Nachdem hier ein paar falsche Informationen im Raum stehen, gibt es also Quellen....
Das hat eigentlich nicht viel mit etwas zu schaffen zu tun.
Besagte K Nummern werden einfach ausgedrückt gekauft hierzulande beim KBA glaub ich war es.
Man kann (im Idealfall, der auch Realität sein sollte) keine Zulassung/Zertifizierung kaufen, man kann sie erwerben/erhalten wenn man die Voraussetzungen erfüllt (und die entsprechenden Tests besteht).
Kaufen kann man beispielsweise ein Rad, wenn man genug Geld für den aufgerufenen Preis hat, man muss dafür keinerlei Vorgaben erfüllen.
Vor allem Ausländische Unternehmen tun sich damit selbstredend schwer da dieser Erwerb/Kauf persönlich stattfinden muss.
Das kann man nicht einfach mit einer E-Mail erledigen. ich hatte auch mal gelesen das der Firmensitz oder eine Zweigstelle sich dafür auch auf Deutschem Grund befinden muss.
Der Prozess geht sehr wohl weitestgehend per Mail, das steht sogar auf der Seite vom KBA. Für alle Dinge, die persönlich erledigt werden müssen, können Vertreter benannt werden (sogar für die Zahlung der Gebühren....), siehe unter Punkt 8 im unten verlinkten Formular. Es gibt da sicher Dienstleister, die sowas übernehmen.
Auch Ausländische Firmen bekommen ohne Probleme eine Zulassung, das kann jeder selber in einem Formular des KBA nachlesen:
KBA schrieb:
Dokument/Formular ""Information sheet on Initial Assessment"; Abschnitt 7.2 "Who may hold a national type-approval?"
In addition to granting of a type-approval to a producer (manufacturer) of an approval object domiciled within the European Economic Area (EEA), it is also possible to grant a type-approval to another company:
-- If the approval object is to be manufactured within the EEA, the type-approval may be applied for by a company that is domiciled within the EEA. This company then becomes the authorised representative of the producer.
-- If the approval object is to be manufactured outside the EEA, the type-approval may be granted to an exclusive distributor that is domiciled in Germany or to an authorised representative of the producer that is domiciled outside Germany but inside the EEA.
For approval objects that are manufactured in Germany only the producer can be the type-approval holder. The requirements to be met by an exclusive distributor or an authorised representative are, according type-approval legislation, the same.
Quelle (>> "Initial assessment and Procedure for Verification of Conformity of Production" >> "Information sheet on Initial Assessment")
Fazit Es scheitert eindeutig am Willen und/oder der Kosten-Nutzen-Abschätzung der Hersteller, nicht an den Rahmenbedingungen.
Edit(h) sagt:
1)Ergänzend zu vorherigem Post noch ein
Link ins CPF, wo auch noch detaillierter beschrieben wird, was bei einer StVZO Lampe alles zugelassen wird.
2)
Hoffe jetzt ist es verständlicher warum Aldi locker für jede 5€ eine solche Nummer erwirbt während Ausländische Unternehmen mit den Oftmals interessanten Produkten vor einem unlösbaren Problem stehen.
Wie oben geschrieben, da ist nichts unlösbar. Beispiele für ausländische (nicht EWR/EEA) Firmen die K-Nummern erhalten haben: Roxim, Shutter Precision, Lezyne.
Aldi/Lidl/Tchibo/Hagebau/Obi/etc lassen ihre Lampen halt von Büchel, Herrmans oder einem anderen etablierten Produzenten/Dienstleister fertigen, die alle schon x-mal Zulassungen gemacht haben und ihre zertifizierten Lieferketten und Produktion haben. Die Lampe wird irgendwo in Asien zusammengebaut, die Fertigungsqualität hat nicht unbedingt die höchste Priorität, am Reflektor/Lichtdesign wird auch nicht ewig rumgefeilt und die Discounter/Baumärkte nehmen auf einmal große Stückzahlen ab (sicher >10.000, wenn nicht eher Richtung >100.000). Deswegen können die Lampen(sets) auch so billig verkauft werden, die Zulassungskosten fallen dann bei diesen Stückzahlen unter "ferner liefen".