Hallo zusammen,
meine umgebaute Sunwayman kennt ihr ja noch aus diesem Thread:
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/42578-sunwayman-v10r-tripple-high-cri.html
Aktuell ist das meine EDC, aber mich hat es gestört das ich nie weiß wie voll der Akku noch ist. Klar kann ich jeden Tag, auch im geschäft, nachladen. Aber eigentlich will ich das nicht.
Ich habe mir daher mal ein paar gedanken gemacht wie ich einen Batterie Monitor implementieren könnte. Am Ende bin ich beim Tailcap Schalter gelandet. Dort ist noch ein wenig (untertrieben) Platz für etwas Elektronik. Nun hab ich mal die Herstellerwebsites abgegrast was es dort an kleinen µControllern gibt. Ich habe mich hier direkt auf Atmel festgelegt, da ich diese schon Jahre einsetze und nicht auf Pic´s wechseln wollte. Von Atmel gibt es die 10er Tiny Reihe, aber diese haben ein paar gravierende Nachteile. Unter anderem einen 8Bit ADC. Und die Programmierung ist nur im AVR-Studio möglich. Letzteres ist nicht wirklich ein Problem, aber ich wollte das für die allgemeinheit etwas einfacher halten. Dann gibt es noch die 13 Tiny Reihe im schönen kleinen MLF 10 Package mit 3mm Kantenlänge. So ein Teil sieht dann so aus:
Zum testen der Software hab ich das ganze auf ein Steckbrett aufgebaut:
Die Beinchen hab ich von Hand angelötet und den Tiny mit etwas zwei komponenten Kleber gesichert. Nach ein paar Tagen war die Software fertig und funktionierte auch problemlos. Das ganze hab ich im Arduino IDE Programmiert. Das hat mehrere Vorteile, aber auch deutliche Nachteile. Zum Programmieren der 13er muß man das IDE etwas verbiegen damit es diese auch kennt. Genaueres kann ich gerne bei Bedarf schreiben.
Der Controller hat "nur" 1KByte Speicher für die Software. Das ist zwar erst mal nicht wenig, aber mit dem entsprechenden Stromsparmechanismen auch nicht mehr sonderlich viel. Außerdem kenne ich mich mit Assambler nicht so gut aus.
Eingebaut sieht das ganze dann so aus:
Oben:
Nun zu den Details...
Der µC holst sich die Spannung über den ausgeschalteten Schalter. Minus liegt dort ja immer von der Batterie an. Und Plus kommt als Kriechstrom (durch die Lampenelektronik) über die andere Seite des Schalters an. Das ist genial, denn anderst würde das auch nicht funktionieren.
Der µC ist also immer dann aktiv wenn die Lampe ausgeschaltet ist. Er Mist an einem extra Eingang seine Betriebsspannung über einen Spannungsteiler gegen die interene Referenzspannung von 1,1 Volt.
Wer sich jetzt mit Elektronik auskennt wird schnell darauf kommen das durch den Spannungteiler immer Strom fließt und das ganze somit sehr uneffizient ist. Richtig, da kam ich auch schnell drauf. Deshalb hängt der Spannungteiler an einem Pin am µC. Der Spannungsteiler wird nur dann kurz mit Spannung versorgt wenn gemessen wird.
Danach wird die Spannung mit Blinken ausgegeben und der Tiny legt sich für 4 Sekunden in den Tiefschlaf. Hierbei konsumiert dieser nur noch <4µA
Das ganze ist also auf extreme Sparsamkeit ausgelegt, da der BatMon immer aktiv ist. Ein voller Akku würde so wohl meherere Jahre vor sich hin blinken.
Video:
Video:
Den Tailcap Gummi hab ich selbst gemacht, da der originale schwarz ist. War mein erster....Ist nicht so gut geworden wie ich wollte. Ich werde die Form noch mal machen, aber ich habe noch nicht das richtige Material gefunden welches ich dann zum Giesen benutze. Am besten wäre sowas wie durchsichtiges flüssiges Silikon. Kennt sich jemand damit aus und kann mir da einen Tip geben?
Für diesen Gummi hab ich transparaentes Latex genommen. Das geht an sich ganz gut, aber die Farbe gefällt mir nicht so gut. Es sollte halt transparent sein.
