an ;) ) auch nicht unbedingt schlechter sind als jene, die man hierzulande teuer kaufen kann. Die angegebenen Werte (Lichtstrom, Leistungsaufnahme, CRI ...) sind zwar vielleicht nicht immer ganz korrekt, aber was hinten raus kommt hat immer noch das deutlich bessere Preis/Leistungsverhältnis :thumbup:
Also Richtlinien und Sicherheit in allen Ehren, aber solange man weis was man tut und keine andere damit gefährdet (z.B. dein Beispiel mit Maiskolben in offenen Leuchten), kann man da denke ich schon zugreifen.

Grüße,
Chris
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz, was heißt "die gibt es ... nirgends"?
Das bezog sich auf die offenen LEDs. Außer bei diesen (meines erachtens etwas merkwürdig aussehenden ;) ) maiskolbenförmigen Lampen sind die LEDs immer hinter irgendeiner Plastik/Glaskuppel. Also nichts, wo man mal eben direkt an die LED dranlangen kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob Dir vielleicht meine Links in #17 entgangen sind: klick und klick. Nix Plastik/Glaskuppel, sondern nackte LEDs mit Lötpads direkt zum dranlangen, und wie gesagt, das sind nur zwei von zig solchen Angeboten alleine auf ebay. Ich finde das mehr als "nirgends".
Die üblichen Maiskolben sind harmlos, da keine spannungsführenden Teile berührbar. Mit denen habe ich (außer der Optik ;)) gar kein Problem.

Zustimmung: sofern man weiß was man tut, kann man bei sich zuhause machen was man will (naja, fast ;)). Wir können das für uns persönlich recht locker sehen, nur: für die elektrotechnisch nicht bewanderten Normalbürger (also wohl 90%) ist das eben nicht der Fall, die können das überhaupt nicht einschätzen, und darum gibt's die Vorschriften und Verbote. Die Leute denken nämlich "wenn das gefährlich wäre, dann wäre es verboten und könnte gar nicht so offen verkauft werden". Sie irren.
Die o.g. offenen LED-Lampen mit dem lapidaren Hinweis "LEDs nicht berühren" zu verkaufen ist schlicht verantwortungslos. Verboten sowieso. Interessiert aber keinen...

Und ja, stimmt: was man hier beim einheimischen Handel kaufen kann, ist oft schamlos überteuert, z.B. gab's diese offenen Lampen auch bei ELV, für 20€ - ich weiß nicht, ob die nicht doch Netztrennung (Trafo) hatten, zumindest würde das den Preis erklären. Allerdings sind sie wieder verschwunden, jetzt gibt's nur noch abgedeckte. Warum wohl?

So, meinen Standpunkt hab' ich glaub' ich mehr als hinreichend deutlich gemacht, daher lass ich's jetzt gut sein ;)
 
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Alloc

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10 Oktober 2010
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Ich bin mir nicht sicher, ob Dir vielleicht meine Links in #17 entgangen sind: klick und klick.
Nö, sind mir nicht, aber für mich sind eben genau das auch Maiskolben und keine Birnen, Globes, Reflektorlampen oder sonstwas, und damit zutreffend auf meine Aussage "außer bei Maiskolben" ;)
Dass es auch bei den Maiskolben nochmal solche mit verdeckten Kontakten und solche ohne gibt hab ich bisher aber nichtmal bemerkt, da ich die sowieso immer gleich übersprungen habe auf Grund der Optik :eek:

Ansonsten stimme ich dir ja voll zu. Nur ein Punkt: Verkauft werden dürfen solche Lampen die nicht den Vorschriften entsprechen in DE nicht, werden sie aber meines Wissens nach eben auch nicht. Das was man bei eBay hat ist eben nicht aus Deutschland, der Verkauf findet da im Ausland statt. Das der Import (für Privat) nach DE dabei so unkontrolliert läuft ist leider ein andres Thema.

Grüße,
Chris
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
...Verkauft werden dürfen solche Lampen die nicht den Vorschriften entsprechen in DE nicht, werden sie aber meines Wissens nach eben auch nicht. Das was man bei eBay hat ist eben nicht aus Deutschland, der Verkauf findet da im Ausland statt.
Mittlerweile tatsächlich. Ich hatte noch vor 7 Monaten solche Lampen bei 2 verschiedenen deutschen ebay-Händlern gekauft. Nach meinem Hinweis haben beide zugesichert, keine ohne Schutzglas mehr zu verkaufen. Der eine ist dann sowieso ganz verschwunden, der andere hat noch einige 100 abverkauft und führt mittlerweile nur noch abgedeckte. Die beiden Chinesen, bei denen ich auch noch gekauft hatte, haben sinngemäß geantwortet "bisher hat sich keiner beschwert, aber Sie können Ihr Geld zurückhaben wenn Sie wollen", die verkaufen heute noch.

