Danke, das sollte ich doch gerade noch hinbekommen

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Wie sieht es denn mit der CC/CV-Modifikation aus?
Ok, ich poste hier einfach mal, was ich damals zusammengeschrieben hatte. Vielleicht kommt jemand klar damit. Passt ja thematisch zum Thread.
Dazu im Anhang die Ladekurve nach der Modifikation.
Den Schaltplan mag ich nicht veröffentlichen, der ist "live" bei der Schaltungsanalyse mit Bleistift, Papier und Radiergummi entstanden, also alles andere als vorzeigbar. Meinetwegen den Scan per PN wenn's jemand wagen will.
WF-137:
Er hat 2 Versorgungsspannungen:
a) Ladespannung (primärgeregelt) für Akku und
b) ~8V für TL431-Shuntregler auf 5,00V für's Lade-IC, gleichzeitig Spannungsreferenz.
Die Ladespannung wird zur Stromlimitierung in der Anfangsphase reduziert (Shunt R5, Q2 zieht ab ~0,45V über R21 Strom durch Optokoppler).
Das ist eigentlich prima, weil dadurch zur Strombegrenzung sekundärseitig nichts weggeheizt werden muss - wenn der Shunt (0R68) nicht echtes CC/CV verhindern würde. An dem fallen 0,6V ab, um diesen Betrag muss die Ladespannung höher als die Akkuspannung sein.
1. Ladeschluss-Spannung auf 4,35V erhöhen: Widerstand 330k parallel zu C9, bildet Spannungsteiler mit R18, gaukelt dem IC niedrigere Akkuspannung vor.
2. Ladespannung muss entsprechend erhöht werden: 22k parallel zu R10 (Spannungsteiler TL431 U2).
3. Kein Muss, aber empfehlenswert: Der 5,0V-Shuntregler um U3 TL431 ist nicht sauber dimensioniert, U3 muss 50mA schlucken, wird heiß. Also R11 auf 150-180 Ohm erhöht, C7 von 47µF/25V auf 100µF/16V.
Das ist die einfache Modifikation.
Mich hat dann noch der Shunt gestört wg. Wärmeentwicklung, weil seinetwegen die Ladespannung höher sein muss, und weil deswegen kein echtes CC/CV möglich ist.
Abhilfe: 680mOhm durch 33mOhm ersetzt und OP LMV751 mit A~=21 dahinter, "fliegend" verdrahtet.
Außerdem Ladespannung reduziert auf 4,368V: R24=15k bestückt (kein Parallelwiderstand zu R10).
Durch das Reduzieren der Ladespannung KANN der Lader nun gar nicht mehr überladen, selbst wenn er überhaupt nicht abschaltet oder der Schalttransistor durchlegiert.
Durch den nun sehr niedrigen dynamischen Widerstand im Akkukreis gibt es aber einen hohen Stromripple (Flyback ~60kHz), außerdem Regelschwingungen.
Abhilfe durch:
a) SMD-Spule 10µH/1,8A in Reihe zum Akku-Pluspol, sicherheitshalber Freilaufdiode BAT48 antiparallel zur Spule.
b) Stromregler Gegenkopplung: C10 reduziert auf 68nF.
c) Optokoppler Primärseite: C4 reduziert auf 22nF.
Man sollte aber per Oszi prüfen, ob's wirklich nicht mehr schwingt. Die Schaltung ist recht "kritisch", o.g. Werte sind durch Probieren an meinem Exemplar entstanden.
So ganz 100% echtes CC/CV ist es noch nicht, weil die Ladespannung ca. 20mV höher als Ladeschluss ist. Muss leider sein, weil der WF-137 spannungsgesteuert abschaltet (Ruhespannung in kurzen Ladepausen), der käme sonst nicht sicher auf Endabschaltung. D.h. der resultierende Terminierungsstrom ist akkuinnenwiderstandsabhängig.
Wichtig ist mir reduzierter Strom gegen Ende, damit dem Akku Zeit zur Li-Interkalation bleibt. Das ist im Orignalzustand nicht gegeben.