Gruß Markus
meine umgebaute Sunwayman kennt ihr ja noch aus diesem Thread:
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/42578-sunwayman-v10r-tripple-high-cri.html
Aktuell ist das meine EDC, aber mich hat es gestört das ich nie weiß wie voll der Akku noch ist. Klar kann ich jeden Tag, auch im geschäft, nachladen. Aber eigentlich will ich das nicht.
Ich habe mir daher mal ein paar gedanken gemacht wie ich einen Batterie Monitor implementieren könnte. Am Ende bin ich beim Tailcap Schalter gelandet. Dort ist noch ein wenig (untertrieben) Platz für etwas Elektronik. Nun hab ich mal die Herstellerwebsites abgegrast was es dort an kleinen µControllern gibt. Ich habe mich hier direkt auf Atmel festgelegt, da ich diese schon Jahre einsetze und nicht auf Pic´s wechseln wollte. Von Atmel gibt es die 10er Tiny Reihe, aber diese haben ein paar gravierende Nachteile. Unter anderem einen 8Bit ADC. Und die Programmierung ist nur im AVR-Studio möglich. Letzteres ist nicht wirklich ein Problem, aber ich wollte das für die allgemeinheit etwas einfacher halten. Dann gibt es noch die 13 Tiny Reihe im schönen kleinen MLF 10 Package mit 3mm Kantenlänge. So ein Teil sieht dann so aus:
Zum testen der Software hab ich das ganze auf ein Steckbrett aufgebaut:
Die Beinchen hab ich von Hand angelötet und den Tiny mit etwas zwei komponenten Kleber gesichert. Nach ein paar Tagen war die Software fertig und funktionierte auch problemlos. Das ganze hab ich im Arduino IDE Programmiert. Das hat mehrere Vorteile, aber auch deutliche Nachteile. Zum Programmieren der 13er muß man das IDE etwas verbiegen damit es diese auch kennt. Genaueres kann ich gerne bei Bedarf schreiben.
Der Controller hat "nur" 1KByte Speicher für die Software. Das ist zwar erst mal nicht wenig, aber mit dem entsprechenden Stromsparmechanismen auch nicht mehr sonderlich viel. Außerdem kenne ich mich mit Assambler nicht so gut aus.
Eingebaut sieht das ganze dann so aus:
Oben:
Nun zu den Details...
Der µC holst sich die Spannung über den ausgeschalteten Schalter. Minus liegt dort ja immer von der Batterie an. Und Plus kommt als Kriechstrom (durch die Lampenelektronik) über die andere Seite des Schalters an. Das ist genial, denn anderst würde das auch nicht funktionieren.
Der µC ist also immer dann aktiv wenn die Lampe ausgeschaltet ist. Er Mist an einem extra Eingang seine Betriebsspannung über einen Spannungsteiler gegen die interene Referenzspannung von 1,1 Volt.
Wer sich jetzt mit Elektronik auskennt wird schnell darauf kommen das durch den Spannungteiler immer Strom fließt und das ganze somit sehr uneffizient ist. Richtig, da kam ich auch schnell drauf. Deshalb hängt der Spannungteiler an einem Pin am µC. Der Spannungsteiler wird nur dann kurz mit Spannung versorgt wenn gemessen wird.
Danach wird die Spannung mit Blinken ausgegeben und der Tiny legt sich für 4 Sekunden in den Tiefschlaf. Hierbei konsumiert dieser nur noch <4µA
Das ganze ist also auf extreme Sparsamkeit ausgelegt, da der BatMon immer aktiv ist. Ein voller Akku würde so wohl meherere Jahre vor sich hin blinken.
Video:
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Den Tailcap Gummi hab ich selbst gemacht, da der originale schwarz ist. War mein erster....Ist nicht so gut geworden wie ich wollte. Ich werde die Form noch mal machen, aber ich habe noch nicht das richtige Material gefunden welches ich dann zum Giesen benutze. Am besten wäre sowas wie durchsichtiges flüssiges Silikon. Kennt sich jemand damit aus und kann mir da einen Tip geben?
Für diesen Gummi hab ich transparaentes Latex genommen. Das geht an sich ganz gut, aber die Farbe gefällt mir nicht so gut. Es sollte halt transparent sein.
Gruß Markus
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