Das ist auch so ein Beispiel, wo eigentlich der Marktplatzbetreiber gefordert wäre, nach entsprechenden Hinweisen auf gefährliche Produkte etwas zu unternehmen - bei andern Dingen geht das ja auch sehr schnell.

Aber eigentlich sind wir ja doch ganz froh darüber, dass man mehr oder weniger unkontrolliert Leuchtmittel nach DE importieren kann :D
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Aber eigentlich sind wir ja doch ganz froh darüber, dass man mehr oder weniger unkontrolliert Leuchtmittel nach DE importieren kann :D
Genau, wobei ich ja immer noch hoffe, dass die europäischen Hersteller auch mal nen gutes Stück billiger werden. Von dem was z.B. LedOn so schreibt, klingen die Teile von denen (A65, A65 dimmbar, A65 doubleclick) auch sehr interessant, insbesondere da als dimmbare oder als zweistufige Variante erhältlich. Aber dafür zahl ich (noch) nicht über das dreifache :eek:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Die LEDs von LedOn (gehört zu Zumtobel) sind immerhin sehr gut, die Chips machen sie zwar nicht selber, aber den Phosphor und die Montage, und vor allem die mischen sie weiße LEDs mit roten, um auf gute Lichtqualität zu kommen. Und ich weiß (aus eigener Anschauung ;)), dass die eine sehr ordentliche Produktion mit funktionierender Qualitätssicherung haben.
 

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Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Artikel leider nur ca. 50 Lumen/Watt...

Wenn der Wirkungsgrad nur bei der einer schlechten Kompaktleuchtstoffröhre liegt, kann es eigentlich nur noch der CRI rausreissen, oder was meint ihr?
FALLS der CRI besser ist. Relativ günstig sind sie ja, aber sie werden das Problem aller Retrofit-LED-Leuchtmittel haben: vorzeitiger Ausfall wg. thermischer Überlelastung sobald man sie in geschlossenen Leuchten einbaut. Aber das ist bei den Kompaktleuchtstofflampen ja auch nicht anders...
 
24 November 2011
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So, ich habe mal ein bisschen recherchiert.

Laut Stiftung Warentest hat die EU die Anbieter von Leuchtmitteln seit September 2010 dazu verpflichtet, den Farbwiedergabeindex (ra, englisch CRI) ihrer Leuchtmittel anzugeben. Entweder auf der Verpackung oder auf ihren Webseiten.

Hier eine Pressemitteilung von IKEA zur Ledare-Serie:

Zitat:"Natürliche Farben. Die meisten unserer Lampen haben einen CRI-Wert von über 90, d. h. Farben wirken natürlich und die Haut sieht nicht grau aus."
Quelle: Brillante Ideen - IKEA

Aber ob das stimmt? Leider konnte ich die genauen Angaben zu diesem speziellen Leuchtmittel nirgendwo finden...

Ich habe dann mal auf den Webseiten von Samsung und LG nachgesehen nach den bezahlbaren LED-Leuchtmittel in der Preisklasse um die 15 Euro.

Die LG A19 hat eine Effizienz von 60 Lumen/Watt und einen RA von 81.
Quelle: LG LB08E827L0A.E20JWE0 Retrofit Leuchtmittel - A19, CCT 2700K, Ausstrahlwinkel 140° - LG Electronics Deutschland

Bei den Samsung gibt es große Unterschiede: So leistet etwa eine 10 Watt Version mit 550 Lumen nur 55 Lumen/Watt während eine 7,2 Watt Version mit 550 Lumen 69 Lumen/Watt leistet. Der CRI liegt bei allen in Europa angeboteten Leuchtmitteln bei 80.

Quelle: Samsung LED


Ganz schön verwirrend. Aufgrund der schnellen technischen Entwicklung kann man die unterschiedlichen Versionen nur anhand kryptischer Modellbezeichnungen auseinanderhalten.
 
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Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
...Laut Stiftung Warentest hat die EU die Anbieter von Leuchtmitteln seit September 2010 dazu verpflichtet, den Farbwiedergabeindex (ra, englisch CRI) ihrer Leuchtmittel anzugeben. Entweder auf der Verpackung oder auf ihren Webseiten...
Gibt's da 'nen Link? Ich habe bisher noch keinen Ra direkt auf einer Verpackung gesehen, nur in Form der Lichtfarbe wie z.B. 840, wo die 8 ja Ra=80..89 bedeutet - und zwischen 80 und 89 kann schon ein deutlicher Unterscheid sein. Unter 80 ist im Wohnbereich indiskutabel, und ab 90..92 ist eigentlich alles gut.
 
24 November 2011
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Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Finde ich gut, dass diese Angaben mittlerweile verpflichtend sind. Bzgl Ra war mir das neu.
Jetzt müssen nur die Verbraucher noch lernen, darauf zu achten: Farbwiedergabeindex, Ra, Farbtemperatur, Lichtfarbe, Kelvin, alles neue Begriffe, mit denen der Normalbürger noch nichts anfangen kann, da er bisher nur E14/E27 und Watt kannte. Die Folge: totale Verwirrung beim Lampenkauf - die meisten "Fachverkäufer" eingeschlossen :confused::D
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Darmstadt
So, habe nun ein Leistungsmessgerät in die Finger bekommen. Ist zwar nur son 15 Euro Steckermessgerät, also nicht zuviel erwarten, aber die Werte (auch bei anderen Geräten die ich gemessen habe) sehen schon relativ plausibel aus. Bei den Ohmschen Verbrauchern sind sie bis auf die Messungenauigkeit gleich mit meinem Multimeter.

Damit hier mal die neuen Werte von den LED-Lampen:
  • LED Lampe 550lm WW: 7 W -> 78 lm/W
  • LED Lampe 400lm WW: 3,5 W -> 114 lm/W (ob das noch realistisch ist? Würde da aber eher den Lichtstrom niedriger vermuten als die Leistungsaufnahme höher ;) )
  • RGB Lampe: 4 W bei Weis@Max, etwa 2,5 W bei Einzelfarbe@Max, 1,1 W bei Einzelfarbe@Min, 0,1 W bei Standby
  • LED Lampe 7W OptiLED WW: 9 W -> 39 lm/W
  • LED Spot 9W DayWhite: vergessen, dürfte aber auch nicht schlechter sein als vorher ;)

Wie vorher gilt auch diesmal: Die Lichteffizienz hab ich per angegebenem Lichtstrom geteilt durch gemessene Leistungsaufnahme berechnet.

Zum Vergleich die alte Messung:
  • LED Lampe 550lm WW: 12 W -> 46 lm/W
  • RGB Lampe: 6 W bei Weis@Max, etwa 2,6 W bei Einzelfarbe@Max, 1,3 W bei Einzelfarbe@Min, 0,9 W bei Standby
  • LED Lampe 7W OptiLED WW: 15 W -> 23 lm/W
  • LED Spot 9W DayWhite: 6,44 W -> 78 lm/W

Grüße,
Chris
 
  • Danke
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24 November 2011
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So, ich habe nun drei verschiedene LED-Leuchtmittel zum vergleichen:

Eine Philips Econic 5W, eine Samsung 7.2W die 490 Lumen leisten soll und eine IKEA Ledare 8.2W die 400 Lumen leisten soll. Die Ikea Ledare gefällt mir von der Lichtqualität her am wenigsten, obwohl ein RA-Wert von >85 auf der Verpackung angegeben ist. Insbesondere wenn sich ihr Licht mit einfallendem Tageslicht vermischt, scheint sie in meinen Augen einen Pink/Rotstich aufzuweisen. Am besten gefällt mir die Samsung, und diese ist mittlerweile auch nur noch 50 Cent teurer als die Ledare.

Kürzlich habe ich gesehen, dass es in den USA im Walmart eine LG mit 12 Watt die 810 Lumen leisten soll, für 16.99$ gibt. Für etwas vergleichbares muß man hier noch über 30 Euro bezahlen...
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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E27 Retrofit LED-Lampen

So, ich habe nun drei verschiedene LED-Leuchtmittel zum vergleichen:

Eine Philips Econic 5W, eine Samsung 7.2W die 490 Lumen leisten soll und eine IKEA Ledare 8.2W die 400 Lumen leisten soll. Die Ikea Ledare gefällt mir von der Lichtqualität her am wenigsten, obwohl ein RA-Wert von >85 auf der Verpackung angegeben ist. Insbesondere wenn sich ihr Licht mit einfallendem Tageslicht vermischt, scheint sie in meinen Augen einen Pink/Rotstich aufzuweisen. Am besten gefällt mir die Samsung, und diese ist mittlerweile auch nur noch 50 Cent teurer als die Ledare.

Kürzlich habe ich gesehen, dass es in den USA im Walmart eine LG mit 12 Watt die 810 Lumen leisten soll, für 16.99$ gibt. Für etwas vergleichbares muß man hier noch über 30 Euro bezahlen...

Die LG LEDLGE-B13DWW LED 12W E27 gibt es auch in Deutschland, allerdings wie üblich zum doppelten Preis.
Die Philips MasterLED 12W 806lm ist in den USA weniger als halb so teuer wie in Deutschland (23$).
Und die Philips EnduraLED A21 17W gab es dort für eine Zeit sogar für 26$.
LG LED 12W E27 Warmweiß 128° LED-Lampe: Leuchtmittel Preisvergleich - Preise bei idealo.de
Neue Philips Lampen "MyAmbience" • www.ledhilfe.de - LED Forum
 
15 Januar 2012
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Hallo Leute,
schön, dass ich diesen Thread gefunden habe.
Ich plane in Zukunft meine Leuchtmittel von Leuchtstofflampen auf LED umzustellen.
Leider bin ich momentan etwas enttäuscht und ratlos. Die ersten Erfahrungen mit den E27 LED-Lampen waren super. Light-wolf hat schon Links von diesen 48 LED Lampen mit 2,9 W gezeigt. Ich habe diese Lampe im Einsatz eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst und bin sehr zufrieden. Für 3,59 Euro habe ich einen Rundstrahler, der nur 2,9 Watt verbraucht und etwa so hell ist, wie eine 60 W Glühlampe (260 Lm). Gegenüber einer 7 oder 9 W Leuchtstofflampe hat sie den großen Vorteil sofort hell zu sein und nicht erst warmbrennen muss.
Ausgehend von diesen guten Erfahrungen habe ich mir diese eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst und diese E27 13W 263 LED 200V-230V Corn Light Bulb Lamp Warm White 3000-3500K | eBay Lampen bestellt.
Als sie kamen war ich bitter enttäuscht. Die erste ist dunkler als die mit 48 LEDs und die zweite maximal gleichhell. Von den versprochen 800 Lm bzw. 1050 Lm somit weit gefehlt. Sie haben 10 - 20 % der versprochenen Lichtleistung. Einen ähnlichen Maiskolben wie den mit den 48 LEDs, nur größer, habe ich bisher nicht gefunden.
Ein Hoffnungsträger wäre noch diese Lampe eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst. Sie hat SMD LEDs. Sollten die ähnlich sein wie die der 48 SMD LED Lampe, so könnte sie interessant sein. Leider ist sie schon deutlich teurer und ich bin sehr skeptisch ob das Experiment erfolgreich wird.
Auch diese Lampe habe ich noch im Visier: eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst 900 Lm in eine Richtung für Deckenlampen durchaus brauchbar, wenn sie wirklich 800 Lm hat.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesen oder ähnlichen Lampen? Kann mir jemand eine empfehlen?
 

Alloc

Ehrenmitglied
10 Oktober 2010
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Hi groschi,

... der nur 2,9 Watt verbraucht und etwa so hell ist, wie eine 60 W Glühlampe (260 Lm).
Zu den anderen Fragen kann ich dir erstmal weiter nicht helfen, allerdings ist deine Rechnung hier falsch. Eine 60 W Glühlampe erzeugt ungefähr einen Lichtstrom von 720 lm (12 lm/W bei Glühlampen). Und wenn die 2,9 Watt LED wirklich genauso hell wäre, wäre das eine rekordverdächtige (und soweit ich mich erinner physikalisch unmögliche :D ) Effizienz von 240 lm/W ;)
Also entweder hat deine LED einen deutlich geringeren Lichtstrom als eine 60 W Glühlampe, oder sie hat eine höhere Leistungsaufnahme ;)

Grüße,
Chris
 
  • Danke
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15 Januar 2012
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Ja, das ist wohl so. Ich müsste die Leistungsaufnahme mal messen. Habe jedoch kein Leistungsmessgerät und da sie wahrscheinlich eine Phasenverschiebung haben, wird die Messung aus Strom und Spannung falsch sein. Auch die 260 Lm sind ja weniger als die genannten 720. Subjektiv hätte ich gesagt, dass sie einer 60W Lampe entspricht. Heller als 20 W ist sie aber allemal.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
..... Die ersten Erfahrungen mit den E27 LED-Lampen waren super. Light-wolf hat schon Links von diesen 48 LED Lampen mit 2,9 W gezeigt. Ich habe diese Lampe im Einsatz eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst...
Auf diese Lampen habe ich vielleicht verwiesen, um davor zu warnen, aber nicht, um sie zu empfehlen. Die LEDs liegen an Netzspannung, also Vorsicht. Wurde ja weiter oben schon ausführlich diskutiert, brauchen wir jetzt nicht nochmal anzufangen...

Mehr als 3-4W sind in einer E27-Fassung ohne Kühlung nicht machbar, das begrenzt den Lichtstrom solcher Leuchtmittel auf derzeit 300lm wenn es sehr gute LEDs sind, was man bei Billigangeboten nicht annehmen kann. Also im günstigsten Fall eine 25W-Glühbirne, 15-20W ist bei Billiangeboten realistisch.


Die oben verlinkte E27 44 SMD 5050 LED 11W sieht interessant aus. Alu-Gehäuse und "Constant Current IC controller." Letzteres würde sie von allen anderen derartigen Angeboten unterscheiden, die haben sonst immern nur einen Kondensator als "Vorwiderstand". Also m.E. den Preis auf jeden Fall wert. Gut wäre das Teil wo omnidirektionale Abstrahlung nicht erforderlich ist, also in Decken- und Wandleuchten - da könnte ich mir vorstellen, dass sie 60W-Birnen ersetzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
24 November 2011
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Gestern habe ich ein Review der Philips EnduraLED A21 mit 17 Watt und 1100 Lumen Lichtleistung gesehen und habe mit Erstaunen festgestellt, dass man die in den USA und Kanada wohl schon seit ungefähr Mai 2011 kaufen kann. Warum müssen wir hier solange darauf warten, bzw. welche Gründe hat Philips, die Markeinführung hierzulande zu verzögern? Darüber hinaus kostet sie dort wohl auch nur 49,99 Dollar und hat eine 3-5 jährige Garantie (je nach Betriebsdauer).
Bin mal gespannt, wieviel sie hier kosten wird und ob man auch eine erweiterte Garantie bekommt. Die Großen Unternehmen handeln nämlich, wenn sie auf LED umrüsten, mit den Herstellern nochmal eigene Garantiebedingungen aus, die weit über das Hinausgehen, was man als Privatperson bekommt.

In Japan bekommt man auch schon eine Sharp LED mit Fernbedienung, bei der man die Lichtfarben von warmweiss bis kaltweiss in kleinen Stufen ändern kann. Warum sind wir hier technologisch so weit hintendran?
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Das sehe ich genauso. Dazu habe ich in einem anderen Forum erst vor kurzem etwas geschrieben (15.01.2012, 13:11):
China LED • Seite 10 • Photovoltaikforum

Die Nachfrage ist in Deutschland einfach recht gering, was auch mit dem geringen Angebot vor Ort zusammenhängt. Dort werden häufig zwei Jahre alte Modelle angeboten. Also max. 40W Ersatz, erst einmal habe ich die Osram Parathom A60 in einem ganz neuen MediaMarkt gesehen.
Mal wieder: LED Lampe, China, potenziell tödlich

In den USA wird Technik wohl besser akzeptiert als hierzulande, wo sogar Hamsterkäufe der Glühbirne als Selbstverständlich erachtet werden.

Die LED-Lampe mit Fernbedienung gibt es von Paulmann aber in Deutschland seit 2010, sogar in manchen Möbelhäusern zum mitnehmen für ~30€.
Vergleich für Paulmann LED AGL 5x1W E27 Wellness remote, Paulmann LED AGL 5x1W RGB E27 remote
Paulmann Licht GmbH - LED AGL - 5 Watt E27 7 Colors, 280.71
Paulmann Licht GmbH - LED AGL - 5 Watt E27 Tageslichtweiß, 280.70